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Was tun bei inkompetentem FM und stummen SB?

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Maintalerin

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#1
Meine Tochter hat am 1.9.2006 ihre Ausbildung begonnen. Das habe ich bereits im Juli meiner FM und der SB mitgeteilt und Anfang August eine Kopie des Ausbildungsvertrags übersendet.
Gestern nun der Anruf meiner FM ihr wäre aufgefallen, dass für meine Tochter diesen Monat kein Geld mit angewiesen wurde da man nicht wüsste was denn nun mit ihr sei?

Auf meinen Hinweis, dass die Unterlagen längst vorliegen (einmal an sie, einmal an die SB) und ich ihr in unserem letzten persönlichen Gespräch auch mitteilte, dass meine Tochter einen sicheren Ausbildungsplatz habe, nur Schweigen. Dann die Frage ob denn BAB beantragt worden sei?

Meine Tochter ist 17, wohnt auch weiterhin zu Hause.
Nettogehalt werden ca. 300 Euro sein. Fahrtkosten hat sie 74 Euro monatlich, der Mietanteil (ein Drittel) sind 250 Euro inklusive Heizkosten.
Wir bezogen und beziehn alle ALG II (2 Erw. plus meine Tochter), ich verdiene etwa 300 Euro netto aus selbständiger Tätigkeit monatlich dazu.

Nachdem ich ihr das erklärt habe fragte sie mich, ob ich einen Ablehnungsbescheid für das BAB vorliegen hätte?
Häääääh?
Meine Tochter ist überhaupt nicht berechtigt dafür, da die Anspruchsvoraussetzungen gar nicht erfüllt werden.
Irgendwie kapiert sie das aber nicht und es ist auch nicht die erste Panne die sie sich leistet.

Und mit meiner SB funktioniert auch nix mehr seit ich die neue FM habe.

Normalerweise müsste ich jeden Monat einen Änderungsbescheid erhalten wegen meiner Tätigkeit (Einkommen ist immer unterschiedlich), kriege ich aber nicht. Schriftliche Anfragen werden seit Mai ignoriert. Ich kann nicht mehr nachvollziehen was berechnet wird und ob die Überweisungen stimmig sind.
Umlagenabrechnung liegt seit April dort vor, mein Vermieter hat noch immer trotz mehrerer telefonischer Zusagen sein Geld nicht.
5 Monate lang nicht fähig das zu berechnen?
Unterlagen liegen ALLE vor.
Zahle seit Juni mehr Miete, weiss gar nicht ob ich die auch kriege.
Meine Bewilligung läuft Ende September aus, Folgeantrag ist gestellt.

Mein Ansparbetrag ist nun völlig drauf gegangen für die Monatskarte und die Arbeitskleidung meiner Tochter plus die erhöhte Mietzahlung für 4 Monate.

Ach ja, ich unterstehe der Optionskommune Main-Kinzig-Kreis und meine FM ist von der AQA.
Mir scheint irgendwie dies ist alles so gewollt und wird absichtlich rausgezögert. Nur was soll das bringen?

Ich denke, es wird langsam Zeit einen Anwalt einzuschalten oder was meint ihr was ich machen sollte?
 

Prak

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#2
Das persönliche Gespräch suchen, Frist setzen, falls sich die Ansprechpartner unversöhnlich zeigen, um ein Gespräch mit dem Vorgesetzten bitten.

Nach 6 Monaten besteht die Möglichkeit wegen Untätigkeit zu klagen.
 

heuschrecke

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#3
Maintalerin sagte :
Ich denke, es wird langsam Zeit einen Anwalt einzuschalten oder was meint ihr was ich machen sollte?
Das sehe ich ganz genau so. Denn je länger Du noch wartest, desto undurchschaubarer wird dieser Wust. Und irgendwann hat da kein Anwalt mehr Bock sich für die paar Kröten Beratungskostenhilfe in so einen Datenwust reinzuknien.

Fazit: Je eher desto besser. Verstehe sowieso nie, warum sich Leute sowas immer so lange gefallen lassen. Nach spätestens 3 Monaten wäre ich denen mit allen mitteln aufs Dach gestiegen...

Tipp: Such Dir nen Anwalt, der nicht von Anfang an deutlich macht, dass er darauf ja eigentlich garkeinen Bock hat, aber es halt gesetzlich machen muss. Hatte mal so einen, der hat genau garnichts für mich unternommen, ausser mal hin und wieder nen Brief geschickt. Für den hat sich aber immer niemand interessiert... Also musste ich alleine sehen wie ich weiterkomme...
 
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