Was so an Geld von unten nach oben verteilt wird

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ExitUser

Gast
Der Unternehmenssteuersenkungswahn wütet weiter. Nachdem durch Steuersenkungen von 2001 bis 2008 die Steuereinnahmen schon um insgesamt über 240 Milliarden Euro zurückgingen (vgl. Fiasko der Haushaltsplanungen 2009 bis 2012 Tabelle 5), und zwar größtenteils durch Senkungen der Unternehmenssteuern, soll nun eine weitere Entlastung für Unternehmen in Höhe von 3 Milliarden erfolgen. Und das wiederum im Schweinsgalopp, denn schon heute soll im Finanzausschuss darüber abgestimmt werden.
Man mag ja über die Verschiebung der Abführung der Umsatzsteuer an das Finanzamt erst nach Zahlung der Rechnung durch die Kunden noch diskutieren. Eindeutig ein Wahlgeschenk an die derzeit protestierenden Bauern ist die steuerliche Entlastung beim Agrardiesel.
Geradezu irrsinnig ist die Anhebung der sog. „Zinsschranke“ von 1 Million auf 3 Millionen Euro und die Einführung der Sanierungsklausel, damit soll es wieder erleichtert werden, Verluste von neu gekauften Firmen mit eigenen Gewinnen zu verrechnen.
Die beiden letztgenannten Maßnahmen sind geradezu eine Einladung an die „Heuschrecken“.
Ziel der „Zinsschranke“ war es doch gerade, den Unternehmenskauf auf Pump (etwa durch kreditfinanzierte Hedge-Fonds) unattraktiver zu machen, in dem

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mercator

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Natürlich. Es wird genau so weitergemacht wie bisher. Daher sind auch alle Hoffnungen letztlich illosorisch, das System, das ausschliesslich den Finanzkapitalhaien dient, zu reformieren. Dafür ist die Politbande in der Regierung zu feige, zu einfältig und zu sehr mit der Wirtschaft verfiltzt. Mit anderen Worten: zu korrupt.
 
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ExitUser

Gast
Es wird genau so weitergemacht wie bisher.


Wieso auch nicht? Bevölkerung murrt nicht, Leute kaufen weiterhin ein, der "Rubel" rollt, Geld fliesst und wenns zu wenig wird oder neues benötigt wird, dann drucken wir halt wieder eins oder wir nehmen weitere Schulden auf.

Wieso also sollte sich was ändern?


Es läuft doch alles .... und läuft und läuft und läuft und läuft
.... und irgendwann machts dann RUMMMMMMS oder PLATSCHHHHH.




Aber das dauert noch ein kleines bisserl :icon_twisted:



.
 

Atlantis

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Den Zockern wird Millarden über den Banken im Ars.-. Geblasen
da machen doch einige genauso weiter wie vor der Krise.
Energie / Wasser / Lebensmittel - gehören nicht in private Hände!

Der Staat und Oberspekulant Steinbrück haben ein Interessen an sehr hohen Spritpreisen, je höher desto besser...

diesen Hasardeuren sollte man jetzt endlich mal das Handwerk legen?
Die ganzen Politiker der vergangenen 20 Jahre haben das Volk verraten und verkauft, alles zum Wohl der eigenen Klientel und sich selbst!

Unsere Regierungen haben den Spekulanten die Zeche bezahlt aus unserem Steuertopf , aber echte ÄNDERUNGEN kommen NICHT. Es geht gerade wieder von Vorne los .
Zu viele Lobbyisten sitzen in den Voksparteien....Die nächste Blase platzt bestimmt.
Es gibt nichts verwerflicheres und asoziales als mit Lebensmittel zu spekulieren.Ein weltweites Spekulationsverbot muß her, mit extrem harten Strafen für Zuwiderhandlungen.

Spekulanten treiben Rohstoffpreise in die Höhe

Erdöl, Metalle und Lebensmittel werden seit einigen Wochen teurer. Verantwortlich dafür sind Spekulanten, die auf einen bevorstehenden Aufschwung hoffen. Auch wenn die neuerliche Belastung des eigenen Geldbeutels ärgerlich ist – es gibt es auf lange Sicht einen guten Grund für den Preisanstieg.
Geldanlagen: Spekulanten treiben Rohstoffpreise in die Höhe - Nachrichten Finanzen - WELT ONLINE
 
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