Weiß jemand wie die Nachversicherung von Beamten auf Probe in der DRV bei Entlassung abläuft? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

spartacus0815

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Hallo,
ich versuche etwas kryptischer zu formulieren, da ich befürchte dass mein Feind mitliest:
Ich bin momentan bei einem Bundesamt (derzeitige Oberchefin ist Frau AKK) untergekommen.
Leider wird auf meine Schwerbehinderung, trotz dass ich diese bei der Bewerbung angegeben habe, keine Rücksicht genommen. Es gibt zwar eine Inklusionsvorschrift, interessiert die aber einen Dre*k, Motto Papier ist geduldig. Die stellen halt mal ein paar Leute mit Schwerbehinderung ein und wer dann nicht funktioniert, wird genauso an die Luft gesetzt wie in der Industrie. Die Methoden sind verlogener und subtiler, da Gutmenschen dass offiziell nicht zugeben / machen dürften.
Die „Interessenvertretungen“ wie Schwerbehindertenvertretung, Personalrat und Co sind daher keine Hilfe, da bei dem Verein die eine Krähe der anderen Krähe kein Auge aushackt. D.h. statt dass die SBV oder der PR mir hilft, decken sich die Brüder und Schwestern noch untereinander.
Momentan kristallisiert sich eine Querfront aus Personalamt, SBV und PR gegen mich heraus. D.h. man könnte genauso gut ein Hartz4-Bittsteller beim Jobcenter sein und würde auch nicht mehr ins Messer laufen.
Daher rechne ich damit, dass ich früher oder später wieder bei denen draußen bin.

Frage: Weiß jemand wie die Nachversicherung von Beamten in der DRV abläuft?
Blöderweiße habe ich nämlich keinen Anspruch mehr auf Arbeitslosengeld, gleiches gilt für Krankengeld, da ich dass bevor ich zu dem Verein bin schon verbraucht hatte.
Info, bei AKK und Co bin ich seit November 2016.
 

Curt The Cat

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Moinsen spartacus0815 und willkommen hier ...

Sei bitte so freundlich und überleg Dir bitte eine aussagekräftigere Überschrift als Nachversicherung für Beamte auf Probe bei Entlassung. Am besten einen vollständigen Satz, verbunden mit einer Frage - soviel Zeit sollte sein. Ergänzend verweise ich dazu auf Forenregel 11. Du kannst deinen Beitrag insgesamt eine Stunde lang nach Erstellung bearbeiten, also jetzt noch gute 50 Minuten.

Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf ausreichend! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein Satzfragment aus sieben Worten rein ...

Im Editor der Überschrift findest du zudem auch den Hinweis:
Themen-Überschrift, bitte den Themeninhalt (nicht zu) kurz beschreiben ...
Folge bitte diesem Link ...! Hier erläutert @Admin2, weshalb ein aussagekräftiger Thementitel wichtig ist:

Danke für Deine Mitwirkung und ich wünsche dir noch einen angenehmen Aufenthalt im Forum.


:icon_wink:
 

Fabiola

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Frage: Weiß jemand wie die Nachversicherung von Beamten in der DRV abläuft?
Ich weiß nicht , ob Dir das helfen kann:
Ich war seinerzeit Referendarin "Beamtin zur Probe" im Schuldienst. Für den Zeitraum des Refeferendariats (ich trat dann erst mal nicht in den Schuldienst ein) wurde die Zeit meines Referendariats bei der DRV in Angestelltenrecht umgewandelt. Heißt: die Zeit, die ich im Referendariat tätig war wurde 1:1 rententechnisch angerechnet.
Frag doch mal bei der DRV-Niederlassung Deines Wohnortes/Landkreises nach - da bekommst Du sicher genauere Auskünfte.
 

Maximus Decimus

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Hast du gekündigt? Was ist dein Status? Du müsstest doch Beamter auf Lebenszeit sein, wenn du 2016 eingestellt wurdest. Aus diesem Grund heraus kannste doch nicht einfach rausgeschmissen werden. Wenn du dienstunfähig sein solltest, dann hast du leider die 5 Jahre nicht voll für die Mindestpension. Ich weiß nur nicht ob es für dich andere Vorschriften gibt.
Wenn ich mich richtig erinnere wirst du anhand deiner Bruttobezüge in der Rentenkasse nachversichert.
 

spartacus0815

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Hast du gekündigt? Was ist dein Status?
nein

Du müsstest doch Beamter auf Lebenszeit sein, wenn du 2016 eingestellt wurdest.
auch nein

Aus diesem Grund heraus kannste doch nicht einfach rausgeschmissen werden.
ich bin noch Beamter auf Probe mit "3 Jahren auf Bewährung" und habe eine miese Bewertung zur Mitte der Probezeit bekommen, daher würde ich wenn ich keine andere Verwendung finden würde als die alte Stelle rausfliegen.
Ich bin daher momentan zur Erprobung auf einen neuen Dienstposten abgeordnet, aber der ist aus meiner Sicht genauso wenig geeignet als der bei dem ich mies bewertet wurde.
 

