Weihnachtsgeld angeben?

Fabi84

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Hallo Zusammen,

ich bekomme ALG2 und meine Lebenspartnerin (wir sind zusammenn in einer BG) geht Vollzeit arbeiten und bekommt diesen Monat Weihnachtsgeld ausgezahlt.
Das JC hat natürlich den Arbeitsvertrag meiner Lebenspartnerin vorliegen und weiß also Bescheid das Weihnachtsgeld ausgezahlt wird.Müssen wir jetzt im Dezember wenn das Weihnachtsgeld überwiesen wird den JC nochmal angeben das wir Weihnachtsgeld bekommen haben.Oder müssen wir nichts tun da es im Arbeitsvertrag vermerkt ist das Weihnachtsgeld bezahlt wird?!

MFG

Fabi84
 

alexander29

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Auf jeden Fall angeben, da der Arbeitsvertrag in einer Akte schlummert und der SB nicht automatisch weiss, dass sie Weihnachtsgeld bekommt.

Falls ihr es nicht angebt, kommen wahrscheinlich Folgen auf euch zu.
 

Fabi84

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Ich habe gedacht mit der Abgabe des Arbeitsvertrags hätte ich alles angegeben was sie das JC wissen muss.Ich hätte nicht gedacht das ich das nochmal extra erwähnen muss das es Weihnachtsgeld gibt.Natürlich liegt der Vertrag in einer Akte und und der SB hat das nicht aktuell auf dem Schirm.Aber da es im Vertrag steht habe ich doch schon mitgeteilt das es Weihnachtsgeld gibt,oder sehe ich das falsch?
 

kscheirich

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Ich habe gedacht mit der Abgabe des Arbeitsvertrags hätte ich alles angegeben was sie das JC wissen muss.Ich hätte nicht gedacht das ich das nochmal extra erwähnen muss das es Weihnachtsgeld gibt.Natürlich liegt der Vertrag in einer Akte und und der SB hat das nicht aktuell auf dem Schirm.Aber da es im Vertrag steht habe ich doch schon mitgeteilt das es Weihnachtsgeld gibt,oder sehe ich das falsch?
Genauso ist es! Bei Rückforderungen sich darauf berufen das man es schon vorher mitgeteilt hat und nicht der Verursacher ist! Da haben die vor Gericht keine Chance!
 

pinguin

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ich bekomme ALG2 und meine Lebenspartnerin (wir sind zusammenn in einer BG) geht Vollzeit arbeiten und bekommt diesen Monat Weihnachtsgeld ausgezahlt.
Eine separate Angabe hierzu ist sicherlich nicht nötig, wenn dieses Weihnachtsgeld als Lohnbestandteil auf dem eh als Kopie eingereichten Lohnschein steht. Und in dem Augenblick, wo es draufsteht und mit der Kopie abgegeben wird, habt ihr auch nix verschwiegen.

Mitteilen könnte man es dennoch, weil es sich beim Weihnachtsgeld ja um eine einmalige Zugabe zum Lohn handelt, der nicht monatlich regelmäßig wiederkehrt. :icon_kinn:

Übrigens: Entscheidend für das Amt ist nicht, was im Arbeitsvertrag steht, denn der geht dem Amt nichts an. Maßgebend sind die Daten auf den jeweiligen Lohnscheinen.
 
G

gast_

Gast
Ich meine schon daß man angeben muß, wann wieviel auf dem Konto ist!
Woher sollen die das wissen?

Ich habez.B. meine Gutschrift aus Nebenkosten angegeben, dachte, es würde wie laut Gesetz vorgesehen im Folgemonat angerechnet.

Denkste, die will es genau wissen: Wann auf meinem Konto eingegangen?

(wegen Zuflußtheorie, nehme ich an)

Nu hab ich ihr mitgeteilt: Gar nicht... hab diesen Monat entsprechend weniger Miete überwiesen.:biggrin:
 

kscheirich

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Übrigens: Entscheidend für das Amt ist nicht, was im Arbeitsvertrag steht, denn der geht dem Amt nichts an. Maßgebend sind die Daten auf den jeweiligen Lohnscheinen.
Ja, man gibt aber mit der Weiterbewilligunsbescheid eine vom Arbeitgeber ausgefüllte Einkommensbescheinigung ab. Und hier ist extra ein Feld vorgesehen wo der Abeitgeber Einmalzahlungen im Voraus einzutragen hat!
 

pinguin

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Ich meine schon daß man angeben muß, wann wieviel auf dem Konto ist!
Beim Gehalt ist das egal; immerhin könntest Du Dir dieses ja auch bar auszahlen lassen? Hier zählt alleine das auf dem Lohnschein.

Denkste, die will es genau wissen: Wann auf meinem Konto eingegangen?
Jep, hat aber den Grund, daß dieses Guthaben bspw. nicht angerechnet werden darf, wenn der Versorger es einbehält und nicht auszahlt.

@kscheirich
Zeig mir den, (mittelständischen), Arbeitgeber, der bspw. am Anfang des Jahres schon weiß, daß das Geschäft so gut läuft, daß er am Ende des Jahres Weihnachtsgeld zahlen kann.
 

kscheirich

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@kscheirich
Zeig mir den, (mittelständischen), Arbeitgeber, der bspw. am Anfang des Jahres schon weiß, daß das Geschäft so gut läuft, daß er am Ende des Jahres Weihnachtsgeld zahlen kann.
Es soll auch noch Arbeitgeber geben, die Tariflohn zahlen! Und da weiss man schon im voraus wann es Urlaubsgeld und wann es Weihnachtsgeld gibt! Die Höhe ist auch vorher schon bekannt!
Ich spreche hier aus eigener Erfahrung!:biggrin:
 
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