Waschmaschine defekt (1 Betrachter)

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Hallo wohne in einem Mietshaus mit mehreren Wohnungen in der es eine Allgemeinwaschmaschine gibt, die 20 Jahre alt ist und ständig defekt ist. Da nur noch ich damit wasche hat der Vermieter beim letzten Mal gesagt, dass er die Maschine nicht mehr reparieren lässt wenn sie nochmal defekt ist. Nun ist die Waschmaschine wieder defekt und ich kann keine Wäsche mehr waschen.
Leider steht im Mietvertrag auch nichts von einer Allgemeinwaschmaschine drin.
Hatte heute einen Termin auf der ARGE und hab denen gesagt, dass ich eine Waschmaschine brauch.
Als Antwort: Gibt es nicht mehr - kein Geld mehr für solche Sachen.
Wie soll ich nun meine Wäsche waschen?
Dann sollen die auf der ARGE sich nicht wundern wenn ich keinen Job bekomme - wenn ich dann mit schmutzigen, stinkenden Klamotten zum Vorstellungsgespräch gehe.
Ist das nicht so das die mir das Geld für eine Waschmaschiene geben müssen?
 
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Bist Du Single?

Ich hab' schon seit vor H4 keine WM (kein Platz, nur Dusche).................. gehe 3-4x im Monat in den Waschsalon.
 
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Hallo,

Du könntest einen Antrag stellen auf ein Darlehen zum Kauf einer Waschmaschine.

Also ein formloses Schreiben, fett überschrieben mit "Antrag auf ein Darlehen zum Kauf einer Waschmaschine"

Wenn Du Dich vorher erkundigst, was die Waschmaschine Deiner Wahl kostet (natürlich nicht grade das teuerste Modell) und das mit in den Antrag schreibst: Modell, Preis, wo zu kaufen - gibt Dir das Amt evtl. ein Darlehen, rückzahlbar in kleinen Raten.

Grüße
Arbeitssuchend
 
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Hab schon von Singles gelesen, daß die ARGE ihnen geantwortet hat: Ihre Wäsche können Sie per Hand waschen. :eek:

Versuch trotzdem Dein Glück.

Fast immer findet sich im Umkreis von wenigen Kilometern irgendwo ein Waschsalon...
 

ela1953

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Ich meine, dass es auch für Singles ein Waschmaschine geben darf.

Stell einen Antrag auf ein Darlehn - ich wurde gefragt, wie viel ich denn brauche. Denn ich muss es ja zurückzahlen. Habe ich mit 50 Euro monatlich gemacht (hatte da noch Nebenjob)

Aber da du wohl noch nie eine eigene Waschmaschine hattest, könntest du auch einen Antrag auf Erstausstattung stellen.

Da google mal nach Erstausstattung. Ich meine, das müsste auch noch nachträglich gehen und nicht nur beim Umzug.
 

Piccolo

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das war schon zu bshg-zeiten bei der sozialhilfe so dass singles durchaus einen anspruch auf eine waschmaschine hatten.
es wurde zwar gerne erstmal abgelehnt und auf waschsalons verwiesen. aber wenn man dafür mal die kosten auflistete (z.b. kostet hier eine 7 kilo-trommel wäsche 8 euro) war das thema waschsalon schnell vom tisch.
im fall von reiner wären das 32 euro pro monat nur für wäsche. das gibt m.e. der regelsatz nicht her. dazu käme dann noch fahrgeld wenn kein waschsalon in der nähe ist.
 

PandorasBox

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Richtig Ela, Antrag auf Erstausstattung einer Waschmaschine stellen. Da können die den TE nicht mit nem Darlehen abspeisen.

@ Threadersteller: Lass Dir von DeinemVermieter, wenn es geht ein Schriftstück aushändigen, dass Du die Gemeinschaftswaschmaschine bis dato nutztest. Wenn er lieb ist, macht er das.
Damit kann man dann seinen Erstantrag begründen, dass man bis dato eben keine eigene Waschmaschine brauchte.

