Wegen 32 € über Höchstbedarfssatz Wohnungswechsel???

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Hallo an alle.

Ich bin neu hier und auf das Forum gestossen, nach dem ich mehr als nur 1 Problem mit der ARGE habe.

Eines der Probleme ist jetzt, das ich ein Schreiben von der ARGE erhalten habe, das ich mir eine günstigere Wohnung suchen soll, da die momentane Wohnung (laut Brief, falsche Berechnung) über 68 € des maximalen Leistungsanspruch ist. Die Wohnung hat 57 m².

Wir haben darauf hin bei unserer Vermietergesellschaft eine Mietbescheinigung beantragt aus der hervor geht, das wir mit 32 € über dem maximalen Bedarfssatz kommen.

Meine Frage ist jetzt, kann man der ARGE vorschlagen, das wir den Restbetrag von 32 € selbst tragen? Voralle dem, da meine Freundin (2 Personenhaushalt - Bedarfsgemeinschaft) über 300 € sonstiges Einkommen hat und die Arge das in ihren Rechnungen so handhabt, das die 300 € für den Lebensunterhalt zu benutzen sind. Denn so könnte man doch auch der ARGE vorschlagen, das wir von dem Geld diese 32 € übernehmen wollen damit wir nicht umziehen müssen, da ein Umzug zudem noch viel teuer wäre als einfach die Leute in Ruhe zu lassen.

Würde mich auf Erfahrungsberichte freuen. Evt. sogar gerichtliche Beschlüsse, die bestätigen, das man die Mehrkosten selbst tragen kann.


Viele Grüße

Servicepool!
 
E

ExitUser

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Hallo an alle.

Ich bin neu hier und auf das Forum gestossen, nach dem ich mehr als nur 1 Problem mit der ARGE habe.

Eines der Probleme ist jetzt, das ich ein Schreiben von der ARGE erhalten habe, das ich mir eine günstigere Wohnung suchen soll, da die momentane Wohnung (laut Brief, falsche Berechnung) über 68 € des maximalen Leistungsanspruch ist. Die Wohnung hat 57 m².

Wir haben darauf hin bei unserer Vermietergesellschaft eine Mietbescheinigung beantragt aus der hervor geht, das wir mit 32 € über dem maximalen Bedarfssatz kommen.

Meine Frage ist jetzt, kann man der ARGE vorschlagen, das wir den Restbetrag von 32 € selbst tragen? Voralle dem, da meine Freundin (2 Personenhaushalt - Bedarfsgemeinschaft) über 300 € sonstiges Einkommen hat und die Arge das in ihren Rechnungen so handhabt, das die 300 € für den Lebensunterhalt zu benutzen sind. Denn so könnte man doch auch der ARGE vorschlagen, das wir von dem Geld diese 32 € übernehmen wollen damit wir nicht umziehen müssen, da ein Umzug zudem noch viel teuer wäre als einfach die Leute in Ruhe zu lassen.

Würde mich auf Erfahrungsberichte freuen. Evt. sogar gerichtliche Beschlüsse, die bestätigen, das man die Mehrkosten selbst tragen kann.


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Hallo und guten Tag,
das was du vorschlägst geht in Ordnung. Aber es gibt für dich noch andere Möglichkeiten die du überprüfen solltest:
Da wäre Mitdauer über 15 Jahre. Pflegebedürftigkeit, ansonsten siehe doch bitte in dem Thread KdU nach und lies dich dort ein. Da findest Du sehr viel Hilfen.
Vielleicht melden sich auch noch andere die konkrete Vorschläge haben.Siehe Deinen Vorschlag als letzte Möglichkeit dein Geld loszuwerden.

Ansonsten erst einmal alles Gute
 

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Hallo und danke für die schnelle Antwort.

Ich habe versucht den KDU Thread zu finden, jedoch ohne Erfolg. Kann mir jemand bitte einen Link posten?


