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WEIHNACHTSMARKT = ein Trauerspiel in Mönchengladbach

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Paolo_Pinkel

Super-Moderator/in
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#1
weil fast kein Mensch zu den beiden kümmerlichen Plätzen kommt
und sich die Betreiber die Füsse in den Bauch stehen--
so wie heute, an dem herrlich sonnigen Sponntag-Vormittag,- und das alles warum nur ?
Wir in Mönchengladbach haben ja sowie so schon 3 -Schlußlicht Beurteilungen,- a) die dicksten Männer, b) die schlechteste Fussballmanschaft in Liga 1 und c) die schlechtesten Weihnachtsmärkte in NRW ...


WEIHNACHTSMARKT = ein Trauerspiel in Mönchengladbach

Gruss

Paolo
 
E

ExitUser

Gast
#2
Nun, ich kenne den Weihnachtsmarkt von Mönchengladbach nicht, aber ich denke, der in Herne steht ihm in nichts nach.
Traurig, aber wahr
 

druide65

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#3
Dabei gäbe es eine so einfache Art, das Problem zu lösen,- man nehme 1-2 Ein-Euro-Jobber, gebe ihnen nummerierte Parkzettel in die Hand
:icon_eek:

Sonst gehts noch?
Soll die Kaufmannschaft doch selber dafür sorgen.
Müssen Ein-Euro-Job für jeden Müll herhalten?

und z.B. je Parkplatz 2 Euro kadssoieren,
kadssoieren?:confused::icon_kinn:

die Männer hätten ein zusätzlichen Taschengeld,
Scheint sich immer noch nicht rumgesprochen zu haben das dies Einkommen wäre was abgezogen wird.
 

Benja

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#4
Kleiner Trost:

Bin heute über den Weihnachtsmarkt in einem Stadteil von uns gegangen. Sonst war er immer wirklich schön; einfach nur so Windowshopping. Heute wars echt kläglich. Dabei wars mit dem Wetter noch passabel; trotzdem war ich enttäuscht: Rummelbude an Rummelbude für Kinder und sonst NUR Schrott. Ich habe und hätt nix gekauft, aber es wird nicht besser von Jahr zu Jahr. Keine Ahnung was das noch soll? Saufen, saufen, saufen oder Warum bieten sies noch an?

Naja, die Lichter in den Straßen waren dafür wieder schön anzusehen!

Benja
 

druide65

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#5
In meiner Stadt werden die Lichter von EEJ angebracht.Auch der ganze Deko Tinnef.

Arbeitslose auslutschen und die Kaufmannschaft und Budenbetreiber verdienen.

Danke...auf solche Lichter kann ich verzichten...
 

mbc

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#6
Hehe ...

so heruntergekommen wie die Stadt auch ist, ist das kein Wunder.
Wer will die Schandumgebung denn sehen ? Ich nicht ...

Und woher sollen die Leute das Geld zum Kaufen nehmen ? So einen Luxus kann sich Otto-Normal-Verbraucher (ähhh, Otto-Normal-Arbeitsloser) garnicht mehr leisten. Geschweige denn von den unverschämten Parkplatzgebüren die man an jeder Ecke zahlen muß.

Zudem ist die Atmosphäre auf deutschen Märkten in solchen Gegenden immer grottig und wird auch immer schlechter.

Es wird überall eingespart, mit viel glück findet man dann irgendwo ne Platiktanne mit ner halb-defekten Lichterkette aufgestellt, die Atmosphäre verbreiten soll.
Die Märkte in NRW sind schon immer mehr als erbärmlich gewesen.

Ist ja auch kein wunder, welcher Deutsche kann sich heutzutage noch ne Lichterkette leisten ? Der Strom ist derart teuer, das man sogar auch schon daran sparen muß. Lieber läßt man die aus um Strom zu sparen. Wenn man nach Amerika rüberschaut weiß nam WAS Weihnachten ist ... die verstehen es Atmosphäre zu schaffen.

In der Eifel oder in anderen Bundesländern ist das ganz anders, aber da sind die Städte besser, eventl. schneits sogar und generell ist das Feeling dort viel besser und vor allem wird noch richtig aufwändig geschmückt.

So ist das, wenn Gelder immer nur in die falschen Taschen fliessen ... sowas hat große Auswirkungen ... und dss die Stadt an den Ständen abkassiert, ist für mich sowieso der größte Schmarn. Die sollen froh sein, wenn durch die Märkte Leute angezogen werden und überhaupt kaufkraft angelockt wird.
Aber das wird alles direkt schamlos ausgenutzt ... kein wunder das es den Bach runtergeht. Ich kann die Betreiber vollkommen verstehen. Würde mich da auch nicht hinstellen wollen.

MFG
 
E

ExitUser

Gast
#7
Rotenburg/Wümme
Sonntag 16:00 h

1 km Weihnachtsbuden
Platz um zu viert nebeneinander zu gehen.
neben einigen fast leeren Fressbuden
gähnenede Leere vor Ramsch-
und Bioholzbuden und strickende VerkäuferInnen.

Publikum - ein paar einfach gekleidete Familien
und ansonsten wohl die "Kioskunden".
 

Jesaja

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#8
weil fast kein Mensch zu den beiden kümmerlichen Plätzen kommt
und sich die Betreiber die Füsse in den Bauch stehen--
so wie heute, an dem herrlich sonnigen Sponntag-Vormittag,- und das alles warum nur ?
Wir in Mönchengladbach haben ja sowie so schon 3 -Schlußlicht Beurteilungen,- a) die dicksten Männer, b) die schlechteste Fussballmanschaft in Liga 1 und c) die schlechtesten Weihnachtsmärkte in NRW ...


WEIHNACHTSMARKT = ein Trauerspiel in Mönchengladbach

Gruss

Paolo
Ach Gott, diese "wir sind alle viel zu fett" - Scheisse ist doch die gleiche Nummer wie die "Jetzt führen wir wieder unverschämte Sozialschmarotzer vor, über die sich Leute aufregen können" - Tour . Das muss man doch langsam mal kapiert haben.
 

Martin Behrsing

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#9
ist schon klasse, wie selbstverständlich Erwerbslose für die Vorstellungen vieler Bürger herhalten müssen

..Dabei gäbe es eine so einfache Art, das Problem zu lösen,- man nehme 1-2 Ein-Euro-Jobber, gebe ihnen nummerierte Parkzettel in die Hand ,- die würden dann auf dem sowieso leeren Kappuzinerplatz ( der "natürlich" an den Sonntagen abgespert ist ) Platz ca. 60-100 Autos einordnen können und z.B. je Parkplatz 2 Euro kadssoieren,- einen für sich und einen für die Stadt,- zum einen würde der überflüssig leere Platz genutzt, die Männer hätten ein zusätzlichen Taschengeld, die Wirte hätten endlich die Kundschaft, die sie jetzt vermissen und solche Ausnahmen wie eben der X-mas-Markt hätte Besucher und bestimmt auch Kunden ! ....
 

Mario Nette

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#10
Naja, dann muss ich ja nicht wieder darauf aufmerksam machen, dass in Berlin neben den 10 Weihnachtsmärkten für die angepasste Kundschaft es mittlerweile drei sog. soziale Weihnachtsmärkte gibt - vom Ein-Euro-Jobber für den Ein-Euro-Jobber. Parallelgesellschaft, Goldnetz sei Dank ...

Mario Nette
 

mbc

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#11
@Mario Nette:

Auf welchem der Beiden gibts denn die "Jungfrauen" --> Maria ?? :icon_knutsch: :icon_party::icon_wink:
Nicht das ich da zum Falschen gehe ... :icon_twisted:

Ich sags ja ... in Deutschland hat KEINER mehr Bock oder Motivation. Das spürt man an sowas am Besten.

Als Budenverkäufer muß man eh heutzutage nur noch angst haben das man nicht vom Ordnungsamt ne Geldbuße kriegt, weil der Tannenbaum kein "CE"-Prüfzeichen hat, oder die Girlande 0,1 cm über der angemieteten Fläche hinausragt ... sowas macht einfach keinen Spaß mehr, genausowenig, wie ortsfremde Besucher mit unnötigen Knöllchen zu vergraulen. Das läßt sich der ""Kunde"" ein oder zweimal gefallen, danach meidet er halt solche Ausflüge ... und lernt daraus.

Mit zuviel Bürokratie, Gesetzen und Geldgier kriegt man viel erreicht.

MFG
 

Rounddancer

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#12
Nun, wenn die Stadt behauptet, die Wirte hätten was gegen die Platzbelebung,- dann könnte man dem entgegentreten, indem man zuerst die Wirte für die Idee gewinnt, diese für ihr Einverständnis, oder, noch besser, ihre Bereitschaft, mitzumachen, unterschreiben läßt. Und dann, erst dann erst an die Stadt herangeht ...

Ansonsten: Kommerzielle Weihnachtsmärkte gehen nur da, wo die Leute hingekarrt werden. Lokale Weihnachtsmärkte gehen noch am ehsten, wenn sie von den das lokale Leben mittragenden Vereinen und Gruppen vorbereitet, vermarktet, und durchgeführt werden. Aber: Nicht X Weihnachtsmärkte, sondern einer pro Stadt/Dorf. Und dann nicht die ganze Zeit vom Mittwoch vorm ersten Advent bis zum 23.12., sondern
eine Woche oder ein Wochenende. Außerdem: Gewachsene Weihnachtsmärkte sind eher akzeptiert als Weihnachtsmärkte, die irgendwann vor relativ kurzer Zeit aus dem Nichts generiert wurden,- bloß weil man auch einen Weihnachtsmarkt haben will.

Man darf nicht vergessen: Die meisten Leute haben all das, was man auf dem Weihnachtsmarkt an nichteß- oder -trinkbaren Sachen kaufen kann. Und die, die davon noch was brauchen könnten, haben die finanziellen Mittel dazu nicht. Und Essen/Getränke? Die gehen zwar immer,- jedenfalls wenn beim Weihnachtsmarkt nicht Frühlingsfestwetter ist. Aber auch hier sind dann nur die Menschen gewünscht, die sich die zwei bis drei Euro für einen Glühwein, die zwei, drei Euro für eine Wurst problemlos leisten können ...

Langzeitarbeitslose als Parkwächter,- ok, aber nicht als EEJ,- aber mit so vielen eingesetzten Arbeitslosen, daß jeder die hundert Euro Verdienstfreibetrag vollbekommen,- kommt mehr Geld rein, sollte das in einen Topf kommen,- und damit z.B. ein Weihnachtsfest für Arme Menschen jeden Alters finanziert werden.
 

Zita

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#13
Hallo,

es geht auch anders! Voll- voller - am ...........! Der Klostermarkt in Walkenried wurde von auswärtigen Besuchern sehr gut angenommen.

Über 10 000 Besucher und damit bei dem Eintritt von 3 Euro kaum Gelegenheit für Einheimische diesen Markt zu besuchen. Gewollt oder unüberlegt?

Nachfragen und Anträge für kostenlosen Besuch trafen nicht mal die christliche Einheit der Gemeinde. Warum auch? Wegen 3 Euro so ein Aufwand!

Ergebnis: Über 500 Stunden wurden von 1 Euro Jobber geleistet, damit Buden auf- und abgebaut wurden. Viele Helfer aus Vereinen und ein Defizit an Einnahmen!

Natürlich alles in allem ein gelungeres Fest! Noch leerere Kassen, enttäuschte Menschen, ein gelungenes Fest mit Nichtteilnahme des sozialen Gemeindelebens und dazu noch christlich!

Warum sollte "man" nicht bei soviel gelungenem auf einem Weihnachtsmanrkt auch noch brachliegende Kräfte nutzen??????

Das ist Zusamnmenleben, das ist Deutschland!

Gruß
Zita
 

left

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#14
BONNER WEIHNACHTSMARKT am BONNER MÜNSTER.

Trotz Kommerz, Kommerz, Kommerz sehr schön, weil ein bißchen Weihnachtsstimmung aufkommt.
 

Atlantis

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#15
Kleiner Trost:

Bin heute über den Weihnachtsmarkt in einem Stadteil von uns gegangen. Sonst war er immer wirklich schön; einfach nur so Windowshopping. Heute wars echt kläglich. Dabei wars mit dem Wetter noch passabel; trotzdem war ich enttäuscht: Rummelbude an Rummelbude für Kinder und sonst NUR Schrott. Ich habe und hätt nix gekauft, aber es wird nicht besser von Jahr zu Jahr. Keine Ahnung was das noch soll? Saufen, saufen, saufen oder Warum bieten sies noch an?

Naja, die Lichter in den Straßen waren dafür wieder schön anzusehen!

Benja
ja zum weihnachtsmarkt gehört auch kunsthandwerk holzhandwerk baumschmuck kerzen und nicht nur fress und saufbuden wie zwanzig
bratwurststände oder zwanzig glühweinbuden, wenn das so in nürnberg
wäre könnte sie dort den weihnachtsmarkt umtaufen zum winterlichen fress und sauf rummelplatz.
 

Benja

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#16
@ Atlantis

genau! So Selbstgemachts, Handarbeiten etc finde ich irgendwie immer passend zum Weihnachtsmarkt oder leckere Düfte!

Das verbreitet für mich so was "Geheimnisvolles" ;)

Jahrmarktbuden und gegrillte Wurst mit Glühwein hat für mich weniger mit Weihnachtsmarkt zu tun.

Ich schau dafür die Wohnzimmerfenster der Leute an, wie sie schmücken oder Kerzen aufstellen :)

Benja
 
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