Wegen Pflegenotstand will CDU/FDP soziales Pflichtjahr für alle Schulabgänger (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Kaleika

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Wegen Pflegenotstand

Union will soziales Pflichtjahr für alle Schulabgänger

In Deutschland herrscht akuter Pflegekräfte-Mangel – und der Pflegenotstand wird sich noch verschlimmern. Deshalb fordern Wohlfahrtsorganisationen und Union eine Wiederauflage des Zivildienstes: Schulabgänger sollen zu einem sozialen Jahr verpflichtet werden.
(...)
Wegen Pflegenotstand: Union will soziales Pflichtjahr für alle Schulabgänger - Deutschland - FOCUS Online - Nachrichten
Anstatt für höhere Löhne und eine menschlichere Form der Pflegearbeit zu sorgen wird nur geguckt, wie der Pfusch weiterbestehen kann, indem völlige "Grünlinge" auf pflegebedürftige Menschen losgelassen werden!!
 
E

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Gast
Wie wäre es den erstmal alle arbeitslosen Altenpfleger & Co ordentlich zu beschäftigen ?
...Ach ja...die möchten gerne bezahlt werden ...
Na ja ...weniger Qualität in der Pflege ...schnelleres ableben der zu pflegenden ...viel Geld gespart :icon_kotz:
 

hope40

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PRINZIPIELL is die idee keine schlechte, schulabgänger auch mit dem alter /sterben /tod zu konfrontieren .

AAAAAABER : es wird wieder darauf hinauslaufen , wie damals bei den ZIVIS ..die müssen genau die selbe arbeit machen , wie die ex. pflegekräfte, allerdings für e "appel und e ei "und an ausgebildetem personal wird weiterhin gepart .

solange, wie "pflege "(auch die zu hause )keine angesehene arbeit ist und keine ordendliche reputation in der öffendlichkeit hat , ordendlich bezahlt wird ...ist jeder vorstoss in die richtung "pfusch "und nur dazu geeignet , die "laienpfleger "auf kosten der betroffenen zu pflegenden auszunutzen .
 
E

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Gast
wenn ich das lese geht mir der hut hoch

es sollte ein sozialles pflichtjahr eingeführt werden für politiker in der pflege tätig zu sein

das diese eierbirnen am eigenen leibe erfahren was das heist plege an menschen zu leisten

warum sollen die jugend dazu verpflichtet werden ?
nur das die träger nix mehr zahlen müssen ?

ich nenn sowas zwangsarbeit was dort vorgeschlagen wird nix anderes
 
X

xyz345

Gast
Wenn man mal erfährt, was ein Pflegeplatz kostet und sieht, wie wenig davon bei den Pflegern ankommt, tja dann ist ja wohl klar, woher der Wind weht. :eek:

Und "etwas" verwirrend ist auch die Tatsache, dass auf der einen Seite ein Heer Arbeitsloser steht, auf der anderen Seite Jugendliche zur Zwangsarbeit verpflichtet werden sollen. :mad:

Für einen Heimbewohner ist es sicher "sehr angenehm" zu erfahren, dass Pflegekräfte per Zwangsarbeit verpflichtet mit ihnen herumwerkeln müssen. :icon_dampf:

Kann man seine Menschenverachtung nicht noch deutlicher darstellen?! :icon_motz:
 
E

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Gast
Zitat von sumse
wenn ich das lese geht mir der hut hoch

es sollte ein sozialles pflichtjahr eingeführt werden für politiker in der pflege tätig zu sein

das diese eierbirnen am eigenen leibe erfahren was das heist plege an menschen zu leisten

warum sollen die jugend dazu verpflichtet werden ?
nur das die träger nix mehr zahlen müssen ?

ich nenn sowas zwangsarbeit was dort vorgeschlagen wird nix anderes
Du schreibst mir aus der Seele. Einfach zum :icon_kotz:

mfg
 

XxMikexX

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Da Pflegekräfte kaum etwas zu tun haben, werden sie sich sicher freuen dauernd darauf aufzupassen, daß hochmotivierte, zwangsverpflichtete Jugendliche keinen Mist bauen.

Absolute Schnapsidee.
 

hope40

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Da Pflegekräfte kaum etwas zu tun haben, werden sie sich sicher freuen dauernd darauf aufzupassen, daß hochmotivierte, zwangsverpflichtete Jugendliche keinen Mist bauen.

