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#1
Die Wahl des Bundespräsidenten ist gelaufen. Wir haben wieder das bekommen, was wir verdient haben. Einen lieben Menschen, einen netten Menschen, einen verbindlichen Menschen, einen beliebten Menschen, einen bequemen Menschen. Und das haben wir bekommen.

Was wir nicht bekommen haben, weil auch gar nicht gewünscht: einen Bundespräsidenten, der sein Amt einsetzt, um Deutschland weiter zu bringen, der darauf drängt, dass die wirklichen Probleme des Landes endlich nicht nur diskutiert sondern auch gelöst werden.

Der dafür sorgt, dass die Rentenversicherung endlich wieder auf, wie zu Beginn nach dem Krieg, von der Umlage- auf die Rücklagefinanzierung umgestellt wird. Der endlich dafür sorgt, dass für die Altersversorgung der Rentner und der Beamten Rücklagen gebildet und verzinslich angelegt werden.

Der dafür sorgt, dass endlich wieder, wie früher, Langzeitarbeitslose nicht sofort in die Armut, sprich in die Sozialhilfe, sprich heute Hartz IV, getrieben werden, sondern wieder erst Arbeitslosengeld 2 beziehen können.

Der dafür sorgt, dass wir tatsächlich endlich eine richtige, durchgreifende Steuerreform nach dem Muster von Prof. Kirchhof erhalten.

Der dafür sorgt, dass die gesetzliche Krankenversicherung endlich wie eine richtige, funktionierende Krankenversicherung aufgestellt wird und nicht die Kranken neben ihren Pflichtbeiträgen zusätzlich durch eine Praxisgebühr zur Kasse gebeten werden, bevor sie überhaupt erst ärztlich behandelt werden dürfen. Die Pflichtversicherung sollte einmal dafür sorgen, dass der Kreis der schutzbedürftigen Bevölkerung im Krankheitsfall keine finanziellen Sorgen haben müssen.

Der endlich dafür sorgt, dass Arbeitnehmer, Vorstände und Aufsichtsräte nach vergleichbaren einheitlichen Regeln entlohnt werden.

.......

Ein Bundespräsident kann sehr viel bewirken, wenn er es nur will.
Genau so einen Bundespräsidenten will keiner haben, keine Partei, kein Wirtschaftsverband und fast kein Bürger.
Also haben wir wieder einen Bundespräsidenten, den wir alle verdienen.
Readers Edition » Was wir verdient haben
 

Sprotte

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#2
Wir haben nicht bekommen,was wir verdient haben.....denn wir durften gar nicht wählen.....:icon_motz:
 

Sprotte

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#4
Ach sieh da...Herr "unter Brücken sollen sie schlafen" ist auch dabei......

Von denen habe ich keinen gewählt und ich will nicht vertreten werden,
sondern meine Meinung selbst kundtun :icon_motz:
 
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  Th.Starter/in  
#7
das lässt sich aber auch erweitern!

Ein Volk, das permanent von der Politik für Dumm verkauft wird und sich auch gerne verkaufen lässt, hat keinen anderen Vertreter verdient.

Ein Volk, das sich einreden lässt, das die "Demografie" einen "immer größeren Anteil von alten und älteren Menschen" zeige, gleichzeitig "sehr Stolz auf die medizinischen Fortschritte" ist, hat keinen anderen Vertreter verdient, denn beides (Demografie und med. Fortschritt) gehören zusammen.

Ein Volk, das Wort- und Tatenlos zusieht, wie jede soziale Errungenschaft nach und nach wieder abgeschafft wird, weil es
a.) der weltweiten Wirtschaft
b.) "man es so nicht mehr leisten kann" und
c.) "es wichtiger ist, Arbeitsplätze zu retten" obwohl jeder wissen müsste, das jedes Geschäft nur mit Umsatz überlebt, nicht mit Steuergeldern oder Steuersenkungen und man deswegen "wieder sparen muss" und zwar wie immer, bei den Bürgern, die eh schon fast nichts haben.

