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Was tun gegen zu hohe Stromrechnung?

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kleine

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#1
Hallo,
ich habe noch ein anderes Kümmernis, das ich jetzt angehen möchte.

Und zwar hat mein Vermieter einen Zwischenzähler durch einen eigenen Stromzähler ersetzen lassen und mich bei E.ON angemeldet. Das war im Frühjahr.

2 Monate später bekam ich eine horrende Verbrauchsabrechnung, die über 100 Euro liegt, und der Abschlag wurde auf monatlich 90 Euro festgelegt.

Soviel habe ich zuvor noch nie an Strom verbraucht. Vorher habe ich auch Stromrechnungen meines Vermieters bekommen, welche nicht über diese Summen gehen. Dort zahlte ich monatlich 15 Euro und hatte ne Nachforderung von gut 30 Euro bekommen. Nur leider taugt die Abrechnung nichts, da kein Brifkopf und Zahlungsempfänger draufsteht.

Ich zahle jeden Monat 30 Euro auf mein Vertragskonto ein.

Ich habe keinen Zugriff auf den Stromzähler.

Was ist zu tun damit hier der Strom nicht weg bleibt?
 

physicus

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#2
rofl, du kommst an den zähler nicht ran?

wie willst du denn vermeiden/feststellen das du nicht den strom für einen weiteren verbraucher zahlst?
viell. sogar für deinen vermieter?

...und wie kommt er dazu, dich bei einem stromanbieter unter vertrag zu bringen?
das ist immer noch mieterangelegenheit, weil man sich ja den günstigsten raussucht und der ist mit sicherheit NICHT eon. ^^
 

kleine

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#3
rofl, du kommst an den zähler nicht ran?
Korrekt. Dieser befindet sich im Haupthaus. Das betrete ich nicht so einfach.

wie willst du denn vermeiden/feststellen das du nicht den strom für einen weiteren verbraucher zahlst?
viell. sogar für deinen vermieter?
Vielleicht hat er sogar extra einen Stromsauger drangehängt. Was weiß ich denn ...

das ist immer noch mieterangelegenheit, weil man sich ja den günstigsten raussucht und der ist mit sicherheit NICHT eon. ^^
Das hatte ich nach der ersten Ablehnung aufgegeben.

Was kann ich tun?
Welche Schritte sollte ich nun einleiten?
 

Kerstin_K

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#4
Und rein rechtlich gesehen: Wie kann eigentlich der Vermieter für den Mieter einen Vertrag mit einem Stromanbieter abschließen?

Was steht eigentlich zu dem Thema in Deinem Mietvertrag?
 

kleine

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#5
Zum Thema Strom? So weit ich es erkennen kann, gar nichts. Worauf möchtest du hinaus?

Es handelt sich um einen standard Mietvertrag für Wohnungen als Vordruck von Haus & Grund.
 

physicus

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#6
such dir einen billigeren stromanbieter raus und kündige den, dann wird man sehen ob an dem zähler manipuliert wurde, oder ob noch andere verbraucher dran hängen.
ist das der fall wirds eng für deinen vermieter...

du hast das recht dir auf dem markt einen anbieter für strom zu suchen den DU möchtest nicht der vermieter, schliesslich musst du den strom zahlen und nicht er!
 

kleine

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#7
Auch noch nach dieser Zeit und mit "Schulden" beim Versorger?
 
E

ExitUser

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#8
Wenn die Nebenkosten den Haushaltsstrom nicht beeinhalten, ist es deine Verantwortung und vor allem dein gutes Recht, den Anbieter auszusuchen.

Der Zähler muss ebenfalls für dich jederzeit frei zugängig sein, da du ja oft selbst die Zählerstände ablesen musst.

Schon mal an Mietverein oder Mieterberatung gedacht? Das scheint ja vor allem ein Problem mit dem Vermieter zu sein.

