WDR5: Eine gute Alterssicherung für alle möglich? (1 Betrachter)

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Vizekanzler

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XXX

Heute war mal ein hörenswerter Beitrag im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk:
In Zukunft werden mehr als 40 Prozent der versicherungspflichtigen Beschäftigten mit ihrer späteren Rente unter dem Grundsicherungsniveau, also in Altersarmut, leben. Der Wirtschaftsjournalist Holger Balodis und seine Frau Dagmar Hühne fordern in ihrem jüngst erschienenen Buch "Die große Rentenlüge", die umlagefinanzierte Rente schrittweise weiterzuentwickeln, zu stärken und sämtliche Erwerbstätige in die Rentenkasse einzubeziehen. "Wenn auch Selbstständige, Freiberufler, Topmanager und besser Verdienende ihren Beitrag leisten, kann die Rente sogar deutlich höher ausfallen". In der gesetzlichen Rente sieht Holger Balodis "das genialste System der Altersversorgung, was es auf der Welt gibt: Inflationssicher, krisenfest und preiswert".
Volker Pisper hat das Thema schon seit Jahren im Programm: Mit Riesterrente in die Altersarmut

Hier der Link zum WDR 5 Beitrag: Eine gute Alterssicherung für alle möglich? Laufzeit: 27:18 min

XXX
 

Andrew Sarchus

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AW: WDR5: Eine gute Alterssicherung für alle möglich? Wählerbetrug und Gehirnwäsche

Schön, das der WDR das auch mal thematisiert...dem ZDF gab es da in der Anstalt schon im April 2017 einen seeeeehhhhhrrrrr guten Betrag in der Anstalt.

Rente - Die Anstalt vom 4. April 2017 | ZDF


Private Altervorsorge...nettes Märchen.
 

Gehatzter

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Es ist vieles möglich, aber solange die Politik sich nicht um mindestens 90° dreht, wird das nix. Solange bleibt die BRD ein Spielplatz eingerichtet für Reiche und hemmunglose (Unternehmer)Abzocker.
Ein zentraler Leuchtturm des Neowirtschaftsfaschismus in der EU.
Knapp die Hälfte kriecht im tiefer werdenden Dreck, die andere lässt man noch am finanziell Leben, damit das System noch nicht kippt.
 
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ExitUser

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Es wird wohl in eine andere Richtung gehen:
Verpflichtung zu privater Absicherung für alle, die es sich irgendwie leisten können.

Freiwillig zahlt doch heute kaum noch jemand der eigentlichen Zielgruppenmitglieder in die Riesterverträge ein.
 

XxMikexX

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Keiner bezweifelt heute ernsthaft mehr das die Riesterrente töter als tot ist, ich würde es als mausetot bezeichnen.:biggrin:

An einem Nachfolgeabzockmodell, auf das viele hereinfallen sollen wird noch gearbeitet.:icon_twisted:

Es wird um etwas Geduld gebeten.:biggrin:
 

silvia0035

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Riesterrente für viele ein Witz!

Beispiel ein Bäcker verdient sagen wir mal €1400,- Netto und zahlt €100,- in Riesterrente ein.
Nach 30 Jahren geht er in Rente, bekommt viell. €700,- von Rentenversicherung und von der Riester nochmals €100,-?
Da weder €700,- noch €800,- zum Überleben reichen, geht er zum Aufstocken zum Amt und wird sein blaues Wunder erleben, weil die ihm seine Riesterrente von € 100,- von der Stütze anrechnen.
Stünden ihm eine Grundsicherung von 1100,-€ zu, denkt man, das er 400,-€ zu der gesetzlichen Rente in Höhe dazu bekäme, so das er die 1100,-€ erreicht und dann noch die €100,- für die hart ersparten Riesterbeiträge, also insgesamt €1200,-
Dem ist nicht so! Er wird die €100,- angerechnet bekommen, so das er am Ende genausoviel wie ein Nicht-Riestersparer, eben auch nur €1100,- ausgezahlt bekommt.
Das heißt er hätte 30J. gleich 360Monatex€100,-=€36.000,- zum Fenster raus geschmissen.
Mit €1400,- netto vegetiert man je gerade so dahin! Wirklich leben lässt sich damit nicht gerade, höchstwahrscheinlich nicht mal in Urlaub fahren!
Spart man noch €100,- für Riesterrente, hätte er in diesem Beispiel nur noch €1300,- zum überleben.
Für diese jährlichen €1200,- die er unnütz für eine Zusatzrente ansparte, die er nie bekommen wird, hätter 30 Jahre lang 1-2mal im Jahr in Urlaub fahren können und wenigstens was für seine Gesundheit und Wohlbefinden getan, anstatt sich vom Unrechtsstaat abzocken zu lassen.
Weder Lebensversicherungen, noch Riestern bringt was! Alles nur Geldvernichtungsmaschinen zu Ungunsten der Sparer, sont nix!
 

avalanche

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Bezüglich Alterssicherung erlaube ich mir mal, das Renteneintrittsalter (=REA) in Bezug zu nehmen:

Der bärtige Martin hält am REA mit 67 fest, so seine Partei den Bundeskanzler stellt.

Die unchristliche Bundesmutti macht zum REA bewusst keine Angabe, insbesondere schließt sie eine Erhöhung des REA auf 70 nicht aus.
Selbiges gilt für ihren bayrischen Ableger, obwohl dieser in seinem Bayernprogramm(?) schon im ersten Absatz ankündigt, Klartext sprechen zu wollen.


Da gemäß der aktuellen Umfragen vieles auf eine Fortsetzung der Groko hindeutet, könnte das ganze wie 2005 enden:
SPD will keine MWSt-Erhöhung, CDU will 4% Erhöhung, rausgekommen sind dann bekanntlich 3%.


Trotzdem schönes Wochenende, ave,
der demnach dann noch mit 70 auf dem Bau steht
und wohl mit 71 in der Kiste liegt.
 

Andrew Sarchus

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Riesterrente für viele ein Witz!
Genau, und weil das so unglaublich witzig und erfolgreich war (für die Banken und Versicherungen), hat die SPD, allen voran Andrea Nahles, da jetzt noch einen draufgesetzt...die Betriebsrente. Genau so sinnlos wie die Riesterrente, ABER es verschafft der guten Andrea einen Aufsichtsratposten in der Finanzwirtschaft. Denn die lassen gute Freunde ebenso wenig hängen wie Putin den Gas-Gerd hat hängen lassen. Aber er ist ja jetzt Gas-und Öl-Gerd, also Fossilbrennstoff-Gerd...ja ja die SPD-Bonzen...:doh:
 
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Ich müsste ca. 700 € monatlich einzahlen, um die sogenannte Rentenlücke zu schließen und damit mein jetztiges bescheidenes Niveau zu halten.

Woher sollte man diese Geld nehmen, wenn nicht stehlen? Funktionieren würde es auch nur, wenn ich wirklich bis 67 durchgehend arbeite und zusätzlich einzahle. Damit sich das dann lohnt, müsst ich auch ganz schön alt werden.

Als kleinen Anreiz hatte Frau N. ja geplant, Freibeträge für Renten bei der Grundsicherung einzuführen. Ob das nur für private Versicherungen gilt oder auch für die Rente der RV ließ sie offen.
 

Kerstin_K

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Das eigentliche Problem ist doch, dass die Politik das Thema verpennt hat. Ich war 12 oder so, in der Schule haben wir den Generationenvertrag durchgenommen. Habe damals vor 40 Jahren meinen Papa gefragt, wie das funktionieren soll, wenn ich zu gen geburtenstarken Jahrgaengen gehöre und nach mir die geburtenschwachenjahrgaenge kommen. Antwort: “Mach Dir keine Sorgen, die Politiker machen das schon.”
 
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Mit genau dieser falschen Argumentation hat man ja den Rückbau der gesetzlichen Rentenversicherung begründet. Die demographische Entwicklung, die man damals prognostiziert hat - oder soll ich sagen im Kaffessatz gelesen hat - ist bisher nicht eingetreten.

Das war ohnehin nur ein Vorwand, um die privaten Versicherer und Arbeitgeber zu subventionieren. Das Umlageverfahren würde dank gestiegener Produktivität auch in 50 Jahren noch finanzieren. Die Rentenversicherung wurde systematisch trockengelegt durch Kürzung der Beiträge und Aberkennung von Beitragszeiten. Die Entwicklung geht von einer solidarischen Versicherung hin zum Äquivalenzprinzip. Das heißt, man bekommt nur noch das ausbezahlt, was man auch einzahlen konnte. Die solidarische Absicherung bleibt am Steuerzahler durch die Fianzierung der Grundsicherung hängen.

p.s.: Verhungern wir eigentlich alle, weil es heute nur noch einen Bruchteil an Landwirten im Vergleich zur Nachkriegszeit gibt?

