Was wird in meiner jetzigen Situation wahrscheinlich wann geschehen?

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Startbeitrag
Mitglied seit
10 Mai 2008
Beiträge
385
Bewertungen
34
Hallo Mitstreiter und Gleichgesinnte

Ich (Mann-48 Jahre) bin seit Dezember 2008 ununterbrochen krank (geschrieben).
Staatliche EU-Rente wurde schon 2mal abgelehnt (einmal vor Gericht) mit dem üblichen „aus den Fingerspitzen gesaugten Quatsch“ von der Arbeitsfähigkeit von mind. 3 Stunden täglich, was völlig weltfremd ist.

Ich beziehe unverändert Leistungen nach dem SGB 2 und reiche auch dort (Arbeits- und Sozial Zentrum) meine Krankenscheine ein.

Es rührt sich von dort seit meiner Krankschreibung seit Dezember 2008 nichts.
Man könnte ja denken, „ist ja gut so“.

Aber ich stelle mir nach ca. 1 Jahr und 3 Monaten die Frage,
was wird kommen bzw. mit welchem Verhalten des ASZ muss ich wann rechnen?

Ich habe schon mal vor über ca. 2 Jahren „den Fehler“ gemacht und mich nach einer Krankschreibung einfach wieder „gesund schreiben lassen“ bzw. die Krankschreibung nicht verlängern zu lassen, in der Hoffnung durch eine Weiterbildung wieder im Berufsleben Fuß zu fassen.
Das ging gesundheitlich und berufsperspektivisch nach hinten los.
Ich habe mich durch die Weiterbildung gebissen, damit ich den Abschluss habe.
Den hatte ich dann auch, aber Job fand ich durch die „Wirtschaftskrise“ keinen und war auch gesundheitlich wieder „hinten dran“.

Dann musste ich "Arge-technisch" umziehen und das jetzige ASZ, kam mir gleich wieder mit umziehen, 1 Euro-Job, Eingliederungsvereinbarung (die ich angenommen habe) und, und, und…

Ich habe einfach die Schnauze voll, mich zu „über-engagieren“ und am Ende nicht genug leistungsfähig zu sein.

Ich wüsste gar nicht mehr was ich bei dem ASZ noch sagen soll, wenn die Frage kommt „Was haben sie sich den vorgestellt“.
Ich könnte nur „dumm“ antworten: „Beamter werden“.
Ich war aber in meinem Leben „nur“ ununterbrochen arbeiten mit Realschul- und Facharbeiterabschluss und musste dann aus betrieblichen Gründen bzw. daraus resultierendem beruflichen Werdegang „Facharbeiter- fremde“ Tätigkeiten ausführen. Also fast „Null“ Berufserfahrung.

Lange Rede, kurzer Sinn:
Hat jemand Erfahrungen gemacht oder kann etwas dazu sagen (natürlich unverbindlich), wo der Fall ähnlich lag.
Was wird in meiner jetzigen Situation wahrscheinlich wann geschehen?

Ich weiß das niemand in die Zukunft sehen kann und erwarte das auch nicht, aber interessante Erfahrungswerte gibt es immer.

Danke für das Interesse!
Viele Grüße
 
Startbeitrag
Mitglied seit
10 Mai 2008
Beiträge
385
Bewertungen
34
Danke für die Reaktion und Antwort

Unter ausgesteuert verstehe ich, wenn man sich „außerhalb von SGB 2 befindet“.
Also z.B. eine Arbeit hat oder sonst wie Beiträge in die GKV einzahlt.

Als ALG 2- Empfänger ist man meiner Meinung automatisch in der GKV pflichtversichert und eine Aussteuerung in dem Sinne kann nicht eintreten!?

Bei einem Gutachter (DRV) war ich letztmalig Februar 2009,
weil ich das 2.mal Antrag auf EU-Rente gestellt hatte.(wurde wieder abgelehnt)

Wie gesagt mir ist bewusst, dass niemand in die Zukunft schauen kann,
aber vielleicht gibt es da z.B. Fristen in welchen Abständen die Argen einen dann wieder automatisch zum med. Dienst schicken, mit denen man „rechnen“ kann!?

Vielleicht gibt es ähnlich gelagerte Fälle hier.
Meinungen und Tipps sehe ich natürlich unverbindlich!

Viele Grüße
 

Heliane

Elo-User'in - eingeschränkt
Mitglied seit
1 Januar 2010
Beiträge
61
Bewertungen
8
Wegen welcher Erkrankung hast Du die Erwerbsmindernde Rente denn beantragt?

