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Insekt

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#1
Hallo an alle Leidensgenossen,

ich habe im Moment ein mehr oder weniger kleines Problem was mich aber sehr beschäftigt und vor allem sehr wütend werden lässt.

Ich beziehe Hartz IV und habe einen Minijob (bis 200 € Zuverdienst pro Monat) seit Juni 2008. Die 200 € rechnet mir die Arge am Anfang des Monat voll an und zieht sie unter Berücksichtigung des Freibetrages in Höhe von 120 €, von meinem Erstbescheid(voller Berechnungssatz der sogenannten Bedarfsgemeinschaft), also 80 € vom Regelsatz ab.

Da ich jeden Monat unterschiedlich verdiene und nie auf die vollen 200 € komme, bekomme ich jeden darauffolgenden Monat die Differenzsumme auf mein Konto überwiesen und dieses per Änderungsbescheid mitgeteilt.

Bis jetzt habe ich auch keine großartigen Probleme damit gehabt, um den 03. des Monats gebe/gab ich meinen Stundenzettel/Einkommensbescheinigung ab und hatte die Differenz SPÄTESTENS nach einer Woche auf meinem Konto.

Los ging es im Februar diesen Jahres, ich wartete fast 3 Wochen auf die Überweisung und nichts kam, daraufhin schrieb ich diesen Leuten eine Erinnerung setzte ihnen eine Frist mit dem Zusatz wenn die Differenzsumme nicht innerhalb dieser Zeit auf meinem Konto ist meinen Rechtsanwalt einzuschalten, einen Tag vor Ablauf dieser Frist war dann das Geld auf meinem Konto und der Änderungsbescheid da.

Wie aus dem Änderungsbescheid ersichtlich wurde war die Sachbearbeiterin eine „gute“ alte Bekannte im negativen Sinne, also nicht die SB die sonst meine Sachen bearbeitet hat, ich war entsetzt denn ich dachte die gibt es gar nicht mehr und man hätte diese „Dame“ wahrscheinlich wegen Inkompetenz gefeuert und sie müsste jetzt auch auf dem Amt um ihr Geld betteln, also kommt endlich einmal selber in den Hochgenuss sich erniedrigen zu lassen, aber weit gefehlt.

Ich habe im Moment 2 Klagen gegen dieses merkwürdige Institut zu laufen und in meinem Widerspruch in der einen Sache kam sie nicht gerade glimpflich weg. Die Klagen laufen jetzt seit einem ¾ Jahr.

Jetzt im März das gleiche Spielchen, heute ist der 21.03. und es ist weder der Änderungsbescheid da, noch das Geld. Ich habe im Monat Februar nur 90 € verdienen können, mehr Stunden waren wegen der schlechten Auftragslage nicht drin.

Ich bin auf das Geld angewiesen was soll ich Eurer Meinung jetzt tun, ich kann doch nicht schon wieder mit dem Anwalt drohen, diese ‚Frau’ lacht sich doch tot. Ist es überhaupt rechtens die Auszahlung so lange zu verschleppen, ich kann es mir nicht vorstellen. Soll ich ein Beschwerdeschreiben an den Leiter der Arge aufsetzen, mit dem Kundenreaktionsmanagement in Nürnberg drohen, wieder eine Mahnung an die Leistungsabteilung losjagen? Was/Wie soll ich schreiben ohne dabei unsachlich zu werden denn ich bin jetzt schon wieder auf 180.

Ja ich weiß Leute, andere sind schlimmer dran, aber was ich in der Vergangenheit mit diesem menschenverachtenden Verein schon mitgemacht habe ist auch nicht von Pappe. Allein wenn ich den Briefkasten öffne und mich ein grauer Brief anstarrt bekomme ich Hassgefühle und Brechreiz.... .

Vielen Dank das Ihr Euch die Mühe gemacht habt meinen Beitrag zu lesen, vielleicht kann mir ja doch einer einen Ratschlag geben.

Ein schönes Restwochenende wünscht Euch,

Insekt
 
E

ExitUser

Gast
#2
wie wäre es mit einer erneuten Fristsetzung und das Du Dir Vorbehälst, Beschwerde bei einer nochmaligen Verzögerung einzulegen?

Nur mal so als Vorschlag.
 
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#3
Auf jeden Fall immer alle Kosten die damit zusammenhängen mit in Rechnung stellen.

Und unter jedes Schreiben diesen Text:

"Betrachten Sie dieses Schreiben als Beschwerde und legen Sie es Ihrem Vorgesetzten zur Durchsicht vor."

Ausserdem bei jedem Mist eine Fachaufsichtsbeschwerde einreichen.


Mal sehen wie lange die alte Kuh das durchhält.

Bei mir jedenfalls nicht sehr lange.
 

catwoman666666

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#4
Auf jeden Fall immer alle Kosten die damit zusammenhängen mit in Rechnung stellen.

Und unter jedes Schreiben diesen Text:

"Betrachten Sie dieses Schreiben als Beschwerde und legen Sie es Ihrem Vorgesetzten zur Durchsicht vor."

Ausserdem bei jedem Mist eine Fachaufsichtsbeschwerde einreichen.


Mal sehen wie lange die alte Kuh das durchhält.

Bei mir jedenfalls nicht sehr lange.
Ein Freund schickte seine Schreiben doppelt los, einmal an den Teamleiter und einmal an den SB. Seitdem flutscht es...
 

Insekt

Elo-User/in

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#5
Vielen Dank an Euch drei! Ich gebe morgen folgendes Schreiben am Schalter ab und ich denke es wird vielleicht reichen. Eine Zahlungserinnerung habe ich gesondert geschrieben und die nur ganz kurz gefasst!

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Insekt XXXXXX, 22.02.2009
XXXXXXXX XXXXXXXX
XXXXX XXXXXXXXXX
BG-Nr.: XXXXXBG XXXXXXX



Arbeitsgemeinschaft XXXXXXXXX
Leistungsabteilung – Teamleitung (XXX)
XXXXXXXXX-XXXXXXXX XXXXX

XXXXX XXXXXXXXXXX




Beschwerde – Zahlungsverschleppung Differenzbetrag/Nebenverdienst für die Monate Januar und Februar 2009


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe einen Minijob (bis 200 € Zuverdienst pro Monat) seit Juni 2008. Die 200 € rechnen Sie mir am Anfang des Monat voll an und ziehen sie unter Berücksichtigung des Freibetrages in Höhe von 120 €, von meinem Erstbescheid(voller Berechnungssatz der sogenannten Bedarfsgemeinschaft), also 80 € vom Regelsatz ab.

Da ich jeden Monat unterschiedlich verdiene und nie auf die vollen 200 € komme, bekomme ich jeden darauffolgenden Monat die Differenzsumme auf mein Konto überwiesen und dieses per Änderungsbescheid mitgeteilt.

Bis jetzt habe ich auch keine großartigen Probleme damit gehabt, um den 03. des Monats gebe/gab ich meinen Stundenzettel/Einkommensbescheinigung ab und hatte die Differenz SPÄTESTENS nach einer Woche auf meinem Konto. Meinen Dank an Ihre Mitarbeiterin Frau XXXXXXX!

Los ging es im Februar diesen Jahres, ich wartete fast 3 Wochen auf die Überweisung des Differenzbetrages/Nebenverdienst für den Monat Januar 09 und nichts kam, daraufhin schrieb ich eine Erinnerung, ging von einem Versehen aus und setzte eine Frist mit dem Zusatz wenn die Differenzsumme nicht innerhalb dieser Zeit auf meinem Konto ist meinen Rechtsanwalt einzuschalten, einen Tag vor Ablauf dieser Frist war dann das Geld auf meinem Konto und der Änderungsbescheid da.

Dieser Änderungsbescheid war durch Frau XXXXXXX gezeichnet. Da ich leider mit dieser Person schon mehrmals das zweifelhafte Vergnügen hatte ahne/-te ich nichts Gutes. Einmal ging es um die Rückerstattung von Fahrkosten für einen Lehrgang im Jahre 2007, die ich erst Wochen später im Jahre 2008 nach mehrmaliger schriftlicher und mündlicher Intervention ausgezahlt bekam obwohl vertraglich fixiert, das andere Mal im Sommer letzten Jahres als ich einen Termin bei genannter Dame hatte.

Dort ging es um die Mietnebenkostennachzahlung für das Jahr 2007 (Verfahren läuft). Als ich Ihre Mitarbeiterin höflich bat mir die Wahrnehmung dieses Termins mit Unterschrift und Stempel auf der Einladung zu bestätigen tat sie so als ob sich die Handhabung des Kugelschreibers und des Behördenstempels als schier unglaubliches Problem darstellt, sie war gerade zu brüskiert ob dieser Bitte und wollte mich abwimmeln, was ihr aber nicht gelang und sie widerwillig Stempel und Unterschrift auf das Papier setzte. Der Gang zum Kopierer durch den „kilometerlangen“ Flur schien ihr wohl den Rest zu geben und auf meine höflichen Abschiedsworte reagierte sie erst gar nicht. Ich hätte ihr auch die paar Cent für die Kopie gegeben wenn es ihr darum ging und sie dadurch Nachts besser schlafen hätte können, keine Frage.

Ich bin auf das Geld angewiesen und habe keine Lust Kindergartenspielchen zu spielen oder mich um gekränkte Eitelkeiten zu kümmern a la „Wer sitzt am längeren Hebel, Du oder Ich“? Sie können aber davon ausgehen das ich intelligent genug bin um mich dagegen zur Wehr zu setzen.

Ihre Mitarbeiter haben mit Menschen zu tun die ohnehin schon am Existenzminimum zu knabbern haben, manchmal frage ich mich wo bei einigen von ihnen die soziale Kompetenz sitzt mit Verlaub gesagt oder ist es schlicht weg Überforderung mit Menschen zu arbeiten, das kann nicht jeder.

Ich hoffe das es in Zukunft wieder normal läuft und diese Sache nicht noch mehr hochgepuscht wird, an mir soll es mit Sicherheit nicht liegen.

Vielen Dank das Sie sich die Zeit für mein Schreiben genommen haben!


Mit freundlichen Grüßen


XXXXXXX XXXXXXXX
 
E

ExitUser

Gast
#6
einiges würde ich aber streichen, sofern Du es nicht beweisen kannst.

Ein ganz kurzer Brief hätte aber auch gereicht.
 

Insekt

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#7
einiges würde ich aber streichen, sofern Du es nicht beweisen kannst.

Ein ganz kurzer Brief hätte aber auch gereicht.
Hallo Sancho, was würdest Du streichen, leider kann ich nichts beweisen da ich alleine bei diesem Termin war, was soll ich denn beweisen Deiner Meinung nach? Wenn sie sagt das sind Unterstellungen muß sie mir das Gegenteil beweisen und das kann sie auch nicht. Also was Sancho?

Grüße
 

Arania

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#8
Du solltest sachlich argumentieren

das

Ich bin auf das Geld angewiesen und habe keine Lust Kindergartenspielchen zu spielen oder mich um gekränkte Eitelkeiten zu kümmern a la „Wer sitzt am längeren Hebel, Du oder Ich“? Sie können aber davon ausgehen das ich intelligent genug bin um mich dagegen zur Wehr zu setzen.
gehört da sicher so nicht hinein
 
E

ExitUser

Gast
#9
Hallo Sancho, was würdest Du streichen, leider kann ich nichts beweisen da ich alleine bei diesem Termin war, was soll ich denn beweisen Deiner Meinung nach? Wenn sie sagt das sind Unterstellungen muß sie mir das Gegenteil beweisen und das kann sie auch nicht. Also was Sancho?

Grüße

Als ich Ihre Mitarbeiterin höflich bat mir die Wahrnehmung dieses Termins mit Unterschrift und Stempel auf der Einladung zu bestätigen tat sie so als ob sich die Handhabung des Kugelschreibers und des Behördenstempels als schier unglaubliches Problem darstellt, sie war gerade zu brüskiert ob dieser Bitte und wollte mich abwimmeln, was ihr aber nicht gelang und sie widerwillig Stempel und Unterschrift auf das Papier setzte. Der Gang zum Kopierer durch den „kilometerlangen“ Flur schien ihr wohl den Rest zu geben und auf meine höflichen Abschiedsworte reagierte sie erst gar nicht. Ich hätte ihr auch die paar Cent für die Kopie gegeben wenn es ihr darum ging und sie dadurch Nachts besser schlafen hätte können, keine Frage.
ist ohne Beweise eine Unterstellung.

Dort ging es um die Mietnebenkostennachzahlung für das Jahr 2007 (Verfahren läuft). Als ich Ihre Mitarbeiterin höflich bat mir die Wahrnehmung dieses Termins mit Unterschrift und Stempel auf der Einladung zu bestätigen tat sie so als ob sich die Handhabung des Kugelschreibers und des Behördenstempels als schier unglaubliches Problem darstellt, sie war gerade zu brüskiert ob dieser Bitte und wollte mich abwimmeln, was ihr aber nicht gelang und sie widerwillig Stempel und Unterschrift auf das Papier setzte. Der Gang zum Kopierer durch den „kilometerlangen“ Flur schien ihr wohl den Rest zu geben und auf meine höflichen Abschiedsworte reagierte sie erst gar nicht. Ich hätte ihr auch die paar Cent für die Kopie gegeben wenn es ihr darum ging und sie dadurch Nachts besser schlafen hätte können, keine Frage.
nicht relevant, kannst es aber bei einem Termin mit dem Chef erzählen.

Es reicht vorerst eigentlich, wenn Du schreibst das Du schon öfters Probleme mit ihr gehabt hast. (die Du gerne auch erläutern würdest, sofern Fragen offen bleiben)


Schreibe eher sachlich, aber bestimmt.

Ist nur ein Vorschlag.
 

Insekt

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#10
Ok, Ihr habt ja recht, werde es nochmal überarbeiten und einiges rausnehmen, ärgert mich zwar, aber es ist wohl besser so, mein Bedarf an noch mehr Ärger ist erstmal gedeckt. Danke nochmal.
 
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