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Was wenn das ALG weniger als Hartz4 Empfänger ist?

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

stefan

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#1
Hallo liebe Forumsteilnehmer,
ich habe ein spezielles Problem:

Unzwar bin ich noch Berufstätig und beziehe:

1200(Brutto)(900 Netto)
und habe bei selben Arbeitgeber
bloss Tochterfirma einen 400 Euro Minijob.

Also insgesamt 1300 Euro zum leben.

Jetzt kann es mir passieren das ich demnächst
nach 6 Jahren Betriebszugehörigkeit arbeitslos
werde.

Wenn ich jetzt aber Arbeitslos werde, dann wird
der Mini-Job nicht angerechnet.

Das bedeutet nur die 1200 - hat zur Folge
das ich 540 Euro ALG bekomme.

Davon muss ich aber meine Miete zahlen.

540 ALG
-300 Miete
= 240 EURO zum Leben.

Jetzt bin ich besorgt, denn damit hab ich fast die hälfte eines H4 Empfängers zum leben. Was kann man da tun?

Hoffe ihr könnt mir Tipps geben.

Grüße,
Stefan
 
E

ExitUser

Gast
#2
stefan sagte :
Hallo liebe Forumsteilnehmer,
ich habe ein spezielles Problem:

Unzwar bin ich noch Berufstätig und beziehe:

1200(Brutto)(900 Netto)
und habe bei selben Arbeitgeber
bloss Tochterfirma einen 400 Euro Minijob.

Also insgesamt 1300 Euro zum leben.

Jetzt kann es mir passieren das ich demnächst
nach 6 Jahren Betriebszugehörigkeit arbeitslos
werde.

Wenn ich jetzt aber Arbeitslos werde, dann wird
der Mini-Job nicht angerechnet.

Das bedeutet nur die 1200 - hat zur Folge
das ich 540 Euro ALG bekomme.

Davon muss ich aber meine Miete zahlen.

540 ALG
-300 Miete
= 240 EURO zum Leben.

Jetzt bin ich besorgt, denn damit hab ich fast die hälfte eines H4 Empfängers zum leben. Was kann man da tun?

Hoffe ihr könnt mir Tipps geben.

Grüße,
Stefan
Du solltest einen Wohngeldantrag stellen.

Gruß aus Ludwigsburg
 

Gute Fee

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#3
Hallo Stefan,

Wohngeld würde ich in deinem Fall auch auf jeden Fall beantragen und ebenfalls die Befreiung von den Gebühren der GEZ.

Dein Minijob wird zwar nicht auf das ALG I anerkannt, aber wenn ich dich richtig verstanden habe, ist der Verlust des Minijobs nicht bedroht? Oder doch?

Von 240,00 Euro kann man m.E. nicht leben. Denn was nach Miete "zum Leben" bleibt, beinhaltet ja schließlich Essen, Trinken, Kleidung, Putzen, Waschen, Hygiene (evtl. Tabakwaren), Telefon, Handy, Internet, Strom, Kabelgebühren. Dies alles sind keine Luxusgüter und betrifft fast jeden von uns. Ich kann dich also sehr gut verstehen. Als ich noch ALG I bezog, bin ich auch nicht mit meinem Geld ausgekommen, obwohl ich mehr hatte als du. Von heute als ALG II-Empfängerin mal ganz zu schweigen... :cry:

Ich wünsche dir ganz viel Glück, daß du deinen Job und auch Minijob in der Firma behalten wirst *daumen drück*.

Aber abschließend mal eine Frage: Wie kommst du jetzt darauf, daß du mit 240,00 Euro nur fast die Hälfte eines ALG II-Empfängers zur Verfügung hast? Welcher ALG II-Empfänger (außer Zuschlägen) bekommt denn einen Regelsatz von fast 480,00 Euro ??? Da ist deine Denkweise falsch.

LG
Die gute Fee :)
 

MissMarple

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#4
Ich denke du würdest dann ALG1 und auch ALG2 ( also aufstockend ) bekommen.

Bei meinem Freund war das damals zumindest so, als das ALG1 nach der Ausbildung unter dem Bedarfssatz lag.

ALG1 kommt dann vom Arbeitsamt, ALG2 von der Arge. Erst muss du aber den ALG1 Bescheid haben, um dann eine Bedarfsermittlung bei der ARGE durchführen lassen zu können vermute ich.

MissM.
 
E

ExitUser

Gast
#5
MissMarple sagte :
Ich denke du würdest dann ALG1 und auch ALG2 ( also aufstockend ) bekommen.

Bei meinem Freund war das damals zumindest so, als das ALG1 nach der Ausbildung unter dem Bedarfssatz lag.

ALG1 kommt dann vom Arbeitsamt, ALG2 von der Arge. Erst muss du aber den ALG1 Bescheid haben, um dann eine Bedarfsermittlung bei der ARGE durchführen lassen zu können vermute ich.

MissM.
ALG II ist aber nachrangig... und ich empfehle immer erst den Wohngeldantrag überprüfen zu lassen, denn wenn es ALG II ergänzend gibt, fällt man auch unter das SGB II - nicht sehr erstrebenswert, meiner Meinung nach. Das würd ich nur beantragen, wenn es gar nicht anders geht...

Gruß aus Ludwigsburg
 

gelibeh

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#6
Achtung!! Wenn Du ALG1 beantragst, musst Du drauf achten, dass die Stundenzahl des Minijobs unter 15Stunden die Woche bleibt. Sonst gibt es kein ALG1.
Von dem Minijob bleiben dann 165€ bei ALG1 anrechnungsfrei.
 

stefan

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#7
Vielen Dank für euere Tipps, das hilft mir schonmal ein Stück weiter.
Bleibt nur zu hoffen das ich schnell genug was neues finde.
 

MissMarple

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#8
Also hier bei uns gibt es gar kein Wohngeld mehr soweit ich weiß seit HartzIV.

Wer EU ist, bekommt vom Sozialamt oder Grundsicherung Zusatzleistungen, wer nicht EU ist, geht zur ARGE, bekommt dort Aufstockung.

MissM.
 
E

ExitUser

Gast
#9
MissMarple sagte :
Also hier bei uns gibt es gar kein Wohngeld mehr soweit ich weiß seit HartzIV.
Worauf beziehst du dich?

Also, ich bekomme Wohngeld... trotz Harz IV :)

allerdings nicht für mich, weil Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft keinen Anspruch haben.

Ich bekomme es für meine Töchter...

somit ist die Aussage, die da oben von dir steht, falsch.

Und: das Wohngeldgesetz gilt bundesweit...

Gruß aus Ludwigsburg
 
Status
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