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Was passiert wenn die Bewerbungskosten von 260€ pro Jahr erreicht sind aber weitere Vermittlungsvorschläge kommen?

Hamar

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#1
Mein Budget von 260€ an Bewerbungskosten pro Jahr ist bald erreicht (nur wegen VV) und der Sturm bricht nicht ab.
Muss das JC die Kosten für schriftliche Bewerbungen auf VV trotz erreichen der 260€ weiterhin bezahlen? Wenn nicht, dann würde ich ja das restliche Jahr jede Bewerbung selbst zahlen müssen und das ist mit AG2 nicht möglich. Möchte ZAF auch keine Emailbewerbungen schicken.
 

Frank71

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#2
Budget hin oder her, wenn das Jobcenter dich mit VV überzieht haben sie dafür auch die Kosten zu tragen, auch wenn es über die besagten 260€ pro Jahr geht.

Ich würde jede einzelne Bewerbung abrechnen,formloser Antrag reicht da aus.
 

romeo1222

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#3
Ich kann mir vorstellen, dass sie dann von dir Email / telefonische Bewerbungen fordern werden (Zumindest solange das JC weiß, dass du Internet und / oder ne Telefon- / Handyflatrate hast).
 

erwerbsuchend

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#4
Alternativ könnte das JC auch auf im JC ggfs. vorhandene Bewerberrechner verweisen.
 

Hamar

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#5
Budget hin oder her, wenn das Jobcenter dich mit VV überzieht haben sie dafür auch die Kosten zu tragen, auch wenn es über die besagten 260€ pro Jahr geht.
Der Meinung bin ich auch, nur was sagt die Rechtslage (§)?

Ich kann mir vorstellen, dass sie dann von dir Email / telefonische Bewerbungen fordern werden
Die Infastruktur dafür ist aber auch nicht umsonst.

(Zumindest solange das JC weiß, dass du Internet und / oder ne Telefon- / Handyflatrate hast).
Davon wissen die ja.

Alternativ könnte das JC auch auf im JC ggfs. vorhandene Bewerberrechner verweisen.
Genau die Ansage habe ich vor paar Jahren bekommen, als ich dem JC verkaufen wollte das ich kein Handy/Internet mehr besitze. Dann habe ich gefragt wer die Fahrtkosten zum JC bezahlt, darauf wurde mir geantwortet das ich das vom Regelsatz zu zahlen habe. Klar, 5€ Fahrtkosten für eine Bewerbung, kein Problem :doh:
 

jaykay19

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#6
Die Infrastruktur ist eh vorhanden und wird bezahlt. Wo ist dann das Problem sich per E-Mail zu bewerben?
 
E

ExitUser

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#7
Alternativ könnte das JC auch auf im JC ggfs. vorhandene Bewerberrechner verweisen.

Wer an so einem Rechner seine Daten eingibt, und sich womöglich auch noch in sein E-Mail-Konto einloggt, um Bewerbungen zu verschicken, der muss aber absolutes Vertrauen haben:biggrin:

Dazu kämen auch noch die Kosten für das Desinfektionsspray, um Maus und Tastatur zu reinigen.
 

erwerbsuchend

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#8
Die Infrastruktur ist eh vorhanden und wird bezahlt. Wo ist dann das Problem sich per E-Mail zu bewerben?
Es gibt Leute, die sich aus Datenschutzgründen und aus Geschwindigkeitsgründen nicht per E-Mail bewerben wollen. Schließlich ist eine E-Mail umgehend nach dem Versenden auch direkt beim Empfänger.

Wer an so einem Rechner seine Daten eingibt, und sich womöglich auch noch in sein E-Mail-Konto einloggt, um Bewerbungen zu verschicken, der muss aber absolutes Vertrauen
Es gibt dann aber auch erstaunlich viele ALG 2-Empfänger, die bei einem solchen Angebot der Nutzung von Bewerber-Rechnern im JC, dann doch plötzlich wieder Geld haben, um die Bewerbungen doch zu Hause am heimischen Rechner erstellen zu können.

Wer wirklich Geld-Probleme hat, insbesondere für Druckerpatronen, der sollte sich mal nach einer elektrischen Schreibmaschine umsehen. Die Farbbänder dürften für unzählige Bewerbungen reichen und wären dabei auch noch relativ kostengünstig. Den Lebenslauf kann man ja nach erstmaligem Erstellen einfach in nem Copy-Shop kopieren.
 

