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Wechsel des Jobcenters wegen Problem mit Wohnungsbeschaffung

Unerfahren

Elo-User*in
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Hallo Leute,

wiedermal ein Beitrag mit ein paar wahrscheinlich dummen Fragen. Leider weiss ich mir diese aber nicht selbst zu beantworten und auch meine Bekannten bzw. Verwandten haben davon keine Ahnung.

Ich suche seit Mitte August 2013 nach einer für die ARGE finanzierbaren Wohnung innerhalb Meerbuschs und darin noch innerhalb bestimmter Stadtteile, da ich in den anderen Stadtteilen zu weit von meinen Eltern entfernt bin, um welche ich mich kümmere. Es beginnt damit, das kaum Wohnungen auf dem freien Markt sind, welche nicht von Maklern ausgeschrieben sind. Bekanntlicher Weise übernimmt die ARGE die Maklercourtage nicht und somit bin ich auf die paar Wohnungen angewiesen, welche von Privat vermietet werden.
Da es sich bei der " Stadt Meerbusch" eigentlich um ein Dorf handelt, kennt hier jeder jeden und weiss somit auch alles von einem. Mein Problem liegt darin, das ich von 1983 bis 1996 drogenabhängig war und dadurch einige Altlasten an den Hacken habe. Erstens stehe ich in der Schufa, zweitens wurde ich am 13.08.2013 nach 30 Monaten aus der Haft entlassen. All diese Umstände haben sich im Laufe der Zeit logischer Weise rundgesprochen und bevor es zu einer Besichtigung oder gar dem unterschreiben eines Mietvertrags kommt, hat sich der Vermieter entweder erkundigt oder Ihm wurde etwas zugetragen, auf jeden Fall sind die Probleme so, das es mir im Moment nicht möglich ist hier Wohnraum zu finden..

Nun meine Frage : Wenn ich aus den oben genannten Gründen in eine andere Stadt ziehen will und sich somit die Zuständigkeit des Jobcenters
ändert, wie läuft das ab ?
Muss ich mich zuerst bei meinem alten Jobcenter abmelden ?
Muss ich mich zuerst bei dem neuen Jobcenter anmelden ?
Kann ich eine Wohnung im Bereich des neuen Jobcenters anmieten ohne Zustimmung des alten Jobcenters? Da ich seit August 13 bei meinen Eltern untergekommen bin, habe ich im Moment keine eigene Wohnung.
Wie bekomme ich heraus, was das neue Jobcenter an KDU bezahlt ?
Gibt es sonst noch etwas zu beachten worauf ich noch nicht vorbereitet bin ?

Es wäre nett, wenn eure fachkundigen Leute mir in der Sache weiterhelfen könnten. Da ich nach mittlerweile fast einem Jahr auf gut Deutsch gesagt die Schnauze voll habe bei meinen Eltern zu leben ( mit 52 Jahren ), was wohl verständlich ist, da mit Privatsphäre nicht viel ist bei einer 3 Zimmer Wohnung, wäre es nett, wenn ich möglichst schnell etwas von jemanden hören würde, was mich weiterbringt.

Vielen Dank für eure Bemühungen im voraus :confused::mad:
 

Caso

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Nun meine Frage : Wenn ich aus den oben genannten Gründen in eine andere Stadt ziehen will und sich somit die Zuständigkeit des Jobcenters
ändert, wie läuft das ab ?
1. Mietangebot in Neustadt suchen.
2. Dieses mit Antrag auf Zusicherung der Kostenübernahmen beim Altstadt-JC vorlegen.
3. Wichtigen Grund für den Umzug in den Umzugsantrag einbauen.
4. Wenn das JC die Kostenübernahme zusichert, zahlt es die KDU in Neustadt, die Kaution auch und die notwendigen Umzugskosten. Beide JC müssen sich untereinander abstimmen.
Kann ich eine Wohnung im Bereich des neuen Jobcenters anmieten ohne Zustimmung des alten Jobcenters? Da ich seit August 13 bei meinen Eltern untergekommen bin, habe ich im Moment keine eigene Wohnung.
Ja, das geht auch, aber dann zahlt Neustadt keine Kaution und Altstadt keine Umzugskosten.
1. Wohnung anmieten
2. Melden beim Bürgeramt Neustadt
3. Abmelden beim JC Altstadt
3. Hauptantrag im JC Neustadt stellen.
Wie bekomme ich heraus, was das neue Jobcenter an KDU bezahlt ?
Richtlinie der Neustadt ergooglen.
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Seepferdchen

