Was muss ich tun, damit ich ALG1 nach §145 SGB III Aussteuerung/Nahtlosigkeit bekomme (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Durchblick_weg

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
25 November 2019
Beiträge
4
Bewertungen
0
Hallo, Ihr Lieben,

ich bin ja so froh, dass ich dieses Forum gefunden habe, denn seit Monaten laufe ich von Pontius über die VDK nach Pilatus, was mich voll erschöpft und mich immer mehr fertig macht, weil ich ständig andere Information bekomme.
Hier habe ich schon viel gelesen und wahrscheinlich liegt die Antwort auf der Hand, aber ich habe anscheinend schon so viel falsch gemacht, bin komplett verunsichert, gesundheitlich geht es mir wieder aufgrund dieser Existenzangst echt übel.....und so würde ich mich freuen, von euch persönliche Antworten zu kriegen.

Ich versuche es kurz zu halten:
Ich bin weiblich, 57 Jahre alt und im April ausgesteuert worden. Die VDK meinte: kein Problem, denn ich hätte 18 Monate Anspruch auf ALG1. Ich habe den Antrag gestellt, der ist auch bewilligt worden ( allerdings nach 136, was mir damals noch gar nichts gesagt hat ) Dann war ich in einer Reha, und die Rentenversicherung hat Übergangsgeld gezahlt. Diese musste vorzeitig beendet werden, weil ich allergisches Asthma bekommen hatte. Obwohl ich die AfA sofort darüber in Kenntnis gesetzt habe, habe ich 3 Wochen kein Geld bekommen: Ich musste wieder einen neuen Antrag stellen. Der wurde wieder nach 136 bewilligt. Mein Widerspruch wurde abgelehnt und der Anwalt der VdK hatte wenig Lust dagegen zu klagen....und ich keine Kraft, obwohl ich ein med. Gutachten hatte, dass mir eine persönliche Vorstellung nicht möglich war (telefonisch hatte ich es gemacht) Naja, der Drops ist jetzt gelutscht.
Dann habe ich in Absprache mit meiner Vermittlerin meinen bestehenden Arbeitsvertrag mit einem medizinischen Gutachten gekündigt. Daraufhin habe ich wieder einen neuen Bewilligungsbescheid bekommen: Die AfA zahlt erst wieder ab dem 16.12.19, weil ich noch Restansprüche bei meinem alten Arbeitgeber in Form von Urlaubsgeld hätte. Das musst ich mir dann selbst mit einem Anwalt erkämpfen, was mich wieder geschwächt hat.

Ich habe weiter meine AUs an die AfA geschickt und war überrascht, dass ich nun ein Stellenangebot von dort erhalten habe.
Nachdem ich hier jetzt viel gelesen habe, weiß ich, dass ich froh sein kann, dass die AfA mich noch nicht "gekündigt" hat, was sie ja schon nach 6 Wochen AU hätten machen können.
Dann habe ich wieder mit der VdK telefoniert und gefragt, wie ich denn ALG1 nach 145 bekommen kann. Der Berater sagte, ich solle von meinen Ärzten ein Attest schreiben lassen, dass ich voraussichtlich für 6 Monate nur eingeschränkt arbeitsfähig bin.
Außerdem fielen die Worte: Antrag auf Behinderung und Erwerbsminderungsrente stellen. Da habe ich richtig Panik bekommen, denn ich möchte wieder arbeiten gehen; im Moment geht es einfach noch nicht. Ich brauche einfach noch etwas Zeit, um wieder ganz fit zu werden....und vor allem: Ruhe.
Sowohl meine Hausärztin als auch die Fachärzte sind auch dieser Ansicht; würden sicherlich auch ein solches Attest schreiben....nur habe ich vor lauter Panik vergessen, was dort genau drinstehen muss.....irgendetwas war da noch....maximal oder minimal 6 Monate? Mit der Aussicht auf komplette Arbeitsfähigkeit? Ich weiß es einfach nicht mehr.
Vielleicht macht es ja auch Sinn einen Behinderten- oder Rentenantrag zu stellen. Kann man ja zurück ziehen.

Was ratet ihr mir? Ich würde halt gern etwas tun bevor meine Situation noch schlimmer wird.
Meine Vermittlerin möchte mich nun in eine Reha Gruppe bei der AfA bringen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das will....

Ich freue mich sehr auf eure Antworten und wünsche allen einen schönen Tag!

Angelina ***
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
18.842
Bewertungen
17.473
Also erstmal ist es so, dass auf den bescheiden der AfA nie der §145 SGB III draufsteht.

Wenn due nach der Aussteuerung ALG I beziehst, muss eine Begutachtung durch den ärztlichen Dienst der AfA erfolgen. Dies passier meistens nach Aktenlage. Ist das passiert und ist dir der Ingalt des Gutachtens bekannt?

Gbt es von der abgebrochenen Reha enen Abschlussbericht und kennst Du den Inhalt?
 

Durchblick_weg

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
25 November 2019
Beiträge
4
Bewertungen
0
Hallo Kerstin,

vielen Dank für deine Aufmerksamkeit und Unterstützung.
Eine Begutachtung durch den ärztlichen Dienst ist erfolgt.....ohne mich zu sehen. Dieser kam zu der Ansicht, dass ich voll arbeitsfähig sei, allerdings nur noch mit "normalen" Arbeitszeiten...nicht mit einer 7 Tage Woche und 24 Std Rufbereitschaft.
Den Abschlussbericht der Reha kenne ich nicht.
Allerdings bin ich sowohl von meiner Hausärztin, als auch dem Facharzt weiter durchgehend au geschrieben.

