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Wegfall der Erwerbsfähigkeit

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Elo-User/in

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#1
Moin moin,

Ich bin seit knapp einem Jahr arbeitsunfähig geschrieben und beziehe ALG II. Bisher hat sich das Jobcenter für mich irgendwie nicht wirklich interessiert, aber heute hatte ich gleich zwei Briefe vom selben Sachbearbeiter in der Post.


Im 1. Brief steht, dass ich im Rahmen der Mitwirkungspflicht bis zum 6.2. Unterlagen bzw. Nachweise vorzulegen habe, dass ich einen Antrag auf Leistungen nach dem SGB XII ab dem 1.2. gestellt habe. Falls ich diesen Antrag nicht stellen würde, werden die Leistungen bis zur Nachholung der Mitwirkung ganz versagt.

Nagut, dass das irgendwann passieren würde, war mir schon klar, mein Gesundheitszustand hat sich bisher auch nicht wesentlich gebessert. Dass man mich irgendwann zum Sozialamt abschiebt, war nur eine Frage der Zeit.

Jetzt kommt das dicke Problem aus dem 2. Brief. Darin steht, dass die Entscheidung über die Bewilligung von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts mit Wirkung vom 1.2. aufgehoben ist. Als Grund wird der Wegfall der Erwerbsfähigkeit genannt. In der Zeit, in der ich keine Leistungen beziehe, falle auch der Krankenversicherungsschutz weg.

Durch das Jobcenter habe ich jetzt nur noch knappe 5 Tage, um alle nötigen Anträge zu stellen, damit ich im Februar nicht ohne Geld und Krankenkasse dastehe. Ich befürchte, in dieser kurzen Zeit wird das alles nicht nahtlos klappen... da ich keine Ersparnisse mehr habe, kann ich hier auch nichts überbrücken und da ich permanent auf Medikamente angewiesen bin, kann ich auch keinen Tag auf meine Krankenkasse verzichten...

Was soll ich denn nun machen?
 
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#2
Am Montag mit dem Schrieb zum Sozialamt gehen. Die müssen deinen Antrag auf Sozialhilfe, bzw Grundsicherung, wie das jetzt glaube ich heißt entgegennehmen.
 
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