Übrigens, auch wenn man Single ist, steht einem eine Waschmaschine zu. Mit Hand waschen gehört heutzutage nicht mehr zum normalen Standart.
Lasse mich aber gern auch belehren, falls es dazu §§, FH oder dergleichen geben sollte, die das Gegenteil sagen:icon_smile:
 
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Hmm............ falsch rübergekommen? :icon_kinn:

Ich gönne doch jedem seine Waschmaschine............. und noch 'nen Trockner dazu, wenn's nach mir geht.

:icon_smile:
 

Piccolo

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Hmm............ falsch rübergekommen? :icon_kinn:

Ich gönne doch jedem seine Waschmaschine............. und noch 'nen Trockner dazu, wenn's nach mir geht.

:icon_smile:
glaube ich dir gerne. mir gings nur darum die verhältnissmässigkeit der kosten waschsalon <-> eigene waschmaschine darzustellen.
wenn das ganz für dich so günstiger/bequemer ist, ist das ja ok.
hier ist das so nur verflixt teuer. und erst recht wenn man so einen salon nicht in der nähe hat.
 

PandorasBox

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Hmm............ falsch rübergekommen? :icon_kinn:

Ich gönne doch jedem seine Waschmaschine............. und noch 'nen Trockner dazu, wenn's nach mir geht.

:icon_smile:
Nö, nix falsch rübergekommen. Keine Bange. Wenn man den Waschsalon (sofern man keine WM zu hause stehen hat) bezahlt bekommt, dann ist ja alles in Butter. Weils eben nicht im Regelsatz vorhanden ist.

Ich ging davon aus, dass bei Hexenschuss näherer Umgebung, wie er/sie schrieb, kein Waschsalon vorhanden ist. Also müssten die m.E. eine Waschmaschine bewilligen.
 

Rafael40

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Aus dem Tacheles Leitfaden:

Hausrat

Der laufende Bedarf an Möbeln, Einrichtungsgegenständen und Hausrat soll für Alg II/GSi/Sozialhilfeempfänger über den Regelsatz abgedeckt sein, nur die Erstausstattung nicht (→Einmalige Beihilfen). Im Regelsatz sind mtl. 5,45 € für Möbel und Einrichtungsgegenstände sowie 4,34 € für Kühlschränke, Waschmaschinen und andere Haushaltsgroßgeräte vorgesehen – Reparatur inklusive. Insgesamt also 65,40 € für Möbel und 52,08 € für Haushaltsgroßgeräte im Jahr. Damit ist allenfalls eine Ersatzbeschaffung möglich, meist nicht einmal das.
Unterstellen wir großzügig eine ab Antrag gegebene weitere durchschnittliche Haltbarkeit (Abschreibungsdauer) der Gesamteinrichtungsgegenstände von 10 Jahren, würde der erlaubte Wert der gesamten Wohnungseinrichtung 1.175 € betragen. Entsprechend ärmlich dürfte die Wohnung ausgestattet sein. Für Erstausstattungen und Erstanschaffungen ist im Regelsatz aud jeden Fall nichts drin. Deshalb müssen sie als Beihilfe zusätzlich zum Regelsatz gezahlt werden.

1.1 Erstausstattung

„Leistungen für 1. Erstausstattungen für die Wohnung einschließlich Haushaltsgeräten, … sind nicht von der Regelleistung umfasst.“ (§23 Abs. 3 Satz 1, Nr. 1 SGB II; sinngemäß: § 31 Abs. 1 Nr. 1 SGB XII)

Nach der Gesetzesbegründung kommen Erstausstattungen vor allem in Frage
- Nach einem Wohnungsbrand oder einer Haftentlassung.
Die Hartz IV-Parteien wollen, dass möglichst der gesamt Einrichtungsbedarf normaler Arbeitslosenhaushalte aus dem Regelsatz gedeckt wird, es sei denn die Wohnung fakkelt ab. Sie betreiben hiermit ihr Kerngeschäft, das der indirekten Regelsatzsenkung.

