Wegen 5 Minuten zu Spät - Abmahnung und Strafe ? (2 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 2)

thommy1972de

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Hallo
Mein Sklavenhändler hat mir eine Abmahnung geschrieben weil ich an einem Samstag (der zu den Überstunden gehört) 5 Minuten (eigentlich genau 7 Min) mit dem Bus wegen Baustellen zu spät zur Arbeit kam und mich dummerweise nicht sofort Samstags morgends um 5:45 Uhr gemeldet habe dass es später wird.

Nun hab ich meine Abrechnung ebekommen und sehe dass mir 57,33 Euro wegen §3.2 KV Meldefrist abgezogen wurden. Hat das eine was mit dem anderen zu tun ? Finde im AV keinen Paragraph 3.2
 

elo237

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schriftlich widersprechen

und danach Arbeitsgericht

diese lumpen

was soll das überhaupt heißen § 3.2 KV Meldefrist :confused:
 

thommy1972de

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Also derzeit brauche ich die Arbeit leider deswegen fällt Arbeitsgericht wohl flach. Aber was der §3.2 ist weiss ich ja auch nicht.
 

elo237

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das ist dann aber schlimm

denn der Sklaventreiber bekommt ja das Geld vom Entleiher

= 57 Euro mal 3 = ca. 150 Euro

und der Sklaventreiber spart sich ja noch das Geld bei dir ein

= Reingewinn von ca. 200 Euro

fürs absolute Nichtstun vom Sklaventreiber
-------------------------

aber mit denen sprechen mußt du schon mal
und Abmahnung

muß so nicht sein
 

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Hallo

egal ob du die arbeit brauchst

vielmehr brauchst du das dir illegalerweise abgezogene Geld

wenn die wegen 5 minuten einen terz machen dann warte mal ab wenn wirklich was ist.
Bei ZAF muss man eben dreist sein
 
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Frage:Hast du Probleme mit der Krankenkasse?

KV= Krankenversicherung:icon_pfeiff:
 

mava99

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Ich denke das ist nur ein Vorgeschmack auf das was noch kommen wird du kannst nur über einen Anwalt gegen diese Abmahnung und die Geldstrafe vorgehen den Sie bleibt 2 Jahre in der Personalakte und somit können Sie einen Kündigungsgrund aufbauen Bereits nach der 2 Abmahnung können Sie dich dann sogar schon kündigen es muss nicht zusammen hängend sein Falls du eine Rechtschutzversicherung hast lass es über die laufen ansonsten über das Amtsgericht dort erhälst du einen Beratungsschein natürlich Einkommens Abhängig. Viel Glück habe so eine ähnliche Situation bereits seit 2011 ohne Erfolg für meinen Arbeitgeber. Ende noch nicht absehbar.
 

arbeitslos in holland

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vor vielen jahren hat mir eine zaf auch mal eine "lustige" abmahnung reindrücken wollen. grund war: schlechtleistung :icon_twisted:

die "schlechtleistung" war gewesen, dass ich zu einem maler geschickt wurde, dem man verkauft hatte, es käme ein erfahrener malerhelfer.

tjo, nach der unbeantworteten frage nach der erfahrung mit der rolle war meine karriere als malerhelfer aprupt beendet.
die anschließende abmahnung/kündigung/lohnkürzung hatte dann damals die gewerkschaft pulverisiert. :cool:

in dem fall hier würde ich gar nix machen->außer lachen über die zaf-doofies.
käme es da zu einer kündigung und würde dieser unfug als begründung hervorgezaubert, müßte der stall mal so richtig löhnen
der richter würde sich-nicht ganz ohne grund-von den zaf-primaten verschei§§ert vorkommen :icon_twisted:
 

ShowCenterFulda

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5 Minuten (eigentlich genau 7 Min) mit dem Bus wegen Baustellen zu spät zur Arbeit kam und mich dummerweise nicht sofort Samstags morgends um 5:45 Uhr gemeldet habe dass es später wird. Nun hab ich meine Abrechnung ebekommen und sehe dass mir 57,33 Euro wegen §3.2 KV Meldefrist abgezogen wurden.
Unzulässig! Der Verspätungsgrund liegt doch gar nicht in Deinem Einflussbereich. Wie willst Du denn schon Vorhinein wissen, dass der Bus Verspätung haben wird? Das ist genauso, wenn der Bus wg. eines Unfalls oder Motorschadens unterwegs plötzlich liegenbeibt. Es ist absolut unverhältnismäßig, wenn all diese unwägbaren Risiken einseitig auf den Arbeitnehmer abgewälzt werden, denn solche Gründe hat dieser nicht zu vertreten und demzufolge auch nicht dafür zu haften.

