Weiterbewilligung ALG2

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Malvina

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Liebe Mitglieder des Forums,

ich habe nun heute meine "Veränderungsmitteilung" abgeschickt (Minijob angegeben) und im gleichem Atemzug im Briefkasten eine Ablehnung des Weiterbewilligungsantrages erhalten. Der Antrag liegt dem Schreiben bei mit einem Eingangsstempel.
Er wird erst bearbeitet wenn ich mich persönlich beim Vermittler melde.
Wie gehe ich vor?
Zum Vermittler eilen in der Hoffnung ich werde auch beraten,
was mache ich mit dem Antrag?
Parallel zu meinem "Besuch" im JC nochmals abschicken? ( Den schon von mir ausgefüllten und vom JC abgestempelten?)
Oder gar einen neuen ausfüllen?

Im schon ausgefüllten Antrag stimmen ja nun die Angaben nicht mehr, durch den Minijob. Habe ja dann etwas Einkommen.
Danke für Antworten
 

Seepferdchen 2010

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Er wird erst bearbeitet wenn ich mich persönlich beim Vermittler melde.

Was genau steht in dem Schreiben, fehlen Unterlagen, hast du den Mini-Job zu spät
gemeldet?

Du schreibst du hast heute die Veränderungsmitteilung abgeschickt, wie abgeschickt belegbar, so das du was in den Händen hast als Nachweis?

was mache ich mit dem Antrag?

Wann ist der Termin beim SB oder wurde das im Schreiben offen gelassen, der Termin?

Den Antrag nimmst du zum Termin mit und vorher bitte eine Kopie davon, das ist wichtig!

Gruß:icon_pause:
 

Malvina

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Nein den Minijob habe ich nicht zu spät gemeldet.
Ja habe auch einen Beleg.
Es steht kein genauer Termin. Ich soll in die "Eingangszone" , mich melden und zum Vermittler.
Danke, den Antrag habe ich schon kopiert.
Kopien mache ich immer und von allem :biggrin:
Ach...entschuldigung, habe ich in Aufregung überlesen:
Sehr geehrte Frau Malvina,

sie haben den Termin X im November nicht wahrgenommen....darum wird vermutet das sie keinen Anspruch mehr auf ALG2 haben.

......

Erst dort melden, dann wird Antrag weiterbearbeitet.

Danke, ich werde dann den Antrag mitnehmen und dort hineilen....

Gruß Malvina
 

Malvina

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Guten Morgen,

hier das Ergebnis ...
ich bin inzwischen 2 Mal zum Jobcenter. Nach ewiger Warterei in der Eingangszone (anstehen, so lange bis ich nicht mehr auf die Uhr sah) schickte man mich zum Vermittler, wo ich ebenfalls warten musste. Man vertröstete mich, bald dran zu sein...so lange bis ich gehen musste um zur Arbeit zu fahren.
Das zweite mal wurde ich bereits im Eingang abgewiesen. Ich solle mir einen Termin geben lassen. Meine Aussage, das im Schreiben an mich steht, ich muss erscheinen und werde sofort(!) zum Vermittler geschickt, ignorierte man freundlichst.....
Ich habe dann den Fortzahlungsantrag erneut dem JC zugeschickt und mein Unmut geäussert zu den Methoden.
Jetzt kam wieder der Antrag per Post zurück, anbei meine Veränderungsmitteilung zu dem Minijob, mit einem "Erinnerungsschreiben"
Sehr geehrte Frau Malvina,

anbei erhalten Sie Ihren Fortzahlungsantrag zurück.
Wie schon mitgeteilt wurde, ist der Antrag persönlich ber der Arbeitsvermittlung abzugeben.
Bis zur persönlichen Vorsprache bei der Arbeitsvermittlung erhalten Sie keine Leistungen.

Freundlichst ...bla bla

Ich habe vor, morgen erneut zum JC zu fahren. Zu warten und mich nicht abwimmeln zu lassen.
Jetzt aber noch meine Frage,
was muss ich zustimmen und was nicht?
Welche Angebote muss ich annehmen?
Eventuell welche Maßnahme? Dann wäre mein Minijob dahin....
Ich bin ja jetzt Mittellos (Lohn bekomm ich am 15.03.) und wenn ich mir dort erlaube zu sagen, ich nehme eventuelle Angebote mit nach Hause zum prüfen, wird mein Antrag nicht weiterbearbeitet?!
Aber es wird Zeit endlich Geld zu bekommen.
Wie gehe ich also vor?

