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WDR Aktuelle Stunde: jc Essen - Herzinfarkt nach Arbeitseinsatz

Tarps

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#1
Gestern (14.05.2013) "WDR Aktuelle Stunde"
Herzinfarkt nach Arbeitseinsatz
Link WDR MEDIATHEK
Herzinfarkt nach Arbeitseinsatz [02:35 min]
 
E

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Gast
#2
kann nur hoffen das der das auch durchzieht strafantag gegen die SB tante zu stellen und das die Staatsanwaltschaft auch das zu gerichtbringt und nicht einstellt

war nur eine frage der zeit das sowas passieren muss das einige SBchens ihre macht die sie haben ziemlich stark missbrauchen statt nach dem Gesetzbuch zu handeln
 

Steamhammer

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#3
Die Schläger vom Alexanderplatz sind moralisch nicht schlimmer zu verurteilen als die "Frau" von diesem Jobcenter.
 

jimmy

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#5
Auch ich drücke dem Herren alle Daumen und hoffe, dass sich jemand kompetentes findet, und die verantwortliche SB Ihrer gerechten Strafe zugeführt wird!
 

Sprotte

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#6
Auch ich drücke dem Herren alle Daumen und hoffe, dass sich jemand kompetentes findet, und die verantwortliche SB Ihrer gerechten Strafe zugeführt wird!
......und den Amts"arzt" ..... :icon_pfeiff:
 

gelibeh

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#7
Die SB dürfte sich wohl auf das falsche Gutachten berufen, dass der Amtsarzt da ausgestellt hat.
 
E

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Gast
#8
Die SB dürfte sich wohl auf das falsche Gutachten berufen, dass der Amtsarzt da ausgestellt hat.
und das ist ja das schlimme daran
die gutachten werden von der bundesargentur für arbeit erstellt deren Ärzte und wie diese gutachten aussehn weiss jeder
die gaukeln zwar Neutralität vor was aber nicht ist
sprech aus eigene Erfahrung

von daher kann sich der MD eigentlich warmanziehen da dieser das gutachten erstellt hat
 

Snickers

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#9
Zitat:
Zitat von jimmy Beitrag anzeigen

Auch ich drücke dem Herren alle Daumen und hoffe, dass sich jemand kompetentes findet, und die verantwortliche SB Ihrer gerechten Strafe zugeführt wird!

Sprotte
......und den Amts"arzt" .....
Der Kelch der Verantwortung wird weiter gereicht werden.

SB

Amtsarzt

......war nicht vorhersehbar............da hat sich der Gesundheitzustand wohl drastisch verschlechtert usw.

Eine andere Frage, wieso hat er keine Erwerbsunfähigkeitsrente beantragt? Selbst wenn ihm die nicht zusteht von der DRV, ist er das JC los und hat seine Ruhe........
 

Snickers

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#10
schaut mal hier............

heute heisst es Jobcenter (obwohl die ja keine Arbeit haben) es müßte Sanktionscenter heissen!

damal hiess es

Zwangsarbeit

Als Zwangsarbeit wird eine Arbeit bezeichnet, zu der ein Mensch unter Androhung einer Strafe oder eines sonstigen empfindlichen Übels gegen seinen Willen gezwungen wird. Sie ist – mit verschwimmenden Übergängen – die schärfste Form der Arbeitspflicht.
Zwangsarbeit ? Wikipedia
 

gelibeh

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#11
Wenn ich wüsste, dass ich solche Arbeiten nicht machen darf, dann hätte ich die nicht angenommen und erst einmal eine Sanktion riskiert. Aber die wenigsten wissen ja, dass man gegen eine Sanktion dann Widerspruch und evtl. EA machen kann und die Sanktion in dem Fall wohl gekippt worden wäre.
 

jimmy

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#13
Eine andere Frage, wieso hat er keine Erwerbsunfähigkeitsrente beantragt?
Vielleicht hat er das ja und wurde abgelehnt. Oder er weiß es nicht besser. Vielleicht wird er selbst von seinem Hausarzt nicht ernst genommen.
Selbst wenn ihm die nicht zusteht von der DRV, ist er das JC los und hat seine Ruhe........
Sei dir da mal nicht so sicher. Erinnere mich da noch an eine Userin, die nur Ärger hatte mit dem Sozialamt. Und das TROTZ Rente.
 
