Wegen Überlastung vom Stuhl gefallen (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Paolo_Pinkel

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Sie schleppen sich krank ins Büro und müssen pro Stelle über hundert Fälle bearbeiten: Jobcenter-Mitarbeiter klagen über zu hohe Fallzahlen und organisatorische Mängel. Geschäftsführerin Martina Musati brüstet sich auch noch mit der niedrigeren Krankheitsquote - und die Stadt sieht die Schuld bei der Bundesagentur.
==> Jobcenter München - Mitarbeiter beklagen massive Überlastung - München - Süddeutsche.de
 

freakadelle

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Och Göttchen, die armen.

warum tun die mir mal so gar nicht leid? :biggrin:

edit:

"Dort habe ich Mitarbeiter gesehen, die regelrecht fertig sind, das ist wirklich schlimm."
Ich sehe jedes mal wenn ich im Amt bin HE die regelrecht fertig sind, DAS ist wirklich schlimm.
 

gila

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Frau Musati steht auch "unserem" neuen SGH vor.
Bisher von den SBs dort NICHTS zu meckern - alle sehr bemüht und nett bisher - im Gegensatz zum vorherigen JC.

Die ZEW (Zentralen Wohnungslosenhilfe), in der wohl die SBs "vom Stuhl kippen" sind jedoch nicht direkt das "normale JC". Kann mir da gut vorstellen, dass mit niedriger Personaldecke in der Leistung das nicht machbar ist, was da auf dem Wohnungsmarkt permanent abgeht.

Anscheinend geht es jedoch um die Leistungsabteilungen - nicht um die Vermittler. Anscheinend haben die es in den Gesprächen mit den "Kunden" etwas "gemütlicher" ? :icon_hihi:
 

gila

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Nachsatz: da kann man sich aber gut vorstellen, dass die Leute erwarten, dass sich Elos
TROTZ AU auch zu den Terminen "schleppen" :rolleyes:
 

Hamburgeryn1

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Bei der Zentralen Wohnungslosenhilfe sind Mitarbeiter wegen der völligen Überarbeitung vom Stuhl gefallen", sagt der sozialpolitische Sprecher der Rathaus-CSU, Marian Offman. "Die mussten vom Krankenwagen abgeholt werden."
Nun, dann hoffe ich, dass diese Mitarbeiter auch in der Lage sind ihrem Vorgesetzten eine entsprechende
Organisations -Schreib-und Sitzunfähigkeitsbescheinigung vorzulegen. :cool:
 

Paolo_Pinkel

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Rein rechnerisch entfielen derzeit 119 Fälle auf jeden Sachbearbeiter, so Meier, faktisch aber 134, wenn Langzeitkranke und Anteile anderer Aufgaben abgezogen werden.
Es gibt weitaus schlimmeres. Zumal diese Spezies Mensch ja auch durch einen hohen Krankenstand glänzt. Können sich ja während einer "gerechtfertigten" AU vom Stress der Lebens erholen. Mit viel Glück sind die Betroffenen unter den 11.000 Personen, die die BA dieses Jahr "freisetzen" will.:icon_twisted:
 

wolfmuc

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bei meinem nächsten Termin bring ich meiner netten FM ein paar Antidepressiva mit - ich hab ja genug - in allen Farben ... :)
*ironiemodus - aus

lg
wolfmuc
 

Hamburgeryn1

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Trotz schwerer gesundheitlicher Probleme fand man noch die Zeit einen Leserbrief abzusetzen:

Hallo,
also ich finde den Artikel sehr gut geschrieben und vor allem entspricht er 100 % der Realität. Ich habe ihn gerade meinen Kollegen hier im Jobcenter vorgelesen und alle waren meiner Meinung.

Als Aussenstehender kann man sich garnicht vorstellen was da teilweise abgeht. Überflüssige Anfragen und nutzlose Statistiken für die Leitung machen einem Mitarbeiter hier das Leben schwer und schwerer. Das ist Zeit die für die tatsächliche Arbeit verloren geht. Die muss aber auch gemacht werden. Also sammelst du Überstunden und wenn du sie dann abbauen musst nimmst du frei. Zurück am Arbeitsplatz hast du wieder Rückstände und was machste dann: Überstunden bis zum Abwinken.

Und die schöngerechnete Fallzahl ist auch sehr lustig. Bei uns hat man im Moment eine tatsächliche Fallzahl, die zwischen 140 und 150 liegt. Die rechnerische ist nur deswegen so " niedrig :)" weil zu den Leistungssachbearbeitern bei der Belegschaft noch Eingangszone, Unterhaltsabteilung usw. anteilig dazugerechnet werden.