Pauer

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#9
Es gibt Leute, die sich aus Datenschutzgründen und aus Geschwindigkeitsgründen nicht per E-Mail bewerben wollen. Schließlich ist eine E-Mail umgehend nach dem Versenden auch direkt beim Empfänger.
Das ist ja auch Sinn und Zweck der ganzen Sache. Personen, die sich nicht per Mail bewerben möchten, weil die Bewerbung dem Arbeitgeber dann direkt vorliegt, würde ich eine fehlende Motivation unterstellen.
Eine schnelle Bearbeitung der Bewerbung kann nur förderlich sein, um schnell aus dem Leistungsbezug zu fallen - und das sollte ja nun einmal das angestrebte Ziel sein!!
 
E

ExitUser

Gast
#10
Das ist ja auch Sinn und Zweck der ganzen Sache. Personen, die sich nicht per Mail bewerben möchten, weil die Bewerbung dem Arbeitgeber dann direkt vorliegt, würde ich eine fehlende Motivation unterstellen.
Es gibt gute Gründe, sich nicht per Mail zu bewerben. Nämlich die Nachweisbarkeit, dass man es auch gemacht hat. Behauptet eine ZAF z.B., dass keine Bewerbung angekommen ist, dann ist es schwer nachzuweisen. Denn ein ausgedruckter Versendungsnachweis per Mail wird auch sehr oft von Gerichten nicht akzeptiert.
Aber hauptsache fehlende Motivation, nicht wahr?
Eine schnelle Bearbeitung der Bewerbung kann nur förderlich sein, um schnell aus dem Leistungsbezug zu fallen - und das sollte ja nun einmal das angestrebte Ziel sein!!
Da nützen auch die zwei Ausrufezeichen nichts.
Denn laut SGB II hat man immer noch 3 Werktage Zeit um seine Bewerbung zu verschicken.
 

Pauer

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#11
Aber hauptsache fehlende Motivation, nicht wahr?
Ja, genau. Mit der oben angeführten Begründung

aus Geschwindigkeitsgründen nicht per E-Mail bewerben wollen. Schließlich ist eine E-Mail umgehend nach dem Versenden auch direkt beim Empfänger.
unterstelle ich fehlende Motivation.

Denn laut SGB II hat man immer noch 3 Werktage Zeit um seine Bewerbung zu verschicken.
Das ist richtig - innerhalb dieser Frist geht das aber auch per E-Mail. E-Mail-Bewerbungen kategorisch auszuschließen halte ich für fraglich.
 

Hamar

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#13
Die Infrastruktur ist eh vorhanden und wird bezahlt. Wo ist dann das Problem sich per E-Mail zu bewerben?
Möchtest du das jede ZAF deine Emailadresse in einem Bewerberpool aufnimmt und du dann mit allen möglichen prikären Arbeitsangeboten zugebombt wirst? Also ich möchte das nicht. Richtige Firmen bekommen nach wie vor meist von mir eine Emailbewerbung.

B2T bitte :wink:
 

Wholesaler

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#14
Personen, die sich nicht per Mail bewerben möchten, weil die Bewerbung dem Arbeitgeber dann direkt vorliegt, würde ich eine fehlende Motivation unterstellen.
Fehlende Motivation trifft auf viele (ehemalige) Jobcenter-Mitarbeiter ebenfalls zu.:icon_smile:
 

faalk

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#15
unterstelle ich fehlende Motivation.
Gut das du kein SB beim JC bist. Würdest bei dem Ansinnen eine SG Klatsche nach der Anderen erleiden. :wink:
 

Wholesaler

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#16
@faalk: Nach seinen Worten hat er im Jobcenter gearbeitet. Vielleicht tut er es aus dem von dir genannten Grund jetzt nicht mehr.:bigsmile:
 

erwerbsuchend

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#17
Möchtest du das jede ZAF deine Emailadresse in einem Bewerberpool aufnimmt und du dann mit allen möglichen prikären Arbeitsangeboten zugebombt wirst?
Bei den meisten ZAF wird man nicht direkt mit der Bewerbung und ohne weitere Rückmeldung von der ZAF oder einem VG dort, in deren Bewerberpool aufgenommen. Seit die DS-GVO gilt, muss die ZAF dies vorher beim Bewerber erfragen. Dann kann man immernoch mitteilen, dass man erstmal nur über die Stelle aus der Bewerbung kontaktiert werden möchte und spricht.

