Was steht mir zu? Mit Latein am Ende...

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Lagunaseca

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
12 Februar 2009
Beiträge
5
Bewertungen
0
Guten Abend Zusammen...

Ich weiß nach meiner Kündigung im Dezember letzten Jahres nichtmehr wo mir der Kopf steht und wie alles weitergehen soll...

Kurz zu mir: 22j / männlich / ledig / wohnhaft alleine

Ich fang mal von vorne an...

xxxxx - 2003: Realschule (abgegangen nach der 9. Klasse)
2003 - 2004: Hauptschule (Quali gemacht mit 1,9)
2004 - 2004: Übergangsarbeit
2005 - 2006: Wehrdienst (freiwillig auf 23 monate verlängert)
2007 - 2007: div. Praktika während der BvB
2007 - 2008: Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann (bis dez 2008)
2008 - jetzt: Arbeitslos

Zu meinen Gründen für den Abbruch der Ausbildung

  • Während der 19 Monate (Praktikum + Ausbildung) KEINEN einzigen Tag Urlaub erhalten - obwohl ich gefühlte 20 Anträge dafür ausgefüllt und abgegeben habe.
  • Keine wirkliche Ausbildung erhalten durch einen Ausbilder / Chef, da dieser es Vorzog bis 16-17 Uhr zu schlafen
  • Die letzten 8 Monate war ich komplett ALLEIN im Betrieb/Büro und für alle Sachen selbst zuständig - wie gesagt ohne fundierte Ausbildung...musste mir quasi alles selbst beibringen (Kundenakquise,Aufträge erstellen,Aus- und Eingangsrechnungen bearbeiten, Vorbereitung für den Steuerberater, Personalwirtschaft, allg. Buchführung,etc.etc.etc.)
  • Gehaltszahlungen (welche zum 1. des Monats angekündigt waren) wurden teilweise erst am 8.-10. des Monats gezahlt. Dadurch kamen monatlich weitere ~30-40€ von div. Mahngebühren auf mich zu..
  • Vorläufige Insolvenz des Betriebes aufgrund von Steuerschulden von vor 6 Jahren
  • Aufgrund meiner Berufsrichtung teilweise 60+ Stundenwochen
  • An SÄMTLICHEN Feiertagen div. Events/Veranstaltungen durchgeführt
  • ~350 Überstunden abgeleistet in der kompletten Ausbildungszeit
Erste Frage
Als ich Arbeitslosengeld beantragt habe, teilte mir die zuständige Dame mit das es durchaus zu einer Sperrzeit kommen könnte, da ich ja selbst für meine Kündigung verantwortlich wäre. Ich allerdings denke, dass meine Kündig völlig zurecht eingereicht wurde und eine Weiterbeschäftigung nur weiteren Ärger mit sich gebracht hätte.

Reichen die o.g. Gründe aus um direkt ALG zu erhalten oder droht mir wirklich eine Sperre? Falls ich eine solche Sperre erhalte, wovon lebe ich in der Übergangszeit?

Ok..weiter im Text..kurz zu meiner finanziellen Lage:

  • im Moment keinerlei Einkünfte
  • keinerlei Ersparnisse

  • keine Unterstützung durch meine Mutter möglich (da sie selbst gerade so über die Runden kommt mit ihrem Geld)
Meine monatlichen Ausgaben im Moment:

  • Miete (1 Zimmer Wohnung mit ca. 25m²) 375€
  • Internet/Telefon 15€
  • Stromabschlag monatlich 30€
  • Essen ~120€
  • Zigaretten/Genussmittel/etc. ~60€
  • Pflegeprodukte/Waschmittel/etc. ~20€
  • Handykosten 15€ fix
  • Klamotten/Sonstiges ~30€
Gesamt "Fixkosten" monatlich: 665€ - sofern ich mich nicht verrechnet hab :)

Welche Leistungen etc. kann ich im Moment beanspruchen? Was steht mir zu?