Und ganz ehrlich: sich um 140 -150 Fälle (Familien und Einzelpersonen) schnell und korrekt zu kümmern, wie es der Kunde eigentlich erwarten kann, ist UNMÖGLICH.

Soviel von einem ebenfalls gestressten Leistungssachbearbeiter, dessen Hals immer dicker und dicker wird.
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JulieOcean

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Sie schleppen sich krank ins Büro und müssen pro Stelle über hundert Fälle bearbeiten: Jobcenter-Mitarbeiter klagen über zu hohe Fallzahlen und organisatorische Mängel.
Na und? Ausgerechnet SBs erklären mir doch immer wieder, dass jede Arbeit zumutbar sei. :mad:
Warum sollte für sie selbst was anderes gelten?
 

freakadelle

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@Julie:

Jede Arbeit ist aber auch NUR zumutbar sofern du dazu körperlich,geistig und seelisch in der Lage bist.
 
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Wie jetzt? Das ausgerechnet in Bayern? Da gibt es doch kaum Arbeitslose. Zumindest wenn man der Statistik glauben schenken darf :icon_laber:
 

gila

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Wie jetzt? Das ausgerechnet in Bayern? Da gibt es doch kaum Arbeitslose. Zumindest wenn man der Statistik glauben schenken darf :icon_laber:
Die Arbeitslosen fallen ja auch nicht vom Stuhl :icon_lol:

140-150 "Fallzahlen" - die hatte ich früher in meinem Abendjob in ner Kneipe JEDEN ABEND zu bedienen ... NACH meinem Hauptjob :icon_lol:
 

trio

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@Julie:

Jede Arbeit ist aber auch NUR zumutbar sofern du dazu körperlich,geistig und seelisch in der Lage bist.

ich glaube das die sbs körperlich und seelisch in der lage sind ihre arbeit zu machen.

nur das geistige da habe ich meine zweifel.

ein mitleid habe ich mit der bande nicht:smile:
 
E

ExitUser0090

Gast
Trotz schwerer gesundheitlicher Probleme fand man noch die Zeit einen Leserbrief abzusetzen:
Und den Artikel den Kollegen im JC VORZULESEN?!?? Ernsthaft?!? Die versammeln sich ums Lagerfeuer und jemand hält sich eine Taschenlampe ins Gesicht, und liest einen Artikel vor, anstatt den Link per Mehl zu verbreiten?
 

Nimschö

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ThisIsTheEnd... Erfahrungsgemäß fühlt sich der typische Angestellte im ÖD schon als "DER Computer-Freak", wenn er es schafft 1 Minute am Stück die Mouse unfallfrei über den Tisch zu schieben. Ob der PC dabei angeschaltet ist oder nicht steht auf einem anderen Blatt...

Infos per Mail verbreiten? "Wie soll dass denn gehen?! Und was das an Papier kostet, wenn sich das jeder Mitarbeiter dort ausdruckt ums lesen zu können..."

:icon_lol:
 
S

Snickers

Gast
Infos per Mail verbreiten? "Wie soll dass denn gehen?! Und was das an Papier kostet, wenn sich das jeder Mitarbeiter dort ausdruckt ums lesen zu können..."
Stimmt..........man könnte doch den Monitor von Zimmer zu Zimmer tragen..............incl. PC und USV Anlage.........oder:rolleyes:
 

Nimschö

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Ja, könnte man so rumtragen, dann sollten die aber nicht den Rechner vom Abteilungsleiter nehmen, der hat so nen großen Bildschirm um die pr0ns besser sehen, ähm, um die Statistik besser überblicken zu können... ;) Vielleicht nen 1EUR-Jobber zum Schleppen verdingen...? Schöne Idee... :rolleyes:

Willkommen in Schilda ;)
 

JulieOcean

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Vielleicht nen 1EUR-Jobber zum Schleppen verdingen...? Schöne Idee...

Willkommen in Schilda ;)
Dachte ich auch grade.
Also Ein-Euro-Jobber, Bürgerarbeiter etc. zwangsrekrutieren, um SBs - äh - PCs durch die Gegend zu tragen.
Vielleicht auch für Zeitbuden interessant, dann gibt es schneller Ersatz, falls mal einer umkippt beim Schleppen. :frown:
 
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