Also ich möchte das nicht. Richtige Firmen bekommen nach wie vor meist von mir eine Emailbewerbung.
Auch sogenannte richtige Firmen haben schon seit längerem ebenfalls Bewerberpools. Daher kann es dir auch dort passieren, dass man dich dort in einen Bewerberpool aufnehmen möchte und dir, wenn du dem zustimmst, später auch niedrigere Jobs anbietet, als für den du dich ursprünglich beworben hast.

Daher gilt das Argument wegen dem Bewerberpool nicht als Ausschlusskriterium für eine Bewerbung per E-Mail.

Es bleibt selbstverständlich noch der Punkt, dass eine Bewerbung per E-Mail eben schneller sein kann, aber nicht muss.
 

erwerbsuchend

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#19
ZAF müssen sich an vieles halten, nur leider tun sie das häufig nicht. Warum sollte man zu solchen Menschen Vertrauen haben?
Du kennst die Strafmöglichkeiten, die bei Verstößen gegen den Datenschutz dem Verursacher drohen? Meinst du wirklich, dass sich auch nur eine ZAF darauf einlassen wird, nur um irgendwie ihren Bewerberpool aufzufüllen, den sie dann leider aber nicht legal nutzen kann?

Zudem ist mir die Sache etwas zu einseitig. Es wird meistens immer nur argumentiert, was die ZAF alles schlecht machen, vorallen die Sache mit dem Bewerberpool und die richtigen Firmen machen immer alles richtig und gehen nicht fehlerhaft mit den Bewerberdaten um. Oder sind mit richtigen Firmen jene gemeint, die Highend-Fachkräfte suchen und einstellen und sich hier und in anderen Foren nur ausschließlich Highend-Fachkräfte befinden?

:sorry:, aber das entspricht keinesfalls der Realität. Es gibt genügend kleine und mittelständische Unternehmen, gern auch aus dem Handwerksbereich, die da so ihre liebe Not mit dem richtigen Umgang mit Bewerbern und Bewerberdaten haben. Das gilt unabhängig von der zu besetzenden Stelle.

Damit wasche ich nicht die ZAF rein, sondern will nur aufzeigen, dass es auch unter sogenannten richtigen Firmen genügend gibt, die da ebenfalls ihre Defizite haben.
 

Wholesaler

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#20
@erwerbsuchend: Ich weiß, dass Verstöße gegen die DS-GVO mit teils hohen Bußgeldern geahndet werden können. Das war aber schon immer so und da hat es die ZAF wenig gejuckt. Ich gebe dir allerdings uneingeschränkt recht, dass reguläre Arbeitgeber vielfach ebenso unseriöse Praktiken anwenden. Vom zwischenmenschlichen respektlosen Umgang mit langzeitarbeitslosen Bewerbern ganz zu schweigen...
 

jaykay19

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#22
Möchtest du das jede ZAF deine Emailadresse in einem Bewerberpool aufnimmt und du dann mit allen möglichen prikären Arbeitsangeboten zugebombt wirst? Also ich möchte das nicht. Richtige Firmen bekommen nach wie vor meist von mir eine Emailbewerbung.

B2T bitte :wink:
Kannst doch mehrere Mailadressen haben?
 
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#23
Auch wenn das Vermittlungsbudget erreicht ist, "können" dir weitere Bewerbungskosten erstattet werden, soweit ich weiß hast du keinen Rechtsanspruch darauf. Ich glaube, dies muss der FM mit der Teamleitung abstimmen. Am besten im Beratungsgespräch die Kriterien erfragen. Unabhängig von den Kriterien, würde ich immer einen schriftlichen Antrag stellen und dann das Ergebnis abwarten. Dann kannst du auch Widerspruch einlegen.
 

Hamar

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#25
Bei den meisten ZAF wird man nicht direkt mit der Bewerbung und ohne weitere Rückmeldung von der ZAF oder einem VG dort, in deren Bewerberpool aufgenommen. Seit die DS-GVO gilt, muss die ZAF dies vorher beim Bewerber erfragen. Dann kann man immernoch mitteilen, dass man erstmal nur über die Stelle aus der Bewerbung kontaktiert werden möchte und spricht.
Da habe ich aber andere Erfahrungen gemacht, zumindest lang vor der neuen Datenschutzverordnung, wie es jetzt aussieht, weiß ich nicht.