  • Arbeitslosengeld? ALG2? (wie hoch fällt dieses i.d.R. aus? Mein letzter Bruttolohn waren 550€)
  • Wohngeld? (wie hoch fällt dieses i.d.R. aus? Wo benatrage ich dieses? Voraussetzungen dafür?)
  • Kindergeld? (bereits beantragt durch meine Mutter)
  • Unterhalt durch meinen Vater? (Mutter alleinerziehend,geschieden)
  • Berufsausbildungsbeihilfe? (wie hoch fällt diese i.d.R. aus? Voraussetzungen?)
Zum Schluss noch ein kleines "Schmankerl".... Aufgrund meiner finanziellen Lage war ich nicht in der Lage die letzten beiden Abschläge für den Strom zu bezahlen. Aufgrund dessen gingen gestern bei mir die Lichter aus - sprich der Strom wurde abgestellt. Die Höhe beläuft sich durch Jahresabschlag/Nachzahlung & monatl. Abschlag auf 275€.

Im moment besitze ich dieses Geld leider nicht und war deswegen heute auf dem Arbeitsamt zwecks Vorschuss des ALGs um den Strom zahlen zu können. Leider hat mein Chef die Arbeitsbescheinigung noch nicht unterschrieben an mich zurück geschickt, sodass ich den Antrag auf ALG noch nicht komplett abgeben konnte. Bis dieser bewilligt ist etc. dauert es ja sicherlich auch eine Zeit.... meine Fragen hierzu:

  • Wielange dauert i.d.R. eine solche Prüfung des Anspruchs auf ALG?
  • Wovon lebe ich in dieser Zeit?
  • Gibt es weitere Möglichkeiten wie ich wieder Strom erhalten könnte? Eine Ratenzahlung wurde durch den Anbieter abgelehnt, da dieser sowas generell nicht macht.... Einen Kredit/Dispo etc. möchte ich keinesfalls aufnehmen. Zahlfreudige Freunde/Bekannte/Verwandte besitze ich ebenfalls nicht bzw. möchte diese nicht noch mit meinen Problemen belasten.
Ich hoffe ich konnte meine Probleme halbwegs verständlich niederschreiben. Wer Rechtschreibfehler findet darf sie gerne behalten und/oder sie bei Ibäh verkaufen (20% Anteil bitte auf mein Konto überweisen).

bei Fragen bitte posten - werde den Thread heut noch im Auge behalten.

PS: Falls ihr euch fagt wie ich ohne Strom im Internet sein kann - ich bin atm bei einer Freundin :)

lg,d
 
E

ExitUser

Gast
Hi :icon_smile:

Wo hast Du denn vor Deiner Ausbildung gewohnt?

Könntest Du denn nicht wieder "zu Hause" bei Deiner Mutter oder bei Deinem Vater wohnen?

LG
 

Lagunaseca

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
12 Februar 2009
Beiträge
5
Bewertungen
0
Vor meiner Ausbildung hab ich daheim bei meiner Mutter gewohnt. Aufgrund meiner Ausbildung, welche sich 35km von meinem Wohnort entfernt befand bin ich schließlich umgezogen. Eigenes Auto/Versicherung/Sprit etc. kosten für einen Fahranfänger ja auch ne Stange Geld, sodass am ende vom Monat schon ein guter Teil nur für Fahrkosten draufging....

Ein weiterer Grund dafür war, dass meine Mutter aufgrund einer neuen Arbeitsstelle zu ihrem freund gezogen ist (wiederum 120km von meinem derzeitigen wohnort entfernt :) )

das ich dort mit einziehe ist eig. aussichtslos, da die wohnung dort auch nur für die beiden reicht.

lg

//edit

Bei meinem Vater wohnen kommt auf keinen Fall in Frage, da ich zu diesem schon seit ~12 Jahren keinen Kontakt mehr hab und über seine momentane lage auch nicht informiert bin.
 
E

ExitUser

Gast
das ich dort mit einziehe ist eig. aussichtslos, da die wohnung dort auch nur für die beiden reicht.
Du schreibst "eigentlich" - also wärs unter Umständen vielleicht doch möglich hm?

Da Du noch so jung bist und Dich nur weiter in ein Desaster stürzt würde ich mir wirklich an Deiner Stelle überlegen, ob es nicht doch geht. Du manövrierst Dich nur weiter in Schulden. Also wäre es doch am besten, wenn Du so schnell wie möglich Deine Kosten reduzieren könntest. Daher die Idee wieder "nach Hause" zu ziehen.

