was passiert, wenn...(Notarzt) (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Maneki Neko

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Nehmen wir mal an bei uns im Haus/Umgebung randaliert einer, ich sehe oft wie Betrunkene sich bei uns auf der Straße anpöbeln geschweige sich am Haus zu schaffen machen, Randale gibts ja überall, dann sind die "Täter" wieder weg wenn der Polizeiwagen/Notarzt eintrifft. Was macht man in so einer Situation, wenn dann die Randalierer über alle Berge sind? Muss man den Einsatz zahlen? Denn man macht es ja nicht zum Jux. Ist man in der Beweispflicht?

weiss nicht wohin mit den Thema, deshalb hier im allgemeinen.

ich danke euch schon mal fürs Lesen

Liebe Grüße

Maneki Neko
 

Flodder

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Natürlich bist du nicht in der Beweispflicht und muss auch den Einsatz nicht zahlen. Was anderes wäre, wenn du mutwillig ohne Grund Einsatzkräfte anforderst. Das müssten aber die dir nachweisen.

Und bevor andere hier wieder rumtrollen; niemand würde im Notfall Polizei oder Krankenwagen rufen, wenn die Befürchtungen des Maneki Neko richtig wären.
 
E

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Gast
Naja, sooo natürlich ist das jetzt auch wieder nicht.

Normalerweise ist eine rechtsstaatliche Grundorder: In dubio pro reo.

Da diese aber im SGB weitestgehend ausgehebelt ist mittlerweile (wer schert sich eigentlich noch ums Grundgesetz), würde mich nicht wundern, wenn da in Kürze auch noch bei "falschem Alarm" der Auslöser die Kosten aufgebrummt kriegt.
 

im Grünen

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Nehmen wir mal an bei uns im Haus/Umgebung randaliert einer, ich sehe oft wie Betrunkene sich bei uns auf der Straße anpöbeln geschweige sich am Haus zu schaffen machen, Randale gibts ja überall, dann sind die "Täter" wieder weg wenn der Polizeiwagen/Notarzt eintrifft. Was macht man in so einer Situation, wenn dann die Randalierer über alle Berge sind? Muss man den Einsatz zahlen? Denn man macht es ja nicht zum Jux. Ist man in der Beweispflicht?
Den Notarzt würd ich an deiner Stelle nicht rufen, allenfalls die Polizei.
Für den NA braucht es die gesicherte Erkenntnis, das es einer NOT-Ärztlichen Behandlung bedarf. Das ist weder ein Veilchen, noch ein (noch stehender) Betrunkener.
Du wirst kaum unbeschadet so nah an einen Verletzten herankommen um das feststellen zu können, überlass das der Polizei.

Was die Zahlpflicht angeht: Polizei sollte definitv kostenfrei sein, irgendwer wird den Kravall ja auch noch gehört haben.
NA könnte je nach Art der Anforderung und des Grundes kostenpflichtig für den Rufer sein.
 

Feind=Bild

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Wäre ja schlimm, wenn niemand mehr Polizei oder Notarzt riefe, weil er womöglich hinterher auf Kosten sitzen bliebe...

Das Täter/Verdächtige "abhauen" ist wohl täglich Brot der Polizei.

Wenn man aber schon nen Krankenwagen ruft, dann wohl meist, weil irgendwo Blut liegt oder ein Mensch, der nicht mehr von selber verschwindet, jedenfalls irgendwas wodurch klar sein sollte, daß der Anruf kein Scherz war.

Und bis einem unterstellt wird, daß man mutwillig Fehlalarme auslöst und dafür Rechnungen ins Haus flattern, da muss man sicher öfter angerufen haben, ohne das was war.



Edit: Ist Notarzt (sieben Buchstaben!) wirklich so ein langes Wort, daß man es abkürzen muss? :icon_kinn:
 

Anna B.