Auch sogenannte richtige Firmen haben schon seit längerem ebenfalls Bewerberpools. Daher kann es dir auch dort passieren, dass man dich dort in einen Bewerberpool aufnehmen möchte und dir, wenn du dem zustimmst, später auch niedrigere Jobs anbietet, als für den du dich ursprünglich beworben hast.
Niedrigere Jobangebote von einer richtigen Firma wären mir lieber, als ein niedrigeres Jobangebot von einer ZAF.

Kannst doch mehrere Mailadressen haben?
Das kann man ja, ein Problem gibt es nur wenn man von der ZAF per Email ein Jobangebot bekommt und man nicht darauf antwortet. Dann könnte die ZAF dem JC melden das du ein Jobangebot abgelehnt hast.

Auch wenn das Vermittlungsbudget erreicht ist, "können" dir weitere Bewerbungskosten erstattet werden, soweit ich weiß hast du keinen Rechtsanspruch darauf.
Das gilt bei schriftlichen Initiativbewerbungen, anders sieht der Fall meiner Meinung nach bei VV aus. Schließlich wird man gezwungen sich zu bewerben.

Am besten im Beratungsgespräch die Kriterien erfragen.
Auf das JC zum SB muss ich dieses Jahr bestimmt nicht mehr.
 

erwerbsuchend

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#26
Da habe ich aber andere Erfahrungen gemacht, zumindest lang vor der neuen Datenschutzverordnung, wie es jetzt aussieht, weiß ich nicht.
Du willst damit sagen, dass du nach einer Bewerbung bei einer ZAF per E-Mail, ohne weiteren Kontakt oder VG, direkt als Antwort erhalten hast, dass du direkt in den Bewerberpool aufgenommen wurdest, ohne, dass erstmal deine Bewerbung auf die jeweilige Stelle komplett bearbeitet wurde? Nun, das könnte oder hätte dir aber auch bei einer Bewerbung per Post passieren können. Zudem steht in solchen E-Mails meist auch der Hinweis, dass man sich als Bewerber melden soll, wenn man nicht in den allgemeinen Bewerberpool aufgenommen werden will. Das war auch früher schon so.

Niedrigere Jobangebote von einer richtigen Firma wären mir lieber, als ein niedrigeres Jobangebot von einer ZAF.
Wo liegt da der Unterschied? Soweit mir bekannt ist, funktionieren die Bewerberpools bei sogenannten richtigen Firmen genauso wie die Bewerberpools bei ZAF.

Das kann man ja, ein Problem gibt es nur wenn man von der ZAF per Email ein Jobangebot bekommt und man nicht darauf antwortet. Dann könnte die ZAF dem JC melden das du ein Jobangebot abgelehnt hast.
Der Sinn von getrennten E-Mail-Adressen für Bewerbungen und Privates liegt darin, dass eben auf den jeweiligen E-Mail-Accounts nur E-Mails mit dem jeweiligen Themengebiet eintreffen.
 

hansklein

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#27
Kannst doch mehrere Mailadressen haben?
Das kann man ja, ein Problem gibt es nur wenn man von der ZAF per Email ein Jobangebot bekommt und man nicht darauf antwortet. Dann könnte die ZAF dem JC melden das du ein Jobangebot abgelehnt hast.
Nein, tut mir leid, ich hab kein Jobangebot bekommen, mein alter PC geht schon seit 3 Wochen nicht mehr....

Was mich nachweislich nicht schriftlich per Post erreicht hat, kann mir sowas von Wumpe sein...
 

erwerbsuchend

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#28
Nein, tut mir leid, ich hab kein Jobangebot bekommen, mein alter PC geht schon seit 3 Wochen nicht mehr....
Diese Ausrede wird wohl eher nicht ziehen. Das JC würde in diesem Fall die berechtigte Frage stellen, warum du diese Information nicht an alle AG weitergeleitet hast, bei denen du dich schriftlich beworben hast. Alternativ dürfte die Frage kommen, warum du deine E-Mails nicht bei Bekannten, Freunden oder in einem Internetcafe abrufst.

Von daher sollte man sich vorher überlegen, ob man sich per E-Mail bewirbt oder nicht, statt hinterher solche Ausreden zu bringen, die je nach bisherigem Verhalten gegenüber SB als ggfs. unglaubwürdig eingestuft werden könnten.