Ich nehme auch an, daß Dich diesbezüglich auch die ARGE darauf hinweisen wird. Bin aber in diesem Thema nicht so involviert. Ich meine, daß es hier auch bestimmte Regeln der ARGE gibt, da Du noch unter 25 Jahre bist. Hierzu wird sicher noch jemand anders schreiben.

LG
 

Lagunaseca

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
12 Februar 2009
Beiträge
5
Bewertungen
0
Wie gesagt - eigentlich aussichtslos.... Würde ich von heut auf morgen auf der Straße sitzen könnte ich dort sicherlich paar Tage/Wochen unterkommen...Aber ich glaub auch nich das ihnen zuzumuten ist, mich zusätzlich in ihrer kleinen 2 - Zimmerwohnung unterzubringen...müsste mich dort ja quasi ins wohnzimmer einquartieren :)
 
E

ExitUser

Gast
Wie gesagt - eigentlich aussichtslos.... Würde ich von heut auf morgen auf der Straße sitzen könnte ich dort sicherlich paar Tage/Wochen unterkommen...Aber ich glaub auch nich das ihnen zuzumuten ist, mich zusätzlich in ihrer kleinen 2 - Zimmerwohnung unterzubringen...müsste mich dort ja quasi ins wohnzimmer einquartieren :)
Lieber Wohnzimmer als vielleicht unter der Brücke
 

Lagunaseca

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
12 Februar 2009
Beiträge
5
Bewertungen
0
Es ist ja nicht so das ich kurz vorm Rauswurf stehe - hab bis Ende Februar meine Miete komplett bezahlt. :)

Zudem hab ich auch ins Auge gefasst in eine günstigere Wohnung zu ziehen, jedoch glaube ich dadurch auch max 50€ pro Monat sparen zu können...Habe wohl schon eine der kleinsten Wohnungen in der Stadt :)
 

Mario Nette

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
13 Dezember 2007
Beiträge
12.325
Bewertungen
847
Muci, bitte. Willst du Mutter und ihren Freund zu ALG-II-Empfängern machen? Es ist OK, dass hier eine eigene Wohnung besteht. Während der Ausbildung konnte dies offensichtlich finanziert werden und es bestand kein Anfangsverdacht, dass dies unmöglich war. Niemand von uns kann in die Zukunft schauen.

@Lagunaseca
Wäre natürlich gut, wenn du irgendwelche Dokumente hättest, die belegen, was du getan oder auch nicht getan hast. Ferner: War bei Insolvenz deine Ausbildung schon abgeschlossen? Wenn nicht, sehe ich hier einen recht vernünftigen Teilgrund für den Abbruch. Denn wie will denn ein insolventes Unternehmen für eine vernünftige Ausbildung sorgen?

Für ALG 2 Folgendes: Ob die Miete OK ist, kann ich nicht sagen, weil ich nicht weiß, in welcher Stadt du wohnst. Für Berlin beispielsweise ist sie 15 € zu hoch. Internet, Telefon, Handy = 30 €. Soweit ich mich entsinne, sind die Teilbeträge im ALG-2-Regelsatz dafür geringer. Auch beim Strom ist der Anteil geringer - irgendwas über knapp 20 €. Essen + Genussmittel mit 180 € gesamt ist auch zu hoch. Im Regelsatz ist wesentlich weniger enthalten (irgendwas zwischen 120 und 140 €).

Wohngeld fällt aus. Das kriegst du nur, wenn du zumindest deine Existenz durch Erwerbsarbeit finanzieren kannst und es lediglich an der Begleichung der Miete teilweise scheitert.

Kindergeld ist fraglich, weil du abgebrochen hast. Da müsste die Kindergeldkasse eine Einschätzung deiner Beweggründe vornehmen. Wenn sie dem zustimmt und die bei der Agentur für Arbeit ausbildungssuchend gemeldet bist, dürfte Kindergeldanspruch bestehen.

Unterhalt durch deinen Vater: Siehe Kindergeld, soweit ich weiß.

Berufsausbildungshilfe: Kommt nur in Betracht, wenn du noch zuhause wohnst. Das Schüler-BAföG war schon korrekt und wird, wenn diese Behörde deine Abbruchgründe anerkennt, für eine weitere Ausbildung in Frage kommen.