Absolute Schnapsidee.

achwas...auf was soll da WER aufpassen ?wenns opfer gibt ..sinds "kollateralschäden "nich weiter tragisch ..sind nur alte /kranke ....unbrauchbare :icon_dampf::icon_dampf::icon_dampf::icon_dampf:
 

Nimschö

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Ich sehe es schon kommen: Dieses Gesetz kommt und wenn man sich selbst als nicht in der Lage sieht mit der Lage in der Pflege klar zu kommen, dann kann man stattdessen "Pflegeersatzdienst" bei der Bundeswehr leisten :D :D :D
 

sixthsense

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Ich sehe es schon kommen: Dieses Gesetz kommt und wenn man sich selbst als nicht in der Lage sieht mit der Lage in der Pflege klar zu kommen, dann kann man stattdessen "Pflegeersatzdienst" bei der Bundeswehr leisten :D :D :D
Oder, man wird ganz einfach sanktioniert (irgend eine perverse Idee fällt diesen ... Nachkommen diesbezüglich mit Sicherheit ein). :icon_kotz:
 

Nimschö

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Oder, man wird ganz einfach sanktioniert (irgend eine perverse Idee fällt diesen ... Nachkommen diesbezüglich mit Sicherheit ein). :icon_kotz:
Oder es kommen die Feldjäger und karren einen ins Altenheim zum Bettpfannen entleeren und Leichen in den Keller bringen... Was das an Arbeitsplätzen schafft! Feldjäger, Aufpasser mit Peitsche, Juristen aller Coleur( für Klagen von "Zwangszivis", Klagen gegen "Zwangszivis", Klagen von unsachgemäß Gepflegten)... Der Aufschwung kommt! :D
 

götzb

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Was für Spasten.
Für Betreuung braucht man keine zwangsverpflichteten, sondern motivierte und gut bezahlte Pflegekräfte. Es ist eben eine anspruchsvolle Tätigkeit. Das scheinen die Klopitiker von der CDU nicht zu schnallen.

Oder wollen wir in Zukunft vermehrt Meldungen vernehmen wie ?
"Tod im Pflegeheim durch unqualifizierte Pflege"
 
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Ferdinand456

Gast
Da kann ich nur jedem Verweigerer empfehlen, sein Bewerbungsschreiben mit "Melde mich gehorsamst zum Reichsarbeitsdienst" zu beginnen. Den nehmen die dann nicht so gerne. :biggrin:

Reichsarbeitsdienst

PRINZIPIELL is die idee keine schlechte, schulabgänger auch mit dem alter /sterben /tod zu konfrontieren .[...] .
Weswegen? Jugendliche leben nicht im luftleeren Raum. Die werden schon genug mit Tod und Sterben, auch mit Alter (Oma, Opa, Tante, Onkel) konfrontiert. Dafür müssen sie außerdem nur den Fernseher einschalten und Nachrichten schauen.

Grundsätzlich halte ich nichts von "Altenpflege aus erzieherischen Gründen". Und man solle es als junger Mensch einmal versuchen: Als ich mein Studium beendete und während der Begleitung einer krebskranken Freundin, die dann auch mit 26 Jahren starb, festgestellt hatte, dass es an Gesprächen mit Sterbenden mangelt, insbesondere, wenn sie versuchen, über ihren Tod zu reden, dass sie in Kliniken, Freundeskreis und auch Familie mit ihrer Ahnung, sterben zu müssen, alleine bleiben, schrieb ich hier per Rundbrief an alle niedergelassenen Ärzte, es waren ca. einhundert, dass ich gedenke, mich auf die Unterstützung Sterbender und ihrer Angehörigen zu spezialisieren und ob man sich Zusammenarbeit vorstellen könne. Denn während des Sterbens meiner Freundin führten wir viele Gespräche über ihren eventuell nahenden Tod und (Zitat): "Mit niemandem außer dir kann ich darüber reden", so ihre Worte zu mir.

Sage und schreibe einer lud mich ein, dies sei eine tolle Idee, nämlich eine Hospiz-Idee. Weitere "Kollegen" erklärten mich für psychisch krank, weil ich "ein sooooo junger Mensch!" gedenke, sich mit Tod und Sterben auseinander zu setzen (dass es im Verlauf meines Studiums und meiner sterbenskranken Freundin längst stattgefunden hatte, übersah man nur zu gerne), und dass dies nicht "normal" sei und nur aufgrund meiner Erlebnisse als "traumatische Reaktion" geschehen könne.

