Wegen Jobangebot Kürzung der Bezüge zu 100% (1 Betrachter)

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hewi70

Elo-User*in - temp. eingeschränkt
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Hallo,

ich bin gestern Abend bei der Suche im Internet auf dieses Forum gestossen und ich hoffe, ihr könnt mir bei meinem Problem mit dem JobCenter helfen.

Gestern hatte ich ein Schreiben vom JobCenter in meinem Briefkasten. In diesem Schreiben wird mir mitgeteilt, daß ich mich auf eine offene Stellenausschreibung - die mir vom JobCenter am 16.10.2007 zugeschickt wurde - nicht bei dem Arbeitgeber beworden habe.

Das JobCenter wurde von diesem Arbeitgeber diesbezüglich informiert.

Also vielleicht bin ich nicht unbedingt die "Hellste" auf diesem Planeten, aber so dumm mich auf Stellenausschreibung vom JobCenter nicht zu bewerben, daß bin ich nun wiederum auch nicht.

Natürlich habe ich meine vollständigen Bewerbungsunterlagen einen Tag nach Erhalt des Schreibens abgeschickt.

Eine Reaktion ist nicht erfolgt, doch darum habe ich mir keinerlei Gedanken gemacht. Sicherlich wird es Euch ähnlich gehen, daß man oft sehr spät eine Reaktion bekommt oder eben auch überhaupt keine.

So nun will das JobCenter von mir eine Stellungnahme bzw. einen Beweis, daß ich mich beworben habe.
Also der Briefkasten wird es wohl schlecht bezeugen können, daß ich den Briefumschlag eingeworfen habe.
Per Einschreiben habe ich es nicht abgeschickt. Wer macht so etwas auch! Außerdem woher soll ich die Kohle dafür nehmen, denn von meinen HartzIV-Satz kann ich dies nicht.

Sie drohen mir mit einer 3 monatigen Sperrung der Bezüge zu 100%.

Bitte helft mir!!!!

P.S.: Sollte dieses Thema schonmal hier durchgesprochen worden sein, dann gebt mir einfach den Link dafür, ich habe es nicht gefunden. Sorry.
 

heuschrecke

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Also erstmal herzlich willkommen im Forum! :icon_mrgreen:
Ich gehe mal davon aus, dass Du unter 25 Jahre alt bist. Nur da hat nämlich der Gesetzgeber so einen Blödsinn verzapft mit den 100% Kürzungen bei der ersten Verfehlung.

Du kannst und musst natürlich keinen felsenfesten Beweis erbringen, dass Du Dich da beworben hast. Aber einen Anscheinsbeweis wirst Du doch hoffentlich erbringen können. Also eine Kopie Deines Bewerbungsschreibens ausdrucken zum Beispiel. Vielleicht hast Du die Bewerbung jmd. gezeigt oder zum Gegenlesen gegeben, oder vielleicht hast Du noch eine Rechnung für die Bewerbungsmappe oder die Briefmarke oder den Umschlag. Vielleicht war jemand dabei als Du den Brief eingeworfen hast oder Du hast zumindestens mit wem darüber gesprochen, nachdem Du die Bewerbung abgeschickt hast.

Du musst Deine Bewerbungen natürlich nicht per Einschreiben schicken.

Für die Zukunft würde ich Dir allerdings dringend empfehlen, bei Bewerbungsangeboten der Arge die mit einer Rechtsbehelfsbelehrung versehen sind (also letztlich mit einer Sanktionsandrohung bei Nichtbewerbung) nach 14 Tagen oder so mal telefonisch bei der Firma nachzufragen, ob sie die Unterlagen erhalten haben, noch weitere Unterlagen benötigen und ob sie sich denn schon entschieden hätten.
Irgendwie sowas halt.

Auf keinen Fall solltest Du den Anhörungsbogen unausgefüllt lassen oder die dort gesetzte Frist überschreiten.

Schreib da rein, wann und wie Du Dich beworben hast und dass Deiner Erfahrung nach der Auswahlprozess oft länger dauert und eine Nachfrage von den Firmen als lästig und diskreditierend für den Bewerber empfunden wird. Es enstünde halt so der Eindruck, dass man sich aufdrängen wolle. Kannst ja auch schreiben, dass wenn die Arge das so wünscht, Du das zukünftig natürlich trotzdem so machen könntest.

Da Du nicht so viel Erfahrungen mit solchen Anhörungsbögen hast und es ja immerhin um das Schicksal des Verhungerns geht - empfehle ich Dir, die Antwort mit Hilfe von jemandem mit Erfahrung oder gar einem Sozialrechtsanwalt vornehmen zu lassen. Einen Beratungskostenhilfeschein bekommst Du beim Amtsgericht. Kosten: 10 Eur. Ich hoffe, dass Du soviel Geld noch irgendwo zusammenkratzen kannst.
 
N

Nihilist

Gast
Hallo,

ich bin gestern Abend bei der Suche im Internet auf dieses Forum gestossen und ich hoffe, ihr könnt mir bei meinem Problem mit dem JobCenter helfen.