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Muss ich mich zuerst bei meinem alten Jobcenter abmelden ?
Erst wenn du für dein Mietangebot eine schriftliche Bestättigung hast.

Und wichtig ist dann der Aufhebungsbescheid vom JC, den brauchst du für
das neue JC um dich dort anzumelden und deinen Antrag auf ALG II abgibst.
Den Bescheid bitte nur in Kopie einreichen.

Kann ich eine Wohnung im Bereich des neuen Jobcenters anmieten ohne Zustimmung des alten Jobcenters? Da ich seit August 13 bei meinen Eltern untergekommen bin, habe ich im Moment keine eigene Wohnung.
Ja das kannst du, allerdings trägst du dann auch die Umzugskosten/Kaution.

Wie bekomme ich heraus, was das neue Jobcenter an KDU bezahlt ?
Kannst du hier nachsehen: *klick*

Gibt es sonst noch etwas zu beachten worauf ich noch nicht vorbereitet bin ?
Alles was du schriftlich einreichst bitte immer in Kopie und wie schon erwähnt
gegen Bestätigung.

http://www.elo-forum.org/antraege/40698-position-bmas-thema-empfangsbestaetigung.html
 

Unerfahren

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Hallo Caso,

hiermit schonmal vielen Dank für die prompte Antwort. Wie du jetzt lesen wirst, habe ich noch ein paar Fragen zu deinen Ausführungen.

1.) Zahlt ein Jobcenter eine Wohnung in einem Gebiet eines anderen
Jobcenters?
2.) Welche Konditionen zur Anmietung setze ich an? Die des alten Jobcenters oder die des neuen? In meinem Fallbezahlt das alte Jobcenter erstens mehr für die KDU zweitens darf man dort 5qm mehr beziehen wie in der neuen Stadt, da diese sich nicht an die 50qm Regelung für einen Einpersonen Haushalt hält sondern nur max. 45qm bewilligt.

3.) Da ich nach der Haftentlassung keinerlei Kosten für KDU verursacht habe, weil ich bei meinen Eltern untergekommen bin, ist der Grund des Umzugs eigentlich klar und liegt zumindest für mich auf der Hand. Ob das auch für das Jobcenter Neuss gilt ist fraglich. Übernimmt das Jobcenter in solchen "Sonderfällen" nicht grundsätzlich die Kosten des Umzugs, abgesehen davon das es mittlerweile wohl genügend Urteile gibt, welche die Kautionsstellung angeht. Soweit ich informiert bin, geht es ja nicht das die Kaution als Darlehn gewährt wird um im Anschluss mit 10% vom Unterhaltsgeld monatlich zurückgezahlt zu werden. Denn das ist unangemessen viel und man fiele für die Dauer der Rückzahlung weit unter das einem zustehende Existenzminimum. Sollte ich da falsch liegen, bitte informiert mich damit ich da nicht in eine Falle tappe.

4.) Wenn ich mich nach Erhalt der Papiere bzgl. der Übernahme der KDU beim alten Jobcenter abmelde und auf den Aufhebungsbescheid warte, um mich dann erst mit einem Neuantrag beim neuen Jobcenter anzumelden, habe ich doch ein Loch in der Zeit wo Geld fliesst. Abgesehen davon, das eins der Jobcenter die Zeit nachzahlen muss. Gesetzt der Fall ich melde mich am 01.08.14 in Neuss ab und erhalte am 15.08.14 den Aufhebungsbescheid, melde mich dann am 15.08.14 beim neuen Jobcenter an, habe ich ein Loch von 14 Tagen die nicht bezahlt werden. Wenn ich mich aber am 01.08.14 in Neuss abmelde und mich am 01.08.14 in Krefeld anmelde, unterstellt man mir evtl. Erschleichung von Leistungen, da ich vom 01.08.14 bis zum Erhalt des Aufhebungsbescheids bei Zwei Jobcentern gemeldet war. Welchen Weg schlage ich am besten ein um ad Eins nicht 14 Tage ohne Geld dazustehen und ad Zwei nicht als Doppelbezieher bei zwei Jobcentern hingestellt zu werden.

