Weiterbewilligung-Vorschuss-Sozialgericht

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FrankfurterBub

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Hallo Forum,

Situation:

Weiterbewilligungsantrag am 01.09.2013 abgegeben, mein alter Bescheid lief am 30.09 aus - nun ist der 07.10 - also seit nun 1ner Woche kein Geld mehr da, auch die Miete wurde nicht bezahlt.

Ich werde morgen einen "Antrag auf einen angemessenen Vorschuss auf die zu erwartenden Leistungen nach dem zweiten Sozialgesetzbuch gem. § 42 SGB I" stellen, und erwarte eine "Abwimmelung" - was kann ich tun?

Ich habe hier vom Gang zum Sozialgericht gelesen, nun stellt sich mir die Frage was man da tut? Am Empfang des SG kann man wohl schlecht den Pförtner fragen, "wer hier dafĂŒr zustĂ€ndig ist dem JC in den Hintern zu treten.."

Seit meinem Erstantrag beim JC habe ich gut 30 Bewerbungen geschrieben (mir wurden ganze 4 VorschlĂ€ge vom JC gemacht, auch auf diese habe ich mich beworben inkl. RĂŒckschein ans JC usw..), habe jeden (ganze 2..) Termin beim JC wahrgenommen und habe auf eigenen Wunsch ein zusĂ€tzliches GesprĂ€ch zur Berufberatung beim Arbeitsamt gehabt (dieses hat mir einige Perspektiven aufgezeigt, der Ausgang des GesprĂ€ches wurde auch an meine Sachbearbeiterin beim JC weitergeleitet..) - fehlende Mitwirkung kann mir das JC also nicht vorwerfen.

Also nochmal kurz und knapp - wie verhindere ich bestenfalls ein Abwimmeln? Darf man mich einfach so wegschicken trotz Leistungspflicht des JC und Mittellosigkeit meinerseits? Bei wem spreche ich, wenn es nötig wird, beim Sozialgericht vor?

Danke im voraus
 

FrankfurterBub

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Ja, ich habe eine Kopie mit Eingangsstempel. Selbst wenn der Antrag verschlampt wurde, hÀtte ich das selbe Problem und die selbe Frage..oder ?
 

wolliohne

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Hallo Forum,

Situation:

Weiterbewilligungsantrag am 01.09.2013 abgegeben, mein alter Bescheid lief am 30.09 aus - nun ist der 07.10 - also seit nun 1ner Woche kein Geld mehr da, auch die Miete wurde nicht bezahlt.

Ich werde morgen einen "Antrag auf einen angemessenen Vorschuss auf die zu erwartenden Leistungen nach dem zweiten Sozialgesetzbuch gem. § 42 SGB I" stellen, und erwarte eine "Abwimmelung" - was kann ich tun?

Ich habe hier vom Gang zum Sozialgericht gelesen, nun stellt sich mir die Frage was man da tut? Am Empfang des SG kann man wohl schlecht den Pförtner fragen, "wer hier dafĂŒr zustĂ€ndig ist dem JC in den Hintern zu treten.."

Seit meinem Erstantrag beim JC habe ich gut 30 Bewerbungen geschrieben (mir wurden ganze 4 VorschlĂ€ge vom JC gemacht, auch auf diese habe ich mich beworben inkl. RĂŒckschein ans JC usw..), habe jeden (ganze 2..) Termin beim JC wahrgenommen und habe auf eigenen Wunsch ein zusĂ€tzliches GesprĂ€ch zur Berufberatung beim Arbeitsamt gehabt (dieses hat mir einige Perspektiven aufgezeigt, der Ausgang des GesprĂ€ches wurde auch an meine Sachbearbeiterin beim JC weitergeleitet..) - fehlende Mitwirkung kann mir das JC also nicht vorwerfen.

Also nochmal kurz und knapp - wie verhindere ich bestenfalls ein Abwimmeln? Darf man mich einfach so wegschicken trotz Leistungspflicht des JC und Mittellosigkeit meinerseits?

mit Beistand direkt zum GeschĂ€ftsfĂŒhrer des JC und auf angemesseen Abschlag/Vorschuss bestehen

Bei wem spreche ich, wenn es nötig wird, beim Sozialgericht vor?

i.d.R.ist der dortige Rechtspfleger kostenlos behilflich.
Alle Unterlagen in kopie mitnehmen
und aktuellen Kontoauszug.

Danke im voraus

Gruß
ww
 

FrankfurterBub

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Erstmal danke fĂŒr die Antwort:

-Habe ich ein Recht darauf den GeschĂ€ftsfĂŒhrer zu sprechen?

- muss man mir die "Ablehnung" meines Antrags schriftlich begrĂŒnden?
 

gelibeh

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Wichtig ist, dass Du mindestens einen Beistand dabei hast. Hier in HH waren wir mal mit 3 BeistĂ€nden dabei. Wir haben zwar nicht den GeschĂ€ftsfĂŒhrer aber den Teamleiter verlangt und waren sehr hartnĂ€ckig. Bekommst Du die Ablehnung nicht schriftlich, dann hast Du die BeistĂ€nde dabei, die die Ablehnung gehört haben.
 
E

ExitUser

Gast
... Ich werde morgen einen "Antrag auf einen angemessenen Vorschuss auf die zu erwartenden Leistungen nach dem zweiten Sozialgesetzbuch gem. § 42 SGB I" ...

"Angemessen" und "die zu erwartenden" wĂŒrde ich weglassen. Wenn Du weißt, dass Dir die ganze Leistung ohne Abstriche zusteht, beantragst Du die Leistung im Ganzen und in bar und sofort auf die Hand. Argument könnte sein: 5 Wochen Bearbeitungsdauer sind reichlich bemessen, außerdem Deine Mittellosigkeit, fĂ€llige Mietzahlung (Vermieter muss nicht erfahren, dass Du Soz.-leistungen beziehst), fĂ€llige Abbuchungen etc. Nachweis mittels Kontoauszug.
 
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