Erstausstattungen sind aber auch erforderlich
- nach einer Trennung/Scheidung (SG Oldenburg 12.01.2006 – S. 47 AS 1027/05 ER; SG Gelsenkirchen 11.04.2005 – S 11 AS 25/05 ER),
- bei Neubegründung eines Haushalts nach dem Auszug bei den Eltern (SG Lüneburg 24.03.2005 – S 29 SO 78/05 ER) oder
- nach dem Rauswurf von Jugendlichen aus der elterlichen Wohnung,
- bei Heirat,
- bei Umzug in eine größere angemessene Wohnung, wenn notwendige Möbelstücke nicht vorhanden sind,
- bei Umzug aus einer Wohnung mit Einbauküche oder mit Teilmöblierung in eine Wohnung ohne (SG Aurich 06.12.2005 – S 25 AS 254/05 ER),
- nach Zuzug aus dem Ausland (SG Duisburg 11.01.2008 – S 10 AS 168/07 ER) oder
- bei Anmietung einer Wohnung durch Wohnungslose.
Eine Erstausstattung kann auch durch einen „neuen Bedarf aufgrund außergewöhnlicher Umstände“ (BT-Drs. 15/1514/60) begründet sein, z. B.
- die Geburt eines Kindes, die die Erstausstattung eines Kinderzimmers erforderlich macht (→Schwangerschaft) oder
- der Ausbruch einer Krankheit, die eine spezielle Ausstattungsgegenstände, etwa eine Bandscheibenmatratze erfordert (SG Münster 02.04.2007 – S 5 AS 55/07 ER).

Grundsätzlich ist aber, was unter Erstausstattung für die Wohnung fällt, „nicht zeitlich, sondern bedarfsbezogen zu verstehen.“ (LSG RP 12.07.2005 – L 3 ER 45/05 AS) D. h. der Begriff Erstausstattung „umfasst die Bedarfe an allen Wohnungsgegenständen, die für eine geordnete Haushaltsführung und ein menschenwürdiges Wohnen erforderlich sind.“ (ebenda; Eicher/Spellbrink SGB II § 23 Rz. 101)
Vorausgesetzt, sie werden zum ersten Mal angeschafft.

Im Gesetzestext ist auch von Erstausstattung für die Wohnung die Rede, nicht von Erstausstattung der Wohnung. Erstausstattung der Wohnung bedeutet die komplette Erstausstattung nach dem Gesamtverlust der Ausstattung. Erstausstattung für die Wohnung schließt aber ein, dass einzelne notwendige Möbel oder Haushaltsgeräte nicht vorhanden sind und erstmalig angeschafft werden müssen. „ War also etwa ein Haushaltsgerät bisher in einer ansonsten eingerichteten Wohnung nicht vorhanden, so ist eine einmalige Anschaffung ebenfalls zur Erstausstattung zu rechnen.“ (Eicher Spellbrink SGB II § 23 Rz. 103; auch LSG Bayern 28.08.2006 – L 7 B 481/06 AS ER für den Fall, dass Haushaltsgeräte oder Möbel bei Umzug in eine neue Wohnung nicht vorhanden sind.) Das ist der Fall, wenn zum ersten Mal ein Kühlschrank, eine Waschmaschine (SG Gelsenkirchen 18.07.2005 – S 11 AS 75/05 ER), ein Herd oder Küchenschränke angeschafft werden müssen. Es gehören aber auch dazu „die Ausstattung mit den erforderlichen Fußböden, Beleuchtungseinrichtungen, Rollos oder Vorhängen, Teppichen oder Teppichböden, … sowie der gesamte Hausrat und die wohnungsbezogenen Gebrauchsgüter …, die … in Bevölkerungskreisen mit geringem Einkommen allgemein üblich sind“ (SG Oldenburg 12.01.2006 s.o.). „ Fernsehgerät, Waschmaschine und Gardinen und Rollos sind Erstanschaffungsbedarfe und daher nicht aus der Regelleistung anzusparen.“ (SG Magdeburg 15.06.2005 – S 27 AS 196/05 ER)