Vielen Dank :)
 

Arania

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Hallo Servicepool, der Vermieter rechnet anders als die ARGE, die orientiert sich an anderen Massgaben, also geht es um 68 Euro, natürlich kannst Du die selber tragen, musst aber bedenken das Du dann auch anteilig die Nebenkosten die zuviel sind selber tragen musst
 
G

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Gast
Eigenanteil bei KdU ist abzulehnen. Damit wird die von ARGE übernommenen KdU fixiert. D.H. alle Risiken des Mehrverbrauches / Kostensteigerung bei den Nebenkosten trägt der ALG II Kunde. Ich würde die kostenübernahme für einen Umzug beantragen. Bei 32 € pro Monat wird ARGE dem nicht zustimmen können. Wg. zu teuer
 

Arania

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das ich ein Schreiben von der ARGE erhalten habe, das ich mir eine günstigere Wohnung suchen soll,

Falsch gelesen? Die ARGE wünscht den Umzug , weiss also auch genau das sie ihn bezahlen muss, ausserdem geht es um über 60 Euro
 

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Moment. Ich glaube, ich wurde da ein kleines bisschen missverstanden. :icon_smile: Wir wollen UNTER KEINEN UMSTÄNDEN ausziehen! Es geht also nicht um die Umzugskosten ect., sondern wie wir einen Umzugszwang überhaupt VERMEIDEN können.
Die zuvor angegebenen 68 € sind fehlerhaft, weil unsere Miete falsch im Mietvertrag (den wir bei der ARGE vorzeigen mussten) steht. In Wahrheit sind es 32 € über dem Höchstbedarfssatz. 32 € sind ja nun wirklich nicht sooo viel, dass deswegen (meiner Meinung nach) ein viel teuerer Umzug + evtl. Renovierungskosten usw. gerechtfertigt sind. Das wollen wir irgendwie der ARGE klar machen, wir wissen aber nicht genau, wie?
 

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@ kleindieter: Oder habe ICH da was falsch verstanden? :confused: Meinst du das vielleicht so, dass die ARGE dann (nach einem Antrag auf Umzugskostenübernahme) von dem Zwangsumzug absieht, weil sie dann kapiert, dass ein Umzug viel teurer ist, als wenn wir einfach 32 € pro Monat über dem Bedarfssatz liegen?
 

physicus

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AW: Wegen 32 € über Höchstbedarfssatz Wohnungswechsel???

wenn du den überbetrag selber von deinem regelsatz zahlst brauchst du nicht umziehen.
im übrigen interessiert diese engstirnigen bürokraten es einen dreck ob sie dann mehr zahlen müssen, das ist ja das widersinnige an diesen leuten.
es sind paragraphenreiter die ihre eigenen gesetze nicht beherrschen!
 

Erolena

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Angenommen, die neue Wohnung läge genau um 32 Euro niedriger als die jetztige Whg: Wenn die Umzugskosten (insgesamt alle Posten!) 1 000 Euro betragen sollten, dann würde sich der Umzug f. ARGE erst nach 31,25 Monaten als Ersparnis auswirken. Das sind ca. zweieinhalb Jahre (2,6 J.). Könnte sein, dass die ARGE aus Verwaltungsgründen auf die Umzugsaufforderung verzichtet.

Vorschlag: Antrag auf ein Gespräch zur Prüfung/Feststellung der individuellen Angemessenheit der Wohnung stellen. Die Kommune als Träger der Kosten der Unterkunft ist verpflichtet diese individuelle Angemessenheit zu prüfen! Allein schon dieses Schreiben mit Bitte um einen solchen Termin hat bei mir zum Verzicht auf Umzugsforderung geführt (aus Verwaltungsgründen).
Gründe könnten dann sein, die diese Wohnung als angemessen erscheinen lassen, diese Wohngegend o.ä. als erforderlich usw.: Grad der Behinderung (auch wenn er nicht zum Mehrbedarf berrechtigt), Plätze in Kitas, Schule usw., Einbindung ins soziale Umfeld o.ä. Vielleicht auch fehlender vergleichbarer Wohnraum in der Gegend usw. Eine Beratungsstelle in eurer Nähe könnte ggf. Aufschluss geben, welche Argumente in eurem Ort berücksichtigt worden sind in anderen Fällen.
Falls bei euch so beschlossen, dann könntet ihr kommunale Zielstellung ins Spiel bringen, dass die soziale Trennung der Wohnbevölkerung in verschiedene Wohngebiete der Stadt vermieden werden soll o.ä.

Zu Eurem ALG 2-Bescheid: Die 300 Euro "sonstiges Eink." sind um 30 Euro Versicherungspauschale zu bereinigen. Es können nur 270 Euro und nicht 300 für den Lebensunterhalt genutzt werden. (aber nur, wenn Vers.pauschale bei Deiner Partnerin noch nicht bei anderem Eink. berücksichtigt wurde.).
 
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