Deinen Verbrauch kannst du einschätzen. Mehr als 30 Euro bei einer Person wären fast nur erklärbar, wenn du Heizung, Warmwasser oder sonstige Stromfresser betreibst.
 

kleine

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#9
Ja, da habe ich schon dran gedacht, nur leider kostet das Geld, welches ich im Moment nicht habe. Ich werde von mehreren Seiten in die Enge getrieben.
 
E

ExitUser

Gast
#10
Ja, da habe ich schon dran gedacht, nur leider kostet das Geld, welches ich im Moment nicht habe. Ich werde von mehreren Seiten in die Enge getrieben.
Bist du dir sicher? Für sozial Schwache ist die Beratung oft kostenlos. Das musst du aber in deiner Gemeinde rausfinden. Sonst den Vermieter um Aufklärung bitten.
 

physicus

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#11
schon aus gründen der gefahrenabwendung MUSST du an den kasten kommen, ich denke mal dort befinden sich auch die wohnungshauptsicherungen?

im zweifelsfall könntest du natürlich auch zugucken wie deine bude abbrennt, bei einem kurzschluss/überlastung etc.
 

kleine

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#12
Also, der Sicherungskasten ist in meiner Wohnung. Der Stromzähler ist im Keller meines Vermieters. Den Zähler habe ich noch nie gesehen.

Kann ich die Forderung der E.ON irgendwie anfechten?

Ich werde auch mal sehen was sich in Sachen anderer Stromanbieter machen lässt.
 

nightangel

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#13
Also, der Sicherungskasten ist in meiner Wohnung. Der Stromzähler ist im Keller meines Vermieters. Den Zähler habe ich noch nie gesehen.

Kann ich die Forderung der E.ON irgendwie anfechten?

Ich werde auch mal sehen was sich in Sachen anderer Stromanbieter machen lässt.
Denke schon das du das anfechten kannst, schließlich hast nicht du den Vertrag mit EON abgeschlossen sondern dein Vermieter. Rein theoretisch bräuchtest du garnicht zahlen du hast nichts unterschrieben oder? Und wenn im Mietvertrag dazu auch nicht fest gehalten wurde hat dein Vermieter da kaum eine Handhabe. Wenn seine Unterschrift unter dem Stromvertrag steht muss er den auch zahlen wenn du es nicht tust.

Ein neuer Stromanbieter übernimmt auch meist die Kündigung beim alten Anbieter. Wenn du einen gefunden hast, frag dort einfach mal wie es rechtlich in deiner Angelegenheit aussieht, da du den alten Vertrag ja garnicht abgeschlossen hast.

Und der Stromzähler muss für dich zugänglich sein, wie sollst du sonst kontrollieren können ob die Abrechnungen die kommen auch stimmen?
 

physicus

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#14
Kann ich die Forderung der E.ON irgendwie anfechten?

Ich werde auch mal sehen was sich in Sachen anderer Stromanbieter machen lässt.
hast du denn eine unterschrift auf dem vertrag geleistet?

selbst wenn, kannst du jederzeit kündigen, allerdings solltest du das dem neuen anbeiter überlassen, dann hast du keine ausfälle in der übergangszeit.

es kann natürlich passieren, das der neue dich mit schulden nicht unter vertrag nehmen will/kann, dann geh am besten zu deinem SB und verlange für die stromschulden ein darlehen der ARGE.
 

lupe

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#15
Hi,

Und zwar hat mein Vermieter einen Zwischenzähler durch einen eigenen Stromzähler ersetzen lassen und mich bei E.ON angemeldet. Das war im Frühjahr.
Ich kenne zwar nur einen Stromzähler, aber egal. Ein Vermieter meldet immer erstmal bei einem bekannten Energielieferanten (z.B. RWE, E.O.N. Vattenfall) an. Du kannst jederzeit wechseln.

Ich habe keinen Zugriff auf den Stromzähler.
Habe ich selber auch. Mit einem K2 Schlüssel!!! War früher schwierig, solch einen Schlüssel zu bekommen. Solltest in jedem "Schlüsseldienstladen" erhalten...
 

kleine

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#16
Ich stehe zur Zeit doch ein wenig neben mir. Wie würdet ihr jetzt vorgehen?