Immer noch empfehlenswert, um sich in die Themaktik einzulesen: Die Reformlüge von Albrech Müller
 

silvia0035

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Wovon haben die MILLIONEN hinzugekommenen Ostdeutschen eigentlich ihre Renten bekommen?
Angespart hatten die ins westdeutsche Rentensystem ja bekanntlich nichts, bekamen aber alle schön Rente, dank Ostmutti-Kanzlerin und endlich alle maroden Straßen und Häuser frisch renoviert.Von welchem Geld eigentlich?
Diese Zauberformel hätte ich gerne mal erklärt bekommen? Nie eingezahlt, nichts zurückgelegt und trotzdem waren wie aus dem Nichts Milliarden für zusätzliche Rentner und Arbeitslose plötzlich vorhanden???
Jetzt kommen Millionen Migranten und jetzt ist plötzlich sogar Geld für zusätzliche Lehrer, neue Schulen, Sozialhelfer, Sozialhilfe, etc. und neuer Wohnungsbau für Merkels Gäste übrig?
Irgend was stimmt hier nicht, sollte man denken!
Bekanntlich stinkt der Fisch vom Kopfe her, sagt altes Sprichwort! Zeit für Veränderung!
Da dies so ist, sollten wir uns nicht gegen arbeitslose Deutsche und gegen deutsche Obdachlose und deutsche Hartz4-Empfänger aufhetzen lassen!
Die haben eben keine Lobby, können sich nicht wehren, weswegen Bild und Co. immer schön druff, uffs deutsche Volk wettern, bei RTL deutsche Arbeitslose, Hartz4-Empfänger zeigen, wie faul, fett, schlampig, ketten rauchend, saufend diese abhängen, um Stimmung gegen deutsche Hilfsbedürftige zu schüren.
Es werden immer nur deutsche Hartz4-Empfänger gezeigt, um Stimmung zu machen. Ist das schon mal jemanden aufgefallen?
Ich sage euch, es stinkt ganz gewaltig hier im System, diese Dauerhetzte gegen das eigene Volk kotzt einem an.s
Geld ist immer da, wenn nicht haben unsere Altparteien eine einfache Lösung! Deutschland überschlägt sich im Schulden machen, Geld drucken und schon werden alle satt.
Unsere Kinder, Enkelkinder und auch deren nachfolgende Generationen, werden am Ende bis 90 Jahre arbeiten müssen, um diese geniale Politikstrategie des unermesslichen Sozialstaates für die ganze Welt, getragen von Germanya mitzutragen.
Also macht euch keine Sorgen, alles wird am Ende gut und wenn es nicht gut wird, ist es auch noch nicht zu Ende?
 

Zeitkind

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... diese Dauerhetzte gegen das eigene Volk kotzt einem an.
Ja mich auch. Insbesondere unterschwellige Hetze auf BiLD-Niveau, wie diese hier:
Wovon haben die MILLIONEN hinzugekommenen Ostdeutschen eigentlich ihre Renten bekommen?
Angespart hatten die ins westdeutsche Rentensystem ja bekanntlich nichts, bekamen aber alle schön Rente, dank Ostmutti-Kanzlerin
und endlich alle maroden Straßen und Häuser frisch renoviert. Von welchem Geld eigentlich? Diese Zauberformel hätte ich gerne mal erklärt bekommen?
Nie eingezahlt, nichts zurückgelegt und trotzdem waren wie aus dem Nichts Milliarden für zusätzliche Rentner und Arbeitslose plötzlich vorhanden???
Fragen, welche sich einfachst beantworten lassen, indem man sich über die sog. Wiedervereinigung Wissen aneignet.
Vielleicht ist Dir noch nicht aufgefallen, daß es in der DDR so gut wie keinen Privatbesitz an Produktionsmitteln und Infrastruktur gab.
Und seltsamerweise haben dort Millionen Menschen gelebt. Wovon eigentlich? Sie hatten sogar eine isoliert funktionierende Industrie- und Landwirtschaft.
Es gab auch staatliche- und genossenschaftliche Banken. Ja, was nur ist mit diesen Werten eigentlich geschehen?

Beutezug Ost Die Treuhand und die Abwicklung der DDR Doku über die DDR Teil 1
Beutezug Ost Die Treuhand und die Abwicklung der DDR Doku über die DDR Teil 2
Beutezug Ost Die Treuhand und die Abwicklung der DDR Doku über die DDR Teil 3
 

0zymandias

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Helmut Kohl war von 1982 bis 1998 Bimbeskanzler.

Danach kam dieser Oligarchentröster aus dem VW-Vorstand, der mit den gefärbten Haaren, glaube ich (wie hieß der gleich, der in Rosneft diversifiziert hat?),
und irgendwann danach wurde eher zufällig das Tumerkel oben in der Bundesregierung entdeckt.

Langer Rede kurzer Sinn: Es gibt richtigere Sachen, die man Frau Merkel vorwerfen kann.
 
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