Wechsel zu Reha-Vermittlung/ Informationen oder Erfahrungsaustausch gewünscht

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Taipanshu

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Guten Tag,

Heute ist bei mir eine Einladung ins Haus geflattert mir der ich eigentlich schon gerechnet habe, da ich keinerlei Erfahrungen mit einer sogenannten Reha-Sachbearbeitung vorweisen kann wollte ich mal fragen mit was ich dort wohl rechnen müsste.

Ich traue diesen sogenannten Spezialisten beim Jobcenter leider überhaupt nicht und der Brief klingt für mich nach Schaumschlägerei. Aktuell soll zudem gerade ein neues Gesundheitszeugnis ausgestellt werden, die Unterlagen reiche ich nächste Woche ein.

Somit ist meine Erwerbsfähigkeit noch nicht abschließend geklärt, das letzte medizinische Gutachten war von 2013 und leider nicht mehr aktuell. Der erste Termin soll in Hannover stattfinden.

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Wie habe ich mir so eine Reha-Vermittlung eigentlich vorzustellen? Vielleicht befindet sich ja jemand leider oder Gott sei dank bei so einem Sachbearbeiter und kann mal aus dem Nähkästchen plaudern.

Ich bin natürlich auch nicht sehr scharf darauf mit denen ein Telefongespräch zu führen, bei meinem letzten Jobcenter haben aber auch schon ein Löschantrag und die Bitte nicht mehr angerufen zu werden versagt.

Sehe ich das richtig, das die mich erst vermitteln dürfen/sollten wenn ein neues ärztliches Gutachten steht? Dieser Vorgang kann ja gut und gern mehrere Monate dauern und ich möchte nicht schon vorher in eine Mine treten.

IMG_20150911_0001.jpg
 
E

ExitUser

Gast
Hallo,

ich kenne mich mit Alg-II nicht so aus, sondern etwas mit dem SGB III.

Dort, und so wird es im Jobcenter auch sein, gibt es kein Verbot, dich ohne neues Gutachten zu vermitteln. Der SB kann nur Probleme bekommen, wenn er dich in eine nicht geeignete Tätigkeit vermittelt, obwohl ihm dieses Risiko bekannt war. Als Problem wäre da zu nennen, ein durch deinen Gesundheitszustand bedingter Arbeitsunfall oder eine Verschlechterung deiner Gesundheit. Aufgrund des Gutachtens aus 2013 kann er aber evtl. das Risiko abschätzen, zumindest dann, wenn du keine wesentlichen Änderungen genannt hast.

Bist du als Schwerbehinderter anerkannt? Dann ist es ja "nur" eine SB- und keine REHA-Vermittlung. Was ist anders als die normale Vermittlung? Eigentlich nichts. Im REHA- und SB-Bereich gibt es nur spezielle Vermittlungshilfen (Förderung). Beim Anbieten/Anwenden dieser Hilfen ist der normale Vermittler evtl. nicht so geschult, sodass man jetzt scheinbar Spezialisten einschält.
Freu dich einfach, dass ein spezialisierter SB evtl. neue Ideen hat. Muss ja nicht unbedingt ein 08/15-Lehrgang sein. Davor würde ich natürlich auch zurückschrecken.
 
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