E

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Gast
#14
Mit der Klage wird der Mann vermutlich ins Leere laufen - die SB kann sich auf das Gutachten des ÄD berufen - und dem ein (absichtliches oder unabsichtliches) Fehlurteil nachzuweisen, dürfte auch schwierig werden.

Wenn überhaupt, würde ich aber eher versuchen, gegen den ÄD zu klagen.
 
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#15
Vielleicht hat er das ja und wurde abgelehnt. Oder er weiß es nicht besser. Vielleicht wird er selbst von seinem Hausarzt nicht ernst genommen.
Oder er hat die Ratschläge vom Doc. zwecks Lebenswandel nicht befolgt oder,oder,oder,das hätte auch vor dem Fernseher passieren können.:icon_party:
 
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#16
Die SB dürfte sich wohl auf das falsche Gutachten berufen, dass der Amtsarzt da ausgestellt hat.
Die Frage ist, inwieweit kann ein Amtsarzt eigentlich belangt werden?
Es ist ja nun schon mehrfach passiert, dass Schwerstkranke nach Besuchen dort plötzlich spontan "geheilt" waren.

Wenn der Hausarzt von diesem Herrn alles belegen kann, und hoffentlich konsultiert er auch noch weitere, unabhängige Fachärzte, dann würde ich auch den Amtsarzt wegen Falschgutachten und auf Schmerzensgeld verklagen.

Möglicherweise wäre das ein Signal für ALLE anderen Betroffenen in unserem Land, die ähnlich dubiose Gutachten nach diesen Kurzuntersuchungen dort bekommen und damit teilweise (oder ganz bewusst?) in den Suizid gedrängt werden.
Denn auch BA-Ärzte sind Ärzte, die sich an den Berufskodex zu halten haben.
Oder wird das alles komplett ausgehebelt, sobald ein Arzt dort arbeitet? :icon_rolleyes:
 

Sprotte

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#17
Denn auch BA-Ärzte sind Ärzte, die sich an den Berufskodex zu halten haben.
Oder wird das alles komplett ausgehebelt, sobald ein Arzt dort arbeitet? :icon_rolleyes:
Jetzt,wo du das sagst.......:icon_kinn:.....meine ich : Ja,die haben "Narrenfreiheit" und sind praktisch nur durch ein fähiges Geschäftszimmer eines fähigen Sozialgerichtes zu stoppen......und durch einen fähigen Richter desselben.
 
E

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Gast
#18
Ich würde mir gerne mal ein Bild machen können von dieser Spezies. Sind das Berufsanfänger? Oder stehen die kurz vor der Rente? Sind das alles Loser, die sich eine eigene Praxis nicht leisten können und in Krankenhäusern nicht genommen wurden? Oder sind das alles faule Säcke, die sich wegen mangelhaftem Ehrgeiz bei der BA gut aufgehoben fühlen? Keine Ahnung.
 
E

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Gast
#19
eine ganze menge von denen waren und sind betriebsärzte, bereitschaftsärzte oder kommen aus der forschung/labor, Med. studienträger/kommissare in großkliniken.

Ich würde mir gerne mal ein Bild machen können von dieser Spezies. Sind das Berufsanfänger? Oder stehen die kurz vor der Rente? Sind das alles Loser, die sich eine eigene Praxis nicht leisten können und in Krankenhäusern nicht genommen wurden? Oder sind das alles faule Säcke, die sich wegen mangelhaftem Ehrgeiz bei der BA gut aufgehoben fühlen? Keine Ahnung.
im grunde genommen nicht sie schlechtesten "ihres" faches, aber ungeschult im patientenumgang, bzw. entsprechend ungeeignet fachübergreifende krankenakten entsprechend zu bewerten.