Nämlich die Arbeiter, die mit dem Lohn, den sie trotz Vollzeitarbeit verdienen, nicht auskommen können und zusätzlich noch mit Hartz IV aufstocken müssen.
Den Rentnern, die ihre Rente mit Sozialhilfeleistungen (Grundsicherung im Alter) aufstocken müssen.
Den Erwerbslosen, die arbeiten wollen, aber die trotzdem keine Chance auf einen guten Arbeitsplatz haben, weil man schon zu viele ehem. Arbeitsplätze durch Praktikanten, Ein-Euro-Jobbern, Mini- und Midijobs ersetzt hat, damit die Gier nach Gewinnen weiterhin erfüllt wird.

Ein Volk, das jedem glaubt, was ein "Prof", "Prof. Dr" oder irgendeinem "Institut" das mit "Simulationen" und "Forschungen" die Ergebnisse im Sinne des Auftraggebers zur weiteren Volksverdummung glaubt, hat keinen anderen Vertreter verdient.

Solange ein Volk nicht selbst denkt und hinterfragt, auch mal hartnäckig bleibt und sich nicht immer durch "kleine Wohltaten" ablenken lässt, solange wird dieses Volk genau die Vertreter bekommen, die es verdient.
 
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  Th.Starter/in  
#8
Solange ein Volk nicht selbst denkt und hinterfragt, auch mal hartnäckig bleibt und sich nicht immer durch "kleine Wohltaten" ablenken lässt, solange wird dieses Volk genau die Vertreter bekommen, die es verdient.
Hi Sancho :icon_smile:

Bin ich in Deiner obigen Aussage ein wenig anderer Meinung.

Ich würde in Deiner Aussage oben "DAS VOLK" ersetzen mit "jeder Einzelne"

Denn mit "das Volk" fühlt sich kaum einer angesprochen. Mit "DU" oder mit "dem Einzelnen" meint man jemand, eine Person und nicht die Allgemeinheit, die mir "heute" sowieso am Allerwertesten vorbeigeht. Und dieser Einzelne kann sich sehr wohl wehren wo ihm Unrecht getan wird. Dieser Einzelne kann kämpfen und wenn es immer mehr tun, wenn viele es tun, dann wird es eine Gemeinschaft. Und diese Gemeinschaft macht dann das aus, womit Behörden, Behördenfuzzis, Politiker sowie unsere ganzen Regierungs-(stammtisch)hocker sich dann nicht mehr wehren können, wenn es zuviele werden.

Erst muss der Einzelne tätig werden, für sich kämpfen, dann gesellen sich die dazu, die gleicher Meinung und gleicher Überzeugung sind.

Eine Gemeinschaft kann "Volk" sein oder werden! Derzeit sind wir vielleicht eine klitzekleine Gemeinschaft. Aber deshalb noch lange (!!) kein "Volk", in dem Sinne wie hier geschrieben wird.

Was nicht ist wird hoffentlich bald werden.

Grüße und schönen Sonntag allerseits!
:icon_wink:
 
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  Th.Starter/in  
#9
Hi Sancho :icon_smile:

Bin ich in Deiner obigen Aussage ein wenig anderer Meinung.

Ich würde in Deiner Aussage oben "DAS VOLK" ersetzen mit "jeder Einzelne"

Denn mit "das Volk" fühlt sich kaum einer angesprochen. Mit "DU" oder mit "dem Einzelnen" meint man jemand, eine Person und nicht die Allgemeinheit, die mir "heute" sowieso am Allerwertesten vorbeigeht. Und dieser Einzelne kann sich sehr wohl wehren wo ihm Unrecht getan wird. Dieser Einzelne kann kämpfen und wenn es immer mehr tun, wenn viele es tun, dann wird es eine Gemeinschaft. Und diese Gemeinschaft macht dann das aus, womit Behörden, Behördenfuzzis, Politiker sowie unsere ganzen Regierungs-(stammtisch)hocker sich dann nicht mehr wehren können, wenn es zuviele werden.