Gestern hatte ich ein Schreiben vom JobCenter in meinem Briefkasten. In diesem Schreiben wird mir mitgeteilt, daß ich mich auf eine offene Stellenausschreibung - die mir vom JobCenter am 16.10.2007 zugeschickt wurde - nicht bei dem Arbeitgeber beworden habe.

Das JobCenter wurde von diesem Arbeitgeber diesbezüglich informiert.

Also vielleicht bin ich nicht unbedingt die "Hellste" auf diesem Planeten, aber so dumm mich auf Stellenausschreibung vom JobCenter nicht zu bewerben, daß bin ich nun wiederum auch nicht.

Natürlich habe ich meine vollständigen Bewerbungsunterlagen einen Tag nach Erhalt des Schreibens abgeschickt.

Eine Reaktion ist nicht erfolgt, doch darum habe ich mir keinerlei Gedanken gemacht. Sicherlich wird es Euch ähnlich gehen, daß man oft sehr spät eine Reaktion bekommt oder eben auch überhaupt keine.

So nun will das JobCenter von mir eine Stellungnahme bzw. einen Beweis, daß ich mich beworben habe.
Also der Briefkasten wird es wohl schlecht bezeugen können, daß ich den Briefumschlag eingeworfen habe.
Per Einschreiben habe ich es nicht abgeschickt. Wer macht so etwas auch! Außerdem woher soll ich die Kohle dafür nehmen, denn von meinen HartzIV-Satz kann ich dies nicht.

Sie drohen mir mit einer 3 monatigen Sperrung der Bezüge zu 100%.

Bitte helft mir!!!!

P.S.: Sollte dieses Thema schonmal hier durchgesprochen worden sein, dann gebt mir einfach den Link dafür, ich habe es nicht gefunden. Sorry.
Wenn Du ein Stellenangebot erhalten hast, dann wird dort doch auch angegeben wie du dich bewerben sollst, jedenfalls kenne ich das so. Wenn dort gestanden hat das Du dich mit denen in Verbindung setzen sollst, dann war ein Anruf zwecks Terminabsprache gemeint. Wenn nun also der Arbeitgeber der Arge mitteilt, das du dich nicht beworben hast .........

...... dann sieht es so aus als ob deine Unterlagen nicht angekommen sind. Dann würde ich bei der Post einen Nachforschungsantrag stellen. Denn irgendwo müssen die Unterlagen ja sein, da sie sich nicht in Luft auflösen können.
 

heuschrecke

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...... dann sieht es so aus als ob deine Unterlagen nicht angekommen sind. Dann würde ich bei der Post einen Nachforschungsantrag stellen. Denn irgendwo müssen die Unterlagen ja sein, da sie sich nicht in Luft auflösen können.
Ein Nachforschungsauftrag bei einem normalen Brief wird wohl wenig erfolgversprechend sein, von den Kosten garnicht zu sprechen.

Bei mir stand auch noch nie was von "Kontaktaufnahme", sondern immer, dass ich mich dort halt bewerben solle.
 

gerda52

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heuschrecke meinte:
Ein Nachforschungsauftrag bei einem normalen Brief wird wohl wenig erfolgversprechend sein, von den Kosten garnicht zu sprechen.

Bei mir stand auch noch nie was von "Kontaktaufnahme", sondern immer, dass ich mich dort halt bewerben solle.
In einem Nachforschungsauftrag bei der Post sehe ich auch keinen Sinn.

Dir, Hewi70, empfehle ich, die betreffende Firma anzurufen oder auch anzuschreiben und nach einem Zwischenstand der Bewerberauswahl zu fragen. Falls bereits entschieden wurde, möchte man Dir doch bitte die Bewerbungsunterlagen zurückschicken. Wichtig: Die Angelegenheit ArGe dabei nicht erwähnen.
Evtl. bekommst Du einen Beweis in irgendeiner Form frei Haus. Ein Versuch ist es allemal wert.

Ps. Mit normaler Post auch diesmal wegschicken, nicht dass Du jetzt verschwenderisch wirst.

Und in Bezug auf die ArGe denke ich, hat heuschrecke bereits das Wichtigste geschrieben. Es wird schon schiefgehen.
 

Arania

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Zum Nachforschungsauftrag. Er kostet nichts und ich habe damals tatsächlich mal etwas nachgeliefert bekommen das in Hamburg fehlgeleitet wurde, also einen Versuch ist es wert
 

Mondstaub

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In der Regel forschen die aber nur bei Paketnummern nach. Schon aus dem Grund das ein Brief oder Päckchen sowieso nicht versichert sind und kein Anspruch besteht :)
 
E

ExitUser

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Für die Zukunft, mach dir eine Liste, und laß diese vom Schalterbeamten an der Post gegenstempeln, dass du die Bewerbungen aufgegeben hast.

Dann bist du auf der sicheren Seite.
 

heuschrecke

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In der Regel forschen die aber nur bei Paketnummern nach. Schon aus dem Grund das ein Brief oder Päckchen sowieso nicht versichert sind und kein Anspruch besteht :)
OT: Und selbst bei einem Einschreiben, das leider viiieeel mehr wert war <heul>, haben die nicht lange gefackelt, sondern lieber einfach die 25 Eur Versicherungsbetrag ausbezahlt... <schluchz>
 
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