1.2 Notwendiger Bedarf

Zum notwendigen Bedarf gehören auch noch:

Waschmaschine (150;gehört auch für Alleinstehende zum notwendigen Lebensunterhalt →BverwG 10.01.1998, NDV. RD 1999, 7)

1.5 Gebrauchter Hausrat

Ist grundsätzlich zulässig (→Einmalige Beihilfen 3.1.3). Bei Elektrogeräten allerdings sind gebrauchte Geräte nicht zumutbar. Da ihre Haltbarkeit geringer ist, tritt schneller ein Ersatzbedarf auf, der jetzt aus dem Regelsatz bestritten werden muss, aber kaum bestritten werden kann. So wird zukünftige Hilfebedürftigkeit produziert. Der überdurchschnittlich hohe Energie – und Wasserverbrauch gebrauchter Elektrogeräte führt ebenfalls zu einer indirekten Regelsatzsenkung. Beides ist nicht zumutbar.
 
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Fast immer findet sich im Umkreis von wenigen Kilometern irgendwo ein Waschsalon...
Also hier so auf dem platten Land gibt es auch keine, da wäre der nächste in der Kreisstadt, und die ist fast 30 Kilometer entfernt. Fahrkosten wären mal eben 12 Euro pro Tour, das wäre ein teures Vergnügen.
 
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ExitUser

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Auch wenn die Nutzung einer Gemeinschafts-WM nicht im Mietvertrag enthalten ist, muss sich der Betrieb doch irgendwie bemerkbar machen, z. B. über die Nebenkostenabrechnung, Instandhaltung, Instandsetzung ...
Der Vermieter wird doch nicht persönlich für alle diese WM-Folgekosten aufkommen?!
 
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Falke

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Wie soll ich nun meine Wäsche waschen?

Schon mal mit der Hand versucht, das schaffe ich sogar als Mann.

Dann sollen die auf der ARGE sich nicht wundern wenn ich keinen Job bekomme - wenn ich dann mit schmutzigen, stinkenden Klamotten zum Vorstellungsgespräch gehe.

Das wird wohl dein Problem bleiben.

Ist das nicht so das die mir das Geld für eine Waschmaschiene geben müssen?

Die ARGE muss gar nichts, aber man könnte ja höflich um ein Darlehen bitten.
Fazit:

Wie es in den Wald schallt, so schallt es auch wieder heraus :icon_smile:

Rede mit deinem SB über die Angelegenheit in ruhigem Ton, da lässt sich bestimmt etwas machen.
 

Weide

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Holt euch ne Waschmaschine von E-bay oder vom Sperrmüll aus den Reichengettos, die schmeißen öfter mal was weg, was noch geht.
 
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Falke

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Hat er...............

#15
Jo :icon_smile:
er hatte etwas zitiert .....

Ich spreche aber aus Erfahrung!
Hatte vor zwei Jahren das gleiche Problem und bei einem Gespräch mit meinem SB ein Darlehen bekommen.
Das war doch etwas, wurde noch nicht mal an einen " Hartz 4 Supermarkt " verwiesen! Konnte auf dem freien Markt eine WA erwerben und zahlte dafür 20 € im Monat ab.
 

Rafael40

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Da du offensichtlich den Unsinn den du abgesondert hast als eine echte konstruktive Hilfe für TE ansiehst, kann dir dass

Bist schon ein Schlauberger/in :icon_smile:
wohl kaum unterstellt werden.

Fazit:

:icon_mued:
 
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