Was soll ich tun? Ist diese Eingliederungsvereinbarung überhaupt zulässig oder muss ich die per Post zugestellte EGV überhaupt unterschreiben? Per Telefon wurde anderes angeboten und vereinbart.

dots

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Hallo liebes Forum,

ich war sehr sehr lange nicht hier, weil alles soweit still war, und dann kam auch noch die Coronazeit. Jetzt habe ich aber wieder "Ärger". Finde ich zumindest.
Meine SB hat mich angerufen, und sich natürlich beschwert, dass ich per Handy nicht mehr zu erreichen bin... ;) (kein Handy mehr, ist auch so). Nun ist unser JC wegen Corona bedingt "geschlossen", nur Anträge können abgeholt oder abgegeben werden und das auch nur von außen irgendwie. Keiner kommt da einfach so rein. Also wird telefoniert, was ich eben zuerst nicht schlimm fand weil ich auch nicht gerne meiner SB gegenüber sitze, sie ist sehr unangenehm, etwa so wie ein Feldwebel und redet auch so mit mir, immer im Befehlston und ohne jegliches Mitgefühl oder Verständnis (die wollte nicht mal meinen Hergang jemals wissen, war ihr immer egal.)
Und nun kommt's: Sie hat mir unterbreitet, eine Einwilligungsvereinbarung abschließen zu wollen (sie will immer ganz viel, jaja...), und ich hab natürlich gedacht, das ist schon okay so, weil das immer dazu gehört. Auch war ich nervös, weil zu dem Zeitpunkt noch nicht wieder klar war, ob ich weiter unterstützt werde von denen oder nicht, Antrag hatte ich gestellt, aber auch Probleme mit der finanziellen Abteilung gehabt (O-ton: obwohl klar war dass ich keine Einnahmen jeglicher Art habe, wurde gesagt, " erstmal stünde dem ganzen ja nichts entgegen..." alles natürlich nach anfänglicher Schikane, zumindest kam es mir wie Schikane vor. Wir haben das aber geklärt weil man mit der Frau durchaus reden konnte.)
Also weil ich Angst hatte, ohne alles dazustehen, wenn ich nicht einfach in alles einwillige, habe ich erstmal alles akzeptiert und ja gesagt zu dem was sie "wollte". Sie wollte dass ich zudem ein Bewerbungstraining bei einem Träger mache, und ich hatte schon mal zwei davon gemacht, war alles der pure Horror: Nazimäßig, unfreundlich, unprofessionell, einfach unverfrorene Verhaltensregeln. Alles was man hier auch so liest, alles wie gehabt. Indiskutabel eben und nutzlos.
Daher war ich auch nicht wirklich einverstanden, ich tat nur so, aber sie sagte, (und das weiß ich noch genau weil ich sonst protestiert hätte wenn auch vorsichtig), dass sie die Einwilligungsvereinbarung so schreibt wie letztes Jahr, und da stand eben noch nichts von einer Maßnahme drin. Sie hat mich also belogen, denn in der jetzigen Vereinbarung steht dass ich ein Bewerbungstraining von 6 Monaten absolvieren soll. Wie gesagt, am Telefon war keine Rede davon. Belügen lasse ich mich von denen ja schonmal gar nicht, geht gar nicht.
Also, habe ich jetzt das Recht, Widerspruch einzulegen, oder muss ich die Vereinbarung überhaupt unterschreiben? Beim MT hab ich mich noch nicht gemeldet weil ich noch gar nicht sicher wußte ob ich weiter unterstützt werde und wollte das eh abwarten, aber ist ja nun durch und ich wurde schon bewilligt.
Schicke ich jetzt den "Vertrag" unterschrieben zurück oder darf ich das anfechten? Ich will sie ungern so davonkommen lassen, ich weiß dass sie eine Schlange ist und ich weiß auch dass wir Corona haben wo alles anders ist, aber gefallen muss ich mir so eine Aktion doch wohl nicht, oder?
Zudem kommt, dass sie mich nochmals eine Woche oder so später angerufen hat (der Vertrag ist vom 6.) und wissen wollte ob ich schon was gemacht hätte und ich meinte, ja ja, mache ich, aber bis jetzt liegt das Ding noch hier, zum Glück, hatte mich entschieden vorher nochmal hier zu lesen.) Wir haben dann, leider eben auch wieder am Telefon, :mad::oops:, noch darüber gesprochen ob ich Bewerbungskosten erstattet bekomme wenn ich einen Antrag stelle denn clever wie sie ist, hat sie im Vertrag festgelegt, dass es nur Zuschüsse für schriftliche Bewerbungen genehmigt werden wenn man vorher den Antrag stellt (aus leidlicher Erfahrung mit den Pappenheimern der MTs weiß ich, dass sie nicht immer Bewerbungen mit einem schreiben und einen an der Nase herumführen, so wie es mir passiert ist mit dem Einzelcoaching...).
Sie meinte dann, brauche ich ja nicht weil das schon in der Maßnahme gemacht wird.
Da wurde ich dann misstrauisch weil es auch diese Passage in der Vereinbarung (die per se keine ist) nicht gibt! Also hatte ich erstmal nochmal alles gelesen, vorher, und siehe da, nichts war wie in der vorigen EGV. Beim letzten Telefonat drängte sie noch darauf dass ich die Maßnahme bald antreten soll, und jetzt fühle ich mich doch sehr gelinkt.. Ich hab sie dann gefragt, ob das Bewerbungstraining verbindlich ist, und entgegengesetzt zu unserem vorigen Telefonat, in dem sie mir sagte sie legt den Flyer und einen Aktivierungs-Gutschein bei und so könne ich mir das Ganze nochmal anschauen und dann dort mal anrufen, was für mich nur hieß, ich könne mich dafür entscheiden wie ich möchte, meinte sie jetzt, ja, das Ganze sei verbindlich! o_O:confused:
Habe nichts dagegen mich in diesem Sklavensystem zu bewerben, ist schlimm genug aber bitte. Dennoch möchte ich mich ungern als Schaf behandeln und linken lassen.
Was soll ich jetzt also machen? Unterschreiben und denen erneut in die Falle gehen (ich kenne die nämlich und fand schon die letzte Maßnahme bei denen unterirdisch schlecht und daneben, so urteilten auch meine armen Mitstreiter dort...), oder ich dagegen stemmen und auf meine Rechte bestehen u.a. darauf nicht belogen zu werden und würdevoll behandelt zu werden? Ich möchte ungern ganze 6 Monate bei den Sklaventreibern (sind sie tatsächlich, ich kenne die ja) versauern...
Danke falls Ihr alles gelesen habt. :)
dots
 