Aber um zum Thema ZAF und E-Mail zurückzukommen, nicht jede ZAF antwortet umgehend auf eine Bewerbung per E-Mail. Es gibt durchaus auch ZAF, die dafür mehrere Tage oder gar Wochen brauchen. Dies ist mir persönlich bereits mehrfach passiert, dass ich auf meine Bewerbung per E-Mail keine Antwort erhalten habe, obwohl die E-Mail nachweislich rausging (Beweis durch Versand an mich selbst per BCC). Bei eintreffenden E-Mails habe ich mich meist erst nach 2 oder 3 Tagen gemeldet, ohne, dass es Probleme gab. Es kam zwar einmal vor, dass eine ZAF unbedingt für den nächsten Tag ein Vorstellungsgespräch vereinbaren wollte, dies konnte ich jedoch problemlos auf einen mir besser passenden Termin verlegen. Aus dem VG wurde auch kein Arbeitsvertrag :wink:

Was mich nachweislich nicht schriftlich per Post erreicht hat, kann mir sowas von Wumpe sein...
Das geht aber nur, wenn du dich ausschließlich postalisch beworben hast, ohne Angabe von E-Mail-Adresse oder Telefonnummer.
 

Hamar

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#29
Du willst damit sagen, dass du nach einer Bewerbung bei einer ZAF per E-Mail, ohne weiteren Kontakt oder VG, direkt als Antwort erhalten hast, dass du direkt in den Bewerberpool aufgenommen wurdest, ohne, dass erstmal deine Bewerbung auf die jeweilige Stelle komplett bearbeitet wurde?
Ich habe noch nie eine Antwort erhalten das ich in den Bewerberpool aufgenommen wurde, dass wurde ohne ein Kommentar einfach gemacht.

Nun, das könnte oder hätte dir aber auch bei einer Bewerbung per Post passieren können.
Ja, der Unterschied ist aber das die ZAF eher eine Email schreibt, als einen Brief postalisch zu versenden.

Zudem steht in solchen E-Mails meist auch der Hinweis, dass man sich als Bewerber melden soll, wenn man nicht in den allgemeinen Bewerberpool aufgenommen werden will.
Richtig wäre das man sich melden soll, wenn man in den Bewerberpool aufgenommen werden möchte und nicht andersherum.

Wo liegt da der Unterschied? Soweit mir bekannt ist, funktionieren die Bewerberpools bei sogenannten richtigen Firmen genauso wie die Bewerberpools bei ZAF
Das ist ein riesen Unterschied, ich gehe lieber bei einem richtigen AG arbeiten als einer ZAF 1/3 von meinem Lohn abzugeben und dann auch noch diese Ausbeutung zu unterstützen weiter am Markt zu bleiben.

Der Sinn von getrennten E-Mail-Adressen für Bewerbungen und Privates liegt darin, dass eben auf den jeweiligen E-Mail-Accounts nur E-Mails mit dem jeweiligen Themengebiet eintreffen.
Bringt wenig und macht noch mehr Arbeit.


Nein, tut mir leid, ich hab kein Jobangebot bekommen, mein alter PC geht schon seit 3 Wochen nicht mehr....
Mal könnte man das wohl machen aber auf Dauer fällt das auf.

Es kam zwar einmal vor, dass eine ZAF unbedingt für den nächsten Tag ein Vorstellungsgespräch vereinbaren wollte, dies konnte ich jedoch problemlos auf einen mir besser passenden Termin verlegen. Aus dem VG wurde auch kein Arbeitsvertrag
Das kann dir bei postalischer Bewerbung nicht passieren, mal davon abgesehen, dass sich viele ZAF bei postalischen Bewerbungen nicht zurück melden, weil die ihre eigene Meinung haben, warum Leute keine Telefonnummer oder Email angeben.
 

erwerbsuchend

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#30
Ich habe noch nie eine Antwort erhalten das ich in den Bewerberpool aufgenommen wurde, dass wurde ohne ein Kommentar einfach gemacht.
Woher weißt du dann, dass du in einen Bewerberpool aufgenommen wurdest? Irgendeine Antwort oder Reaktion seitens der ZAF musst du ja bekommen haben.