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Hallo,

wir haben das etwas anders erlebt...

die Firma meines Mannes hat ein Alarmsystem..die Anlage wird eingeschaltet und sobald sich irgendetwas in dem vom Alarmsystem abgesicherten Bereich bewegt oder manipuliert wird, geht eine Meldung an eine Wachschutzfirma...

diese Wachschutzfirma ruft bei meinem Mann an und er muss dann raus..ob nachts um 4.00 oder um 2.00 Uhr spielt keine Rolle...

spätabends ging dann ein Anruf ein: Alarmauslösendes Etwas...
ich hab meinem Mann gesagt, du fährst da nicht hin, wer weiß, was da los ist...kommst in die Firma und kriegst einen über die Rübe...ich mitgefahren...
von unterwegs haben wir dann die Polizei angerufen und gefragt, ob sie kommen wollen...wegen Alarm...
ja, sie würden kommen...
wir sind dann zum Objekt gefahren und stellten fest...Fehlalarm..oder die "täter" waren bereits weg..jedenfalls keine Einbruchspuren, nichts ....
Mein Mann stellt die Alarmanlage wieder an und ich rufe die Polizei an und sage denen, sie könnten zurück fahren...wäre nichts passiert...

prompt bekam die Stadtverwaltung, zu denen dieses objekt gehört, eine saftige Rechnung der Polizei und mein Mann mußte sich dann rechtfertigen, weshalb wir die Polizei eingeschaltet hätten...

ich hab meinem Mann dann gesagt, wieso mußt du da hinfahren und dir eins über die Rübe geben lassen..soll der Bürgermeister doch selber fahren...

naja, seit neuestem hören wir das Telefon nicht mehr...das Telefon steht nun woanders in der Wohnung und wir haben die Tür zum Schlafzimmer geschlossen...
:icon_party:
somit muss ich mir des nachts keine Sorgen mehr machen...

die Alarmanlage wurde nur angebracht, weil dort dauernd eingebrochen wurde, weil die bösen Buben vermutet haben, da wäre was zu holen..aber da gibt es nichts wertvolles...und dafür lasse ich mir meinen Mann nicht zusammenschlagen...
ergo...Telefon hören wir nicht...
 

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Hallo

dein Mann wird schliesslich dafür bezahlt das er dort hinfährt.
Wäre ich der Chef und würde dahinter komen das er es nicht macht wenn ein Alarm ist, sässe er andern tags wegen Arbeitsverweigerung auf der Straße.
DAs Telefon zu Ignorieren geht gar nicht.

Gruß Uwe
 
E

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Gast
Hallo

dein Mann wird schliesslich dafür bezahlt das er dort hinfährt.
Wäre ich der Chef und würde dahinter komen das er es nicht macht wenn ein Alarm ist, sässe er andern tags wegen Arbeitsverweigerung auf der Straße.
DAs Telefon zu Ignorieren geht gar nicht.

Gruß Uwe
Sorry wenn ich das Eingangsposting lese sieht das doch anders aus.
die Firma meines Mannes hat ein Alarmsystem..die Anlage wird eingeschaltet und sobald sich irgendetwas in dem vom Alarmsystem abgesicherten Bereich bewegt oder manipuliert wird, geht eine Meldung an eine Wachschutzfirma...

diese Wachschutzfirma ruft bei meinem Mann an und er muss dann raus..ob nachts um 4.00 oder um 2.00 Uhr spielt keine Rolle....
Die Firma läst den Alarm zu einem Wachdienst gehen aber der Mann von Anna soll dann dahin fahren.
Er ist aber offensichtlich kein Wachmann und hat keine Befähigung dazu. Als warum soll er ein Risiko eingehen ?
Dann soll der Chef den Wachdienst hinfahren lassen ! Das macht er wohl nicht da dies Geld kostet.
 

Anna B.