Erst muss der Einzelne tätig werden, für sich kämpfen, dann gesellen sich die dazu, die gleicher Meinung und gleicher Überzeugung sind.

Eine Gemeinschaft kann "Volk" sein oder werden! Derzeit sind wir vielleicht eine klitzekleine Gemeinschaft. Aber deshalb noch lange (!!) kein "Volk", in dem Sinne wie hier geschrieben wird.

Was nicht ist wird hoffentlich bald werden.

Grüße und schönen Sonntag allerseits!
:icon_wink:
"Volk" war bewusst gewählt, denn nur zusammen kann man etwas ändern (sofern man will). Da es jetzt schon zu viele "Einzelkämpfer" gibt, die alleine nur wenig erreichen, sollte man auch auf eine wachsende Gemeinschaft hoffen/setzen und da meinte ich nicht nur die der Hartzis, sondern zusammen mit den Anderen (Arbeiter, Angestellte, Selbstständige, usw.)

So kämpft jeder Einzelne/jede Gruppe für sich und es wird noch lange dauern, bis sich etwas für alle verbessert.

Deshalb Volk, denn das sind auch wir alle. :icon_smile:
 

fritzi

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#10
Deshalb Volk, denn das sind auch wir alle. :icon_smile:
Ja, das ist ja das Problem :icon_wink:. Ich schrieb es andernorts schon mal, Demokratie ist zuweilen harte Kost. Jeder hat eine Stimme. Und so gerate ich vielleicht in die unangenehme Situation, von Politikern regiert zu werden, die jemand gewählt hat, der tagsüber Bildzeitung liest und abends „Deutschland sucht den Superstar“ oder das „Frühlingsfest der Volksmusik“ schaut. Und schon gibt es sechzehn Jahre nur Kohl. Oder war das doch Wahlbetrug :eek:?
 
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  Th.Starter/in  
#12
Ja, das ist ja das Problem :icon_wink:. Ich schrieb es andernorts schon mal, Demokratie ist zuweilen harte Kost. Jeder hat eine Stimme. Und so gerate ich vielleicht in die unangenehme Situation, von Politikern regiert zu werden, die jemand gewählt hat, der tagsüber Bildzeitung liest und abends „Deutschland sucht den Superstar“ oder das „Frühlingsfest der Volksmusik“ schaut. Und schon gibt es sechzehn Jahre nur Kohl. Oder war das doch Wahlbetrug :eek:?
deswegen

Solange ein Volk nicht selbst denkt und hinterfragt, auch mal hartnäckig bleibt und sich nicht immer durch "kleine Wohltaten" ablenken lässt, solange wird dieses Volk genau die Vertreter bekommen, die es verdient.
Die Menschen denken nicht mehr, glauben jeden Schei..., weil es "eben in der Zeitung oder im TV war" und schon haben die ihre "Meinung".

Das größte Problem ist doch eher, Leute/Menschen/Wähler wieder zum eigenständigen Denken zu bringen.
 

nine82

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#13
Die Gemeinschaft wird kaum zusammenwachsen, da kaum einer einen gemeinsamen konsens finden möchte, die meisten beharren auf ihren meinungen,,sind diese auch oft nur dazu da um den EINZELGÄNGER zu markieren oder einfach nur anderer meinung zu sein was wirklich gedacht wird wird aus angst vor Ausgrenzung garnichtmehr preis gegeben.
Der andere Teil des Volkes fällt auf die Hetze gegen arme rein und wiederrum die armen zerfetzen sich noch gegenseitig statt als erste gemeinschaft zu demonstrieren.
Das denken der meisten muss sich ersteinmal ändern ehe eine gemeinschaft wachsen kann, aber die hoffnung stirbt zuletzt.


offtopic: Und irgendwas gegen DsDs? xD Ist doch mal amüsant zu sehen wie die sich da zum deppen machen für nichts und wieder nichts.
 

sogehtsnich

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#14
Das Volk oder jeder Einzelne hat doch nur eins im Sinn:

-das am 1./15. das Geld auf dem Konto ist
-sein heiß geliebtes Auto
-im Ausland einen auf große Hose machen, koste was es wolle
-und dass er immer einen zum nach unten treten findet!