LG von barbara
 
E

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Gast
#20
eine ganze menge von denen waren und sind betriebsärzte, bereitschaftsärzte oder kommen aus der forschung/labor, Med. studienträger/kommissare in großkliniken.

im grunde genommen nicht sie schlechtesten "ihres" faches, aber ungeschult im patientenumgang, bzw. entsprechend ungeeignet fachübergreifende krankenakten entsprechend zu bewerten.

LG von barbara
Hm, und was verdienen solche Mediziner normalerweise durchschnittlich (außerhalb der BA)? Ungefähr? Weißt Du das? Dann könnte man mal die örtlichen Ausschreibungen näher "untersuchen" und Vergleiche anstellen.
 
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Gast
#21
betriebsärzte arbeiten auf honorarbasis, einige haben auch einen festen werksvertrag mit betrieben. da kann die gewinnspanne von 4000€ an aufwärts gehen.

bereitschaftsärzte ohne notsdienststelle/rettungsleitstelle, übernehmen in der regel nur aushilfsdienste für andere kollegen, das wird in der regel mit ca. 500€ vergütet. d. h. wenn du lediglich 4 dienste für belegsärzte übernimmst, hast schon mal 2000€ verdient. 2 WE den notdienst übernommen. haste auch deine 1000 im säckel.

dasselbe beim MDK, KKs oder beim DRV, bewerben und eben ins angestelltenverhältnis wechseln.

studienleiter werden von pharma, unis, staat, land bezahlt, kommt drauf an was es an renomee bringt....forsche für malaria und herpespickel bleibste arm. forscht du für krebs hast du eine goldene nase....

LG von barbara
 
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#22
Aktuell ist so eine Arzt-Stelle von der BA ausgeschrieben:

http://www.arbeitsagentur.de/zentra...-Aerztin-Arzt-Agentur-fuer-Arbeit-Rostock.pdf

Der große Vorteil liegt natürlich wirklich darin, dass bei diesem Job die Nacht- und Wochenenddienste wegfallen.
Für Ärzte mit Familie ist das ganz klar ein Vorteil.
Immerhin ist bei dieser Ausschreibung sogar eine zusätzliche Promotion erwünscht.

Die Eingruppierung lässt sich nur vermuten.
http://www.verdi-wir-in-der-ba.de/D...nszuordnungstabelle_aa_anlage_1a_23_06_05.pdf
Falls diese Tabelle (Verdi) noch aktuell ist, fallen sie aber definitiv unter Tätigkeitsebene I, gleichgestellt mit den Psychologen und Geschäftsführern der Jobcenter.
Allerdings ist das mit dem Fach- oder Oberarzt-Gehalt nicht zu vergleichen.... aber man kann davon ganz gut leben :icon_pfeiff:
 

50GdB23

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#23
3. Herzinfarkt – Jobcenter zwingt Hartz IV Empfänger trotz Schwerbehinderung zu Arbei

3. Herzinfarkt – Jobcenter zwingt Hartz IV Empfänger trotz Schwerbehinderung zu Arbeit



Nun ist es zu Spät! Der 48jährige Paul Metzen leidet an Herzerkrankungen und ist seit Jahren zu 100% schwerbehindert. Seine Erkrankungen und bereits zwei Herzinfarkte waren dem Jobcenter bekannt. Trotz Warnungen, auch leichte Arbeiten könnten für ihn lebensgefährlich sein, ließen seine Sachbearbeiterin des Jobcenter-Essen nicht davon abrücken, ihn zum Dienst antreten zu lassen. Gegenteilig zum Befund seines Hausarztes, befand ihn der ärztliche Dienst der Behörde bedingt arbeitstauglich, leichte bis mittelschwere Arbeiten wie Fegen und Unkrautzupfen seien zumutbar, entschieden die Ärzte. Vier Stunden täglich sollte der Essener versuchshalber als Hausmeister-Gehilfe arbeiten – Folge: Herzinfarkt Nummer Drei!


