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Wegen Mietschulden keine Wohnung, geht ein Untermietvertrag bei der Mutter

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denise81

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Hallo,

ich habe da so ein Problem.
Ich habe im Mai meinen Job verloren und habe ein ziemlich große und teuere Wohunng. Anfangs konnt ich meine Miete mit meinem ersparten Decken und haben gehofft das wenn das Polster aufgebraucht ist wieder arbeit zu haben. Leider ist dem aber nicht so.
Zur Zeit bekomme ich Arbeitslosgeld I, es sollten 353 Euro sein, da ich Anfangs aber eine Nebenbeschäftigung hatte und viele Fehler unterlaufen sind erhalte ich im Monat nur 118 Euro. In dieser Sache habe ich aber schon einen Anwalt eingeschaltet.

Mein akutes Problem ist das ich von 118 Euro weder Leben (das wird geklärt), noch meine Miete zahlen kann. Da ich mit der Miete nun im Verzug bin habe ich die fristlose Kündigung bekommen. Das Arbeitsamt hat mir gesagt ich solle zur Arge mir dort einen Zuschuss holen. Die Arge würde für meine Miete aufkommen und das Arbeitsamt für meinen Lebensunterhalt.

Nun suche ich schon seit einiger Zeit nach einer Wohnung die im angemessenem Rahmen liegt was nicht so einfach ist. Das größte Problem ist, das jeder Vermieter bis jetzt eine Bescheinigung von mir haben wollte das ich keine Mietschulden habe und die Bescheinigung kann ich nicht vorweisen, denn die habe ich ja. Somit ist es nicht möglich auf die schnelle eine Wohnung zu finden. Im Nebenhaus von meiner Mutter ist eine Wohnung frei, was zufällig der gleiche Vermieter wie von meinem Bruder ist. Die Wohnung liegt natürlich nicht im Rahmen. Meine Wohnung für eine Person darf 350 Euro kosten und die Wohnung kostet 500 Euro. Bei der Arge hatte ich das wegen einer anderen Wohnung schon einmal versucht, wo es ca. um die gleiche Summe ging, wo ich gesagt habe das ich die fehlenden 150 Euro schon auftreibe für den Überschuß der Miete. Das würde ich von meiner Mutter im Monat bekommen aber das muß ich ja dem Amt nicht auf die Nase binden, denn dann würde mir das wieder als zusätzliches Einkommen angerechnet werden.

So um zum Punkt zu kommen, meine Mutter hat den Vermieter von meinem Bruder angerufen und ihn gefragt, das wenn sie die Wohnung anmietet und sie mir untervermietet ob das für ihn ok wäre. Der Vermieter ist damit einverstanden und sieht da kein Problm drinnen. Also meine Mutter würde die Wohnung mieten für 500 Euro und würde mir einen Untervertrag abschließen in dem sie von mir eine Miete in Höhe von 350 Euro fordert. Nimmt die Arge das so an? Ist ein Untermietvertrag ein gültiger Mietvertrag? Und wie sieht das aus, da meine Mutter ja Hauptmieter ist und ich Untermieter? Geht das überhaupt, da meine Mutter gar nicht in dieser Wohnung lebt sondern im Nebenhaus? Bitte ich brauche ganz dringend Hilfe!!!!

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Paolo_Pinkel

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Wg. deinem aktuellen Problem solltest du dir §22 Abs. 5&6 SSG II ansehen und mit der ARGE sprechen. Bei der Untervermietung sollte es, sofern Ü25, kein problem geben, solange die KDU angemessen ist. Ob deine Mutter gemeinnützig oder gewinnorientiert vermietet sollte ihre Sache sein.
 

denise81

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vielen dank für die schnelle antwort. ja ich bin bereits 28 jahre.
meine mutter wollte mir die wohnung mieten da ich sonst keine bekomme und diese auch zu teuer wäre. jetzt ist wie gesagt unsere sorge das ich die nicht bezahlt bekommen würde oder meine mutter ihr geld nicht bekommen würde. aber das ist schon mal ein punkt an dem man festhalten kann
 

ethos07

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Wichtig ist, dass deine Mutter mit dir einen ganz normalen Untermietvertrag abschließt. Und sollte die ARGe Schwierigkeiten machen, müsste man dann weitersehen. Ich jedenfalls sehe bei einem Untermietvertrag mit der Mutter in einer externen eigenen Wohnung kein Problem.
 
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