5.) Da ich sowieso davon ausgehe, das das alte Jobcenter eine Übernahme der Umzugskosten ablehnt und ich im Moment auch keinen Bock habe per EA vors SG zu ziehen und meine Eltern eh die Kaution übernehmen wollten, kann ich dann ja beruhigt eine Wohnung anmieten und mich dort beim Einwohnermeldeamt als Neubürger eintragen lassen sowie den Personalausweis umschreiben und mir eine Bescheinigung über die Meldung unter der Adresse ausstellen lassen. Da die Mietpreise und das was in Krefeld an KDU übernommen wird soweit auseinander liegen, kann ich jetzt schonmal damit rechnen die Übernahme der KDU vom neuen Jobcenter nur für 6 Monate zu erhalten um im Anschluss daran einen Kostenminderungsschreiben zu bekommen. :icon_mrgreen:
Danach hätte ich dann 6 Monate Zeit mir eine neue Bleibe zu suchen bevor das Jobcenter nur noch die von Ihnen vorgegebenen Kosten für KDU übernimmt. ? :biggrin:

Wenn das so der Fall ist, wie ich es hier geschildert habe und mir auch so denke, dann ist ja jegliche Art von trouble mit dem neuen Jobcenter von vorn herein vor programmiert.:icon_motz::icon_razz:

Eigentlich ist das nicht die Art mit der ich mit dem Jobcenter umgehe, auf Grund meiner früheren Drogenabhämgigkeit und den daraus resultierenden Krankheiten, welche alle vom gesundheitlichen Dienst des Jobcenters Neuss bestätigt sind, hatte ich in Neuss immer recht freie Bahn. Soll heissen in meiner EGV stand : Herr S. ist so krank, er soll sich um seinen Gesundheitszustand und um den Besuch beim Schuldenberater kümmern und erhält dafür von uns bis zum nächsten Antrag sein Geld incl. KDU. Mehr war nie, ich bin immer dem nachgekommen was die von mir wollten, ich habe bis heute nicht einen Abzug von Bezügen gehabt noch sonstige Represssalien erfahren. Auch mit meinen Beratern waren nie Probleme im Gegenteil meistens haben die mir noch Steine aus dem Weg geräumt falls es mal welche gab. Daher finde ich es auch so schade in einen anderen Jobcenter Bereich wechseln zu müssen nur wegen der dämlichen Wohnungssituation.

Bitte helft mir in dem Jungel der von sich mir aufwerfenden Fragen!!!

Ich möchte so schnell als Möglich hier raus, da es sich mit 52 Jahren nicht so gut mit einer 71 jährigen und einem 81 Jahre alten zusammen lebt. Vor allen Dingen wenn man dem vorausschiebt, das ich das letzte mal mit 16 Jahren zu Hause gelebt habe.

Vielen Dank im voraus
:icon_evil::danke:
 

Caso

Elo-User/in

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1.) Zahlt ein Jobcenter eine Wohnung in einem Gebiet eines anderen
Jobcenters?
Ja, Dann zahlt das andere. Aber das JC Altstadt muß den Umzug nach Neustadt auch für notwendig/erforderlich halten, wenn es mehr als nur die KDU zahlen soll.
2.) Welche Konditionen zur Anmietung setze ich an? Die des alten Jobcenters oder die des neuen? In meinem Fallbezahlt das alte Jobcenter erstens mehr für die KDU zweitens darf man dort 5qm mehr beziehen wie in der neuen Stadt, da diese sich nicht an die 50qm Regelung für einen Einpersonen Haushalt hält sondern nur max. 45qm bewilligt.
In diesem Falle sollen sich beide Träger(JC) beteiligen. Sie sollen sich also kurzschließen und abstimmen. Das verlangt der Gesetzgeber in § 22 (4, letzter Satz)SGB II. Meist ist die Abstimmung so: Altstadt zahlt bei erforderlichem Umzug nach Neustadt die notwendigen Umzugskosten. Das JC Neustadt zahlt zukünftig die neuen KDU und gibt eine Kaution auf Darlehensbasis, wenn du das verlangst. Kautionen kann man heute auch in 3 Raten zahlen, falls man die Kohle übrig hat. Oder borgt sie sich von einem, der einem was borgt. Ich würde sie vom JC nehmen und abstottern. Schon bald wär sie meine, Wenn ich wieder ausziehe und kein Vandale bin, habe ich sie bald bar.
In Neustadt müssen die KDU angemessen sein nach Maßgabe des JC. Das kann durchaus erheblich abweichen von denen in Altstadt (vgl. von Posemuckel nach München-Bogenhausen). Bei dir andersrum. Das JC müßte ein für Krefeld *angemessenes* Mietangebot haben. Was du jetzt in Meerbusch zahlst, zählt dann nicht mehr. Was in Meerbusch als *angemessen* gilt, auch nicht.
3.) Da ich nach der Haftentlassung keinerlei Kosten für KDU verursacht habe, weil ich bei meinen Eltern untergekommen bin, ist der Grund des Umzugs eigentlich klar und liegt zumindest für mich auf der Hand. Ob das auch für das Jobcenter Neuss gilt ist fraglich. Übernimmt das Jobcenter in solchen "Sonderfällen" nicht grundsätzlich die Kosten des Umzugs, abgesehen davon das es mittlerweile wohl genügend Urteile gibt, welche die Kautionsstellung angeht.
Dass du bisher keine KDU bezahlt bekamst, weil du in Haft warst, wird das JC nicht die Bohne interessieren. Sorry. Du mußt einfach gut und deutlich begründen, warum der Umzug nach Krefeld für deinen Neubeginn so wichtig ist. Das Suboptimale wäre ein richtiger Job.
Ansonsten kann das JC auch einen Umzug innerhalb von Meerbusch für notwendig erachten, aber solange du kein Mietangebot vorlegen kannst, kann das JC auch gar nichts weiter tun.
Ich denke schon, daß eine gute Begründung sehr wichtig ist. Eine Garantie für die Einsicht isses aber nicht.
Soweit ich informiert bin, geht es ja nicht das die Kaution als Darlehn gewährt wird um im Anschluss mit 10% vom Unterhaltsgeld monatlich zurückgezahlt zu werden.
Die Rechtslage ist aber leider so. Sie ist auch 1001 durchdiskutiert und es gibt ein paar wenige Positiv-Entscheidungen. Aber diese erst nach Klage und nur in ganz besonderen Einzelfällen. Leider ist das so. Du kannst dann gern gegen ein Darlehen mit 10% rate klagen, aber erstmal wirst du es wohl brauchen.
Denn das ist unangemessen viel und man fiele für die Dauer der Rückzahlung weit unter das einem zustehende Existenzminimum. Sollte ich da falsch liegen, bitte informiert mich damit ich da nicht in eine Falle tappe.
Es sind genau 10% des maßg. Regelbedarfs. Der ist für Alleinstehende 391,- . Das wären dann für das Kautionsdarlehen mtl. 39,10, die von den Alg2-Leistungen abgezogen würden.