Will mir gar nicht vorstellen, wie die mit Arbeitnehmern umgehen, die unterwegs "umkippen" oder eine Wegeunfall erleiden, denn die können ja auch nicht sofort melden. Na, das kann ja noch spannend werden, wenn erst der Winter mit Schneegestöber, Busausfällen und Blitzeis kommt. Wie asozial ist diese ZAF denn drauf? :icon_eek:
 

HartzVerdient

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Unzulässig! Der Verspätungsgrund liegt doch gar nicht in Deinem Einflussbereich. Wie willst Du denn schon Vorhinein wissen, dass der Bus Verspätung haben wird?
Leider ist deine Antwort falsch! Die Abmahnung war zulässig und der Verspätungsgrund liegt sogar voll im Einflussbereich des Arbeitnehmers. Er könnte früher aufstehen und einen früheren Bus oder alternative Routen suchen.

Allerdings stellt sich die frage, ob bei einer einmaligen Sache, die Maßregelung "Abmahnung" nicht etwas überspitzt ist. Ich vermute eher, dass der Arbeitnehmer hier mehr als nur 1x 5min zu spät war.

Will mir gar nicht vorstellen, wie die mit Arbeitnehmern umgehen, die unterwegs "umkippen" oder eine Wegeunfall erleiden, denn die können ja auch nicht sofort melden.
Bei Wegeunfällen verhält sich die Situation anders, da bei einem Unfall die Polizei den Sachverhalt protokolliert hat und du einen rechtlichen Nachweis hast.

Na, das kann ja noch spannend werden, wenn erst der Winter mit Schneegestöber, Busausfällen und Blitzeis kommt.
Ist leider das Problem des Arbeitnehmers.
 

Neudenkender

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@SCF u. elo237: Einfach mal bitte ein bisschen vorsichtiger beim "Beraten" sein, wenn uns die Details nicht bekannt sind, sonst reitet sich der TE noch weiter rein.

Ich (nur meine Meinungen, keine Rechtsberatung) meine:

1) Die Abmahnung dürfte wegen des nicht erfolgten rechtzeitigen Meldens (steht wahrscheinlich irgendwo so vertraglich) erfolgt sein, nicht wegen des (einmaligen) Verspätens.

2) Erstmal cool bleiben, nicht überreagieren. Gegen die Abmahnung könnte man auch später ggf. noch vorgehen.

3) Freundlich-sachlich in Erfahrung bringen, warum genau der Abzug erfolgte, was das mit dem ominösen Paragrafen auf sich hat.

4) Erstmal alles vermeiden, was zu einer verhaltensbedingten Kündigung führen könnte, wegen Sperrzeit-Gefahr.

5) Den Vorgang als Trigger betrachten, endlich in eine Gewerkschaft einzutreten (bist bestimmt noch in keiner, vermute ich); allein schon wegen des Rechtsschutzes in solchen Fällen und bei solchen Sozialverbrecherbuden.

6) Hier mehr (anonymisierte) Details liefern, dann kann man evtl. Genaueres sagen.

Vor allem aber, siehe oben: Kühlen Kopf bewahren! Viel Glück!
 

paulegon05

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der TE hat vor gericht schlechte chanchen, da der garantieren muss, er pünklich auf arbeit ist -auch bei schlechten wetter- ich weis nicht wie das ausshiet wenn sein bus der erste ist der fährt
 

ShowCenterFulda

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der Verspätungsgrund liegt sogar voll im Einflussbereich des Arbeitnehmers. Er könnte früher aufstehen und einen früheren Bus oder alternative Routen suchen.
Nur, wenn er zuvor von der Baustelle wusste, kann bzw. muss er zuvor nach Alternativen suchen. Wenn das Ding über Nacht da ist z.B. wegen eines Rohrbruchs kann er nix machen. Dazu brauchen wir mehr Infos.

Allerdings stellt sich die frage, ob bei einer einmaligen Sache, die Maßregelung "Abmahnung" nicht etwas überspitzt ist. Ich vermute eher, dass der Arbeitnehmer hier mehr als nur 1x 5min zu spät war.
Stimmt, eine einmalige Verspätung ist eine Bagatelle. Schon möglich, dass es eine Wiederholung gab.

Ist leider das Problem des Arbeitnehmers.
Die nicht geleistete Arbeit braucht natürlich nicht vergütet werden. In diesem Fall ist es aber so, dass der Arbeitgeber zusätzlich den entgangenen Gewinn in Rechnung zu stellen scheint. Das halte ich schon für sehr problematisch.
 