Quelle: http://www.hartz-iv******/news/2013...aenger-trotz-schwerbehinderung-zu-arbeit.html


EDIT:
Warum auch immer nie ein link zu einer Seite seht, statt Sternen einfach Info eingeben.


Krass, da gibt es echt nichts mehr zu sagen. Und diese SB wird ja noch gut beschützt.:icon_neutral:
 

Steamhammer

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#26
AW: 3. Herzinfarkt – Jobcenter zwingt Hartz IV Empfänger trotz Schwerbehinderung zu A

Ich weiss nicht, ob es möglich ist. Aber man sollte die SB wegen vorsätzlicher Körperverletzumg anzeigen, da sie ja wohl genau wusste, was mit dem Mann los ist.

Wenigstens aber wegen fahrlässiger schwerer Körperverletzung.
 

JohnDoe

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#27
AW: 3. Herzinfarkt – Jobcenter zwingt Hartz IV Empfänger trotz Schwerbehinderung zu A

Ich habe mal öffentlich gemacht, wie unser Mobcenter mit Kranken umgeht. :icon_motz:

Prompt wurde das abgestellt. :icon_mrgreen:
Dem Mobcenter ist auch wieder eingefallen, dass AlgIIEmpfänger ggfs. mal auf Erwerbsfähigkeit untersuchen lassen sollten. :icon_mrgreen:
Ach ja und dann gibts ja noch die Sozialhilfe und die Rentenversicherung. :icon_twisted:
 

JohnDoe

Forumnutzer/in

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#28
AW: 3. Herzinfarkt – Jobcenter zwingt Hartz IV Empfänger trotz Schwerbehinderung zu A

@Steamhammer; kannste stecken lassen, landet im Mülleimer. Staatsanwälte haben die Order "von oben", nicht tätig zu werden. :icon_motz:
Wir sind Dreck für die!
 

50GdB23

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#29
AW: 3. Herzinfarkt – Jobcenter zwingt Hartz IV Empfänger trotz Schwerbehinderung zu A

Ich habe Angst, dass irgendwann eine Gaskammer entsteht, oben steht "Hier H4ler"

Wir sind ja ohnehin "die größte Belastung". :icon_neutral:
 

Magie57

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#31
AW: Arbeitsvermittlung in den Tod

Der Ärztliche Dienst als Erfüllungsgehilfe des Hartz-IV-Unrechtssystems

Das ist der springende Punkt. :icon_neutral::icon_neutral::icon_neutral:
 

FrankyBoy

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#34
AW: 3. Herzinfarkt – Jobcenter zwingt Hartz IV Empfänger trotz Schwerbehinderung zu A

Ich habe jetzt mal einige Stunden über diesen Fall nachgedacht - meine Schlussfolgerungen, lassen mich dabei einigermaßen erschrecken.

Erst vor wenigen Wochen, hatte ich selber einen Termin beim Amtsarzt und ich war, wie hier an passender Stelle bereits beschrieben, sehr erstaunt darüber, dass der promovierte Mediziner offenbar nicht in der Lage war, mir intellektuell zu folgen jedenfalls war meine Begleitung (ebenfalls Akademiker) auch dieser Meinung.

Der hat mich nur in Augenschein genommen und meine gesundheitlichen Probleme notiert - dann hat er etwa 5 Minuten abgeschaltet und danach gemeint, ich solle ruhig mal 3 Std. am Tag eine "ausgesuchte Maßnahme" absolvieren und sofort war uns klar, dass der gute Mann mir überhaupt nicht zugehört hat.