Curt The Cat

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Am Telefon gelinkt worden... Eingliederungsvereinbarung per Post mit Aufforderung zu unterschreiben- Bewerbungsmassnahme Einzelcoaching
 

abcabc

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Meine SB hat mich angerufen, und sich natürlich beschwert, dass ich per Handy nicht mehr zu erreichen bin... ;) (kein Handy mehr, ist auch so).
Wie wärs mit einem Antrag auf Löschung von Telefonnummer und Mailadresse schriftlich und nachweisbar? Wenn sie meint, dass sie sich beschweren muss (obwohl telefonische Erreichbarkeit zu 100% freiwillig ist) und dann auch noch versucht Druck zu machen, muss sie halt lernen, dass du nur postalisch erreichbar sein musst. ;)

Also wird telefoniert, was ich eben zuerst nicht schlimm fand weil ich auch nicht gerne meiner SB gegenüber sitze, sie ist sehr unangenehm, etwa so wie ein Feldwebel und redet auch so mit mir, immer im Befehlston und ohne jegliches Mitgefühl oder Verständnis (die wollte nicht mal meinen Hergang jemals wissen, war ihr immer egal.)
Falls möglich in Zukunft einen Beistand zum Feldwebel mitnehmen. Darauf hast du einen Rechtsanspruch - macht das Ganze viel angenehmer, wenn man nicht mehr alleine ist und der Beistand hinterher zum Zeugen werden kann, wenn sie sich nicht anständig benimmt.

Und nun kommt's: Sie hat mir unterbreitet, eine Einwilligungsvereinbarung abschließen zu wollen (sie will immer ganz viel, jaja...), und ich hab natürlich gedacht, das ist schon okay so, weil das immer dazu gehört.
Die Unterschrift unter eine EGV ist immer zu 100% freiwillig. Im "schlimmsten" Fall kann sie den Inhalt der EGV als Verwaltungsakt (VA) erlassen. Gegen einen VA kann man 4 Wochen Widerspruch einlegen und ggf. klagen. Gegen etwas, was man freiwillig unterschrieben hat, kann man hinterher so gut wie nichts mehr machen.
Da du gleichberechtigter Vertragspartner bist, hast du das Recht die EGV zu verhandeln. Also am besten mal dem Feldwebel schriftlich und nachweisbar deine Änderungswünsche schicken. Vorschlag:

Sehr geehrte Frau XY,
Sie haben mir per Post einen Vertragsentwurf für eine EGV gesendet. Einen persönlichen Termin gab es nicht. Eine EGV ist ein öffentlich-rechtlicher Vertrag zwischen zwei gleichberechtigten Vertragsparteien. Mit Ihrem Entwurf bin ich nicht einverstanden und bitte um folgende Änderungen:

- ......

Am besten mal die EGV anonymisiert hier hochladen. Da lässt sich sicher eine sehr lange Liste an Änderungswünschen finden.
Man kann ja einfach mal just4fun verhandeln. Wenn sie alles zu 100% an die eigenen Wünsche anpasst, könnte man evtl. unterschreiben. Falls sie die Verhandlungen abbricht oder deine Wünsche ignoriert und einen VA schickt, gibts halt einen Widerspruch, da das Zusenden der EGV per Post unzulässig ist und eine Potentialanalyse gemacht werden muss vorher. Aber auf den Fehler sollte man sie vorher nicht hinweisen.


in der jetzigen Vereinbarung steht dass ich ein Bewerbungstraining von 6 Monaten absolvieren soll. Wie gesagt, am Telefon war keine Rede davon. Belügen lasse ich mich von denen ja schonmal gar nicht, geht gar nicht.
Grundregel: Unterschreibe NIEMALS etwas, bei dem du nicht zu 100% mit dem Inhalt einverstanden bist!

Beim MT hab ich mich noch nicht gemeldet weil ich noch gar nicht sicher wußte ob ich weiter unterstützt werde und wollte das eh abwarten, aber ist ja nun durch und ich wurde schon bewilligt.
Hast du eine Zuweisung bekommen zum MT, in der eine Pflicht steht, dass du dich beim MT meldest? Falls nicht; KEINEN Kontakt mit dem MT aufnehmen und auf NICHTS reagieren falls der MT versucht dich zu kontaktieren (einfach auflegen falls du versehentlich ans Telefon gehst). So lange du die EGV nicht unterschrieben hast (und es keine Zuweisung oder VA gibt) ist die Maßnahme zu 100% unverbindlich.

Ich hab sie dann gefragt, ob das Bewerbungstraining verbindlich ist, und entgegengesetzt zu unserem vorigen Telefonat, in dem sie mir sagte sie legt den Flyer und einen Aktivierungs-Gutschein bei und so könne ich mir das Ganze nochmal anschauen und dann dort mal anrufen, was für mich nur hieß, ich könne mich dafür entscheiden wie ich möchte, meinte sie jetzt, ja, das Ganze sei verbindlich! o_O
Ein AVGS (Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein) ist 100% freiwillig. Den kannst du einfach abheften und komplett ignorieren. Da kann nichts passieren. Sie kann dich aber auch zu einer Maßnahme zwingen: per Zuweisung, per VA als EGV Ersatz oder wenn du freiwillig die EGV oder ähnliches unterschreibst.
 
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dots

Elo-User*in
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Danke für Deine Antwort. :)
Ich weiß jetzt auch gar nicht mehr, warum die meine Festnetznummer haben. Werde mal überlegen ob ich die löschen lasse (ich bin gar nicht gewöhnt, mit denen zu kämpfen oder Sachen löschen zu lassen oder ähnliches, empfinde schon die Überlegung nicht zu unterschreiben als verwegen, lol...)
Einen Beistand hatte ich oft dabei, hier wo ich jetzt wohne, von meiner Familie, aber nicht wirklich als ich woanders wohnte, wo die SBs auch ziemlich schlimm waren... soweit es geht gehe ich nie alleine dorthin. Im Moment ist das eh hinfällig weil kein persönlicher Termin vergeben wird, aber meine Leute haben mir schon angeboten den Lautsprecher am Telefon einzuschalten so dass ich auch beim Telefonieren nicht alleine bin. Find ich ganz gut, aber immer noch nicht gut genug, wird ja nichts aufgezeichnet, ist ja kein Callcenter.. :sneaky:
Hast du eine Zuweisung bekommen zum MT, in der eine Pflicht steht, dass du dich beim MT meldest? Falls nicht; KEINEN Kontakt mit dem MT aufnehmen und auf NICHT reagieren falls der MT dich kontaktieren will (einfach auflegen falls du versehentlich ans Telefon gehst). So lange du die EGV nicht unterschrieben hast ist der gesamte Inhalt zu 100% unverbindlich.
Nein, eine Zuweisung ist das glaube ich nicht. Sie hat es mir aber am Telefon "befohlen". Es steht nicht direkt in der EGV, nur dass ich mich beim MT "zeitnah" zu melden habe.

Schlimm ist, was alles daran hängt, wenn ich die Maßnahme besuche, welche Pflichten und Gesetze, ein Riesenwust ist das. Schon beim letzten Mal, beim letzten Einzelcoaching war das ein echter Krampf da wieder raus zu kommen, ist mir aber gelungen durch Überzeugung meiner Coach dass es ja sinnlos sei meine Zeit bei ihr zu verbringen wenn sie sich mit mir gar nicht bewerben wolle, was ich dann ja besser zuhause alleine machen könnte (so meine Argumentation). Hab jetzt wieder Angst was auf mich zukommt, und ärger mich dass ich so unbedarft zugesagt habe das durchzuziehen, es war einfach schlichtweg dumm von mir. Diese Leute, explizit dieser Träger, ist einfach unmöglich, sie haben uns sogar leichthin beleidigt, also in der Gruppe sozusagen, und für die Psyche ist das nicht mal eben so zu verarbeiten, werde dann wieder daran zu knabbern haben, das weiß ich. Problem ist, ich habe mich überschätzt und zum Glück fiel mir jetzt eben ein, dass ich nicht unterschreiben möchte.
Einen VA hatte ich aber auch noch nie.. möchte auch keinen. Kann mir ja einen Rechtsbeistand gar nicht leisten.

Zudem bin ich Langzeitarbeitslose und habe einen Passus gefunden, der besagt dass man nur maximal zwölf Wochen bei einem Arbeitgeber an einer Maßnahme teilnehmen darf, wenn man eben langzeitarbeitslos ist, warum auch immer, hier allerdings angeblich bei jenen deren "berufliche Eingliederung auf Grund von schwerwiegenden Vermittlungshemmnissen besonders erschwert ist."...
Keine Ahnung ob es genau so auf mich zutrifft aber ich bin sicher nicht mehr leicht zu vermitteln, bin ja auch nicht mehr die Jüngste (blöder Spruch aber stimmt ja leider), und habe nur abgebrochene Ausbildungen. Man hat mir sogar immer nur geraten, mich auf Helferstellen zu bewerben, wofür also eine Maßnahme die einem helfen soll sich besser und leichter zu bewerben? Soviel Aufwand (6 Monate??) für Helferstellen? Logik ist ja nicht so die Eigenschaft der SBs. Ich weiß.

Soweit ich weiß sind zwölf Wochen aber auch nicht 6 Monate... Möglich aber auch dass das nur für eine weiterführende Maßnahme gilt wenn die Heranführung an den Arbeitsmarkt geklappt haben sollte, aber irgendwie komisch, die SB hat das womöglich nicht berücksichtigt...
:)icon_rolleyes:Die Maßnahmen müssen ja voll werden und man muss dafür evtl herhalten, egal wie es passt.. ?)

lg... ;-)
(ich würde ungern hochladen weil es so privat ist aber ich versuche es evtl, muss aber vorher noch schwärzen hier und da. weiß ich aber noch nicht.)
Werde noch warten mit dem Unterschreiben, ich halte es einfach für riskant in die Maßnahme zu gehen, weil Abbruch mit Sanktion bedroht wird, wer weiß ob das dann klappt. Aber sie nennt es auch "Entwurf", unten auf der EGV...
 

Kerstin_K

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Nein, eine Zuweisung ist das glaube ich nicht. Sie hat es mir aber am Telefon "befohlen". Es steht nicht direkt in der EGV, nur dass ich mich beim MT "zeitnah" zu melden habe.
Was die SB am Telefon gesagt hast, ost schall und Rauch. Es zählt nur, was du schriftlich hast. Und die EGV ist erst gültig, wenn da 2 Unterschriften drauf sind. Das sit ein Vertrag, und Verträge sind ohne Unterschrift nicht gültig.
Kann mir ja einen Rechtsbeistand gar nicht leisten.
Dafür gibt es Beratungshilfe un Prozesskostenhilfe.
Zudem bin ich Langzeitarbeitslose und habe einen Passus gefunden, der besagt dass man nur maximal zwölf Wochen bei einem Arbeitgeber an einer Maßnahme teilnehmen darf, wenn man eben langzeitarbeitslos ist, warum auch immer, hier allerdings angeblich bei jenen deren "berufliche Eingliederung auf Grund von schwerwiegenden Vermittlungshemmnissen besonders erschwert ist."...
Zwölw Wochen sind das MAximum bei einem Arbeitgeber. Aber eine Massnahmen bei einem Massnahmeträger kann es auch länger sein.

Es wäre schon gut, wenn du die EGV mal anobymisiert hochladen könntest. Dann könnte man mal chauen, ob es sinnvoll ist, eien Gegenvorschlag zu machen.
 

abcabc

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Werde mal überlegen ob ich die löschen lasse (ich bin gar nicht gewöhnt, mit denen zu kämpfen oder Sachen löschen zu lassen oder ähnliches, empfinde schon die Überlegung nicht zu unterschreiben als verwegen, lol...)
"Kämpfen" musst du da nicht. Einfach schriftlich und nachweisbar um die Löschung bitten und eine schriftliche Bestätigung bis zum xx.xx.xxxx (Frist von 15-17 Tagen bei Fax) und wenn da keine Reaktion kommt, nochmal anmahnen und wenn dann auch keine Reaktion kommt oder die Löschung verweigert wird, an den Landesdatenschutzbeauftragten (Optionskommune) oder Bundesdatenschutzbeauftragten (echtes JC) wenden und im Anhang die Nachweise schicken, dass du um Löschung gebeten hast.
Dann kümmert der sich darum, dass gelöscht wird und fragt nach, warum er sich erst einschalten muss, damit was passiert...

Nein, eine Zuweisung ist das glaube ich nicht. Sie hat es mir aber am Telefon "befohlen".
Was die SB am Telefon erzählt ist genauso relevant wie ein Sack Reis, der in China umfällt.

Es steht nicht direkt in der EGV, nur dass ich mich beim MT "zeitnah" zu melden habe.
Nochmal: Es ist vollkommen egal, was in der EGV steht, so lange du nicht unterschreibst.

und ärger mich dass ich so unbedarft zugesagt habe das durchzuziehen, es war einfach schlichtweg dumm von mir.
Selbst wenn du ihr mündlich zugesagt hast, ist das vollkommen egal. Du hättest ihr auch versprechen können, dass du ihr nächstes Mal beim Termin ihre Schuhe putzt. Kann sie dann genauso wenig einfordern wie die Teilnahme an der Maßnahme, weil du mündlich mal irgendwas gesagt hast.

Einen VA hatte ich aber auch noch nie.. möchte auch keinen. Kann mir ja einen Rechtsbeistand gar nicht leisten.
Ein VA ist viel besser als eine EGV. Gegen eine Unterschrift kannst du nachträglich nichts mehr machen. Gegen einen VA kannst du hingegen Widerspruch einlegen und ggf. Klagen. Für den einfachen Widerspruch brauchst du 7 Cent (Online Fax, da du den schriftlich und nachweisbar einreichen solltest), falls du kein Faxgerät hast. Einfach hier im Forum nachfragen. Da wird dir sicher jemand beim Widerspruch gegen einen VA helfen. Wenn du den Widerspruch gewinnst, ist der VA weg. Wenn du den Widerspruch verlierst, bleibt der halt bestehen - schlimmer kann dadurch nichts werden, dass du es mit einem Widerspruch versucht hast.

(ich würde ungern hochladen weil es so privat ist aber ich versuche es evtl, muss aber vorher noch schwärzen hier und da. weiß ich aber noch nicht.)
Musst du entscheiden. Aber ohne die EGV kann man dir da nicht bei den Änderungswünschen helfen...

Werde noch warten mit dem Unterschreiben,
Wieso nur warten? Einfach NIEMALS etwas unterschreiben, was du nicht willst. Wenn du gerne die Maßnahme machen willst, unterschreib den Mist. Willst du die Maßnahme nicht machen, dann unterschreib auch nichts. Musst du entscheiden, was du willst.
 
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