Das ist ein riesen Unterschied, ich gehe lieber bei einem richtigen AG arbeiten als einer ZAF 1/3 von meinem Lohn abzugeben und dann auch noch diese Ausbeutung zu unterstützen weiter am Markt zu bleiben.
Wo liegt der Unterschied, ob man bei einem "richtigen" Unternehmen für den allgemeinen Mindestlohn arbeitet oder für eine ZAF für EG 1? Mehr bekommt man meistens für einfache Jobs nicht.

Bringt wenig und macht noch mehr Arbeit.
Welche Arbeit hast du, wenn du mehrere E-Mail-Adressen abfragst? Wenn man einen E-Mail-Client wie den Thunderbird nutzt, ist das ganz einfach.

Das kann dir bei postalischer Bewerbung nicht passieren, mal davon abgesehen, dass sich viele ZAF bei postalischen Bewerbungen nicht zurück melden, weil die ihre eigene Meinung haben, warum Leute keine Telefonnummer oder Email angeben.
Für mich ist Bewerbungskommunikation kein Problem. Wenn man selbst ordentlich reden kann, geht vieles einfacher. Dies kann man lernen :wink:
 

Kerstin_K

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#31
Die äfa schreibt doch selber, das Mails nicht sicher sind. Dann kann kann man das auch nicht von Hés verlangen.

Übrigens kommen wirklich viele Mails mit grosser Verspätung oder gar nicht beim Empfänger an. Ein BCC an sich selber beweist da gar nichts. Eine Mail geht auf ihrem Weg ueber viele Server. Und da kann halt viel passieren.
 

Spiegelsaal

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#32
Solange in der EGV nicht steht, wie man sich zu bewerben hat,(sollte sowas drinstehen, EGV nicht unterschreiben) muss man überhaupt keine E-Mails mit Arbeitgebern wechseln, weder von den hauseigenen PC´s noch von zuhause, egal ob das nötige Equipment dafür vorhanden ist. Postalisch muss reichen, das JC schickt schließlich auch alles persönlich relevante und VV´s per Post bzw. persönlicher Übergabe und nicht per Mail oder Telefonanruf, zwecks Beweislast. Nimm einfach jeden VV in deinen Bewerbungskostenantrag auf, sollte nicht gezahlt werden, weil angeblich überschritten, würde ich mir vom SB diese Milchmädenrechnung mal sauber erklären lassen, zwischen dem Budget und den geschickten VV`s.:icon_stop:
 

noillusions

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#33
Nimm einfach jeden VV in deinen Bewerbungskostenantrag auf, sollte nicht gezahlt werden, weil angeblich überschritten, würde ich mir vom SB diese Milchmädenrechnung mal sauber erklären lassen, zwischen dem Budget und den geschickten VV`s.:icon_stop:
So weit so richtig erstmal - dann kommt die mühsame Praxis:
Das Fluten mit VV's wird funktionieren und bei Bewerbungskostenanträgen stellt sich das JC tot.

Ansatzweise habe ich diese Problemeskalation auch schon gelesen:
JC will nicht zahlen, verweist auf JC-Bewerber-PC's, gar auf Maßnahmen wo man das alles machen kann, usw.

Es wird dann interessant welche Wege und welche Konter man dann machen kann. Es wird schnell umfangreich.
 

Spiegelsaal

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#34
Wenn das JC rät, sensible und persönliche Daten in JC-PC´s einzugeben, oder bei Bewerbungsmaßnahmeträgern etc. kann man gleich im Anschluss fragen, ob SB bei Datenmissbrauch persönlich haftet, oder wie man sich das vorgestellt hat?:icon_stop: Zudem fragen, warum man mit überschreiten der Pauschalbudgetgrenze, wissentlich weitere VV´s schickt, wodurch Kosten entstehen, welche dann vom SB persönlich bezahlt werden, oder wie?:doh:
 

DoppelPleite

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#35
Hier wird ja viel Blödsinn zusammen geschrieben, wenn man VV erhält oder postalische Bewerbungen in der EGV verlangt werden und das Budget verbraucht ist. Ja dann bewerbe ich mich auch erstmal postalisch und fordere hinterher die Erstattung vom JC, schriftlich nachweisbar versteht sich.

Sollte SB dann auf die Hausinternen Rechner verweisen, wird er auch Anträge für Fahrtkostenübernahme erhalten, schriftlich nachweisbar versteht sich.

