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Wechsel des Berufes bei Umschulung??!!?? Brauche dringend Hilfe

Flo36

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#1
Hallo an alle,
brauche dringend eure Hilfe und Unterstützung. Seit dem 04.08.2014 bin ich in einer Umschulung zum Automobilkaufmann. Nach langer Recherche und vielen Gesprächen mit den Dozenten in unserer Schule ist mir klar, das ich mein Berufsziel wechseln möchte. Doch nach einem Gespräch mit meiner Arbeitsvermittlerin, wurde mir ohne mich überhaupt anzuhören gesagt "NEIN DAS IST NICHT MÖGLICH EINEN WECHSEL ZU MACHEN". Da ich aber weis in 2 jahren wird es auf dem Automobilmarkt so gut wie keine Jobs geben will ich meine zeit nicht sinnlos verschwenden und wechseln.
Nun möchte ich also die Berufsbranche wechseln um später auch dass zu tun was mir Spaß macht und wo es Zukunft gibt.
Der Berufswechsel wäre über die selbe Schule in der selben Einrichtung, und die kosten bleiben auch auf dem Cent genau das gleiche

Nun meine Fragen.
1.) Habe ich das recht auf einen wechsel?
Wenn ja gibt es da bestimmte Paragraphen oder weis jemand mit was ich dort vortreten muss im Jobcenter
2.) Ist es Angebracht gleich zur Geschäftsleitung zu gehen oder soll ich erstmal zur Teamleitung gehen? (Meine Arbeitsvermittlerin ist die stellvertreten de Teamleitung)
3.) was kann ich alles machen um mein ziel zu erreichen (Umschulung Als Immobilienkaufmann) ?


Bedanke mich schon mal bei euch im Voraus für eure Mühe alles durchzulesen und würde mich sehr über hilfreiche Antworten freuen.
 

Hainbuche

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#2
Nun meine Fragen.
1.) Habe ich das recht auf einen wechsel?
Vermutlich nicht.

2.) Ist es Angebracht gleich zur Geschäftsleitung zu gehen oder soll ich erstmal zur Teamleitung gehen? (Meine Arbeitsvermittlerin ist die stellvertreten de Teamleitung)
Das ist Geschmackssache. Ich würde Stufe für Stufe gehen, da ich annehme, daß ich bei einer TL, zu der ich seitens der GL herunterverwiesen werde und die dadurch mitbekommt, daß ich sie überspringen wollte, sofort negative Vorschußlorbeeren erntern würde.

3.) was kann ich alles machen um mein ziel zu erreichen (Umschulung Als Immobilienkaufmann) ?
Eine schriftliche Empfehlung vom Bildungsträger mitbringen und nochmals argumentieren:

- Die Änderung des Bildungsziels ist kostenneutral
- Maßnahmedauer unverändert durch gleitenden Umstieg
- Wahrscheinlichkeit, dich noch mal als Kunden wiederzusehen, sinkt durch geändertes Bildungsziel.

Was mich allerdings interessieren würde: Wie kam es zum ersten Bildungsziel und wieso genau willst du jetzt wechseln? Ist das mit der beruflichen Perspektive wirklich sauber recherchiert, und wenn ja, warum nicht vorher?

Ich frage das deshalb: Die Unwilligkeit der Vermittlerin könnte auch darin begründet sein, daß sie denkt: "Der Typ will auch alle 4 Wochen was anderes." - Falls das so ist, müßte man diesem Eindruck entgegenwirken.
 