Alles andere ist Selbsterhaltungstrieb!

Gemeinschaftssinn wurde 1990 abgeschafft!
 
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  Th.Starter/in  
#15
Die Gemeinschaft wird kaum zusammenwachsen, da kaum einer einen gemeinsamen konsens finden möchte, die meisten beharren auf ihren meinungen,,sind diese auch oft nur dazu da um den EINZELGÄNGER zu markieren oder einfach nur anderer meinung zu sein was wirklich gedacht wird wird aus angst vor Ausgrenzung garnichtmehr preis gegeben.
Der andere Teil des Volkes fällt auf die Hetze gegen arme rein und wiederrum die armen zerfetzen sich noch gegenseitig statt als erste gemeinschaft zu demonstrieren.
Das denken der meisten muss sich ersteinmal ändern ehe eine gemeinschaft wachsen kann, aber die hoffnung stirbt zuletzt.

Falls irgendwann mal die Menschen selbst erkennen, das sie es sind, die erniedrigt, ausgenutzt und verar.... werden, dann hätten sie schon einen gemeinsamen Konsens. Dazu müsste aber jeder Einzelne das Denken wieder lernen.


offtopic: Und irgendwas gegen DsDs? xD Ist doch mal amüsant zu sehen wie die sich da zum deppen machen für nichts und wieder nichts.
Deppen sterben nie aus, genauso wie bei den anderen Casting-Shows. Zehntausende denken von sich, das sie "das Zeug" haben und sind dann "bitter enttäuscht" wenns nicht klappt.

Die wollen alle nur viel Kohle verdienen, ohne richtig arbeiten zu wollen. (Solche gehen dann auch meistens in die Politik :icon_twisted:)
 

nine82

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#16
Ich denke die erkenntniss reicht nochnicht aus für eine gemeinschaft, dann wären die Armen doch schon eine nur die zerfetzen sich ja auch noch gegenseitig oder sind zu resigniert um überhaupt noch was zu tun.

Und ja das denken lernen, leider ist das was wir für die nächsten Jahre "verkackt" (sorry für das wort) haben, da zuviele nicht selbstständig denken wollen wäre doch zu anstrengend
Und die Jugend heutzutage sowieso.
 
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  Th.Starter/in  
#17
Ich denke die erkenntniss reicht nochnicht aus für eine gemeinschaft, dann wären die Armen doch schon eine nur die zerfetzen sich ja auch noch gegenseitig oder sind zu resigniert um überhaupt noch was zu tun.

Und ja das denken lernen, leider ist das was wir für die nächsten Jahre "verkackt" (sorry für das wort) haben, da zuviele nicht selbstständig denken wollen wäre doch zu anstrengend
Und die Jugend heutzutage sowieso.
Weil sie (unwissentlich?) selbst schon so manipuliert sind, das sie auch kaum noch selbst denken.
 

Kleeblatt

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#18
Der Titel des Thema´s impliziert ein "Verdienen" von miserablen Lebensumständen der deutschen Bürger.

Womit soll sich das irgendein Volk dieser Erde denn "verdient" haben ?

Haben wir es wirklich mit Vollidioten, Gleichgültigen o.ä. zu tun ?

Ich wage eine andere These.
Die Menschen haben schlichtweg Angst und im Jahr 60 auch des GG muß das endlich einmal offen ausgesprochen werden dürfen / müssen.
Angst davor:
- bei Demos vom Nachbarn oder dem Chef gesehen zu werden
- Angst sich als arbeitslos zu outen bei Vielen
- Angst dem Chef zu sagen das die geforderten kostenlosen massenhaften Überstunden nicht mehr gemacht werden
- Angst davor sich Kinder anzuschaffen, weil man dann schnell weg vom Fenster der Noch-Arbeit-habenden ist, wahrscheinlich auf Jahre hinaus
- Angst davor Andere könnten mitbekommen das man nicht mehr wie früher konsumieren kann
- Angst vor Sanktionen wenn man eine blödsinnige Maßnahme oder einen besch... "Job" verweigert
- Angst sich politisch offen zu äußern, denn entweder wird man ganz links oder ganz rechts eingeordnet, auf jeden Fall aber genauer beobachtet
....

