was passiert wenn bedürftige Eltern gezwungen werden, die Wohnung zu wechseln

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E

ExitUser

Gast
Hallo,

meine Eltern werden bald in die Rente gehen. Meine Eltern werden aufgrund der niedrigen Rente aufstocken. Also bekommen Zuschuß. Ihre jetzige Wohnung ist eine 3-Zimmer Wohnung. Ich leben mit meinen Eltern. Da ich aber umziehen werde, bis sie beide in die Rente gehen (weil der Zuschuß ihnen sonst verweigert wird) wird also eine 3-Zimmerwohnung für meine beiden Eltern zur Verfügung stehen. Das Amt wird höchstwahrscheinlich deswegen meine Eltern dazu zwingen umzuziehen.

Das Amt wird eine 3 Monatige Frist geben fürs umziehen. Jetzt würde uns interessieren, was passiert wenn meine Eltern bis dahin keine günstige/kleine Wohnung finden? Und die Vermieter verlangen eine Kaution. Was ist wenn meine Eltern nicht das Geld dafür hätten? Wird die Kaution vom Amt übernommen?

Gruß
Sascha
 
E

ExitUser

Gast
dachte so geht es nicht.:idea: Dachte bis jetzt, dass mit den Eltern niemand wohnen darf. Könnte es auch gehen wenn ich arbeiten würde? Schauen die auf sowas nicht nach?

Wo müssen meine Eltern das Wohngeld beantragen?
 

Seepferdchen 2010

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Hallo@saschaa,

Meine Eltern werden aufgrund der niedrigen Rente aufstocken

Du meinst hier, sie müßen Grundsicherung nach SGB XII beantragen, richtig?

Das Amt wird höchstwahrscheinlich deswegen meine Eltern dazu zwingen umzuziehen.

Hier schau erstmal in die örtliche Richtlinie deiner Stadt um erstmal einen Anhaltspunkt für die angemessen Kosten der Unterkunft zu haben.

Harald Thome - Örtliche Richtlinien

Das Amt wird eine 3 Monatige Frist geben fürs umziehen.

Wie kommst du bitte darauf, wenn dann muß erst mal ein Kostensenkungsverfahren
vom Amt kommen und nicht 3 Monate sondern 6 Monate.

Bitte lies erstmal in den o.g. Link und schreibe mal um welchen Betrag die Miete
zu hoch wäre, dann kann man weitersehen.

Wo müssen meine Eltern das Wohngeld beantragen?

Bitte wie hoch ist die Rente und die Miete schau dazu mal beim Wohngeldrechner
findest du im Net, einfach bei Google eingeben "Wohngeldrechner".
 
E

ExitUser

Gast
hi,

die örtlichen Rechtlinien sind veraltet. Sind von 2010. Seit dem wurde unsere Miete durch Stadtbau 3x erhöht. Eine 75m² Wohnung für 520,-EUR, Kaltmiete?, ist heute realitätsfremd in unserem Stadt. Es sei denn außerhalb der Stadt. Können die auch in ein anderes Stadt zum Umziehen zwingen?

Was passiert wenn meine Eltern nicht schaffen innerhalb der Frist von 6 Monaten keine günstige Wohnung zu finden?

Woran unterscheiden sich Wohngeld und Grundsicherung nach SGB XII? Dazu stehts unter Wohngeld, dass Einkommen der Kinder unter 24 Jahren nicht berücksichtigt werden. Ich bin aber 30. Ich nehme an zu dem Zeitpunkt werde ich arbeiten, sobald meine Eltern in die Rente gehen.

Die Miete beträgt 630,,-EUR kalt und 850,-EUR warm.
 
Zuletzt bearbeitet:

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
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19 November 2010
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@saschaa

Können die auch in ein anderes Stadt zum Umziehen zwingen?
Zwingen nun schon mal garnicht.......lies dazu bitte weiter im Link.

Was passiert wenn meine Eltern nicht schaffen innerhalb der Frist von 6 Monaten keine günstige Wohnung zu finden?
Dazu lese bitte mal in diesem Faden aus dem Forum, da findest du alle wichtigen
Hinweise zu deiner Frage, samt Vorgehensweise.

https://www.elo-forum.org/aufforder...737-kostensenkungsaufforderung-gegenwehr.html

und

https://www.elo-forum.org/alg-ii/103288-gegenwehr-kostensenkungsaufforderung.html

Woran unterscheiden sich Wohngeld und Grundsicherung nach SGB XII?
Beim Wohngeld muß ein Mindesteinkommen vorhanden sein
und es werden keine Heizkosten übernommen.

Faustformel für Wohngeld :

Regelsatz zzgl. ggfls. Mehrbedarf (§ 21 SGB II) + Warmmiete (inkl. Heizkosten)
Der Regelsatz beläuft sich nach § 20 SGB II ab 01.01.2016 auf 404 € (bei Alleinstehenden). Der Mehrbedarf nach § 21 SGB II kommt beispielsweise bei Schwangerschaften, Krankheit oder auch Alleinerziehenden zum Tragen. Hinzukommen können noch monatliche Belastungen wie Versicherungsbeiträge etc.
Beim Wohngeldantrag reicht es aus, wenn der Antragsteller als Mindesteinkommen 80%der oben genannten Beträge erreicht.

Die Miete beträgt 630,,-EUR kalt und 850,-EUR warm.
Gut und hier fehlt jetzt die Höhe der Rente?

Bleibt die Frage gehen beide in die vorgezogene Rente für langjährige Versicherte oder aus der Erwerbstätigkeit?

Auch beim SGB XII gibt es da etwas zu beachten, weil nach BGB Unterhaltszahlungen zu leisten sind:

Wenn Grundsicherung gezahlt wird und ein jährliches Gesamteinkommen unter einem Betrag von 100.000 Euro liegt.

Wird aber Sozialhilfe gezahlt, wird grundsätzlich geprüft, inwieweit sich Kinder (also du) durch Unterhaltszahlungen an den Kosten beteiligen müssen.


Viertes Kapitel Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung

https://www.buzer.de/gesetz/3415/b9291.htm

oder

https://www.buzer.de/gesetz/3415/b9290.htm

Drittes Kapitel Hilfe zum Lebensunterhalt

Zahlungen zum Unterhalt eventuell für die Eltern, richtet sich nach deinem Einkommen, kannst du hier nachlesen:

https://www.elo-forum.org/grundsicherung-sgb-xii/111710-sgb-xii-heranziehung-
unterhalt.html

Du siehst so ohne weiteres lässt sich dein Anliegen nicht beantworten, ohne die genauen Daten zu kennen daher lies bitte mal die eingestellten Links.
 
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