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Hallo,

so ist es...

der Alarm geht an eine Wachfirma...mein Mann ist ganz normaler Angestellter in diesem Außenbereich der Kommune....
und er soll dann da schauen, ob ein Einbrecher da rumflitzt...

nachts um 4.00 Uhr hat er keinen Arbeitszeit mehr...
er hat ganz normale Angestelltentätigkeiten in normaler Arbeitszeit zu leisten...
nur weil er zufällig der Dienstälteste ist, muss er dann die Verantwortung dafür tragen und wurde dafür ausgekuckt...
Wachgewerbeschein und so einen Töt hat er alles nicht, braucht er auch nicht, ist ja kein Wachmann...

naja, auf jeden Fall mußte die Kommune dann den Polizeieinsatz, der keiner war, bezahlen..waren irgendwas mit 150 Euro...
 

KlebeFix

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Hallo,

meinem Mann ging es genauso als er noch Filialleiter einer großen deutschen Computerkette war.....wenn die Alarmanlage ansprang musste er los....egal wie spät es in der Nacht war.
Teilweise war es dann so, dass er durch den langen Anfahrtsweg, gleich da blieb und im Auto schlief bis seine reguläre Arbeitszeit begann.
Gerufene Polizei brauchte bis zu einer Stunde oder auch mehr, obwohl das Polizeirevier genau gegenüber war.

Diese Tätigkeit als Wachmann oder Alarmanlagenausschalter war nicht in seinem Arbeitsvertrag verankert. Der Arbeitgeber setzte es einfach mal voraus.
 

Feind=Bild

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...
Diese Tätigkeit als Wachmann oder Alarmanlagenausschalter war nicht in seinem Arbeitsvertrag verankert. Der Arbeitgeber setzte es einfach mal voraus.
Ist sicher verurteilenswert, bliebe aber im Schadensfalle (so auch im Haushalt von Anna B.) wegen Missachtung des Anrufs sicherlich nicht folgenlos...
 

Anna B.

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Hallo,

ne, ich glaube es gäbe keine Schadensverfolgung....wenn er keinen Anruf gehört hat??
wer will das beweisen?
kann ja auch sein, dass wir außer Haus waren...

ich wollte eigentlich auch nur kundtun, das wir einen Polizeieinsatz mal veranlasst haben und dafür dann die Kommune, in deren Auftrag das war,ca. 150 Euro zahlen mußte...
 

KlebeFix

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Ist sicher verurteilenswert, bliebe aber im Schadensfalle (so auch im Haushalt von Anna B.) wegen Missachtung des Anrufs sicherlich nicht folgenlos...
Stimmt!
Bei nichtreaktion wäre er sein Job losgewesen, weil der AG ihm einfach unterstellt hätte, er wolle das klingeln des Handys nicht hören.
Ob die Firma für diese Einsätze der Polizei bezahlen musste entzieht sich meiner Kenntnis. Meinem Mann wurde jedenfalls nie eine Rechnungen präsentiert.
 

Anna B.

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Hallo,

ich fasse es nicht....er hat kein Diensthandy!!...er ist noch nicht einmal verpflichtet einen Festnetzanschluss zu haben.!!..
und da das Telefon nun nicht unbedingt neben dem Bett steht....

aber jetzt bin ich raus aus dem Thread..ich wollte nur darauf hinweisen, dass es sehr wohl so sein kann, dass man für einen Einsatz, der dann nicht benötigt wird, bezahlen muss...
 

Sinuhe

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Hallo,

ich fasse es nicht....er hat kein Diensthandy!!...er ist noch nicht einmal verpflichtet einen Festnetzanschluss zu haben.!!..
und da das Telefon nun nicht unbedingt neben dem Bett steht....

aber jetzt bin ich raus aus dem Thread..ich wollte nur darauf hinweisen, dass es sehr wohl so sein kann, dass man für einen Einsatz, der dann nicht benötigt wird, bezahlen muss...

Und was hat die Eingangsfrage mit der Situation Deines Mannes zu tun??
 

Anna B.

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vergiss es einfach...

ich habe nur darauf hingewiesen, dass sehr wohl Kosten anfallen können, wenn man die Polizei ruft....und die nichts unternehmen können, weil niemand da ist, oder tatsächlich nichts passiert ist...
 