Hast Du einen entsprechenden Facharzt der Dich unterstützt?
 

Schalentierchen

Elo-User*in
Mitglied seit
5 Dezember 2009
Beiträge
83
Bewertungen
26
Mhh...

du hast zwei mal einen Rentenantrag gestellt und beide Male wurde abgelehnt. Du schreibst, die Argumente waren aus den Fingern gesaugt.
Ok, kennen wir ja... aber warum bist du dann nicht sofort in den Widerspruch gegangen!? Natürlich braucht man für so ein Verfahren seine behandelnden Ärzte, die das auch unterstützen mit Attesten etc.

Ob es Fristen gibt, wann die ARGE dich wieder zum Amtsarzt schicken kann, kann ich dir nicht sagen.

LG
Schalentierchen
 
Startbeitrag
Mitglied seit
10 Mai 2008
Beiträge
385
Bewertungen
34
Danke für das Interesse

Behinderten-Antrag wurde schon 2 mal abgelehnt.

Beim EU-Antrag bin ich das 1.mal mit Fach-Anwalt vor Gericht
(hatte da noch eine private Rechtschutzvers., die ich aus Kostengründen nicht mehr habe)

Beim 2.mal war ich zu deprimiert und mehr mit meiner gesundheitlichen und allgemeinen Lebenssituation beschäftigt.
Das bin ich auch jetzt noch.

Meine letzte berufliche Tätigkeit war schwere körperliche Arbeit über ca.15 Jahre hinweg.
Weiterbildungsmaßnahmen habe ich 2 hinter mir (Dauer insgesamt fast 2 Jahre)
(…danach ausgenutzter „Praktikant“…, …Wirtschaftskrise…, …mein Alter…., …keine Berufserfahrung…)

Ich kann mich jetzt nicht auf einmal als Beamter oder Akademiker bewerben.
Mein Gesundheitszustand ist vor allem unberechenbar und man sieht mir meine „Leiden“ äußerlich auch nicht immer an.
Bei Gutachtertermin kann ich auch nicht simulieren (ist nicht meine Art) und manches kommt da wahrscheinlich auch nicht glaubhaft genug rüber.

Der letzte Gutachter hat auch noch den absoluten blöden Satz ins Gutachten geschrieben, dass ich bis zu 3 Stunden täglich in meiner zu letzt ausgeübten Tätigkeit arbeitsfähig sei.
Das funktioniert schon bei einem gesunden Menschen in der Praxis nicht.
Dann noch: „… Patient möchte am liebsten ein „Rentendasein“ bzw. „Rentnerleben“ verbringen…“

Das klingt schon wie aus dem Gesetzbuch abgeschrieben.

Im Gutachten stehen auch eine Menge Sätze, wie Zitate, die ich dort ähnlich gesagt habe.
(…der Patient gibt an, dass dieses Symptom vorliegt… der Patient gibt an, dass jenes Symptom vorliegt… der Patient gibt an… der Patient gibt an…)

Eigentlich totale Schei…e !

Was ist unter einem Attest in dem Sinne dieses Threads zu verstehen?
Nach was müsste ich meine Hausarzt fragen, wenn es darauf ankommt?


Grüße
 

Schalentierchen

Elo-User*in
Mitglied seit
5 Dezember 2009
Beiträge
83
Bewertungen
26
In deinem Fall kann ich dir nur raten, einem Sozialverband beizutreten (VdK, SoV); kostet nicht viel und dort kann man kompetente Hilfe bei Rentenablehnungen bekommen. Ebenso weiß man dort, welche Atteste von den Ärzten notwendig sind.
Das Allerwichtigste ist aber immer, dass man wenigstens EINEN Arzt hat, der einen unterstützt.

LG
Schalentierchen
 
Startbeitrag
Mitglied seit
10 Mai 2008
Beiträge
385
Bewertungen
34
Ich wohne noch nicht lange hier im neuen Ort (staatlicher Arge-Zwangsumzug).
Habe dadurch einen neuen Hausarzt von dem ich erst mal einen guten Eindruck habe.

Aber die Zeit ist eben noch nicht lange.

Irgendwie komme ich mir immer „bescheuerter“ vor.

Grüße
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.718
Bewertungen
2.025
Vielleicht solltest du einen neuen Änderungsantrag beim Versorgungsamt stellen und denen mitteilen, dass du aufgrund der Krankheit XY seit 2008 Au bist. Soziale Belange muss das Amt nämlich auch prüfen.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten