WBA - Auflösung des nicht vorhandenen Sparbuchs wird verlangt (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

HartzVerdient

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Hallo,

zu meinem WBA erhielt ich Heute ein Schreiben mit der Aufforderung die Auflösung meines Sparbuchs vorzulegen, da ich dies angeblich beim Erstantrag so angab. Ein Nachweis vom Jobcenter (Optionskommune) fehlt.

Ich habe den Erstantrag damals über das SoVD ausfüllen lassen und dort im guten Glauben durch die vorgelegte Vollmacht an das Jobcenter schicken lassen. Der Antrag wurde ausgefüllt und unterschrieben und wurde Problemlos vom Jobcenter akzeptiert. Nach einem Sparbuch wurde nie gefragt. Eine Kopie des Erstantrags liegt mir nicht vor :icon_neutral:.

Wenig später stellte sich jedoch heraus, dass das SoVD wegen personeller Umbesetzung nicht mehr die Qualität aufwies, wie sie einst hatte. Daher kündigte ich zum Jahresende (schlechte Beratung, Infos, Verschlimmerung statt Hilfe).

Nun stehe ich etwas dumm da (zugegeben). Auch ist dies nun der zweite Brief, wo man weitere Unterlagen von mir haben möchte.

Fakt jedoch ist, dass ich kein Sparbuch habe bzw. hatte. Mir ist auch bekannt, dass einige Forenteilnehmer in eine ähnliche Lage gebracht wurden, wo das Jobcenter urplötzlich meint ein Sparbuch bzw. dessen Auflösung vorgelegt haben möchte (mir liegt der Link nicht vor). Wie kann man hier vorgehen ? Habe Rechtsschutzversicherung, IG Metall Mitglied und bis Jahresende noch SoVD Mitglied.

Mit freundlichem Gruß

HartzVerdient
 

Berlin50

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Ja sowas gibt es. Die ticken nicht mehr richtig, ehrlich!

Was hatte ich damals gemacht? Ich habe stets denselben Satz geschrieben.

"Ich habe kein Sparbuch, daher muß es sich um einen Irrtum handeln."

Dieser Schriftverkehr vollzog sich über Monate, obwohl § 60 stets anhängig war. Aber dieser Satz reicht als Mitwirkungspflicht.

Den Nachweis mußt Du nicht bringen, sondern die müssen Dir nachweisen, daß Du ein Sparbuch hast. Die verdrehen hier die Rechtslage.

Es gibt das Gesetz über den Datenausgleich. Darin werden Banken verpflichtet, Auskünfte über ein Konto mit Namen zu geben. Wenn sie dies aber nicht genau zuordnen können (z.B. steht mein Name 50 mal im Tel.-Buch), kommen die Anfragen. Darin drücken sie indirekt aus, Dir was anhängen zu wollen (Betrug). Selbst wenn Du ein Sparbuch hättest, müßtest Du das schon aus Selbstschutz ablehnen. LG
 

Seepferdchen 2010

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Frage wenn du angeblich ein Sparbuch hast, muß doch demzufolge auch eine Kontonummer/Sparbuchnummer
vorhanden sein und das ganze folglich mit deinem Namen!?

Wurde das in dem Schreiben benannt???


:icon_pause:
 
S

Spitzbart

Gast
Den Nachweis mußt Du nicht bringen, sondern die müssen Dir nachweisen, daß Du ein Sparbuch hast. Die verdrehen hier die Rechtslage.
So ist es. Und wenn das JC dir das nicht glaubt, können die gern bei der Schufa um Auskunft ersuchen. Dann haben sie es "schwarz" auf "weiss". :icon_kinn:
 

Berlin50

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Schufa?:icon_evil: Um Gottes Willen nicht noch aufmerksam machen. Der Satz reicht aus. Nichts weiter schreiben. Hier gilt nur der § 60. Andere § sind nicht rechtens. LG
 

HartzVerdient

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Also auf meinen Kontoauszügen stehen ja alle Konten nebst Nummern benannt (Online Banking). Diese wurden vor wenigen Tagen vorgelegt.

Ich werde hier diesen "Satz" verwenden und an die Optionskommune senden, zeitlich natürlich beim SoVD auf Herausgabe einer Kopie des Erstantrages (muss ja Aktenkundig sein) verlangt.