Die Strom-Sperre wurde konkret angedroht wenn ich nicht umgehend knapp 300 Euronen löhne.

Ich denke mir, jetzt könnte ein Antrag auf Übernahme der Stromschulden fruchten mit diesem Hinweispapier:
http://www.elo-forum.org/kosten-unterkunft/29479-anspruch-%DCbernahme-energieschulden.html

Aber was mache ich mit der EON? Ich kann keinen Abschlag von 90 Euro monatlich berappen. Ausserdem halte ich den Verbrauch für sehr fragwürdig. Das hatte ich bislang noch nie.

Dann kann ich versuchen den Anbieter zu wechseln, was aber leider Zeit braucht.

Hat noch jemand konkrete Tipps?
 

Helga Ulla

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#17
Die Zähler gehören doch meistens einem Anbieter, wie hier im Rheinland meist RWE.
Bei Euch im Norden wird es evtl ein anderer ehemaliger Versorger sein.
Melde denen und der EON, das der Zähler kaputt sei. Dann müssen die sich kümmern.

Oder geh zum Mieterverein und lass Dich dort beraten.
 

Speedport

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#18
Ich stehe zur Zeit doch ein wenig neben mir. Wie würdet ihr jetzt vorgehen?

Die Strom-Sperre wurde konkret angedroht wenn ich nicht umgehend knapp 300 Euronen löhne.

Ich denke mir, jetzt könnte ein Antrag auf Übernahme der Stromschulden fruchten mit diesem Hinweispapier:
http://www.elo-forum.org/kosten-unterkunft/29479-anspruch-%DCbernahme-energieschulden.html

Aber was mache ich mit der EON? Ich kann keinen Abschlag von 90 Euro monatlich berappen. Ausserdem halte ich den Verbrauch für sehr fragwürdig. Das hatte ich bislang noch nie.

Dann kann ich versuchen den Anbieter zu wechseln, was aber leider Zeit braucht.

Hat noch jemand konkrete Tipps?
Solange Du keine Antwort auf die einfache Frage, ob Du eine Unterschrift geleistet hast oder nicht, gibst, kann Dir eigentlich niemand einen konkretenTip geben.
 

kleine

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#19
Solange Du keine Antwort auf die einfache Frage, ob Du eine Unterschrift geleistet hast oder nicht, gibst, kann Dir eigentlich niemand einen konkretenTip geben.
Nein, ich habe KEINE UNTERSCHRIFT geleistet. :icon_smile:
 

kleine

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#21
Worauf möchtest du hinaus?
Aus deinem Beitrag werde ich nicht schlau.
 

Cigan

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#22
Was ich hier lese,nehme ich an,daß dein Vermieter irgend welchen Betrug gemacht hat !
1. Bei Anbieter Wechsel brauchst du die alte Rechnung !
2.Braucht der neue Strom Lieferant einen Vertrag mit dir und eine Unterschrift!
3.Muß dein jetziger Strom Lieferant prüfen,wo der Strom hinkommt,bzw. ob jeand angezapft hat.
4.Sollte das der Fall sein,so ist das Betrug und muß zur Anzeige gebracht werden!
 

kleine

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#23
Was wären denn die ersten Schritte, die ich jetzt unternehmen muss um da Klarheit zu schaffen?
 

Cigan

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#24
Laß die Prüfung von deinem jetzigen Strom Lieferanten durch führen,wegen dem Verdacht ,daß angezapft wurde,wenn die nicht wollen,mit dem Hinweis,daß du zur Staatsanwaltschaft gehst und Anzeige wegen Betrug machst!
Solltest du das alleine nicht hinbekommen,dann hole dir einen Beratungsschein vom Amtsgricht und gehe zu einem guten Anwalt !
 

lupe

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#25
Und zwar hat mein Vermieter einen Zwischenzähler durch einen eigenen Stromzähler ersetzen lassen
Der Vermieter kann keinen eigenen Stromzähler installieren!!! Der ist vorhanden und wird durch den Stromlieferanten Deines Vertrauens benutzt.

Du kannst Dir einen K2 Schlüssel besorgen, um Zugang zum Zähler zu bekommen und Deinen Stromverbrauch im Auge zu behalten.
 

Kerstin_K

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#26
Vor allen Dingen, was ich immer noch nicht verstehe: Du hst nichts unterschrieben. Also hast Du gar keinen Vertrag mit dem Stromanbieter. Hat Dein Vermieter Deine Unterschrift gefälscht oder was ist da gelaufen?
 

kleine

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#27
Genau das weiß ich eben selber nicht.

Ein Zwischenzähler wurde durch einen normalen Stromzähler ersetzt. Nachdem der Zähler eingebaut war, wurde ich von der EON angeschrieben mit einem Willkommensschreiben.

Dabei habe ich nie irgendetwas unterschrieben für die. Gibt es also gar keine Vertragsgrundlage?

Tut mir leid, wenn ich so "dumme" Fragen stelle. Bin zu lange zu folgsam gewesen, und dabei es zu ändern.
 

Kerstin_K

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#28
Genau die Vertragsgndlage ist der springende Punkt. Das nußt Du rausfinden. Frag Doch mal bei EON an. Irgndwer muss irgendwann einen Vertrag mit denen geschlossen haben.
 
E

ExitUser

Gast
#29
Das ist alles sehr verwirrend. Da hilft vermutlich nur, mit allen Unterlagen zur Verbraucherberatung oder direkt zum Anwalt zu gehen und alle Beteiligenten zur Stellungnahme aufzufordern. Wenn EON bei euch der Netzbetreiber und Regelversorger ist, kann es schon sein, dass ein Vertrag auch ohne Unterschrift zustande kommt.

Wir können dir da leider nichts Konkretes sagen, weil wir die genauen Umstände nicht kennen ...
 

FrankyBoy

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#31
An deiner Stelle würde ich folgendes tun:

1. Dir muss der Zugang zu dem Zähler jederzeit möchlich sein - mehr dazu: Stromzähler - wo darf er hängen? | aus Forum Mietrecht | wer-weiss-was
Aufgrund dessen und auch aufgrund der Tatsache, dass dein derzeitige Anbieter nicht gerade günstig ist, würde ich mir hier Verivox: Stromtarife Gaspreise Telefontarife DSL-Tarife Internettarife Handytarife im Vergleich einen neuen Versorger auswählen weil es dein Recht nach

2. Art. 2 GG Vertragsfreiheit – Wikipedia deinen Vertragspartner, selber aus zu suchen kannst - schaue mal in deinen Mietvertrag ob du Fallen erkennst. Und

3. Erscheint mir die Berechnung deines monatlicher Abschlags skuril - kanst du mal das Dokument ins Forum stellen? Kommt es vom vermieter oder vom Versorger?

4. Denke ich, dass du in technischen Fragen hier eine gute Hilfe erwarten kannst: energie-bewusstsein.de - Infos über Energiesparen, Energieeffizienz und alternative Energiequellen. Wir fördern Bewusstsein!
 

Nur_mal_So

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#32
Zuallererst solltest Du ein wenig planvoll vorgehen!

Und auch einige Grundsätze beachten...

Also, wenn der Vermieter dir bisher Strom über einen Zwischenzähler zur Verfügung gestellt hat und jetzt einen eigenen Zähler vom Energieversorger für dich hat installieren lassen, dann ist das völlig in Ordnung.
Den Vertrag mit dem Grundversorger hast Du selber abgeschlossen, nämlich indem Du Strom beziehst. Eine Unterschrift ist dazu nicht notwendig.
Diese Grundversorgung kann von dir jederzeit gekündigt werden, am einfachsten geht das wenn du dir einen anderen Anbieter suchst, dieser kündigt dann beim bisherigen Versorger.