Stellt sich das JC mal wieder quer, geht es halt zum SG damit die Jungs dort sich nicht auch noch langweilen. Der Regelsatz ist nachweislich nicht für Bewerbungen oder Fahrtkosten in Verbindung vorgesehen. Nicht umsonst verfügt das SB über ein Vermittlungsbudget um diese Lücken zu füllen.

Ferner (?) Nö, als gleich sollte man infrage stellen wie es sein kann, dass das eine JC 260 EUR kalendarjährlich verfügt und ein anderes JC 500 EUR kalendarjährlich als Vermittlungsbudget parat hält. Es sollte auch mal vollumfänglich erklärt werden warum dem einen Elo 3 und dem anderen Elo 5€ für eine Bewerbung "zugestanden" werden.

Ab 2019 werden die Briefmarken teurer ein normaler Brief wird dann 80 CENT kosten, erhöht das JC dann auch das Budget oder die Zusagen zur Übernahme?

Kann nur jedem raten sein Budget voll umfänglich auszunutzen, allein schon damit hier keiner anfängt darüber nachzudenken hier oder dort etwas zu kürzen. Mir schreibt man in den Bewilligungen jetzt immer dazu, ich solle darauf achten nicht über 500 zu kommen. Aha und was wenn doch, sind dann keine VV mehr möglich oder sieht man dann ab von Sanktionen weil keine tausendsiebenhundertneunundzwanzig Stück mehr wie vereinbart vollzogen werden können?

Da lauf ich gerne Serienbewerbungen drucken, soll sich jemand anderes mit dem Unsinn befassen aber doch nicht wir! :rolleyes:

erwerbsuchend sagte :
Wenn man selbst ordentlich reden kann, geht vieles einfacher. Dies kann man lernen
Ja, in einer Lingual Maßnahme oder wo?

erwerbsuchend sagte :
Wenn man einen E-Mail-Client wie den Thunderbird nutzt, ist das ganz einfach
Langsam kann ich Deinen den Stuss nicht mehr lesen.
 

Kerstin_K

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#36
LLeistungen aus dem Vermittlungsbudget sind Ermessenssache, okay. Aber welche Rechtsgrundlage gib es für die Decklungen?
 

noillusions

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#37
@Doppekpleite:

Das mit den Fahrt Kosten zieht um Zweifelsfall nicht weil die dann gleich Maßnahme draus machen können, dafür ist immer genug Geld da.
Da gefällt's mir mit den Datenschutz Problemen ggü. Den jc pc's besser als Argument.
Das andere ist ein Gerechtigkeit Problem. Oder Ermessen Sache aus Sicht der jc.die begründen dass zum Beispiel mit unterschiedlichen Arbeitsmarkt Lagen wie viel sie ausgeben wollen.
 

erwerbsuchend

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#38
Ja, in einer Lingual Maßnahme oder wo?
Sofern man es nicht in der Schule oder Ausbildung gelernt hat, wie man sich in einem Bewerbungsverfahren verhält, also wie man auf Schreiben der AG antwortet oder wie man sich in einem VG verhält, kann man dies u.a. durch die bekannten Bewerbungsratgeber lernen. Dabei hilft auch, wenn man solche Situationen mit Bekannten als Rollenspiel übt. So schwer ist das wahrlich nicht, man muss nur mal damit anfangen, wenn man es noch nicht kann :wink:

Es versteht sich von selbst, dass man solche Defizite nicht gegenüber den SB offenbart, denn das könnte dann in einer Maßnahme enden.
 

Hamar

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#39
Woher weißt du dann, dass du in einen Bewerberpool aufgenommen wurdest? Irgendeine Antwort oder Reaktion seitens der ZAF musst du ja bekommen haben.
Weil ich glaube nicht einfach so Arbeitsangebote (in allen möglichen Branchen) erhalte.

Wo liegt der Unterschied, ob man bei einem "richtigen" Unternehmen für den allgemeinen Mindestlohn arbeitet oder für eine ZAF für EG 1? Mehr bekommt man meistens für einfache Jobs nicht.
Du scheinst wirklich ziemlich pro Zeitarbeit zu sein.
Wie schon gesagt, geht man in einer richtigen Firma trotz Mindestlohn nicht für 3 Leute arbeiten. Es ist auch eine Prinzipsache, ich möchte nicht dieses Lohndumping und die moderne Sklaverei unterstützen.