Tja - so eine Qualität von Arapapageien, bevölkern die medizinischen Dienste unserer Behörden - da kann so ein Herzinfarkt als Kollateralschaden durchaus mal vorkommen und die Drohkulissen, die die Jobcenter gerne aufbauen, muss ich hier ja nicht gesondert erwähnen.

Ich frage mich angesichts der Fakten die hierzulande- und darüber hinaus herrschen, was für ein Rechtsstaat unsere FDJ-Funktionärin a. D. hier eigentlich, zusammen mit ihrem Vorgänger Goldkettchen Gerd installiert hat und ich kann mittlerweile auch dem Bundesverfassungsgericht nicht mehr wirklich folgen denn die Realität beschreiben die Richterkolleg(inn)en vom Sozialgericht Berlin wie folgt:
Hartz IV verfassungswidrig - Regelsatz um 36 Euro zu niedrig

Pressemitteilung
Berlin, den 25.04.2012

Beschluss vom 25. April 2012 (S 55 AS 9238/12): Nach Auffassung der 55. Kammer des Sozialgerichts Berlin verstoßen die Leistungen des SGB II gegen das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums. Die Kammer hat daher dem Bundesverfassungsgericht die Frage der Verfassungswidrigkeit des SGB-II-Regelbedarfs zur Prüfung vorgelegt. Zwar seien die Leistungen nicht evident unzureichend. Der Gesetzgeber habe bei der Festlegung des Regelsatzes jedoch seinen Gestaltungsspielraum verletzt. Die Referenzgruppe (untere 15 % der Alleinstehenden), anhand deren Verbrauchs die Bedarfe für Erwachsene ermittelt worden sind, sei fehlerhaft bestimmt worden. Die im Anschluss an die statistische Bedarfsermittlung vorgenommenen Kürzungen einzelner Positionen (Ausgaben für Verkehr, alkoholische Getränke, Mahlzeiten in Gaststätten und Kantinen, Schnittblumen u.s.w) seien ungerechtfertigt. Insbesondere habe der Gesetzgeber dabei den Aspekt der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben unzureichend gewürdigt. Im Ergebnis seien die Leistungen für einen Alleinstehenden um monatlich rund 36 Euro und für eine dreiköpfige Familie (Eltern und 16-jähriger Sohn) um monatlich rund 100 Euro zu niedrig bemessen.
Hartz IV verfassungswidrig - Regelsatz um 36 Euro zu niedrig - Berlin.de
Es liegt dem oberstem Gericht des Landes also seit knapp 13 Monaten der Sachverhalt vor, dass ca. 6,2 Millionen Menschen im Lande, verfassungswidrig leben müssen und man hört absolut nichts darüber - ist das auch Demokratie und Rechtsstaatlichkeit dass über 7,5% der Bevölkerung derartig leiden müssen?

Für mich sind wir längst über den Punkt hinaus, der sich demokratisch rechtfertigen lässt denn für Pleitebanken ist immer genug Geld da aber für verfassungsmäßige Regelsätze reicht es nicht?

Nein, wir leben in einer Plutokratie und Herr Andreas Voßkuhle wird wohl seine Anweisungen aus Berlin oder Goldman Sachs bekommen haben - anders kann ich mir diese Fakten einfach nicht erklären.

Für mich ist das Wohlergehen jedes einzelnen Bürgers genau so wichtig wie das Befinden der gesamten Menschheit - o. K. das ist Sternenflottenakademie aber ich habe auch im wirklichem Leben noch nichts besseres gefunden.
 

Kaleika

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#35
AW: 3. Herzinfarkt – Jobcenter zwingt Hartz IV Empfänger trotz Schwerbehinderung zu A

Ich habe die Threads mal verbunden!
 

Steamhammer

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#36
AW: 3. Herzinfarkt – Jobcenter zwingt Hartz IV Empfänger trotz Schwerbehinderung zu A

Ich habe Angst, dass irgendwann eine Gaskammer entsteht, oben steht "Hier H4ler"

Wir sind ja ohnehin "die größte Belastung". :icon_neutral:
Die werden dann aber "Institut zur Wirtschaftsförderung,Abteilung Kostenminimierung"genannt.
 

olivera

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#37
AW: Arbeitsvermittlung in den Tod

Der Ärztliche Dienst als Erfüllungsgehilfe des Hartz-IV-Unrechtssystems
...
Die (Halb-)Götter in Weiß haben schon immer gern mit den (höheren) Mächten paktiert, die ihnen (lukrative) Exklusivität ihres Herrschaftswissens garantieren, wenn sie - die Medizin - nur auch der (polit./ökonom.) Herrschaft dienlich ist: Von den mittelalterlichen Salbadern und Quacksalbern über Psychiatrie und Eugenik zu den heutigen IGEL-Leistungen ist die Medizingeschichte voller Missbrauch von 'Standespriviliegien'. Beispiele dafür, dass es auch anders gehen kann:
Dr. Lars E. Sievert - Mezinische Ethik
Die medizinische Theorie passt auf zwei Bierdeckel
hilft natürlich nicht weiter bei 'Ärzten' des ÄD der JC: wessen Brot sie essen, dessen Lied sie singen - im Zweifel muss man sie als korru(mpier)t und befangen ansehen.
Das ist der springende Punkt. :icon_neutral::icon_neutral::icon_neutral:
Bekloppt ist daran nichts - außer dem Vertrauen, was vielleicht noch irgend wer ihnen entgegenbringt.
 
E

ExitUser

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#38
Hartz IV: Herzstillstand nach Arbeitszwang

Trotz schwerer Herzerkrankung zwang ein Jobcenter zur Arbeitsaufnahme: Schon am zweiten Arbeitstag erlitt der Betroffene einen Herzinfarkt

Immer wieder hatte der 48jährige Hartz-IV Bezieher Paul M. seiner Jobcenter-Sachbearbeiterin gesagt, dass er aus gesundheitlichen Gründen keine Arbeitstätigkeiten verrichten könne. Herr M. durchlebte bereits zwei schwerwiegende Herzinfarkte. Doch seine Sachbearbeiterin befand, leichte Tätigkeiten wie Fegen oder Zupfen von Unkraut, das können auch Sterbenskranke. Doch schon am zweiten Arbeitstag erlitt Herr M. einen Herzstillstand. Der Sachbearbeiterin droht nun eine Strafanzeige.

Trotz schwerer Herzerkrankung Zwang zur Arbeitsaufnahme
Herr M. ist zu 100 Prozent schwerbehindert und hatte bereits zwei Herzinfarkte. Im Jobcenter-Essen-Nord wurde ihm dennoch ein Jobangebot unter Androhungen von Sanktionen unterbreitet. Für vier Stunden pro Tag solle er Arbeiten wie Fegen und Unkraut zupfen verrichten. Herr M. versuchte seiner Sachbearbeiterin Frau K. verständlich zu machen, dass er hierfür gesundheitlich nicht in der Lage ist. Er berichtete von dem erst kürzlich durchlittenen zweiten Herzinfarkt. Selbst leichte Tätigkeiten können für ihn tödlich sein, mahnte M gegenüber der Frau. Sein Hausarzt hatte extra einen Bericht geschrieben und auf die gesundheitliche Situation aufmerksam gemacht. All das nahm die Sachbearbeiterin zwar zur Kenntnis, verwies aber auf die Empfehlungen des hauseigenen ärztlichen Dienst.
Der Ärztliche Dienst hatte Herrn M. im Februar 2013 untersucht und danach behauptet, Herr M. könne leichte bis mittelschwere Arbeitstätigkeiten ausüben. Für die Jobcenter-Mitarbeiterin stand damit fest, dass für eine Arbeitsvermittlung nichts im Wege steht. Herr. M bestätigte den Willen zum Arbeiten, allerdings benötige er noch etwas Zeit zur Gesundung, da der letzte Infarkt noch nicht lange her sei. Doch Frau K. drängte zur Arbeitsaufnahme. Wenn er die Arbeit nicht annehme, drohen „rechtliche Konsequenzen“, sprich Kürzungen der Hartz IV-Leistungen.

Aus Angst vor Hartz IV-Kürzungen unterschrieben
Weil Herr M Angst vor den Sanktionen hat, unterschrieb er unter Vorbehalt die Eingliederungsvereinbarung. Kurze Zeit später trat er den Arbeitsdienst an. Schon am zweiten Tag berichtete Herr M über schwerwiegende Symptome wie Schmerzen im linken Arm. Er schaffte noch gerade so den Weg zum Vorarbeiter um ihm zu sagen, dass er gleich einen Herzinfarkt erleide. Kurz darauf erlitt Herr M einen Herzstillstand. Der alarmierte Notarzt konnte Herrn M. wieder reanimieren. Wäre es dem Arzt nicht gelungen, so wäre der erzwungene Arbeitsdienst eine Hartz IV Vermittlung in den Tod.

Quelle: Hartz IV: Herzstillstand nach Arbeitszwang
 

nightangel

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#39
AW: Hartz IV: Herzstillstand nach Arbeitszwang

:eek: Da fehlen einem echt die Worte. :icon_sad:
 

JohnDoe

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#41
Ich wundere mich auch.
Es gab mal Zeiten, da sind die Herzinfarktpatienten in Rente geschubst worden.

Wie kommt es, dass das Mobcenter den als erwerbsfähig einstuft? :icon_motz:
 

jimmy

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#42
100% Schwerbeschädigt und keine Erwerbslosenrente? Wie geht denn das?
In dem man von anderen aufgrund einiger, nicht zu übersehenen Tatsachen, keine Hilfe erhält.

Kleiner Wink: Würde es sich hier um einen studierten Herzkranken handeln, wäre Ihm längst geholfen worden. :wink:
 

Nimschö

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#43
Da ich in einem anderen Thread schonmal das TierschutzGesetz(TierSchG) als Beispiel heranzog:

§ 3

Es ist verboten,
1.einem Tier außer in Notfällen Leistungen abzuverlangen, denen es wegen seines Zustandes offensichtlich nicht gewachsen ist oder die offensichtlich seine Kräfte übersteigen,

1a.einem Tier, an dem Eingriffe und Behandlungen vorgenommen worden sind, die einen leistungsmindernden körperlichen Zustand verdecken, Leistungen abzuverlangen, denen es wegen seines körperlichen Zustandes nicht gewachsen ist,

1b.an einem Tier im Training oder bei sportlichen Wettkämpfen oder ähnlichen Veranstaltungen Maßnahmen, die mit erheblichen Schmerzen, Leiden oder Schäden verbunden sind und die die Leistungsfähigkeit von Tieren beeinflussen können, sowie an einem Tier bei sportlichen Wettkämpfen oder ähnlichen Veranstaltungen Dopingmittel anzuwenden,
Quelle
 
E

ExitUser

Gast
#44
Tut mir leid, habe diesen thread nicht gesehen und heute morgen dasselbe them gepostet (1.post) - mir fehlen allerdings auch die worte dazu, weiss nicht was man dazu noch sagen kann oder soll. Die mitarbeiter in den JCs verhalten sich zum teil wie kranke psychopathen bzw.soziopathen. Hoffentlich kann die dame, die ja nur ihren dienst verichtet hat und befehle befolgt, nachts noch gut schlafen.
 

Curt The Cat

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18 Jun 2005
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#45
No prob ... ich hab' vorhin mal alle drei Threads zum Thema zusammengeführt - und willkommen hier ...

Tut mir leid, habe diesen thread nicht gesehen und heute morgen dasselbe them gepostet (1.post) [...]

:icon_wink:
 

JohnDoe

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#46
@Nimschö: :icon_klatsch: :icon_daumen:
:icon_knutsch:

Ich glaub, die im Mobcenter verwechseln "Ethik" mit "Essig". :mad:

Und: Nennt man das "aktive Sterbehilfe" zum "sozialverträglichen Ableben"?
Ach nein, das betrifft ja die Sanktionen...
 

Der Ratlose

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#47
Mal so aus dem wirklichen Leben.

Die SB konnte das so machen weil sie dafür nicht haftet.

Der Arzt konnte das so machen, weil er dafür nicht haften wird.

Die StA wird das Verfahren einschlafen lassen weil auch sie nicht haftet.

Es ist ja nicht so das die SB oder der Arzt sich jetzt Gedanken um ihr Hab und Gut oder ihre Gesundheit machen müsssen, sie haben einfach so gehandelt wie sie es wollten und für richtig hielten.

Und ihr könnt sie nicht bestrafen oder sanktionieren, da ihr selbst ja der Meinung seit das Sanktionen und Strafen etwas völlig falsches sind.

Also ich für meinen Teil glaube das wenn so etwas jemanden aus unserem Umfeld passiert, dann würde die SB wie auch der Arzt jegliches Hab und Gut verlieren,sowie für eine längere Zeit schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen haben.
Denn dann würde jeder SB und jeder Arzt immer denken " Hmm, ich muß mich an Recht und Gesetz halten, denn wenn ich das nicht mache werde ich bestraft"

Aber selbstverständlich glaube ich so etwas nur, und bewege mich da in meiner Phantasiewelt.
 

Der Ratlose

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#50
Hoffe das ist eher zynisch gemeint, dann verstehe ich es.

Selbstverständlich ist das zynisch gemeint.
Ich gehe mal davon aus das ein intensives pädergogisches geführtes Gespräch mit dem SB und dem Artz, zu einer Verhaltensänderung führen wird, sie ihre Fehler einsehen , sich entschuldigen und es in Zukunft besser machen werden.

War die Antwort so wie gewünscht ?:icon_mad:
 

Kleeblatt

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#51
MDK und ÄD, - ich habe bei diesen Beiden als "Begleitperson" schon Sachen erlebt ...
- Ein Psychologe der einen Herzinfarkt-Patienten (nachgewiesenermaßen !) als verwirrten Täuscher hinstellte.
- Einen Arbeitsmediziner der einen an Nierenkrebs-Erkrankten (noch mitten in der Behandlung) als voll arbeitsfähig beurteilte.
- Ein "Allgemeinmediziner" der einen gerade frisch Operierten an Schultergelenk (gebrochen) und Oberarm (gebrochen und gesplittert) wieder für voll arbeitsfähig erachtete, da dieser Rechtshänder dann eben mit der anderen linken Hand, Arm und Schulter als Klempner arbeiten könne.
...

Das sind bei der Häufung alleine der in meiner Anwesenheit geschehenen Vorfälle keine Einzelfälle mehr.
Dabei geht es einerseits um die Einsparung der Krankengelder und bei Arbeitslosen um den Verdacht von "Drückebergertum", wie der eine Arzt einmal laut konstatierte.

Jeder Arzt ist nur dem Patienten und seinem Gewissen verpflichtet, - so das Dogma. Theoretisch natürlich.
 
E

ExitUser

Gast
#52
Der Vater eines Freundes wurde nach dem dritten Herzinfarkt für die Rente begutachtet. Der Gutachter bezeichnete ihn als Simulant. :icon_dampf:


Sein behandelnder Professor rief diesen Gutachter wutschnaubend an, wie er es wagen könne, einen seiner Patienten als "Simulanten" zu bezeichnen.

Die Rente kam durch, und kurz danach erlitt der "Simulant" den vierten Infarkt (hat auch diesen überlebt - vermutlich hat er wieder nur simuliert).
 
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