Freue mich über Antworten!

Gruß Malvina
 

Malvina

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Noch ein Zusatz:

der versäumte Termin im November wurde sanktioniert und diesen nimmt man nun als Anlass anzuzweifeln das ich noch Anspruchsberechtigt bin?!

Danke und Gruß
Malvina
 

Makale

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Hallo Malvina,

pure Willkür wird dort betrieben. Das Amt ist verpflichtet den Antrag bzw. hier der WBA auf Leistungen nach dem SGB II anzunehmen. Egal was diese Hohlköpfe da behaupten, es ist und bleibt Rechtsbeugung ! Auch ist niemand verpflichtet vor Antragsannahme beim Arbeitsvermittler zu erscheinen, denn in diesem Moment bist du Antragssteller und erst wenn dein Antrag angenommen und beschieden wurde bist du ggf. verpflichtet bei der AV vorzusprechen. Drohe ihnen mit einer Anzeige wegen Rechtsbeugung, insofern du wieder abgewiesen wirst und ganz wichtig nehme einen Beistand bzw. Zeugen hierfür mit. Da du ja bereits ein Schreiben bekommen hast in dem Rechtsbeugung begangen wurde kannste auch sofort zum Anwalt gehen. Die lecken sich die Finger nach solch "einfachen" Angelegenheiten.
 

Malvina

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Hallo Makale,

ich danke Dir sehr herzlich für Deine Antwort!
Heute hatte ich einen Zeugen mit. Woran auch immer es lag.....heute waren alle Mitarbeiter mit denen ich Kontakt hatte freundlich. Ich schilderte bei der Anmeldung mein Anliegen und wurde sofort bei der nächsten "Station" angemeldet. Von dort aus wurde ich beim Vermittler angemeldet. Als ich dort ankam, habe ich nicht länger als fünf Minuten warten müssen.
Welch ein Glück noch dazu :icon_klatsch: meine zuständige Dame war nicht im Hause.... (ich komme mit ihr nicht wirklich zurecht).
Stattdessen kam ich zu einem Herrn, mit dem nach kurzer Zeit alles geklärt war.
Dann lobte er mich noch für meinen Minijob, gab mir drei Arbeitsangebote mit, für die Voll-und Teilzeitkräfte gesucht werden, welche sich von der Arbeitszeit sogar mit meinem Minijob vereinbaren ließe.

Er sorgte dafür das ich eine Barauszahlung bekam, somit kann ich meine Rechnungen begleichen und Lebensmittel kaufen.
****************************************************

Deine Zeilen hatte ich heute früh nicht gelesen. Bin Dir aber sehr Dankbar dafür! Denn es hätte ja auch anders kommen können, dann hätte ich Deinen Rat befolgt!

Danke und Gruß Malvina!
 

Makale

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Nix zu danken, dafür gibt es solche Foren wie das elo-forum :biggrin:
Aber könntest du trotzdem mal das rechtsbeugende Einladungsschreiben anonymisiert hier hochladen ?
 

Malvina

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Hallo Forummitglieder,
eine Grippe hat mich umgehauen...nun bin ich wieder hier.
Für Makale,
hier das Schreiben.
 

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Malvina

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Einen Bescheid habe ich immernoch nicht.
Zugesagt war (schriftlich) das mein Antrag nach persönlicher Vorsprache -unverzüglich- bearbeitet wird. Was auch immer "unverzüglich" heißt....
Kein Bescheid, kein Datum zur Überweisung des Geldes.
ABER : Per Post bekam ich Stellenangebote auf die ich mich bewerben darf und dann Rückmeldung abgeben. Rückmeldung ohne Leistung?
UND : ich soll den Arbeitsvertrag vom Minijob einreichen.
Bitte was genau vom Arbeitsvertrag?
Fragen über Fragen.....