Maximus Decimus

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Ist denn deine Probezeit verlängert worden?
Ob der Dienstposten für dich geeignet ist oder nicht, dass ist aus meiner Sicht total egal. Da zählt eigentlich nur, das man da BaL wird.
Was bedeutet 3 Jahre auf Bewährung? Ich hab jetzt die maximale Länge der Probezeit nicht im Kopf.
 

spartacus0815

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Ist denn deine Probezeit verlängert worden?
noch nicht, wird sie aber sehr wahrscheinlich, da ich mich ja auf dem ersten Dienstposten nicht bewährt habe.
Darf nächste Woche zum Personalgespräch nach Köln.

Ob der Dienstposten für dich geeignet ist oder nicht, dass ist aus meiner Sicht total egal. Da zählt eigentlich nur, das man da BaL wird.
Was bedeutet 3 Jahre auf Bewährung? Ich hab jetzt die maximale Länge der Probezeit nicht im Kopf.
Also normal ist bei meinem Dienstherr sowie so nichts:
- die Einen bekommen 1 Jahr Probezeit, die Anderen 3 Jahre.
- die Einen bekommen Erfahrungsjahre aus der Industrie verrechnet, die Anderen nicht.

Maximale Probezeit ist soviel ich mir ergooglet habe 5 Jahre.
 

4ever29

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die Einen bekommen 1 Jahr Probezeit, die Anderen 3 Jahre.
- die Einen bekommen die Erfahrungsstufen aus der Industrie verrechnet, die Anderen nicht.
Alle diese Aspekte sind bei Beamten ziemlich genau gesetzlich geregelt: im Groben:

Einstellung als Beamter auf Probe ist normal.
Ernennung auf Lebenszeit in der Regel nach frühestens drei Jahren. Entscheidung spätestens nach 5 Jahren. Voraussetzung: Bewährung im Amt.
Bei vorzeitiger Bewährung und vorhandenen (einschlägigen) Vorerfahrungszeiten kann die Regelfrist in bestimmtem Umfang verkürzt werden. Anrechnung bzgl. Vorerfahrung für Besoldungsstufen ist ein anderes Thema aber auch gesetzlich geregelt.

Die Nachversicherung dürfte bei einem tatsächlichen Ausscheiden von selbst ablaufen.

Da ich die genauen Umstände nicht kenne, werde ich mich hüten, konkrete Bewertungen vorzunehmen, das steht mir nicht an. Also ganz allgemein: meiner Erfahrung nach ist es zielführender, sich nicht in eine "alle gegen mich Haltung" einzuigeln. Vielleicht solltest du dir einen unbeteiligten Berater suchen, der dir aber auch offen gegenübertreten können sollte. Manchmal hilft ein Blick von aussen, um auch Aspekte zu erkennen, die sich selbst betreffen...
 
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spartacus0815

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Alle diese Aspekte sind bei Beamten ziemlich genau gesetzlich geregelt: im Groben:
naja dass dachte ich auch, aber es hängt wie so oft vom Sachbearbeiter ab. Wenn man Pech hat erwischt man einen Betonkopf, der erst mal behauptet dass Unterlagen, Nachweise nicht vorhanden seien.
Also erstmal mühsam nachweisen, dass die die Sachen doch bekommen haben.

Die Nachversicherung dürfte bei einem tatsächlichen Ausscheiden von selbst ablaufen.
wäre schön, wenn mal etwas ohne A*schtreten laufen würde.
Es ist leichter raus zu finden, dass einer nicht zuständig ist, als den zu finden der zuständig ist ("Passierschein A38 - Das Haus das Verrückte").


Vielleicht solltest du dir einen unbeteiligten Berater suchen, der dir aber auch offen gegenübertreten können sollte.
im Prinzip richtig. Leider schwer einen zu finden.
Bin momentan bei einer Anwältin, aber die Dame ist fast nie zu erreichen, so dass sich die Ereignisse momentan überschlagen und ich ständig am Grübeln bin wie es weiter gehen soll und schlaflose Nächte habe.
 
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