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Afrodite

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#1
Hallo,

vielleicht kann mir ja jemand von euch einen Tipp oder eine Hilfestellung geben...?

Hierbei handelt es sich um mein Bruder, dazu muß ich dann wohl etwas ausholen.

Er ist seit letztem Jahr seelisch ziemlich angeschlagen und war dann lange krankgeschrieben, u.a. auch in einer pyschischen Tagesklinik gewesen usw. Dadurch verlor er dann letztes Jahr seine Arbeitsstelle und wurde arbeitslos. Durch das Arbeitsamt bekam er einen Arbeitsplatz vermittelt, ohne bestimmt zu wissen das sein Arbeitgeber letztes Jahr bereits Konkurs gemacht hatte. Da mein Bruder allerdings etwas diesbezüglich um einige Ecken gehört hatte, teilte er seinem AG bereits bei der Vorstellung mit, das für ihn eine Kur beantragt sei und er nicht wüsste ob sie bewilligt würde. Nun ja, dieser AG stellte ihn trotzallem ein - obwohl wir gehofft hatten, das er aufgrund der Kur einen anderen nehmen würde.

Womit wir allerdings nicht gerechnet hatten, war, das mein Bruder die Kur sehr schnell bewilligt bekam und nach 5 Wochen Arbeit Kurantritt hatte.
Nun motzte sein AG mit ihm rum, das man im Baugewerbe gefälligst im Winter zur Kur gehen solle usw. usf.
Mein Bruder ging zur Kur, weil er auch unter starken körperlichen Schmerzen leidet und sich momentan 2 bis 3 mal die Woche am Rücken spritzen lässt.
Da sein AG allerdings seiner Lohnzahlungspflicht überhaupt nicht nachkommen wollte, mußten wir die Gewerkschaft mit dem Einklagen der Löhne beauftragen. Inzwischen wurde zwar mal der Juli-Lohn überwiesen, alles andere ist noch ausstehend. Wenigstens ist das Arbeitsverhältnis zum 15.10. gekündigt worden. Da auch sämtliche Papiere wie Lohnsteuerkarte und Arbeitsbescheinigung noch nicht ausgehändigt wurden, kann mein Bruder kein Arbeitslosengeld beantragen.
Auch wurde uns geraten beim Arbeitsamt einen Insolvenzantrag zu stellen, damit er wenigstens die ausstehenden Löhne über das AA bekommen könne. Telefonisch wurde uns dies bereits vereint, haben den Antrag trotzdem gestellt und warten nun noch auf den schriftlichen Bescheid.

Nun fängt allerdings auch noch die Krankenkasse an rumzuzicken, da mein Bruder aus der Kur als arbeitsunfähig entlassen wurde. Am vergangenen Samstag kam die Mitteilung, dass der MDK ihn zum 01.11. arbeitsfähig schreibt - ohne jegliche Untersuchung - nur über den Schreibtisch hinweg. Super !!!!
Dabei schreibt der Arzt ihn auch weiterhin krank, weil mein Bruder immer noch unter Schmerzen leidet und weiterhin schmerzstillende Spritzen benötigt um überhaupt den Alltag einigermassen bewältigen zu können. Außerdem bekam er vom Kurarzt bestätigt, dass er auf seinem Beruf nicht mehr arbeiten darf.
Gestern hatte ich dann mit der Sachbearbeiterin der Krankenkasse telefoniert und um einen rechtsmittelfähigen Bescheid gebeten. Dieser wird uns nun verweigert.

Nun meine Frage.... wie können wir jetzt gegen diese Vorgehensweise der Krankenkasse bzw. MDK vorgehen?
Oder hat mir jemand einen Tipp, wo wir uns hinwenden könnten oder tiefer informieren?

Auf dem Arbeitsamt hat er sich gestern bereits als arbeitslos gemeldet, wobei sie ihm klargemacht haben, das sie während seiner Krankmeldung für ihn nicht zuständig sind und er sich an die KK halten muß. Wenigstens ist es mal registriert, damit er dann rückwirkenden Arbeitslosengeld bekäme, vorausgesetzt wir bekommen diese Verdienstbescheinigung. :twisted:

Für euere Tipps und Hinweise bedanke ich mich schon im Voraus.

Liebe Grüße
Afrodite
 
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