Welche Arbeit hast du, wenn du mehrere E-Mail-Adressen abfragst? Wenn man einen E-Mail-Client wie den Thunderbird nutzt, ist das ganz einfach.
Wenn man über den Browser die Emails aufruft, ist es schon mehr Arbeit.

Für mich ist Bewerbungskommunikation kein Problem. Wenn man selbst ordentlich reden kann, geht vieles einfacher. Dies kann man lernen
Warum sollte man mit Leuten von einer ZAF reden, wenn man dort sowieso nicht anfangen möchte?

JC schickt schließlich auch alles persönlich relevante und VV´s per Post bzw. persönlicher Übergabe und nicht per Mail oder Telefonanruf, zwecks Beweislast.
Mal davon abgesehen das man bei unversicherten Versand auch keinen Beweis hat das die Bewerbung raus ist.
 

erwerbsuchend

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#40
Weil ich glaube nicht einfach so Arbeitsangebote (in allen möglichen Branchen) erhalte.
Dann hättest du bereits bei dem ersten Angebot nachfragen können, auf welcher Basis deine Daten genutzt werden.

Du scheinst wirklich ziemlich pro Zeitarbeit zu sein.
Die offizielle Lesart ist, dass auch ZAF offizielle AG sind. Du kannst gern bei einem SG deiner Wahl diesbezüglich mal nachfragen, wie die offizielle Sichtweise zu ALG 2 und ZAF ist.

Wie schon gesagt, geht man in einer richtigen Firma trotz Mindestlohn nicht für 3 Leute arbeiten.
Auch bei Unternehmen außerhalb von ZAF gehst du u.U. auch für mehrere Herren gleichzeitig arbeiten. Dies gilt insbesondere dann, wenn jenes Unternehmen Fremdkapitalgeber hat, die Rendite sehen wollen. Du scheinst da sehr blauäugig zu sein.

Es ist auch eine Prinzipsache, ich möchte nicht dieses Lohndumping und die moderne Sklaverei unterstützen.
Dann dürftest du aber auch nicht nur zum allgemeinen Mindestlohn arbeiten. Dieser fällt je nach Tätigkeitsgebiet in das selbe System.

Wenn man über den Browser die Emails aufruft, ist es schon mehr Arbeit.
Daher nutzt man dafür auch E-Mail-Clients wie den Thunderbird oder MS-Outlook.

Warum sollte man mit Leuten von einer ZAF reden, wenn man dort sowieso nicht anfangen möchte?
Kommunikation heißt nicht nur reden, sondern bezieht sich auch auf die schriftliche Korrespondenz.

Mal davon abgesehen das man bei unversicherten Versand auch keinen Beweis hat das die Bewerbung raus ist.
Du solltest dich mal mehr zum Thema Bewerbungsversand per Post einlesen.
 

Hamar

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#41
Die offizielle Lesart ist, dass auch ZAF offizielle AG sind.
Genau dass ist ja das Problem.

Du kannst gern bei einem SG deiner Wahl diesbezüglich mal nachfragen, wie die offizielle Sichtweise zu ALG 2 und ZAF ist.
Die werden mir bestimmt zustimmen, dass ich mich bei keiner ZAF mehr bewerben muss :biggrin:

Dies gilt insbesondere dann, wenn jenes Unternehmen Fremdkapitalgeber hat, die Rendite sehen wollen. Du scheinst da sehr blauäugig zu sein.
Dann geht man bei einer ZAF mit Aktiengesellschaft ja für noch mehr als 3 Mann arbeiten.

Kommunikation heißt nicht nur reden, sondern bezieht sich auch auf die schriftliche Korrespondenz.
Wenn ich nicht mit ZAF reden möchte, dann schließt das auch die schriftliche Kommunikation ein.

Du solltest dich mal mehr zum Thema Bewerbungsversand per Post einlesen.
Darüber habe ich hier schon einiges gelesen. Der Bewerbungsversand per Post ist selbst mit versicherten Versand kein 100%iger Beweis. Am sichersten wäre es wenn man die Bewerbung persönlich mit Zeugen in den Briefkasten beim AG wirft.
 

Hamar

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#43
So läuft das eben in einer kapitalbasierten Wirtschaft.
Genau, der kleine Mann ist eben immer der Dumme.

Es sei denn, du erhälst VV.
Dann bin ich gezwungen schriftlich mit der Firma in Kontakt zu treten.
 
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