Gruß Malvina
 
H

hass4

Gast
ist denn in der leistungsabteilung bekannt wie hoch dein verdienst monatlich ist? hattest du die einkommensbescheinigung vom arbeitgeber ausfüllen lassen?

dann würde ich max. die seiten einreichen aus dem die stundenzahl und der verdienst hervor geht aus dem arbeitsvertrag, so melde ich meine jobs auch immer an bis die einkommensbescheinigung mit dem 1. lohn vom arbeitgeber kommt.

danach gibt es ja einen veränderten bewilligungsbescheid, wegen des zuverdienstes.
 

Malvina

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Ja in der Leistungsabteilung ist der monatliche Verdienst bekannt. Und auch ja, die Einkommensbescheinigung vom Arbeitgeber liegt dort ebenfalls vor.

Ok, dann werde ich das so machen. Arbeitsvertragseiten mit der Stundenzahl und dem Verdienst.

Einen veränderten Bescheid.....ich warte ja überhaupt noch auf einen.
Und da alles vorliegt, sollte man das doch wohl packen....wie mir zugesichert wurde, "unverzüglich" ...

Danke für Deine Antwort!
Gruß Malvina
 

Malvina

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Ach noch eine Frage,
was darf das JC sich fordern?
Mir wurde gesagt, jeden Monat Belege über die Höhe des Lohns.
Hatte das erstmal so hingenommen und weder ja noch nein gesagt.
Oder muss der AG jeden Monat eine Einkommensbescheinigung ausfüllen???
Also sowas kenn ich ja gar nicht...

Gruß Malvina
 

elo237

RIP
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es gibt 2 Möglichkeiten

entweder jeden Monat berechnen
oder alle 6 Monate berechnen

ist aber leider der Wille des SB wie es gemacht wird
am besten mal nachfragen
 
H

hass4

Gast
Ach noch eine Frage,
was darf das JC sich fordern?
Mir wurde gesagt, jeden Monat Belege über die Höhe des Lohns.
Hatte das erstmal so hingenommen und weder ja noch nein gesagt.
Oder muss der AG jeden Monat eine Einkommensbescheinigung ausfüllen???
Also sowas kenn ich ja gar nicht...

Gruß Malvina

die einkommensbescheinigung bekommt man meistens im jobcenter wenn man die veränderungsmittteilung abgibt!

einkommensbescheinigung wird nur 1 mal vom arbeitgeber ausgefüllt, danach muss man monatlich die lohnabrechnung in kopie und kontoaauszug einreichen, daraus ergibt sich dann wie hoch aufgestockt wird abzüglich der freibeträge. wird dann am monatsende immer überwiesen!
 

Malvina

Elo-User*in
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Danke hass4,

dann werde ich mal gut aufpassen, das die Freibeträge auch abgezogen werden
:icon_pfeiff::icon_pfeiff:

Auf jeden Fall weiß ich nun bescheid und brauch mir keinen "Bären" aufbinden zu lassen.

Gruß Malvina
 

Malvina

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Guten Morgen,

würde mich freuen wenn jemand noch eine Antwort zum fehlenden Bescheid hat. Beschrieben von mir s.o. ich kopiere es mal.

"Einen Bescheid habe ich immernoch nicht.
Zugesagt war (schriftlich) das mein Antrag nach persönlicher Vorsprache -unverzüglich- bearbeitet wird. Was auch immer "unverzüglich" heißt....
Kein Bescheid, kein Datum zur Überweisung des Geldes.
ABER : Per Post bekam ich Stellenangebote auf die ich mich bewerben darf und dann Rückmeldung abgeben. Rückmeldung ohne Leistung? "

Ich soll mich auf Stellenangebote des JC bewerben, obwohl ich noch nichteinmal meinen Bescheid habe. Warum, das steht oben von mir erklärt.
"unverzügliche Bearbeitung" wurde mir zugesichert. Habe keine Leistungen für Februar und März erhalten, da ja der Fortzahlungsantrag "unverzüglich" nach persönlicher Vorstellung bearbeitet werden sollte.
Das heißt, bewerbe ich mich, habe ich dadurch Auslagen, zum Beispiel indem ich ja Rückmeldung beim JC abgeben muss. (Porto oder Fahrkosten)
Außerdem kann ein AG nur auf Handy kontaktiert werden.
Ich soll ohne geleistete Zahlungen des JC Handygespräche führen??
Auf keinen Fall.

Was meint Ihr dazu?

Gruß Malvina
 
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