Schaue mal - wegen der Stromsache - ob es nicht einen Verein bei euch gibt, der sich z. B. um Leute kümmert, die von Obdachlosigkeit bedroht sind. Zwar ist das nicht konkret dein Problem (könnte noch kommen), aber es ist ein Teilgebiet, welches diese Vereine bearbeiten, weil deren Schützlinge oft auch das Problem der Stromschulden haben.

Mario Nette

P.S.: Deine Rechtschreibfehler können wir zwar verkaufen, aber die werden uns aufs ALG 2 angerechnet. :icon_smile:
 

Lagunaseca

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
12 Februar 2009
Beiträge
5
Bewertungen
0
@Lagunaseca
Wäre natürlich gut, wenn du irgendwelche Dokumente hättest, die belegen, was du getan oder auch nicht getan hast. Ferner: War bei Insolvenz deine Ausbildung schon abgeschlossen? Wenn nicht, sehe ich hier einen recht vernünftigen Teilgrund für den Abbruch. Denn wie will denn ein insolventes Unternehmen für eine vernünftige Ausbildung sorgen?
Ich könnte natürlich auf Verlangen diverse Exceltabellen (welche durch meinen AG anerkannt werden würden) vorlegen, welche belegen wieviel Urlaub ich hatte (nämlich garkeinen), unzählige Überstunden (~350) geleistet hab etc.etc...

Zur Insolvenz:
Der Betrieb war nicht "direkt" pleite. Es bestanden lediglich Altschulden (Steuern) aus vergangenen Jahren. Früher wurde das Unternehmen lt. Aussage von meinem Ex-Chef wohl mal für 1-2 Jahre ohne Steuerberater geführt und demzufolge auch keine Steuern abgeführt :) Irgendwann wurde dann das Geschäftskonto gesperrt und alle Auftraggeber angeschrieben das künftige Zahlungen direkt ans das FA abzuführen sind. Daraufhin hat mein Chef das vorläufige Insolvenzverfahren eingeleitet. Die folgenden Monate wurde das Unternehmen offiziell von einer Insolvenzverwalterin geführt, welche sämtliche Zahlungen ausgeführt hat. (Lohn, Rechnungen,etc.). Als der Betrieb wurde schon noch aufrecht erhalten - aber ohne Sicherheit das dies noch ewig gehen wird. Laut Aussage meines Chefs dürfte er wohl ein paar jahre keine weiteren Schulden machen etc. und wäre im Anschuss von den Altlasten (~50k€) befreit...
WICHTIG: Ich kenn mich auf diesem Gebiet nicht aus, aber wenn ich oben etwas geschrieben hab was nicht für die öffentlichkeit bestimmt ist (und mir somit ärger drohen könnte), teilt es mir bitte mit - dann werde ich es rauslöschen

Für ALG 2 Folgendes: Ob die Miete OK ist, kann ich nicht sagen, weil ich nicht weiß, in welcher Stadt du wohnst. Für Berlin beispielsweise ist sie 15 € zu hoch.
Ich wohne in Bayreuth. Ich denke außerdem das meine Miete für die Größe der Wohnung schon fast am Limit ist. Ich werde mich aber auch nach einer günstigeren Wohnung umsehen, bzw. das ganze mit dem AA absprechen.

Internet, Telefon, Handy = 30 €. Soweit ich mich entsinne, sind die Teilbeträge im ALG-2-Regelsatz dafür geringer.
Internetfestpreis sind atm 15€ für eine Flatrate (Festnetz besitze ich nicht). Zusätzlich kamen in den letzten Monaten immer 15€ für eine Handykarte dazu. Das diese Handykarte nich zwingend notwendig ist weiß ich - und könnte natürlich auch darauf verzichten.

Auch beim Strom ist der Anteil geringer - irgendwas über knapp 20 €.
In meiner Miete sind bereits 75€ für Nebenkosten veranschlagt, jedoch war ich wohl in den Anfangsmonaten etwas zu verschwenderisch im Umgang mit dem Stromverbrauch....Also kamen dazu nochmal ein paar € jeden Monat zusätzlich hinzu...Ab jetzt lebe ich natürlich etwas sparsamer :)


Essen + Genussmittel mit 180 € gesamt ist auch zu hoch. Im Regelsatz ist wesentlich weniger enthalten (irgendwas zwischen 120 und 140 €).
Auch hier lässt sich natürlich sparen. Ich hab auch kein Problem damit ne woche lang nur Nudeln zu essen - kein Problem ;-) Sogar aufs Rauchen könnte ich notfalls verzichten...

