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Weihnachtsgeld bei ALG 2

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bert62

Elo-User/in
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#1
Hallo

Ich habe hier einen Vordruck herunter geladen, mit dem man als ALG2-Empfänger
Weihnachtsgeld bei der Arge beantragen kann.

Hat jemand als SINGLE OHNE KINDER mit so einem Antrag schon Erfolg gehabt ?

Danke
 

Martin Behrsing

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#2
ich glaube, wir müssen den Antrag mal rausschmeißen. Bisher ist dieser bei jedem Gericht (!!) abgewiesen worden.
Das war 2005 eine gute Aktion und wir haben damals bewußt Burghausen instrumentalisiert. Aber leider wird das so nichts. Der Betrag ist leider auch so gering, dass in der Regel dafür keine Berufungen zugelassen werden, so dass es nur gegen erhebliche Geldinvestitionen möglich wäre, dass ganze in höhere Instanzen voran zutreiben. Aber ich persönlich glaube nicht daran, dass das Bundessozialgericht dafür einen postive Entscheidung treffen würde. Dafür sind die viel zu system-treu.
 
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#3
Drin lassen

Wenn man für die Abgabe kein Geld investiert, also den Antrag einfach in den Kasten wirft, freut das den SB. Er kann mal wieder eine Ablehnung formulieren. In dieser Zeit kann er keinen anderen Mist produzieren.

Auch Widerspruch ist dann Pflicht. Kostet auch nur Papier der ARGE. Mündige Bürger diktieren dem SB den Widerspruch.
Der Regelsatz soll den Regelbedarf decken. Weihnachten findet aber nicht jeden Monat statt. Ist also ein Bedarf ausserhalb des Üblichen, der Regel. Dazu kommt dann der Verweis auf die EVS als Grundlage des Regelsatzes.
 

X-med

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#4
is was dran, etwas extraarbeit als kleines weihnachtspresent fürs amt!
 
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#5
Nicht noch mehr Arbeit den Bearbeitern

Also wenn wir die Menschen dort im Amt mit solch unterm Strich unsinnig scheinender Arbeit überhäufen, dann sind ja wir dafür mitverantwortlich, wenn sie ihrer eigentlichen Arbeit,
a) rauszugehen, neue, bisher dem Arbeitsamt nicht gemeldete Stellen zu finden, Stellen zu initieren, und dann für jede dieser Stellen auch wenigstens per Drei-Angebots-Methode einen spitzenqualifizierten, einen qualifizierten und einen zu 80 Prozent qualifizierten Arbeitslosen zu finden, und dem jeweiligen Arbeitgeber zur Wahl zu stellen,- ggf. zusammen mit einer Eingliederungsbeihilfe,- und dann auch zu schauen, daß der dann nicht einen Tag vor Ende der Probezeit, oder einen Tag/Monat nach Auslaufen der öffentlichen Förderung wieder gefeuert wird

oder
b) wenigstens im Amt ihre Arbeit machen, Anträge zügig bearbeiten, damit die "Kunden" nicht dauernd darum bibbern müssen, ob der Bescheid oder das Geld pünktlich kommt. Auf Eingangspost und die Akten ihrer "Kunden" so sorgfältig achten, daß diese nicht dauernd verloren gehen. Die "Kunden" endlich selbst zu deren Gunsten zu beraten, -so wie das die Sozialgesetzbücher eigentlich den Ämtern auferlegt-, sodaß diese nicht andauernd zu Sozialgerichten und Rechtsanwälten springen müssen...

Dazu kommt, daß es ja die, die Arbeit haben, und ihre Gewerkschaften in den letzten Jahrzehnten total verpennt, ja billigend inkauf genommen haben, daß ihnen vielfach selbst das Weihnachts- und auch das Urlaubsgeld erst heruntergekürzt, dann gestrichen wurde. Die würden es vielfach nicht verstehen, daß die, die nichts dafür arbeiten (dürfen/können) Weihnachtsgeld bekämen, sie selbst jedoch nicht (mehr).

Aber, was jetzt wieder Sinn macht: Jetzt sind die Redaktionen der Zeitungen und Lokalsender wieder dabei, Schicksale von Menschen und Familien zu sammeln, die sie dann in der Adventszeit ihren Lesern, ihren Hörern vorstellen können,- und da ist dann immer ein zweckgerichteter Spendenaufruf dabei...
 

X-med

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#6
@Rounddancer ja da bleibt nur zynismus. da sie ihre aufgaben eh nicht in unserem sinne erledigen, hält man sie höchstens von weiterem unfug ab.
 

wolliohne

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#7
Wir in Bonn

haben über unseren Stadtverordneten einen neuen Antrag gestellt !

Also bitte einfach nachmachen, mehr als ablehnen geht nicht.
(auch per Bürgerantrag möglich jedenfalls in NRW)

Ps.kleindieter wie recht Du hast!
 
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