Der Maßstab des Zusammenlebens wurde seitens des Kapitals und seiner Handlanger auf einschließlich EIN Einziges zusammengestrichen, - arbeite viel, hast du viel Geld, kannst du VIEL KONSUMIEREN.
Je höher und teurer und neuer der Konsum, desto wertvoller (für das Kapital) der Mensch.
Man hat es geschafft das Kriterium des Kapitals als Kriterium der gesamten Bevölkerung zu installieren.

Inklusive der Begriffe - nach denen allerdings genau DIESE Leute NICHT ! leben -, "Arbeit macht frei" (wovon denn ?) und "Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen" (wobei die Ersten, die dann verhungern würden, einer bestimmten Schicht angehören).

Es herrscht ein desolates Gefühl von Angst in D vor.
Und NEIN !!!! - DAS hat hier NIEMAND ! verdient. Womit auch, wie KANN man so etwas überhaupt als Mensch oder Tier oder was auch immer verdienen ? ANGST haben zu müssen ist so entsetzlich, - das darf man laut Tierschutzgesetz nicht einmal den Tieren antun.

Wie also kommt ihr dazu hier zu schreiben man habe sich dieses politische Gesindel "verdient" ?
Sagt mal, - geht´s noch ?
 
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#19
Der Titel des Thema´s impliziert ein "Verdienen" von miserablen Lebensumständen der deutschen Bürger.

Womit soll sich das irgendein Volk dieser Erde denn "verdient" haben ?

Haben wir es wirklich mit Vollidioten, Gleichgültigen o.ä. zu tun ?

Ich wage eine andere These.
Die Menschen haben schlichtweg Angst und im Jahr 60 auch des GG muß das endlich einmal offen ausgesprochen werden dürfen / müssen.
Angst davor:
- bei Demos vom Nachbarn oder dem Chef gesehen zu werden
- Angst sich als arbeitslos zu outen bei Vielen
- Angst dem Chef zu sagen das die geforderten kostenlosen massenhaften Überstunden nicht mehr gemacht werden
- Angst davor sich Kinder anzuschaffen, weil man dann schnell weg vom Fenster der Noch-Arbeit-habenden ist, wahrscheinlich auf Jahre hinaus
- Angst davor Andere könnten mitbekommen das man nicht mehr wie früher konsumieren kann
- Angst vor Sanktionen wenn man eine blödsinnige Maßnahme oder einen besch... "Job" verweigert
- Angst sich politisch offen zu äußern, denn entweder wird man ganz links oder ganz rechts eingeordnet, auf jeden Fall aber genauer beobachtet
....

Der Maßstab des Zusammenlebens wurde seitens des Kapitals und seiner Handlanger auf einschließlich EIN Einziges zusammengestrichen, - arbeite viel, hast du viel Geld, kannst du VIEL KONSUMIEREN.
Je höher und teurer und neuer der Konsum, desto wertvoller (für das Kapital) der Mensch.
Man hat es geschafft das Kriterium des Kapitals als Kriterium der gesamten Bevölkerung zu installieren.

Inklusive der Begriffe - nach denen allerdings genau DIESE Leute NICHT ! leben -, "Arbeit macht frei" (wovon denn ?) und "Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen" (wobei die Ersten, die dann verhungern würden, einer bestimmten Schicht angehören).

Es herrscht ein desolates Gefühl von Angst in D vor.
Und NEIN !!!! - DAS hat hier NIEMAND ! verdient. Womit auch, wie KANN man so etwas überhaupt als Mensch oder Tier oder was auch immer verdienen ? ANGST haben zu müssen ist so entsetzlich, - das darf man laut Tierschutzgesetz nicht einmal den Tieren antun.