Wohngeld fällt aus. Das kriegst du nur, wenn du zumindest deine Existenz durch Erwerbsarbeit finanzieren kannst und es lediglich an der Begleichung der Miete teilweise scheitert.
Ich habe natürlich nicht vor jetzt für Ewigkeiten arbeitslos zu sein - ich bemühe mich gerade schon um eine Arbeits-/Ausbildungsstelle :) Aber während der Übergangszeit muss ich ja auch meine Miete zahlen..

Unterhalt durch deinen Vater: Siehe Kindergeld, soweit ich weiß.
Laut Aussage meiner Mutter hatte ich schon während meiner Ausbildung Anspruch auf weitere Unterhaltszahlungen. Jedoch besitze ich keine Rechtsschutzversicherung und konnte dem ganzen somit nicht per Anwalt auf den Zahn fühlen. Ich muss viell. noch erwähnen das mein Vater ohne gerichtlichen Beschluss wohl keinen cent zahlen würde :) Jetzt hab ich jedoch erfahren das man sich am Amtsgericht so nen Zettel holen kann um damit zum Anwalt zu gehen. Habe ich auf so einen Zettel/Kostenübernahme Anspruch?

Berufsausbildungshilfe: Kommt nur in Betracht, wenn du noch zuhause wohnst. Das Schüler-BAföG war schon korrekt und wird, wenn diese Behörde deine Abbruchgründe anerkennt, für eine weitere Ausbildung in Frage kommen.
D.h. sofern ich wieder eine Ausbildungsstelle finde hab ich evtl. Anspruch auf dieses Geld? Fein Fein :)

Schaue mal - wegen der Stromsache - ob es nicht einen Verein bei euch gibt, der sich z. B. um Leute kümmert, die von Obdachlosigkeit bedroht sind. Zwar ist das nicht konkret dein Problem (könnte noch kommen), aber es ist ein Teilgebiet, welches diese Vereine bearbeiten, weil deren Schützlinge oft auch das Problem der Stromschulden haben.
Ich hab mich zwar schon umgeschaut, aber konnte noch nichts dergleichen finden hier (Bayreuth)....Es ist ja jetzt im Prinzip auch keine riesen Summe...es sind ja erstmal "nur" 275€....

PS: Sobald der Strom mal weg ist, sieht man mal wie abhängig der Mensch doch mittlerweile davon ist...Ihr könnt es ja mal mit nem "stromfreien" Tag testen...Ist echt schlimm....kein Kaffee am morgen, kein Licht im Bad, Kühlschrank/Eisfach taut ab und ist nicht nutzbar, kein warmes essen, keine Kommunikationsmöglichkeit zur Außenwelt durch Handy/Internet/Telefon etc....und ab ~16Uhr ist momentan sowieso finster...da kannste nichma ordentlich nen Buch lesen ohne Angst zu haben mit den ganzen kerzen die bude anzuzünden :)


P.S.: Deine Rechtschreibfehler können wir zwar verkaufen, aber die werden uns aufs ALG 2 angerechnet. :icon_smile:
Danke, mit dieser Aussage hast du mir jetzt am Abend doch noch ein Lachen entlockt :)

PS: Vielen vielen dank für deinen ausführlichen Beitrag :)

lg,d
 

Mario Nette

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
13 Dezember 2007
Beiträge
12.325
Bewertungen
847
Also bin schon etwas müde, aber was ich sofort noch anmerken will: Du meinst den Beratungshilfeschein, zu beantragen beim Amtsgericht. Wie das bei Gar-keine-Leistung-Bezieher aussieht, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Der Menschenverstand würde sagen: Wenn keine Kohle vorhanden, dann Anspruch.

Was den ALG-1-Anspruch angeht, so hatte ich das damals, dass mein Antrag beide Male äußerst zügig bearbeitet wurde - nämlich an Ort und Stelle.

Mario Nette
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten