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was passiert wen.....

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sindytomlea

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#1
Hallo,

wie fang ich am besten an, hm ....

Vorlauf:
1. Mann/Verdiener hat titulierte Schuldzahlungen seit einigen Jahren - soweit so gut, es wurde auch immer gezahlt oohne wenn und aber.

2. seit 2005 ist der Mann nun Ehrenmitglied einer BG (die Ironie hierzu ohne weitren Kommentar)

3. Klage zur Zahlung und Anerkennung der Titulierungen + Zahlung des ALG II für den Rest der BG (1 Frau + 2 Kinder)

ich hatte vja vor einniger Zeit schon mal geschrieben, das die EA vom September erst jetzt im Dezember beurteilt wurde und mein Anwalt im Zickzack gesprungen ist. Mein Anwalt hat ja nun alles weiter gemacht - nur des grundlegende Problem ist ja nach wie vor da. Und jetzt kommen meine Fragen hierzu.

1. kann man mit dem Urteil erreichen, das die Titulierungen aufgehoben werden (wobei wenn die Gläubiger die Idiotie lesen einen Lachkrampf bekommen, weil keine Pfändungsgrenze noch die richtige Rechnung des verbleibenden Geldes erfolgt ist) und dann wirklich das Geld zum Leben da ist, so wie des Jobcenter / Richter beim SG des sieht?

2. kommen extra Kosten auf uns zu wegen der Aussetzung der Titulierung

3. wie erreiche ich, das alle Mitglieder der BG - so wie es sich die Lebenwesen es denken - eingerechnet werden? Hier geht es explizit um die Stiefkindproblematik incl. des 2. Kindes um die schwebende Vaterschaft weil die SCheidung noch net durch ist

4. was passiert oder was kann man machen, wenn sich die Gläubiger komplett querstellen und die nächste Entscheidung sich wieder über Monate hinzieht?


Nicht das irgendjemand denkt, die Schulden wollen nicht gezahlt werden. Nein hier geht es darum, das genug zu essen da ist der Mann zur Arbeit kommt und meine Medikamente.

Ich habe es so satt, diese Dummheit des Richters oder sagen wir Ignoranz machen mich alle. Aber diese Herrschaften dürfen sich es ja erlauben. Für die Nichtbeherrschung von Grundrechenarten (jeder der bis zur Pfändungsgrenze gepfändet wird - muss eh ALG II beantragen und bezieht dieses dann....) werden die noch hochgehalten und bejubelt Menschen unter die Brücke zu bringen damit diese sch... geschminkten Zahlen stimmen. :motz: :kotz:

Gut, vielleicht habt Ihr nun noch einen Tipp was wir tun können.

Danke sindytomlea
 

Silvia V

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#2
sindytomlea sagte :
Hallo,

wie fang ich am besten an, hm ....

Vorlauf:
1. Mann/Verdiener hat titulierte Schuldzahlungen seit einigen Jahren - soweit so gut, es wurde auch immer gezahlt oohne wenn und aber.

2. seit 2005 ist der Mann nun Ehrenmitglied einer BG (die Ironie hierzu ohne weitren Kommentar)

3. Klage zur Zahlung und Anerkennung der Titulierungen + Zahlung des ALG II für den Rest der BG (1 Frau + 2 Kinder)

ich hatte vja vor einniger Zeit schon mal geschrieben, das die EA vom September erst jetzt im Dezember beurteilt wurde und mein Anwalt im Zickzack gesprungen ist. Mein Anwalt hat ja nun alles weiter gemacht - nur des grundlegende Problem ist ja nach wie vor da. Und jetzt kommen meine Fragen hierzu.

1. kann man mit dem Urteil erreichen, das die Titulierungen aufgehoben werden (wobei wenn die Gläubiger die Idiotie lesen einen Lachkrampf bekommen, weil keine Pfändungsgrenze noch die richtige Rechnung des verbleibenden Geldes erfolgt ist) und dann wirklich das Geld zum Leben da ist, so wie des Jobcenter / Richter beim SG des sieht?

Die Titulierung an sich wird wohl nicht aufgehoben,denn die Forderungen bestehen ja zu recht(nehme ich an).
Die einzigste Möglichkeit wäre,einen Antrag auf Aussetzung der Vollstreckung zu stellen(zeitlich begrenzt).
Der Antrag auf Aussetzung der Vollstreckung ist ein Verwaltungsakt, der durch Bescheid entschieden wird.
Wenn man selbst zum Gericht geht, kann darüber auch mündlich entschieden werden und dann wird in der Vollstreckungsakte ein entsprechender Vermerk angebracht.
Aber die Aussetzung der Vollstreckung ist eine KANN-Bestimmung und kein Recht.


2. kommen extra Kosten auf uns zu wegen der Aussetzung der Titulierung.
Da bin ich überfragt.Kann aber sein,das dies in die Gesamtverfahrenskosten einfliesst.

3. wie erreiche ich, das alle Mitglieder der BG - so wie es sich die Lebenwesen es denken - eingerechnet werden? Hier geht es explizit um die Stiefkindproblematik incl. des 2. Kindes um die schwebende Vaterschaft weil die SCheidung noch net durch ist
Meinst Du dies bezüglich ALG II oder bei der Festsetzung des pfändungsfreien Betrages?

4. was passiert oder was kann man machen, wenn sich die Gläubiger komplett querstellen und die nächste Entscheidung sich wieder über Monate hinzieht?


Nicht das irgendjemand denkt, die Schulden wollen nicht gezahlt werden. Nein hier geht es darum, das genug zu essen da ist der Mann zur Arbeit kommt und meine Medikamente.

Ich habe es so satt, diese Dummheit des Richters oder sagen wir Ignoranz machen mich alle. Aber diese Herrschaften dürfen sich es ja erlauben. Für die Nichtbeherrschung von Grundrechenarten (jeder der bis zur Pfändungsgrenze gepfändet wird - muss eh ALG II beantragen und bezieht dieses dann....) werden die noch hochgehalten und bejubelt Menschen unter die Brücke zu bringen damit diese sch... geschminkten Zahlen stimmen. :motz: :kotz:

Gut, vielleicht habt Ihr nun noch einen Tipp was wir tun können.

Danke sindytomlea
 

sindytomlea

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#3
Hallo Silvia,

Die Titulierung an sich wird wohl nicht aufgehoben,denn die Forderungen bestehen ja zu recht(nehme ich an).
Die einzigste Möglichkeit wäre,einen Antrag auf Aussetzung der Vollstreckung zu stellen(zeitlich begrenzt).
Der Antrag auf Aussetzung der Vollstreckung ist ein Verwaltungsakt, der durch Bescheid entschieden wird.
Wenn man selbst zum Gericht geht, kann darüber auch mündlich entschieden werden und dann wird in der Vollstreckungsakte ein entsprechender Vermerk angebracht.
Aber die Aussetzung der Vollstreckung ist eine KANN-Bestimmung und kein Recht.


Ich geh davon aus das alles korrekt is, mein Freund zahlt ja nun schon eine Weile. Tja aber jetzt mal gesetzt den Fall - KANN-Bestimmung - die erkennen des Urteil des SG nicht an, weil sie sagen wie so viele Stellen SGB II ist was andres wie des Inkassozeugs. WAS DANN?

Meinst Du dies bezüglich ALG II oder bei der Festsetzung des pfändungsfreien Betrages?

der Freund hat ja noch eine größere Tochter also liegt der Betrag lt. der 850 ZPO ja bei etwas über 1359 Euro. So, er verdient etwas mehr was des JC mit reinrechnet weil ich als Freundin (noch nciht geschieden!) zur BG gehöre so wie meine Kinder. Lt. der Tabelle würde halt der Beitrag lt. dem Verein bei 1979,00 Euro liegen - gut soviel verdient er bei weitem nich. Ich hab mich nun schon mal mit dem Anwalt kurzgeschlossen. Er ist der selben Meinung wie ich, das ich evt. mit viel Mühe reinkommen würde wenn die Gläubiger bei guter Wetterlage schon mal mit anerkennt aufgrund des gemeinsamen kleinen Mädels (mit Urkunden des Jugendamtes halt) - aber das wäre sehr unsicher. Bei der Tochter genau des gleiche, weil sie ja noch nicht seine Tochter lt. BGB ist - nur Fädchengeber (sorry etwas Sarkasmus) reicht nicht. Und der größte Knackpunkt ist mein Sohn, der keinerlei reellen Bezug im familiären Sinne zum Freund hat. Lt. SG wie gesagt kommt er voll hinzu - aber lt. RA keine Chance.

Fazit in meinen bescheidnen Augen - alles gut gedreht für Statistik ohne Rücksicht auf Verluste und andres geltendes Recht.

tschüß sindytomlea
 

Silvia V

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#4
Ich geh davon aus das alles korrekt is, mein Freund zahlt ja nun schon eine Weile. Tja aber jetzt mal gesetzt den Fall - KANN-Bestimmung - die erkennen des Urteil des SG nicht an, weil sie sagen wie so viele Stellen SGB II ist was andres wie des Inkassozeugs. WAS DANN?
Ich befürchte das wird kommen und dann geht das böse Spiel weiter.
Aber dazu kann Euch der RA am sicher mehr sagen,da er ja den Sachverhalt
genau kennt.

Gruß

Silvia
 
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