Nur wird das Ganze auf Dauer zu teuer. Jedesmal 4.40 € für Einschreiben und Rückschein. Das sind jetzt knapp 17€ (bei 4 Briefen). Und wer weiß, was da noch kommen mag. Wird teurer, als 10 € für einen Folgeantrag über SoVD oder VdK.
 

Berlin50

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Keine Ahnung, warum Du das per Einschreiben verschicken mußt. Das ist doch nicht Deine Aufgabe, nachzuweisen, daß Du geantwortet hast. Rechtlich gibt es da keine Anfechtungsmöglichkeiten. Sieh doch die Logik an erster Stelle. Du mußt nichts nachweisen. Schreib den Satz und ab mit normaler Post.

Sei bloß nicht so ängstlich. Die haben nichts in der Hand. Ansonsten würden sie so einem Mist nicht von Dir verlangen. LG
 

HartzVerdient

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Das hat einen Grund. Beweislast, dass das Schreiben zugegangen ist. Ich selbst möchte nach Möglichkeit mich so weit wie möglich vom Jobcenter fernhalten. Normaler Brief kommt erfahrungsgemäß nie dort an (musste beim Erstantrag etliche Dokumente 2-3 Mal zusenden, bis ich dann letztendlich beim Einschreiben + Rückschein angelangt bin). Sicherlich gibt es noch das Einschreiben als Posteinwurf zum halben Preis, wo man dann auch eine Verfolgungsnummer erhält, die laut Post rechtskräftig nachweisbar wäre. Mal sehen.
 
X

xyz345

Gast
@Spitzbart:
Warum gibts du absichtlich falsche Ratschläge? :icon_dampf:

Was hat die Schufa mit Sparbüchern zu tun?! :icon_motz:
 

Seepferdchen 2010

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Ich muß noch mal fragen wie bereits im Pos.4, wurde eine Kontonummer in dem Schreiben vom JC genannt?

Das heisst doch im Erstantrag muß doch darauf Bezug genommen sein, weil man dort
haarklein schreiben muß Bank Konto Inhaber.


:icon_pause:
 

Berlin50

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Also echt, @HartzVerdient. Du mußt nichts nachweisen, denk doch mal logisch.

Kannst Du nicht lesen? Es zählt nur § 60 Mitwirkungspflicht. Das allein sagt schon aus, daß Dir nichts negatives passieren kann, selbst wenn der Brief nicht ankommen sollte. Die fragen höchstens noch mal nach. 55 Cent drauf und fertig. Du hast eine Kopie. LG
 

Berlin50

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@Seepferdchen: Wer sagt Dir denn, daß es so gemacht wurde? Und - wer weiß schon, was die für Informationen haben? Sie werden ihre Anhaltspunkte nicht offenbaren. Vielleicht ist das ein Trick? Denn die wissen ja eigentlich nichts Genaues. Oder warum denkst Du, daß sie sich bei @HartzVerdient gemeldet haben?

Wenn Betrug vorliegt und sie Beweise haben, verhängen sie sofort Strafanzeige. Oder meinst Du nicht? LG
 

HartzVerdient

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Ich muß noch mal fragen wie bereits im Pos.4, wurde eine Kontonummer in dem Schreiben vom JC genannt?

Das heisst doch im Erstantrag muß doch darauf Bezug genommen sein, weil man dort
haarklein schreiben muß Bank Konto Inhaber.
Also beim Erstantrag wurde 1 Konto mit 2 Unterkonten angeben (Giro, Verrechnung, TagesGeld). Das sind auch die einzigen Konten, welche ich habe. Deren Umsätze liegen denen als 3 Monatsauflistung (Kontoauszüge) vor. Das Onlineinstitut listet i.d.R. immer alle Konten in den Finanzreporten auf, so dass eigentlich kein Konto unentdeckt bliebe.

Im Schreiben, welches mir Heute zuging, bezieht man sich auf meinen Erstantrag vom xx.xx.2012, bei dem ich angeblich ein Sparbuch angegeben haben soll.