Neudenkender

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^ @PE05: Naja, die hätten ja auch noch jemand anderem ruhig einen zweiten Schlüssel für den Flughafen geben können ... :icon_hug: ... haben schon ein bisschen Mitschuld, die Bosse ... find ich ... :tongue:
 

Roter Bock

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@ paulegon - trenn mal bitte die Sachverhalte.

Richtig ist - der Arbeitnehmer wird natürlich erst ab Arbeitsbeginn bezahlt. Der Abzug aber eines irgendwie gewählten Betrages wegen "zuspätkommen" ist jedoch durch nichts zu rechtfertigen. Das geht weit über das hinaus was üblich ist.

Ich behaupte, das ein Arbeitsvertrag der dies umfasst sittenwidrig ist. Das hätte ich wissend nie unterschríeben.

Anders sieht es mit der Abmahnung aus - ja das kann er machen. Bei einem einmaligen Verstoss ist es zwar überspitzt, würde mir aber klar vor Augen führen, das bald ein neuer Arbeitgeber benötigt wird.

Roter Bock
 

elo237

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@SCF u. elo237: Einfach mal bitte ein bisschen vorsichtiger beim "Beraten" sein, wenn uns die Details nicht bekannt sind, sonst reitet sich der TE noch weiter rein.



5) Den Vorgang als Trigger betrachten, endlich in eine Gewerkschaft einzutreten (bist bestimmt noch in keiner, vermute ich); allein schon wegen des Rechtsschutzes in solchen Fällen und bei solchen Sozialverbrecherbuden.
sorry
Gewerkschaften haben wenig Sinn bei ZAF

lieber eine private Rechtsschutzversicherung abschließen
damit ist man gegen Banditen immer besser gestellt

und gegen solch eine sinnfreie Abmahnung würde ich selbstverständlich
vorgehen
erst Widersprechen (geht ja auch im Büro mündlich)
wenns nix bringt
dann Arbeitsgericht
 

schwanenritter

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Gewerkschaften haben wenig Sinn bei ZAF
Nicht nur da.
lieber eine private Rechtsschutzversicherung
Die hat natürlich eine Wartezeit, und sie umfasst auch nicht bereits bestehende Fälle.
gegen solch eine sinnfreie Abmahnung würde ich selbstverständlich vorgehen
Auf jeden Fall, und das kann er auch ohne Versicherung. Einfach mal ins Büro gehen und um Aufklärung bitten. Ansonsten, wie schon erwähnt: It's time to say goodbye...
 

Neudenkender

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^
1) Gewerkschaftlich organisiert zu sein, trotz einiger Schwächen dieser Organisationen, macht fast immer Sinn. Auch und gerade bei ZAF, ggf. kann man so sogar vermeiden, dort zu landen ...

2) Wo glaubt ihr eigentlich, kommen manche Arbeit"nehmer"rechte, die es noch gibt, her? Vom Himmel? Vom Druck der Straße? Von der Fähigkeit der Betroffenen, sich situativ dann jeweils spontan effektiv selber zu organisieren bzw. zu wehren, ja? Denkt mal bitte darüber nach. Sonst nutzt ihr auch nur Mitnahmeeffekte und basht zum Teil die, die solche Rechte miterkämpft haben. (Abgesehen mal vom Rechtsschutz.)

3) Nochmal: Die Abmahnung dürfte sauber begründet sein, soooo blöd sind die Abzocker dann in der Regel auch nicht. Wir kennen ihren Inhalt nicht. Gegen eine bzw. mehrere Abmahnungen kann immer noch im etwaig späteren Kündigunsschutzprozess vorgegangen werden. In einem solchen werden die Abmahnungen dann ohnehin noch in der Regel richterseitig geprüft. Ob so ein Prozess später überhaupt und dann noch mit Aussicht auf Erfolg geführt werden könnte, wissen wir noch gar nicht einzuschätzen.

4) Gegen eine Abmahnung geht man in der Regel sofort vor, wenn man da unbedingt rausfliegen will. Ich rate an, da taktisch sehr durchdacht vorzugehen, unbedingt Rechtsberatung einzuholen, wie auch immer. Und dort Details zu nennen. Die WIR hier doch gar nicht kennen.

Alles nur meine Meinung.
 

obi68

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Macht mich alles schon wieder ziemlich wütend.

Es kommt immer mal wieder vor, daß jemand zu spät zur Arbeit erscheint. In richtigen Firmen entschuldigt man sich dann, erklärt vielleicht noch, warum man aufgehalten wurde und beginnt mit der Arbeit.

Wie gesagt, in richtigen Firmen, die nicht von verbrecherischen Ausbeutern geleitet werden.

Und bevor ich so eine Arbeit brauche, werde ich lieber kriminell, so wie unsere Politiker und Unternehmer.
 
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