M

Minimina

Gast
Was hat das Posting vom Anna B. mit dem Eingangsposting zu tun?

Das Eingangsposting bezieht sich auf Privatleute. Anna B. Fall dreht sich um eine gewerbliche Nutzung/Anstellungsverhältnis.

Wenn Anna B.`s Mann nicht in der Lage ist sich gegen seinen Chef zu wehren, oder Absprachen sich abzusichen ist das sein ganz persönliches Problem, wenn er sich zum Affen machen lässt und das Risiko auf sich abschieben lässt, währscheinlich weil er sonst gefeuert wird.

Aber ob ein Privatmann nicht sogar wegen unterlassener Hilfeleistung dran ist, wenn ihm nachgewiesen werden kann daß die Ordnunghüter nicht gerufen hat, speziell wenn tatsächlich ein Mensch und nicht nur Material zu schaden gekommen ist, lass ich mal dahin gestellt.

Ich habe schon öfter die Polizei rufen müssen und letztens erst die Feuerwehr und wurde noch nie mit Kosten behelligt, auch wenn sich die Sache dann als glimpflich erwiesen hat.

LG MM
 

Maneki Neko

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gut daß der Thread noch existiert

neulich ist einer Freundin von mir was dummes passiert:

Pfanne auf die Herdplatte gelassen Herd war natürlich an bzw Kochplatte und dann bekam sie nen Anruf, ging ins andere Zimmer um den Anruf entgegenzunehmen und vergaß das ganze in der Küche. nach ein paar Minuten bemerkte sie einen beißenden Gestank und als sie in die Küche zurückkam, sah sie wie die Pfanne auf der Herdplatte förmlich "festklebte" und überall Rauch zum Glück kein Feuer. Sie hat erstmal das Küchenfenster aufgerissen und es kam Rauch raus. Feuerwehr wurde nicht gerufen denn die Nachbarn kamen Ihr zur Hilfe.

was wäre denn passiert wenn jemand die Feuerwehr gerufen hätte? Wäre Sie auf den Kosten sitzen geblieben? Sie bekommt ALG II und hat keine Schulden. Was wäre auf sie zugekommen im Fall der Fälle?

mehr als eine versaute Pfanne und ein schock ist ihr nichts weiter passiert

wenn sich jemand auskennen würde kann er hier ne Antwort posten

bitte keine dummen Kommentare bitte sinnvolle Antworten
 

Charlot

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Ist schon einige Jahre her, da hatte ich Gulasch gemacht.
Wollte am Nachmittag zum Fußball und danach mit einigen Fußballfreunden zu mir, Sportschau gucken und Gulasch futtern.

Ich fuhr zum Spiel und bekam in der Halbzeitpause eine SMS, das ich ganz dringend nach Hause kommen soll.
Ich hatte die Platte nicht ausgemacht, dicker Rauch quoll aus dem Fenster, das gekippt war. Nachbarn hatten die Feuerwehr gerufen.

Ich raste heim, zum Glück ist es beim Rauch geblieben, Feuerwehr hat die Türe geöffnet, 2 Einsatzwagen standen vor der Tür.
Auf dem Rücken hatten sie so Propeller, womit sie den Rauch wegpusteten.
Als ich kam, war deren Einsatz schon beendet.

Am nächsten Tag fuhr ich zur Feuerwehr mit einer Riesenschachtel "Merci", die Schokolade, sowie ein Fass Bier für den nächsten Kameradschaftsabend.
Der Brandmeister war freudig überrascht und sagte mir, das sie es nun als Übung abtun werden. Es ist nicht üblich, das sie danach besucht werden und ein Dankeschön erhalten.
Ansonsten hätte ich den Einsatz bezahlen müssen.

So brauchte ich "nur" ein neues Schloß und musste frisch weißeln, die Wände waren wirklich schwarz.
 
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