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Was passiert, wenn ein Land Pleite macht: Ein Horrorszenario

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Was passiert, wenn ein Land Pleite macht: Ein Horrorszenario

In den Nachrichten entschuldigen sich jetzt jeden Abend die Bankenmanager beim Volk. Die Reisebüros bieten fünftägige »Anti-Depressions-Bustouren« ins benachbarte Ausland an. Ein Manager hat angekündigt, sich ein Gewehr zu kaufen, um sich und seine Familie zu schützen. In den hippen Restaurants im Bankenviertel gibt es den »Krisen-Burger«, mit einer halben Portion Speck und extra wenig Käse. Die Aura des Erfolges hat sich verflüchtigt, das Geld schon länger. Es riecht jetzt nach Fritten.

Willkommen in Musterland! Musterland liegt in Europa, es ist EU-Mitglied. In Musterland stehen mehrere große Banken ...
........Als die Märkte das erfahren, ziehen Scharen von Investoren ihr Kapital ab, die Zinsen steigen. Die Wirtschaft stürzt ab. Die Preise fallen. Tödlich ist das für das hoch verschuldete Land. Wenn die Preise sinken, steigt der Wert der Verbindlichkeiten.
Musterland hat seine eigene Währung. Nun fällt sie, denn an den Devisenmärkten bricht .....

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Gast
Die Menschen in Musterland sind wütend. Sie sind wütend auf die Banken, weil sie in ihrem globalen Monopoly sich selbst, traditionsreiche Unternehmen, ja ganze Länder an den Rand der Insolvenz geführt haben.
Sie sind wütend auf die Bankmanager, die sich für ihr Leben in den Prachtvillen der Schlossallee nun scham- und ehrlos weitere Bonuszahlungen zuschustern.
Sie sind wütend auf die Vorgängerregierung, die in Zeiten neoliberaler Glücksverheißungen den Finanzmarkt Markt sein ließ – und den Sozialstaat in mehreren Reformrunden so klein schredderte, dass er jetzt nur noch Almosen spenden kann.
Sie sind wütend auf die Regierung, weil sie den Großen, den Banken, den Schuldigen – so sehen die Menschen das – die Milliarden ohne Zögern in den Rachen wirft, während sie selbst, die Unschuldigen, bitten und betteln müssen, dass der Staat ihre Arbeitsplätze retten möge.
Wer ist sonst verantwortlich, für das Desaster das Musterland (D) droht?
Und sie sind wütend, so ziellos kann Wut sein, auf die Regierung, weil sie mit Blick auf die nächsten Wahlen nun immer mehr Unternehmern immer mehr Direkthilfen zukommen lässt und dadurch Schulden aufhäuft, die alle überfordern.
Mir ist nicht klar, weshalb die Wut der Menschen ziellos sein soll, richtet sie sich doch konkret gegen die Verursacher und Unterstützer.
Doch da ist die Wut der Bevölkerung. Da ist die Erwartung, dass der Staat den alten Wohlstand wiederbringe – und zwar schnell.
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Selbstverständlich. Dafür werden die Leute doch auch bezahlt. Und schließlich sind sie doch mitverantwortlich, dass der Karren an die Wand fuhr.
Noch nie ist es Politikern in westlichen Wohlstandsländern gelungen, den Leuten klarzumachen, dass sie künftig mit weniger zufrieden sein sollen.
Noch weniger? Wann ist denn wenig wenig genug?
Dass es mit der Zeit besser wird, nicht schlechter, galt bislang als systemimmanent.
Das wurde den Menschen jahrzehntelang gepredigt. Wohin das führte, kann man deutlich erkennen. Den Gürtel enger schnallen, Lohnverzicht, Tarifabsenkungen.... und wurde es besser? Ja, aber nur für die nimmersatten Banker und Ihresgleichen.
Wer Wahlen gewinnen will, so denken die Parteien, muss an dieser Lehre festhalten. Und die Menschen in Musterland sind nur allzu bereit, das zu glauben.
Genau. Darum geht es im Grunde auch nur. Wahlen zu gewinnen und an der Macht zu bleiben - um jeden Preis. Und dann dem Volk erzählen, es wollte es ja nie anders haben.....bla,bla,bla.....
Also gibt die Regierung Geld aus. Immer mehr. Sie erhöht die Löhne, die Renten, die Sozialleistungen.
Und alles nur um das Volk zufriedenzustellen? Nee, um Ruhe im Schiff zu haben, damit der Kahn nicht untergeht, weil man ja weiterhin den Kapitän markieren will, obwohl es nicht mal zum Leichtmatrosen reicht. Es geht um puren Machterhalt. Und das alleinige Sagen im Land. Und dazu stopft man den Leuten das Maul. Und wenn es sein muss, mit wertlosen Geldscheinen.
Eine echte Alternative könnte ja eine echte Demokratie sein. Mit echter Beteiligung. Echten Abstimmungen. Einer echten Verfassung. Und echten Politikern.
Das Geld holt sie sich von der Zentralbank. Die Notenpresse läuft auf Hochtouren. So heizt die Regierung einen künstlichen Boom an. Die Nachfrage steigt immer schneller, doch die Produktion kommt nicht hinterher. Die Preise ziehen an, erst langsam, dann immer stärker. Mehrmals täglich werden in den Supermärkten die Preisschilder gewechselt.
Aber die Ursache für eine Inflation liegt nicht in in der Gier oder dem Unverständnis der Bevölkerung, sondern in der Gier und dem mangelndem Demokratie -und Wirtschaftsverständnis der sogenannten Eliten und ihrer willfähigen Vollstrecker.
Jeder versucht, sein Geld so schnell wie möglich loszuwerden. Nach wenigen Monaten ist die Währung praktisch wertlos. Das Geldvermögen der Sparer ist vernichtet. Das hat nur einen Vorteil: Auch die Schulden sind ausgelöscht, die gesamte Staatsschuld hatte zuletzt den Gegenwert einer Tageszeitung.
Ja, das Geldvermögen des kleinen Sparers steht auf Null, und er fängt wieder ganz von vorn an. Nur die kleine, schmale Kaste der Obernullen hat wie immer ihre Schäfchen zeitig ins Trockene gebracht und steigt wie Phönix aus der Asche hervor, um das Spiel genau da wieder zu beginnen, wo es einige Zeit vorher zusammenbrach...... Es werden die immer gleichen, ewig Gestrigen die Strippen in der Hand halten, um 60,80 oder 100 Jahre später den Karren erneut an die Wand zu fahren.

LG :icon_smile:
 
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Gast
Finanz-Bombe tickt: Wer gibt als erstes den Staatsbankrott zu?

MOSKAU, 30. März (Oleg Mitjajew, RIA Novosti). Wegen der Weltfinanzkrise stürzt in Europas kleineren Staaten eine Regierung nach der anderen...
Neben den BRIC-Ländern sprechen sich Großbritannien, Deutschland, Indonesien, Saudi-Arabien, Kanada und Mexiko für eine IWF-Reform aus.

Immer mehr Anhänger findet die Idee, den US-Dollar als Weltreservewährung durch eine neue supranationale Währung zu ersetzen, die ein IWF nach seiner Reform kontrollieren soll. Einen solchen Vorschlag haben bereits Russland, China und Kasachstan zur Debatte gebracht.

Doch bis sich die führenden Länder der Welt über eine Reform des globalen Finanzsystems geeinigt haben werden, könnte für viele "Randstaaten" die Bekanntmachung der Insolvenz der schnellste Ausweg aus der Sackgasse werden.

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