Das hält der Gesetzgeber für richtig und vertretbar, deswegen stehts noch im Gesetz. Das Existenminimum sieht der Gesetzgeber bei weniger als 391,----sonst wären Darlehen und Sanktionen aus dem Gesetzbuch verschwunden.
4.) Wenn ich mich nach Erhalt der Papiere bzgl. der Übernahme der KDU beim alten Jobcenter abmelde und auf den Aufhebungsbescheid warte, um mich dann erst mit einem Neuantrag beim neuen Jobcenter anzumelden, habe ich doch ein Loch in der Zeit wo Geld fliesst.
Nein. Kein Loch.
Wegen Verdacht auf doppelte Leistungen. Ja ja.
Dazu: Man zahlt dir keine Leistungen in Krefeld, wenn du nicht den Aufhebungsbescheid von Meerbusch vorlegst. Da geht nichts zu Erschleichen.
Verzögert sich die Auszahlung zum 1.10., kannst du einen Vorschuß bekommen. Es gibt also kein Zeit-Loch ohne Kohle.
Du kannst auch halbe Monate als Beispielrechnung nehmen. Alg2 wird für den Monat gezahlt. Zur Not verlangt man Geld zurück, weil du überzahlt bist.
Deswegen ist es wichtig, daß Abmeldung und Neuanmeldung genau passen.
5.) Da ich sowieso davon ausgehe, das das alte Jobcenter eine Übernahme der Umzugskosten ablehnt und ich im Moment auch keinen Bock habe per EA vors SG zu ziehen und meine Eltern eh die Kaution übernehmen wollten, kann ich dann ja beruhigt eine Wohnung anmieten und mich dort beim Einwohnermeldeamt als Neubürger eintragen lassen sowie den Personalausweis umschreiben und mir eine Bescheinigung über die Meldung unter der Adresse ausstellen lassen. Da die Mietpreise und das was in Krefeld an KDU übernommen wird soweit auseinander liegen, kann ich jetzt schonmal damit rechnen die Übernahme der KDU vom neuen Jobcenter nur für 6 Monate zu erhalten um im Anschluss daran einen Kostenminderungsschreiben zu bekommen. :icon_mrgreen:
Danach hätte ich dann 6 Monate Zeit mir eine neue Bleibe zu suchen bevor das Jobcenter nur noch die von Ihnen vorgegebenen Kosten für KDU übernimmt. ? :biggrin:
Ah, jetzt kommt der eigentliche Plan.
Ja, wenn du meinst, das JC hält den Umzug nach Krefeld für nicht notwendig, dann sparts enorm.
Dann miet ´ne Bude an, laß deine Eltern die Kaution zahlen, melde dich beim Bürgeramt an, in Meerbusch zum xx. ab und zum 1. des Folgemonats in Krefeled an.
Leg bei der Anmeldung den Aufhebungsbescheid, die Meldebestätigung und den Mietvertrag vor und beantrage NEU.
Wenn das so der Fall ist, wie ich es hier geschildert habe und mir auch so denke, dann ist ja jegliche Art von trouble mit dem neuen Jobcenter von vorn herein vor programmiert.
Wieso? In der schnellen Variante von Nr. 5?? Da brauchst du nur den Aufhebungsbescheid von Meerbusch vom JC. Das mit den 6 Monaten ist nicht unbedingt dieRegel. Geht auch eher. Achtung!
Dann zahlt Krefeld die dort höchstens angemessenen KDU.

Wenn 2 SB miteinander telefonieren wegen eines notwendigen Umzugs---könnte es auch sein, daß der Meerbuscher zum Krefelder sagt: ey, du der unerfahrene, der kriegt hier nix von keinem Vermieter, behandelt den mal mit Rücksicht, der muß hier wirklich weg. Der hat genug mit sich zu tun. Der ist aber ein umgänglicher bunter Hund. (Nicht vorstellbar??)
In Krefeld ändert sich deine Biografie und deine Krankheit nicht. Was soll dort anders sein?

was in Krefeld angemessen heißt:
http://www.harald-thome.de/media/files/kdu,-ae,-but-rilis/KdU-Krefeld---22.08.2012.pdf
ob aktuell oder schon erneuert, weiß ich nicht.
Aber ich weiß, daß man in Meerbusch als Speckgürtel von Ddorf auch als ganz normaler Normalmenschbürger keine *angemessene* Wohnung kriegt.

Krefeld hat ein sog. Schlüssiges Konzept, erstellt von der Fa. *empirica*
In ganz NRW sind seit mehreren Jahren max. 50 qm für 1 Person angemessen.
Du hast da evtl. etwas Altes. Von vor 2011??
 
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