Was passiert bei einem befristeten Arbeitsvertrag bei Krangengeldbezug mit den Urlaubstagen?

JürgenBuchholz

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
12 April 2020
Beiträge
34
Bewertungen
9
Hallo,

ein Freund meinerseits ist aktuell im Krankengeldbezug.

Zuerst hatte er einen 460€ brutto Job mit 24 Kalendertagen Urlaubsanspruch. Dieser Vertrag wurde befristet auf Ende August 2020
Am 1.August wurde der Vertrag auf Teilzeit mit 1300€ brutto mit einer Vertragsanpassung umgeändert.
Dieser ist nun befristet bis 31.01.2021 und alle anderen Bestandteile des Arbeitsvertrages bleiben unverändert.

Bleibt es bei den Urlaubstagen ? Bisher wurde kein Urlaubstag genommen, Arbeitnehmer befindet sich im Krankengeldbezug.

Was muss man hier beachten ?
Kann der Arbeitgeber einfach sagen er muss die 24 Kalendertage als Urlaub nehmen obwohl krankgeschrieben ?
Muss er bei Auszahlung (wie rechnet man das um ? ) dies der Krankenkasse melden ?

Vielen dank
 

JürgenBuchholz

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
12 April 2020
Beiträge
34
Bewertungen
9
Das heißt wenn gekündigt wird ( soweit ich verstanden habe egal von welcher Seite ) muss der Urlaubsanspruch ausbezahlt werden, korrekt ?

Wie verhält sich das wenn man krank ist und er zB zum 1.12 gekündigt wird. Kann der Arbeitgeber noch sagen die Tage bis dahin werden als Urlaubstage abgerechnet ? Also Urlaub während Erkrankung ? Oder müssen die Urlaubstage ausbezahlt werden ?

Wird das dann beim Krankengeld angerechnet ?
 

JürgenBuchholz

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
12 April 2020
Beiträge
34
Bewertungen
9
Habe heute erfahren das meinem Kumpel zum 1.12 gekündigt wurde.
Urlaubstage laut Vertrag sind 24, bisher hatte er keinen davon genommen.
Nun steht in der Abrechnung "Urlaubsentgelt für 16 Tage", keine Ahnung wo die anderen 8 sind bzw warum nicht alle Urlaubstage berechnet wurden.
Habe dies hier gefunden, bezüglich Urlaubstage in der zweiten Jahreshälfte

Stehen ihm dann nicht 24 Tage zu ?

Desweiteren wurden ihm -38 Stunden von dem Urlaubsentgelt abgezogen.
Ich kann das absolut nicht nachvollziehen da er die AU immer hingeschickt hat.
Kann ja nicht sein das der Arbeitgeber diese übergeht und dann Minusstunden einträgt oder ?
Ich vermute das sie auf dem Postweg verloren ging oder im Unternehmen auf dem Weg zur Abrechnung irgendwo unter kam.

Habe ihm empfohlen eine Kopie beim Arzt zu besorgen bzw eine Kopie des Durchschlags zu machen und Arbeitgeber zuzusenden mit dem Hinweis das AU durchgehend war und so kein Grund vorliegt Minusstunden zu berechnen.

Gibt es hier ein Paragraph den er beifügen könnte ?
Muss der Arbeitgeber dann die Kürzung zurück nehmen und auszahlen ?

Danke
 
Oben Unten