Was die Höhe des Verbrauchs angeht, so solltest du zum Vermieter gehen und den Zähler kontrollieren, da es ja ein neuer Zähler ist, sollte es recht einfach sein den bisherigen Verbrauch zu ermitteln.
Sollte der Anfangsstand nicht "0" gewesen sein, so sollte in deinem Begrüßungsschreiben auch dieser vermerkt sein.

Häufig wird der Stromverbrauch üblicher Haushaltsgeräte leider völlig unterschätzt, hinzu kommt das der Grundversorgungstarif (der durch den Strombezug automatisch geschlossen wurde) eben auch der teuerste Tarif ist und die Versorger lieber etwas Guthaben auszahlen als auf eine Nachzahlung zu warten.
Daher kommen vermutlich die recht hohen Abschläge.

Wenn du deinen bisherigen Jahresverbrauch (in kwh) bei dem Versorger angibst, dann passen die aber im Normalfall die Abschläge an.

Wie wird denn in der Wohnung geheizt, gekocht und Warmwasser bereitet, wieviele Personen leben dort?
Wie hoch war der bsiherige Verbrauch?

Als wichtigstes solltest du auch beachten, Strom wird in kwh gemessen und abgerechnet, nicht in Euro.
Auch für Gespräche/Schriftverkehr mit dem Versorger solltest du dies beachten.
Die Angabe von Eurobeträgen nützt überhaupt nichts, denn die Stromkosten sind eben regional sehr unterschiedlich und insbesondere auch vom Gesamtverbrauch abhängig.
Zumal die Versorger die Abschläge eben häufig unterschiedlich veranschlagen, und es auch noch unterschiedliche Anzahlen an Abschlagszahlungen gibt.
Vergleichen kann man daher nur den tatsächlichen Verbrauch.

Gruß
 

kleine

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#33
Verbrauch nach altem Zähler (Zwischenzähler): 1825 Kwh/Jahr
Jahresverbrauch nach neuem Zähler: 3832 Kwh/Jahr

:icon_eek: Und das kann nicht angehen!

Es leben zwei Personen in diesem Haushalt. Es wird nicht täglich gekocht. Die Waschmaschine läuft durchschnittlich 3 mal in der Woche. Es gibt keinen Durchlauferhitzer oder Boiler. Kein Fernsegerät, nur PC und Laptop.

Welches Dokument interessiert?
Die Abrechnung mit der gleichzeitig der Abschlag hochgesetzt wurde?
 

lupe

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#34
Hi,

hier antworten ja eine Menge Leute....

Mich würde mal interessieren, was denn ein ZWISCHENZÄHLER ist? Hoffe auf zahlreiche Antworten der "EXperten".

@ franky boy...
1. Dir muss der Zugang zu dem Zähler jederzeit möchlich sein - mehr dazu: Stromzähler - wo darf er hängen? | aus Forum Mietrecht | wer-weiss-was
Jo, das kannst schon mal knicken!!! Viele Zähler, so auch meiner, ist in einem Raum (meist Keller) installiert, in dem man nur mit einem K2 Schlüssel reinkommt.

@ kleine
Ein Zwischenzähler wurde durch einen normalen Stromzähler ersetzt. Nachdem der Zähler eingebaut war, wurde ich von der EON angeschrieben mit einem Willkommensschreiben.
Dürfen die so gar nicht machen. Es sei denn, Du warst/bist schon bei EON. Ansonsten kommt mir das so vor, wie einige Telekommunikationsunternehmen vorgehen. Und das ist auch untersagt.

Verbrauch nach altem Zähler (Zwischenzähler): 1825 Kwh/Jahr
Jahresverbrauch nach neuem Zähler: 3832 Kwh/Jahr

:icon_eek: Und das kann nicht angehen!

Es leben zwei Personen in diesem Haushalt. Es wird nicht täglich gekocht. Die Waschmaschine läuft durchschnittlich 3 mal in der Woche. Es gibt keinen Durchlauferhitzer oder Boiler. Kein Fernsegerät, nur PC und Laptop.

Welches Dokument interessiert?
Die Abrechnung mit der gleichzeitig der Abschlag hochgesetzt wurde?
Jo, ein wenig heftig. Ich kenne aus eigener Erfahrung den Verbrauch von 3 Personen (da waren echt ne Menge Stromverbraucher an) und auch meinen eigenen (ca. 800 Kw pro Jahr)
 

Nur_mal_So

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#35
Also der alte Verbrauch von 1800 kwh pro jahr für 2 Personen war schon sehr niedrig.
Der Verbrauch von 3800 kwh ist allerdings für 2 Personen recht hoch, wenn keine Warmwasserbereitung mit Strom erfolgt.

Trotzdem liegen die Verbräuche durchaus im Rahmen des möglichen.
Die Aussage es gebe nur den PC kann bei jemandem der viel zu Hause ist, durchaus ein entscheidender Posten beim Stromverbrauch sein...übliche PC insbesondere die jetzt etwa 2-5 Jahre alten Geräte verfügen über sehr leistungssarke Komponenten, die aber über nur unzureichende Stromsparfunktionen verfügen und daher einen entsprechend hohen Energieverbrauch verursachen.

Moderne PC liegen beim normalen surfen so bei etwa 100-150 Watt inkl. Monitor, die angesprochenen etwas älteren Geräte auch mal gerne bei 300 Watt.
Wenn da ggf. noch eine leistungsstarke Grafikkarte verbaut ist (für den Powergamer), dann auch bis zu 500 Watt.

Bei entsprechenden Betriebszeiten kommt da einiges zusammen.

Dazu kommen so beliebte Geräte wie der Halogen-Deckenfluter...

Ich vermute dass der Zwiscehnzähler aufgrund seines Alters inzwischen einfach zuwenig gezählt hat (passiert gerne bei sehr alten Zählern) oder schlicht bei der Installation des Zwischenzählers nicht alle Stromkreise deiner Wohnung erfasst wurden und das jetzt durch den Umbau nachgeholt wurde.

Zu guter letzt der Hinweis auf den Versorgerwechsel!
4000kwh Strom kann man für 800€ jährlich bekommen, aber beim falschen Versorger auch für über 1000€!

Gruß
 

Atlantis

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#36
Der Verbrauch von 3800 kwh ist allerdings für 2 Personen recht hoch, wenn keine Warmwasserbereitung mit Strom erfolgt.

Durchschnittlicher Stromverbrauch im Haushalt pro Jahr nach Haushaltsgrößen in. Deutschland: Einpersonen-Haushalt etwa 1.600 kWh ...
Durchschnittlicher Stromverbrauch
2 Personen 3200 kwh
3 Personen 4800 kwh

Nur dem Arbeitslosen soll Suggeriert werden das sein Verbrauch recht hoch sei.
Beim Stromverbrauch sind die Preiserhöhungen der lezten Jahre recht hoch und eine Bereicherung der Anleger an der Strombörse.
 

Nur_mal_So

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#37
Durchschnittlicher Stromverbrauch
2 Personen 3200 kwh
...
Nur dem Arbeitslosen soll Suggeriert werden das sein Verbrauch recht hoch sei.
Ja, aber in diesem Durchschnittsverbrauch ist auch der Stromverbrauch enthalten den Wohnungsnutzer über die Nebenkosten als Allgemeinstrom bezahlen!

Wir werden dieses Jahr einen Stromverbrauch mit 2 Personen von 3500-3700 kwh haben, inkl. Warmwasserbereitung über elektrischen Durchlauferhitzer, 13 Jahre altem Kühlschrank, 2 Gefrierschränken, Trockner und elektrischer Heizung im Bad!

Da kann ich mir wohl erlauben zu sagen, dass ein Verbrauch von 3800 kwh im Jahr ohne elektrische Warmwasserbereitung schon recht hoch ist.

Ich will hier niemandem grundlos suggerieren, dass er viel Strom verbraucht, klar ist auch dass der Regelsatz deutlich zuwenig für Haushaltsenergie vorsieht.
Aber wenn jemand recht viel verbraucht für seine Haushaltsbedingungen dann kann man das ruhig erwähnen!

Gruß
 

kleine

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#38
So, die Geschichte geht weiter. Heute war der böse Mann an der Tür und wollte die Energieversorgung einstellen, obwohl wir bereits einen Rechtsanwalt zur Klärung eingeschaltet haben.

Ende vom Lied: Wir musste einen Batzen Geld hinlegen, damit er unverrichteter Dinge abzieht, und haben nun kaum noch genug Geld um den Kühlschrank bis zum Ende des Monats füllen zu können.

Ich habe Belege über die angedrohte Stromsprerre und eine Quittung über die geleistete Zahlung. Damit stelle ich jetzt ein Antrag auf Übernahme der Kosten beim Sozialzentrum, damit wir nicht hungern müssen.

Man muss bedenken, dass wir eine 30% Sanktion haben, und zusätzlich Geld angerechnet wird für eine strittige Rückforderung. Jetzt auch noch das!

Nun noch ein paar Fragen: Ist die Übernahme der entstandenen Kosten per Einstweiligen Rechtsschutz einklagbar? Könnte mein Antrag irgendwelche negativen Auswirkungen nach sich ziehen?
 

kleine

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#39
Heute flatterte mir eine neue Rechnung ins Haus. Darin werden mir unter anderem der Außendienstmitarbeiter in Rechnung gestellt und einiges an Mahngebühren.

Kann ich mich gegen diese Posten wehren? Irgendwie sehe ich nicht ein auch noch dafür zu bezahlen, dass ich so in Bedrängnis gebracht wurde, weil die so starr sind und meinen Anwalt ignorieren.
 

Sariel

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#40
Sofern der Beitrag noch relativ aktuell sein sollte
In welchem bundesland wohnst du ?
Sofern es sich um die EON Bayern handelt, kann ich dir vlt behilflich sein,
da ich dort 2 Jahre gearbeitet habe und auch Inkasso / MahnMitarbeiter sehr gut kenne, ebenso wie die Bearbeiter der Privatkundenbetreuung bis hoch zu Abteilungsleitung ;-)


Kleine Anmerkung.

Ein Wohnungswechel muss immer dem regionalen Stromversorger durch Mieter oder Vermieter gemeldet werden, sofern der Zähler dem regionalen netzbetreiber gehört. Eine Unterschrift unter einem GRUNDVERSORGUNGSVERTRAG ist hierfür nicht notwendig, da wie bereits erwähnt, die Zustimmung durch die Entnahme des Stroms aus der Steckdose erfolgt ist. Bei einem Versorgerwechsel brauchst du ebenso nicht, wie hier beschrieben, mit "Ausfällen" rechnen.
Ein Wechsel des EVUs dauert idR 4-6 Wochen, je nachdem wie schnell der neue Lieferant seine Netznutzungsanmeldung an den regionalen versorger weitergibt und wie schnell selbiger darauf reagiert.

Sofern ein Außendienstler vor der Tür steht, lies mit ihm den Zähler ab und kontaktiere danach umgehend die Serviceline des Anbieters - Die Mitarbeiter der Serviceline haben nach Rücksprache mit der internen Mahnabteilung die Möglchkeit an Hand des Zählerstandes die Sperrung abzuwenden. Ferner kann mit dem neuen Zählerstand auch ein pot. Jahresverbrauch errechnet werden womit deine Abschlagszahlungen problemlos angepasst werden.

Das günstigste ist jedoch bei deinem Versoger anzurufen, nach dem Anfangszählerstand zu fragen und dann den neuen mitzuteilen. Die Versoger haben intern richtlinien zur Verbrauchsfestsetzung an Hand der Whggröße und der Personenzahl in der Whg. Sofern der Verbauch jedoch geringer ausfällt wird dieser in der Regel problemlos angepasst.

LG Sariel
 
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