WDR5 Abgezockt Private Altersvorsorge ist wenig lukrativ und riskant" (1 Betrachter)

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wolliohne

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Die gesetzliche Rente reicht nicht - viele Menschen werden im Alter sogar arm sein und den Staat um Hilfe bitten müssen. Auch dann, wenn sie 35 oder 40 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben. Ursula von der Leyen plädiert deshalb für eine Zusatzrente. Voraussetzung: Die Bezieher haben bereits privat für das Alter vorgesorgt. Von privater, kapitalgedeckter Altersvorsorge hält Volker Meinhardt dagegen gar nichts. Alles was wir brauchen, haben wir nämlich schon: Die gesetzliche Rentenversicherung. Sie runterzufahren, statt auszubauen, nur da liegt der Fehler, findet der Rentenexperte.
Redaktion:
Gerda Leesing


Was wir auch seit Jahren wg. der Riester Rente u. a. predigen !
 

wolliohne

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  1. Kapitaldeckung in der Krise – Die Risiken privater Renten- und Pflegeversicherungen
    [...] Die Erfahrungen nach zehn Jahren Riester-Rente zeigen, dass sich die Arbeitnehmer durch die Aufgabe der paritätischen Finanzierung deutlich schlechter stellen. Auch sind die Renditen in der gesetzlichen Rentenversicherung – trotz der massiven Absenkung des zukünftigen Rentenniveaus – den Renditen der Riester-Verträge – vor allem in den Verträgen ab 2011 – in der Regel deutlich überlegen, zumal die Berufsunfähigkeit in den Riester-Verträgen nicht abgesichert ist. Angesichts der gesunkenen Kapitalmarktzinsen wurde der Garantiezins seit Einführung der Riester-Rente mehrmals gesenkt. In Zukunft ist damit zu rechnen, dass die Lebensversicherungen zuerst die hohen Garantiezinsen in den Altverträgen bedienen müssen und die Überschussbeteiligungen in den jüngsten Riester-Verträgen daher gering ausfallen dürften. Zur schlechten Bilanz der Riester-Renten tragen auch die hohen Verwaltungskosten und Gewinne der Versicherungswirtschaft, die Unsicherheiten des Kapitalmarktes, und die notwendige Dynamisierung der Renten bei.
    […] Auch jüngere Erwerbstätige profitieren nur vordergründig von niedrigeren Beitragssätzen. Ihre Rentenbezugsdauer erhöht sich bei steigender Lebenserwartung. Sie müssen dann auch länger von den abgesenkten gesetzlichen Renten leben. Aufgrund der Reformen müssen sie mindestens doppelt so viel selbst ansparen, wie sie durch die Rentenreformen auf der Beitragsseite entlastet werden.“
    Quelle: Friedrich Ebert Stiftung [PDF - 426 KB]
  2. Rente – was ist das?
    Die Vorschläge zur Zuschussrente gehen für viele Menschen an der Realität vorbei. Viele haben nach den Ausgaben für Miete, Haftpflicht und Krankenversicherung nicht mehr genug Geld übrig für die Altersvorsorge – ob gesetzlich oder privat. [...]
    Der Hauptgrund für meine Rentenferne aber ist ein anderer. Immer, wenn die Rentendiskussion geführt wird, habe ich das Gefühl, da geht es nicht um mich. Da geht es um Angestellte, Menschen die ihr Leben lang – wenn auch wenig – einzahlen. Ich bin nicht angestellt, sondern gehöre zu den 1,2 Millionen Freiberuflern in Deutschland. Und man muss sagen, ich gehöre zu dem Teil, der noch Glück hat. Weil ich über die Künstlersozialkasse eine Altersvorsorge bekomme – und Eltern habe, die bei der privaten Vorsorge halfen, wenn die Auftragslage mal nicht so rosig war. Wenn es in Talkshows um die Rentenfrage geht, höre ich den Begriff Freiberufler oder Freelancer fast nie. Jedenfalls viel zu selten für 1,2 Millionen Menschen.
    Quelle: Frankfurter Rundschau
  3. Rentenexperten werfen von der Leyen Trickserei vor
    Die Sozialministerin gerät immer stärker in der Defensive: Nun nehmen Rentenexperten Ursula von der Leyens Pläne für eine Zuschussrente auseinander. Sie halten die Berechnungen des Ministeriums zur Altersarmut für unseriös.
    Quelle: SZ
 

wolliohne

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dazu passend:
TV-Tipps: Beraten und verkauft? Das Milliardengeschäft der Versicherungs-Drücker

Der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) geht es gut. Fast sechs Millionen Kunden hat das Unternehmen, das in der Finanz- und Versicherungsbranche tätig ist. Gerade erst wurden Rekordüberschüsse vermeldet. Gründer und Vorstandsvorsitzender ist Reinfried Pohl, ein vielfach geehrter Mann mit besten politischen Kontakten.
Rund 37 000 Haupt- und nebenberufliche Berater arbeiten für die DVAG. Es klingt wie eine Erfolgsgeschichte, dabei gibt es auch Schattenseiten. Kunden und ehemalige Mitarbeiter gewähren “ZDFzoom” exklusiv Einblicke hinter die Kulissen des Unternehmens und berichten über fragwürdige Beratungen und den Umgang mit den eigenen Leuten.
Quelle: Phoenix Sendetermine: Di, 04.09.12, 18.00 Uhr und Mi, 05.09.12, 17.15 Uhr auf Phoenix
Ich pack’ aus – Wenn Insider an die Öffentlichkeit gehen
Weltweit häufen sich Wirtschafts- und Unternehmensskandale. In Deutschland stehen selbst Global Player wie Siemens, Metro oder Volkswagen in der Kritik. Whistleblower werden die Hinweisgeber genannt, die die Öffentlichkeit unterrichten: über Misstände in der eigenen Firma, über gesundheitliche Gefahren, Korruption oder gar Staatsgeheimnisse. Ein Film über Menschen, die “geplaudert” haben: Sind sie Helden oder Verräter?
Quelle: Phoenix
Sendetermine: Mi, 05.09.12, 21.00 Uhr, Do, 06.09.12, 08.15 Uhr und Do, 06.09.12, 19.15 Uhr auf Phoenix
 

alpha

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Das ist alles Ablage "P".......denn eine Rente wird es vermutlich eh nicht mehr geben, bzw. sie wird von der Inflation aufgefressen. Je nach Alter natürlich, ich pers. rechne mit keiner Rente in nennenswerter Höhe. Deshalb mach ich mir um das Thema auch keinen Kopp - da sinnlos.
 
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