Flo36

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#3
Was mich allerdings interessieren würde: Wie kam es zum ersten Bildungsziel und wieso genau willst du jetzt wechseln? Ist das mit der beruflichen Perspektive wirklich sauber recherchiert, und wenn ja, warum nicht vorher?
Danke für die schnelle Antwort.
Versuche das mal zu erklären. Nach langem kämpfen (fast 3 Jahre), habe ich meine Vermittlerin dazu gebracht mir eine Umschulung zu genehmigen. Doch als erstes wollte sie mir eine Umschulung als Lagerfachkraft und bzw. oder als Verkäufer andrehen, mit den Argumenten als Immobillienkaufmann oder als Automobilkaufmann bekomme ich das niemals durch. Dann wurde mir gesagt als Automobilkaufmann wird es schwer aber meine Vermittlerin wird es versuchen, weil sie ja so nett ist.
Nach langer zeit der Schikane und vielen Auflagen die sehr unnötig waren wurde mir dann der Automobilkaufmann genehmigt.
Doch seid dem ich in der Schule bin habe ich mich mit Dozenten der Automobil Klasse unterhalten und mir würde oft empfohlen einen Wechsel zu versuchen, da die Automobilbranche keine guten stellen mehr zur Verfügung hat.
Nach einem Vortrag bim Jobcenter bzw. nach Erklärungsversuchen bei meiner Vermittlerin wurde mir als erstes gesagt "das hätten sie sich mal vorher überlegen sollen und das ist ihr Problem". Nachdem ich mein Vermittlerin darauf aufmerksam gemacht habe das es ihr Job ist zu wissen wo man berufliche Chancen hat und wo nicht wurde mir gesagt "ich habe es ihnen gesagt und sie wollten es so!!"
das war aber nicht der Fall meine Vermittlerin hat mir nie von dem Beruf Automobilkaufmann abgeraten, sondern mir wurde immer nur gesagt Immobilienkaufmann können sie vergessen das bekomme ich niemals durch.
Und nun bin ich da wo ich jetzt stehe und möchte einen Beruf erlernen der mir Nachhaltigen Erfolg bringt und nicht nur 2 Jahre meines Lebens umsonst in Anspruch nimmt.
 

Fritz Fleißig

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#4
@Flo36

Auch wenn das direkt nichts mit deinem Problem zu tun hat, hätte ich mal interessehalber zur Erweiterung meines eigenen Horizontes eine Frage an dich.

Du schreibst, daß "die Automobilbranche keine guten Stellen mehr zur Verfügung hat" und daß es "in 2 Jahren ... auf dem Automobilmarkt so gut wie keine Jobs geben" wird. Ich nehme an, daß du damit den kaufmännischen Automobilsektor (also im wesentlichen Autoverkäufer) und nicht den handwerklichen Sektor (Automechaniker) meinst.

Woraus schließt du das, beziehungsweise welche Informationen hast du diesbezüglich aus dieser Branche?

Vielen Dank!
 

Texter50

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#5
Werden beide Ausbildungen von einem Träger angeboten, ergänzend den Träger um eine Stellungnahme zu Deinen Gunsten bitten. Da die kein Geld verlieren, sind die oft dazu bereit. :biggrin:
Schließlich stellt man manchmal erst nach begonnener Ausbildung fest, ob es wirklich die richtige und für einen passende Ausbildung ist.
 

Hainbuche

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#6
@Flo36

Ich antworte mal ganz direkt und ohne Schnörkel:

Das klingt für mich so, als wenn man dir die Autos eher zutraut als die Häuser.
Ein anderer Grund, warum man den Immo-Kfm. nicht "durchkriegen" sollte, fällt mir nicht ein.

Die Vermittlerin scheint überdies bereits angenervt zu sein.

Ehrlich gesagt, große Chancen sehe ich da im Augenblick nicht.

Es mag ein schwacher Trost sein, aber: Wenn du hier liest, womit andere Elos beschäftigt werden, hast du mit einer qualifizierten Umschulung - offensichtlich sogar bei einem vernünftigen Träger - dennoch fast schon das große Los gezogen.

Hast du vorher bereits einen anderen kfm. Beruf ausgeübt? Falls nicht, bietet der Automobilkfm. theoretisch die Möglichkeit, auch an anderer Stelle tätig zu werden; bei vielen Stellenausschreibungen wird zwar grundsätzlich eine kfm. Ausbildung gefordert, aber keine bestimmte Fachrichtung.
 

Flo36

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#7
@Flo36

Auch wenn das direkt nichts mit deinem Problem zu tun hat, hätte ich mal interessehalber zur Erweiterung meines eigenen Horizontes eine Frage an dich.

Du schreibst, daß "die Automobilbranche keine guten Stellen mehr zur Verfügung hat" und daß es "in 2 Jahren ... auf dem Automobilmarkt so gut wie keine Jobs geben" wird. Ich nehme an, daß du damit den kaufmännischen Automobilsektor (also im wesentlichen Autoverkäufer) und nicht den handwerklichen Sektor (Automechaniker) meinst.

Woraus schließt du das, beziehungsweise welche Informationen hast du diesbezüglich aus dieser Branche?

Vielen Dank!
Nein ich meine den kaufmännischen Bereich. Der Automechaniker wird nicht aussterben, Autos werden immer gefahren. Nur mittlerweile läuft das meiste über Carsharing oder sonstige Autovermietungen.
Diese Informationen über den Automobilkaufmann habe ich von unseren Dozenten, da die meisten Umschüler nach ihrer Ausbildung in dieser Branche leider Arbeitslos bleiben.
 

Flo36

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#8
Es mag ein schwacher Trost sein, aber: Wenn du hier liest, womit andere Elos beschäftigt werden, hast du mit einer qualifizierten Umschulung - offensichtlich sogar bei einem vernünftigen Träger - dennoch fast schon das große Los gezogen.

Hast du vorher bereits einen anderen kfm. Beruf ausgeübt? Falls nicht, bietet der Automobilkfm. theoretisch die Möglichkeit, auch an anderer Stelle tätig zu werden; bei vielen Stellenausschreibungen wird zwar grundsätzlich eine kfm. Ausbildung gefordert, aber keine bestimmte Fachrichtung.
Das stimmt es werden einige sogar mit schlimmeren Sachen beschäftigt. Aber ich habe lange dafür gekämpft um nachdem sie mir einiges andrehen wollten.
Werde einen Termin bei der Teamleitung ausmachen und dann mal sehen wie es weiter geht. Vielleicht habe ich ja erfolg


Werden beide Ausbildungen von einem Träger angeboten, ergänzend den Träger um eine Stellungnahme zu Deinen Gunsten bitten. Da die kein Geld verlieren, sind die oft dazu bereit.
Schließlich stellt man manchmal erst nach begonnener Ausbildung fest, ob es wirklich die richtige und für einen passende Ausbildung ist.
@Texter50 danke für deine Antwort, diesen weg bin ich auch schon gegangen. Die schule lässt sich aber in der Hinsicht Zeit, da sie für eine Empfehlung weitere Noten und die Fehlzeiten abwarten wollen. Meine Noten waren bisher 2 gute zweier und Fehlzeiten hatte ich bisher keine.
würde auch gerne Abwarten nur habe ich nicht ewig zeit für einen wechsel.
 
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#9
Vom Automobilkaufmann zum Immobilienkaufmann, halte ich für keinen guten Wechsel. Auch im Bereich des Immobilienkaufmanns wird die Konkurrenz immer größer, man sollte sich da nicht von irgendwelchen Fernsehformaten in denen das große Geld versprochen wird blenden lassen.

Und übrigens für die die es nicht wissen, ein Automobilkaufmann hat in der Regel nichts mit dem Verkauf der Fahrzeuge zu tun, dass machen die Autoverkäufer.
Der Automobilkaufmann kümmert sich um alles was außerhalb des eigentlichen Verkaufs ansteht. Die Tätigkeiten eines Automobilkaufmanns sind auch ein wenig umfangreicher als die eines Autoverkäufers, weshalb auch die eine Ausbildung 3 Jahre dauert und die andere nur 2.
 

Stuhoy

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#10
Allgemein hat man in den kaufmännischen Umschulungsberufen ohne Praxis und Vitamin B kaum Chancen etwas zu bekommen.Ist zwar nicht unmöglich etwas zu bekommen, aber der Großteil der Umschüler findet meist nichts im Umschulungsberuf je nach Region etwas leichter oder schwieriger.

Glaube die besten Chancen hatten Verwaltungsfachangestellte,Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen und die Speditionskaufleute.
 

Hainbuche

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#11
Und übrigens für die die es nicht wissen, ein Automobilkaufmann hat in der Regel nichts mit dem Verkauf der Fahrzeuge zu tun, dass machen die Autoverkäufer.
Der Automobilkaufmann kümmert sich um alles was außerhalb des eigentlichen Verkaufs ansteht.
So steht es zwar bei Wikipedia.

Die Stellenangebote sprechen aber nicht selten eine andere Sprache. Da steht es dann gerne mal so:

"Verkaufsberater (m/w) für Neuwagen und Nutzfahrzeuge (...) Sie verfügen über eine erfolgreich absolvierte kaufmännische Berufsausbildung (idealerweise zum/zur Automobilkaufmann/-frau)"

oder auch so

"Automobilverkäufer (...) Sie haben als gelernter Automobilkaufmann (m/w) bereits erste Erfahrungen als Automobilverkäufer (m/w) gesammelt"

(beides aktuelle Aktuelle Angebote eines angesehenen Stellenportals)

Da im Autohandel das Angebot an Jobs im Verkauf größer ist als im Backoffice, kann man wohl davon ausgehen, daß es für jobsuchende Automobilkaufleute nicht unwahrscheinlich ist, im Verkauf tätig zu werden.
 
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#12
Da im Autohandel das Angebot an Jobs im Verkauf größer ist als im Backoffice, kann man wohl davon ausgehen, daß es für jobsuchende Automobilkaufleute nicht unwahrscheinlich ist, im Verkauf tätig zu werden.
Da hast du Recht, viele Autohändler möchten einen ausgebildeten Automobilkaufmann. Aber eingestellt wird derjenige dann als Autoverkäufer, was natürlich günstiger ist. Deshalb kann ich nur jedem Automobilverkäufer anraten, darauf zu achten, dass die gelernte Berufsbezeichnung auch im Arbeitsvertrag steht. Wer einen ausgebildeten Automobilverkäufer möchte, muss ihn auch als solchen einstellen.
 
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#13
Allgemein hat man in den kaufmännischen Umschulungsberufen ohne Praxis und Vitamin B kaum Chancen etwas zu bekommen.Ist zwar nicht unmöglich etwas zu bekommen, aber der Großteil der Umschüler findet meist nichts im Umschulungsberuf je nach Region etwas leichter oder schwieriger.
Und du kennst den Großteil der Umschüler in Deutschland?
In welchen Umschulungsberufen hat man denn keine Praxis? Selbst die Umschüler, die eine überbetriebliche Umschulung machen, bekommen ihre praktische Erfahrung durch Praktikas vermittelt.
 

Hainbuche

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#14

Hainbuche

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#15
Selbst die Umschüler, die eine überbetriebliche Umschulung machen, bekommen ihre praktische Erfahrung durch Praktikas vermittelt.
Das Hemmnis liegt wohl darin, daß der frisch Umgeschulte

- in seinem neuen Beruf ein grüner Hering ist, trotz Praktika
- und gleichzeitig häufig einer Altersklasse angehört, mit der sich viele AG am liebsten gar nicht befassen.
 
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#16
Ich wüßte nicht, warum das "natürlich" günstiger sein sollte.

Laut dieser Website verdient der Automobilkaufmann am besten, wenn er als Verkäufer eingesetzt wird:
[/url]
In vielen Autohäusern wird es so gehandhabt, dass die Angestellten die nicht im Verkauf sind ein monatliches festes Gehalt bekommen, welches sich nach Ausbildung und Tätigkeit richtet. Sie haben also jeden Monat das Gleiche. Bei den Verkäufern sieht es schon anders aus, denn ihr Gehalt setzt sich aus einem eher kleinen Fest-Gehalt und einer festgelegten Provision zusammen. Verkaufen sie keine Autos, haben Sie dementsprechend auch weniger Geld.

Für eine Firma rechnet es sich also dann besonders einen Automobilkaufmann mit dem Vertrag eines Verkäufers einzustellen, wenn er so wenig wie möglich im Verkauf tatsächlich eingesetzt wird und dadurch gar nicht die Möglichkeit hat ein Auto zu verkaufen und eine Provision zu erzielen.
 

Hainbuche

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#17
Für eine Firma rechnet es sich also dann besonders einen Automobilkaufmann mit dem Vertrag eines Verkäufers einzustellen, wenn er so wenig wie möglich im Verkauf tatsächlich eingesetzt wird und dadurch gar nicht die Möglichkeit hat ein Auto zu verkaufen und eine Provision zu erzielen.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß sich das rechnet, weil der AG dann vermutlich arbeitsrechtliche Schwierigkeiten bekommen würde.
 

Hainbuche

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#19
Nur wenn der Angestellte auch dagegen angeht, wo kein Kläger da kein Richter.
Wenn einer schon kein vernünftiges Grundgehalt kriegt und man ihm dann auch noch die Möglichkeit wegnimmt, Provision zu verdienen - dann nimmt der das völlig klaglos hin, schon klar... ;-)
 
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