Wie also kommt ihr dazu hier zu schreiben man habe sich dieses politische Gesindel "verdient" ?
Sagt mal, - geht´s noch ?

Medien und Politik eben.

In den Medien immer die "super-toll" aussehenden Menschen, alle ein großes Haus haben, selbst Studenten haben meistens eine 100qm "Loge".

Dazwischen dann einige Berichte von Menschen "die es geschafft haben" und dann kommen Werbungen, in denen sich "tolle Menschen" irgendein Kau-Dragee einwerfen und dann die besten Ideen haben und dann erfolgreich alles bewältigen und dann wieder ein Bericht eines "Erfolgreichen".

Das suggeriert dem "normalo-Dumm-Deutschen", das man nur damit etwas erreichen kann und wer es nicht "geschafft" hat, hat sich eben nicht so viel Mühe gegeben bzw. sich genügend angestregt (was dann wieder als "Schwäche" ausgelegt wird).

Die Politik gibt ihr Übriges dazu, indem sie Zahlen veröffentlicht, die kaum oder gar nicht nachzuprüfen sind, um es dann als Lüge heraus zu stellen. (Arbeitsmarktdaten, Geschäftsklimaindex usw.)

Die Leute glauben das und wollen es auch glauben!

Das Volk verblödet und die Politik sagt sich nur

"Blöde lassen sich besser regieren, denn die fragen und denken nicht nach".
 

nine82

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#20
Naja wieso is es Falsch wenn manche menschen sich nicht resigniert aufn ***** setzen und alles mit sich machen lassn und versuchen etwas zu schaffen für sich und die eigene Familie oder einfach um zu sagen ich habe etwas geschafft, oder zumindest versuchen rauszufinden was sie schaffen können und was nicht?
Der "dumm-deutsche" ist der der es nichtmal versucht für sich rausfinden was zu schaffen ist und was nicht, Arbeitsmarkdaten sorgen doch dafür das die Menschen resignieren und sich denken ich schaff es eh nicht oder man kann es niemals schaffen.
Und die Medien suggeriern soetwas auch.
 
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#21
Naja wieso is es Falsch wenn manche menschen sich nicht resigniert aufn ***** setzen und alles mit sich machen lassn und versuchen etwas zu schaffen für sich und die eigene Familie oder einfach um zu sagen ich habe etwas geschafft, oder zumindest versuchen rauszufinden was sie schaffen können und was nicht?
Der "dumm-deutsche" ist der der es nichtmal versucht für sich rausfinden was zu schaffen ist und was nicht, Arbeitsmarkdaten sorgen doch dafür das die Menschen resignieren und sich denken ich schaff es eh nicht oder man kann es niemals schaffen.
Und die Medien suggeriern soetwas auch.
Wie soll ein resignierter oder "abgehängter" etwas anfangen, wenn er/sie alleine ist?

Geht doch viel besser wenn man eine Gemeinschaft ist. Wie viele Elos treffen sich und helfen sich gegenseitig?
Da meine ich nicht das Unterstützen bei Behördengängen.
 

nine82

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#22
Die wenigsten, da viele noch denken "jeder ist seines eigenen Glückes Schmied"

Nur es kam so rüber als sei es falsch zu denken wenn man sich dahinter klemmt das man etwas erreichen kann, und wenn man nichts erreicht sich nicht genug dahinter klemmt.
Weil diese these kann zutreffend sein, muss aber nicht zum glück.
man kann sich den ***** aufreisen und nichts erreichen da man gegen Wände rennt, nur zu erkennen obs an einem selber oder den Wänden lag finde ich das Problem weil einige wollen auch nicht wahrhaben das es an einem selber lag.

(sorry fals ich es falsch verstanden hab die hitze setzt mit weng arg zu heut)
 
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#23
Die wenigsten, da viele noch denken "jeder ist seines eigenen Glückes Schmied"

Nur es kam so rüber als sei es falsch zu denken wenn man sich dahinter klemmt das man etwas erreichen kann, und wenn man nichts erreicht sich nicht genug dahinter klemmt.
Weil diese these kann zutreffend sein, muss aber nicht zum glück.
man kann sich den ***** aufreisen und nichts erreichen da man gegen Wände rennt, nur zu erkennen obs an einem selber oder den Wänden lag finde ich das Problem weil einige wollen auch nicht wahrhaben das es an einem selber lag.

(sorry fals ich es falsch verstanden hab die hitze setzt mit weng arg zu heut)
Hab ich ja nicht gesagt, das es Falsch wäre, nur die Medien bringen es eben so herüber und ich habe über die Medien geschrieben. :icon_smile:

Klar kann man vieles erreichen, auch alleine, nur geht es eben zusammen schneller und besser und eine Gemeinschaft schafft auch eine gewisse Stärke, die auch wieder jeder Einzelne hat. Das wollen aber viele nicht, denn davor haben "die da Oben" Angst.
 

nine82

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#24
Ja angst schon aber die sehen das die wenigsten zusammenarbeiten und deshalb machen se weiter.

und da hab ichs wirklich falsch verstanden ^^ sorry nochmal
 

Hexe

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#25
Wir haben genau aber ganz genau das bekommen was wir verdient haben.

Der Ostdeutsche wird nie wieder sein Maul aufmachen - einmal reicht und voll in die Sch+++++ gegriffen

LG Hexe
 

isabel

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#26
Wir haben genau aber ganz genau das bekommen was wir verdient haben.

Der Ostdeutsche wird nie wieder sein Maul aufmachen - einmal reicht und voll in die Sch+++++ gegriffen

LG Hexe
Hallo, Hexe,

wieso so pessimistisch?:confused:

Andere Weisheit besagt, dass man am besten aus eigenen Fehlern lernt.
Man darf jetzt auch nicht mehr unterscheiden: Ossi oder Wessi.
Jetzt sind die "da Oben" und wir "da Unten".

Wir kennen uns verbinden und von einander lernen.:icon_daumen:
Ich denke, es gibt sehr viele, die die Geschichtelehre begriffen haben.:icon_klatsch:

MfG
Isabell
 

nine82

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#27
Ossis machn sehr wohl noch das Maul auf und davon nicht wenige das müssen se sogar um dem ost-west klichee herr zu werdn.
Und das ossi-wessi gelaber kann wirklich aufhören.
Solange die Leute nicht den Menschen sehen und nur sehen wieviel Geld er hat, welcher sozialen Schicht er angehört, was für ein denken er hat und welche meinung und woher er kommt gibts keine wirkliche gemeinschaft.
 

elemka

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#29
Wir haben genau aber ganz genau das bekommen was wir verdient haben.

Der Ostdeutsche wird nie wieder sein Maul aufmachen - einmal reicht und voll in die Sch+++++ gegriffen

LG Hexe
Das liest sich genauso schrecklich wie der Türke, der Russe, der Jude- letztlich ist in einer solchen Äußerung ein gewisser Hang zum Rassismus enthalten. Und nach 19 Jahren sollte diese Ost-West-Gehässigkeit ein ENDE haben, weil die da oben frohlocken, daß wir noch in solchen Bahnen denken, um unaufgefordert ihre Schandtaten fortzusetzen !!! :icon_neutral:
 
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#30
Das liest sich genauso schrecklich wie der Türke, der Russe, der Jude- letztlich ist in einer solchen Äußerung ein gewisser Hang zum Rassismus enthalten. Und nach 19 Jahren sollte diese Ost-West-Gehässigkeit ein ENDE haben, weil die da oben frohlocken, daß wir noch in solchen Bahnen denken, um unaufgefordert ihre Schandtaten fortzusetzen !!! :icon_neutral:

So unterschiedlich ist die Wahrnehmung/Auslegung. Ich sehe da keinerlei Hang zum Rassismus, sondern nur eine klare Aussage. Was hätte sie schreiben sollen, der ehemalige DDR Bürger? Bisserl umständlich...

Zitat von Hexe

Wir haben genau aber ganz genau das bekommen was wir verdient haben.

Der Ostdeutsche wird nie wieder sein Maul aufmachen - einmal reicht und voll in die Sch+++++ gegriffen

LG Hexe
 
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#31
Das liest sich genauso schrecklich wie der Türke, der Russe, der Jude- letztlich ist in einer solchen Äußerung ein gewisser Hang zum Rassismus enthalten. Und nach 19 Jahren sollte diese Ost-West-Gehässigkeit ein ENDE haben, weil die da oben frohlocken, daß wir noch in solchen Bahnen denken, um unaufgefordert ihre Schandtaten fortzusetzen !!! :icon_neutral:
Ist doch politisch so gewollt!

Wieso gibt es weiterhin "Arbeitslosenzahlen Ost und West" und nicht auch Nord-Süd?

Wieso wird weiterhin der "Aufbau Ost" gefordert und kein Aufbau D?
Murksel will nach der Wahl den "Aufbau Ost" (mal wieder) zur Chefsache machen.

Im "Westen" soll man sparen, damit der Osten weiterhin das Geld mit vollen Händen aus dem Fenster werfen kann.

Braucht man ein paar ...., kommen die meistens auch aus dem Osten, das nervt eben.

:cool:
 

nine82

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#32
Glaubst du an das Märchen Aufbau Ost? wachwerdn den gabs nie und wirds nie gebn .....

Und der Osten warf nie die Kohle zum fenster raus, eher der Westen wars .... Das dumme gelaber nervt echt, jeder weis das es keinen Aufbau Ost gab eher nen abbau wenn mans genau sehen will.
 
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#33
Glaubst du an das Märchen Aufbau Ost? wachwerdn den gabs nie und wirds nie gebn .....

Und der Osten warf nie die Kohle zum fenster raus, eher der Westen wars .... Das dumme gelaber nervt echt, jeder weis das es keinen Aufbau Ost gab eher nen abbau wenn mans genau sehen will.
:icon_eek:

geht das auch konkreter bzw. unmissverständlicher?
 

nine82

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#34
An dem Text ist nix unkonkretes.
Aufbau Ost war ne Lüge aber das haben die Menschen nach 20 Jahren nicht gerafft.
Solizuschlag? Den Zahlen Ossis sowie Wessis und war auch für Dinge wie "Desert Storm" gedacht.
Aber es wurde sich ja leicht gemacht und gesagt der Osten haut das ganze Geld raus.

Im Grunde ist es so nichtnur mit aufbau Ost sondern Allgemein wenn die Regierung das Geld was sie Einnehmen dafür verwenden würden, wofür es ist, hätten se wahrscheinlich kaum Schulden und es würde ein bissel besser laufen.
Die nehmen milliarden an Geldern ein auch jetzt noch siehe Mehrwertsteuer, Einkommenssteuer etc das ist ja nicht weg durch die Wirtschaftskrise.
Ich Frage mich was die mit der ganzen Kohle wirklich machen wo das alles hinfliesst aussa in ihre Reisen und Diäten nur die können keine milliarden aufbrauchen,wer weis ob nicht auch die schulden eine Lüge sind.
 
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#35
Wieso wird weiterhin der "Aufbau Ost" gefordert und kein Aufbau D?
Murksel will nach der Wahl den "Aufbau Ost" (mal wieder) zur Chefsache machen.
Jaja, sie bleibt ihrer Heimat treu ergeben.
aufbau Ost, Abriss/ Vernichtung West.

Ich hab sie damals gewählt, ich Blöde.
Heute bin ich schlauer.

Ich finde es nicht schlimm Ossi/ Wessi zu verwenden.
Wir sind in unterschiedlichen Systemen und Welten aufgewachsen, und haben unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Eigentlich, bei korrektem Gedankenaustausch, können wir doch nur voneinander profitieren, wenn denn mal der Ossi auf den Wessi hören würde, und der Wessi auf den Ossi.
 
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