Ich wurde kürzlich aufgefordert Kontoauszüge vorzulegen als auch meine Sparbücher offenzulegen. Als Antwort habe ich die Kontoauszüge vorgelegt und angegeben das ich kein Sparbuch besitze.

Darauf bezieht man sich nun. Angeblich beim Erstantrag angegeben (was aber nicht zutrifft). Nun wird darauf Bezug genommen und mir ein Sparbuch unterstellt und ich soll denen die Auflösung solchiges mitteilen. Auf eine spezielle Kontonummer bezog man sich an das an mich gerichtete Schreiben nicht.

Mit freundlichen Grüßen

HartzVerdient
 

Seepferdchen 2010

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@Seepferdchen: Wer sagt Dir denn, daß es so gemacht wurde? Und - wer weiß schon, was die für Informationen haben? Sie werden ihre Anhaltspunkte nicht offenbaren. Vielleicht ist das ein Trick? Denn die wissen ja eigentlich nichts Genaues. Oder warum denkst Du, daß sie sich bei @HartzVerdient gemeldet haben?

Wenn Betrug vorliegt, verhängen sie sofort Strafanzeige. Oder meinst Du nicht? LG
@Nein Berlin das habe ich nicht gedacht, geschweige gemeint, aber
wenn JC was behauptet, das ist mein Gedanke, dann bitte mit
konkreten Fakten!

Das JC kann doch nicht die Auflösung eines Sparbuches fordern,
nach dem Motto Sparbuch xxx wird schon passen, die müßen genaue Daten angeben, das meinte ich und nicht einfach mal
Querbeet etwas in den Raum/Schreiben stellen.

Gruß:icon_pause:
 

HartzVerdient

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@Seepferdchen: Wer sagt Dir denn, daß es so gemacht wurde? Und - wer weiß schon, was die für Informationen haben? Sie werden ihre Anhaltspunkte nicht offenbaren. Vielleicht ist das ein Trick? Denn die wissen ja eigentlich nichts Genaues. Oder warum denkst Du, daß sie sich bei @HartzVerdient gemeldet haben?

Wenn Betrug vorliegt und sie Beweise haben, verhängen sie sofort Strafanzeige. Oder meinst Du nicht? LG
Ich sehe das genauso! Das ist ja totaler Blödsinn. Was soll ich davon haben, mir selbst ins Knie zu schiessen. Die haben eine Auflistung der 3 Konten (1 Konto + 2 Unterkonten) und fertig.
 

Berlin50

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@Seepferdchen: Hast Du schon mal erlebt, daß sie konkrete Fakten hatten? Das sind doch keine ehrlichen Leute dort. Die haben nur eines im Sinn. Sie wollen/müssen Geld sparen und suchen wie die Geisteskranken nach Anhaltspunkten, jemanden allein schon aus Verdacht in die Falle zu locken. Sie glauben doch, daß in H4 nur Idioten sind. Ist Dir das noch nie aufgefallen?

Dann lies mal Statements von ehemaligen SB´s. Die werden dazu angehalten, Alos das Leben schwer zu machen. Voll Quoten-Zwang. Siehe Umfrage in Allgemeines von @gurkenaugust.
 
S

Spitzbart

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@Spitzbart:
Warum gibts du absichtlich falsche Ratschläge? :icon_dampf:

Was hat die Schufa mit Sparbüchern zu tun?! :icon_motz:
Auch Sparbücher sind pfändbar. Und bei bestehendem negativem Schufaeintrag kann dies eine Rolle spielen!

Pfndung von Spareinlagen, Sparbuch und Guthaben

Was ich mit meinem Beitrag (#5) zu sagen versuchte ist:

Der Zugriff der Schufa beschränkt sich nicht ausschließlich auf Girokonten sondern inkludiert Sparbücher.

PS: Ich gebe mit Sicherheit nicht absichtlich falsche Ratschläge. Sollte dies mal der Fall sein, liegt das in der Regel an veralteten Informationen, die mir vorliegen. Wem ist das nicht schon einmal passiert?
 

Seepferdchen 2010

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@ ich kann dir nicht ganz folgen Spitzbart ein Sparbuch was nicht vorhanden ist,
kann auch nicht in der Schufa auftauchen.

Was wolltest du mit dem Hinweis zum Ausdruck bringen?

:icon_pause:
 
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