Viel später kam ich darauf, dass man mir schlicht und eifnach meine Idee geklaut hatte. Das waren die alten Säcke dieser Stadt: Der Hospiz wurde von hiesigen Ärzten gegründet, die meine Idee einst als "krankhaft" darstellten, weil es für "so junge" Leute ja "unnormal" sei, sich mit dem Thema "Tod und Sterben" auseinander zu setzen und zu beschäftigen, es wurde mir sogar als "depressiv" ausgelegt. "Abgesägt" nennt man das. Kaum im Berufsleben angekommen, schon von alten Säcken knallhart abgesägt, dies unter dem Deckmantel "ach sind wir hier alle sozial und anders als die anderen". :icon_kotz:

Hiesige Hospizleiterin erklärte - na so ein Zufall - dass sie im Verlauf des Sterbens ihrer Oma (oder waren es Eltern?) festgestellt habe, hier in Deutscheland mangele es an der offenen Auseinandersetzung mit dem Thema "Tod", an Gesprächen mit Sterbenden und Angehörigen, etc., wählte also genau meine Worte. Sie war kaum älter als ich und ihr wurde das auch nicht als "krankhaft" ausgelegt, noch heute ernten sie und der Hospizverein grooooße Anerkennung hier im Dorf, meine damaligen Briefe an alle niedergelassenen Ärzte sind längst vergessen.

Langer Rede, kurzer Sinn: Wie man's macht, macht man's falsch. Damals wurde ich knallhart für psychiatrisch auffällig erklärt, weil ich eine Art Hospiz gründen wollte, heute heißt es "Tabuthema Tod - auch junge Leute muss man damit konfrontieren". Aber wehe, ein junger Mensch stellt sich hin und erklärt "ich möchte mit Sterben und Tod arbeiten", prompt kommen die Gegenstimmen "viel zu jung, viel zu wenig Lebenserfahrung, psychisch krank? Depressiv?", etc, etc.

Niemanden muss man mit Tod und Sterben konfrontieren. Wer es will und sich zutraut - bitte gerne. Wer es nicht möchte, sich auch nicht zutraut, den kann diese Thematik auf Dauer kaputt und berufsunfähig machen und genau das wollen wir ja alle vermeiden.
 
E

ExitUser

Gast
Würden Pflegekräfte entsprechend ihrer Arbeitsleistung bezahlt, gäbe es keinen Notstand in der Pflege. Ich frage mich, was die sich noch alles einfallen lassen. Sollte das ein Vorgeschmack sein, auf das, was uns erwartet, wenn das deutsche Volk nicht langsam aus dem Tiefschlaf erwacht?

Ein Informant verriet brisante Interna über bayrische Steuerhinterzieher. Anstatt zu ermitteln, schickte ihn die Justiz in die Psychiatrie.

Der Fall enthält alles, was einen echten Politkrimi ausmacht. Von Steuerhinterziehung in großem Stil ist die Rede und von einem Mann, der Ermittlungen ins Rollen bringen wollte und stattdessen selbst in der Psychiatrie landete. So stellen es die Unterstützer von Gustl Mollath dar, der seit mehr als sechs Jahren in geschlossenen Anstalten sitzen muss, derzeit in Bayreuth.
Geldwäsche-Informant: Psychiatrie statt Aufklärung | Politik*- Frankfurter Rundschau

mfg
 

Nimschö

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Vor allem soll sich dann jeder(!) "junge Heranwachsende" mit dem Tod auseinandersetzen...
Ich erinnere mich an die seelische Verwüstung, die der Zivildienst bei einem sehr, sehr guten Freund hinterlassen hat, da durfte der junge Mann der er damals war im Altenheim verstorbene Insassen in deren Betten in den Keller rollen. Abgesehen davon, dass diese Betten enorm schwergängig waren, also die Arbeit körperlich anstrengend war, "durfte" er auch immer fein dafür Sorge tragen, dass keine Körperteile aus dem Bett hängen und ausser dem Verblichenen auch wirklich nichts mehr im Bett liegt. Nein, auch kein Kissen, die durfte er den Toten unterm Kopf wegziehen...
Es hat mich zig Stunden Gespräche und wahrscheinlich genausoviele Flaschen Vodka( frei nach Grönemeyer "Alkohol ist ein Sanitäter in der Not...") gekostet, bis er den Zivi hinter sich hatte und wirklich 100%ig verwunden hat er das alles bis heute nicht...

Aber da unser Gesetzgeber ja generell mit der rechtlichen Schrotflinte auf die Bevölkerung hält wird wohl wirklich JEDER, egal ob er dem Job körperlich oder psychisch gewachsen ist machen dürfen. Die armen Pflegebedürftigen und auch die armen unfreiwilligen Pfleger... :(
 
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