Vielleicht habe ich "meine Geschichte" doch zu lang dargestellt. Meine Frage ist:

Was muss / kann ich tun, damit ich ALG 1 nach Paragraph 145 SGBIII bekomme? Und nicht plötzlich von der AFA aussortiert werde?

Mit freundlichen Grüßen wünsche ich dir und allen anderen Mitgliedern hier einen schönen Abend!
Angelina
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
18.842
Bewertungen
17.473
Eigentlich hast du derzeit genau das was du willst. Wäre der äD nämlich der Mwinung, dass du nur noch weniger als 6 Stunden am Tag zu arbeiten, dann würde man dich auffordern, Reha oder Rente zu beantragen. Wenn du das dann nicht binnen eines Monats tun würdest, wäre die AfA berechtigt, das ALG I einzustellen. Ein Rentenantrag wäre aber kein Drama. Selbst wenn eine Rente bewilligt würde, wenn du wieder arbeiten willst, kannst du das jederzeit wieder tun und dann ist die Rente ganz schnell wieder weg.

Den Reha-Abschlussbericht solltest Du dir mal besorgen.
 

Durchblick_weg

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
25 November 2019
Beiträge
4
Bewertungen
0
Liebe Kerstin, Hermine und Doppeloma,

das hört sich beruhigend an.....aber

ich habe hier mehrfach gelesen, dass man nicht länger als 6 Wochen au sein darf, um ALG1 zu bekommen.
Das wusste ich nicht und habe der AfA weiter meine AUs geschickt.

Kurz nachdem ich die AfA von meiner Kündigung informiert habe, habe ich ein Stellenangebot bekommen ( aber ohne Rechtsmittelbelehrung ) Ich habe das für einen Irrtum gehalten, weil ich ja au bin. Der Berater der VdK sagte, dass ich aber allen Aufforderungen der AfA nachkommen muss. Aber wie soll ich das denn machen? Offiziel war ich ja bis vor wenigen Wochen in einem Arbeitsverhältnis, doch de facto bin ich schon lange krank. Soll ich im Anschreiben lügen? Das will ich nicht. Muss ich jetzt 20 Bewerbungen im Monat nachweisen?

Verstehe ich euch richtig: bin ich "safe" solange die AfA mich nicht auffordert, einen Rentenantrag zu stellen? Können sie mir eine Sperre geben...für wie lange? Ich habe schon alles verkauft, wohne jetzt in einem Zimmer zur Untermiete, weil ich meine Wohnung mit meinem Tagessatz von 40 Euro nicht mehr zahlen hätte können....eine Sperre wäre katastrophal für mich.

Ich glaube auch, dass es gut wäre, die Erwerbsminderungsrente zu beantragen, weil ich es ja wieder rückgängig machen kann.
Soll ich der AfA jetzt schon mitteilen, dass ich dies plane....oder erst, wenn ich es wirklich mache. Anfang Januar kommt eine Freundin zu Besuch, die das mit mir machen könnte ( ich habe wieder so krasse Angstzustände, dass ich oft gar nicht raus gehen kann )

Den Rehabericht habe ich angefordert. Ich weiß, dass mich der Oberarzt als voll arbeitsfähig entlassen hat, obwohl ich ja wegen "Krankheit" (Asthma) dort ausgeschieden bin und die Au neben diesem auch wieder meine "alte" Krankheit ( Depression/Burn-out) nachweist.
Als ich ihn darauf angesprochen habe, meinte er, dass dies lediglich eine Information für den Rententräger wäre in dem Sinne, dass keine weitere Therapie mehr nötig sei.

Mein behandelnder Facharzt der Klinik; der Psychiater der Institutsambulanz attestiert mir allerdings weiterhin au wegen Depression.

Au, Mann! Jetzt quatsche ich euch schon wieder mit meiner Leidensgeschichte zu. Sorry.
Daher noch mal kurz die eigentliche Frage:

Bin ich safe, solange mir die AfA keine Aufforderung sendet, die Rente zu beantragen? Wann soll ich dort mitteilen, dass ich dies tue? Muss ich mich auf 20 Stellen im Monat bewerben und dies nachweisen?

Vielen Dank für eure Geduld und Unterstützung
Ich wünsche euch einen sonnigen Tag
Angelina ***
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ach...und.
soll ich meine Hausärztin und den Psychiater bitten, ein Attest zu schreiben, dass ich in den nächsten 6 Monaten nur für 15 Stunden pro Woche arbeiten kann?
Meine Vermittlerin sagte, dass ich weniger ALG1 bekomme, wenn ich mich dem Arbeitsmarkt nur für Teilzeit zur Verfügung stelle....und noch weniger geht wirklich nicht mehr.
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
18.842
Bewertungen
17.473
ich habe hier mehrfach gelesen, dass man nicht länger als 6 Wochen au sein darf, um ALG1 zu bekommen.
Das wusste ich nicht und habe der AfA weiter meine AUs geschickt.
Eigentlich darf die AfA das nicht bei ALG I nach der Aussteuerung jemanden nach 6 Wochen Krankheit aus dem Bezug werfen. sie machn es aber manchmal trotzdem. Und dann hat man eben Probleme. Um diese zu vermeiden empfehlen wir, keine AUBs bei der AfA abzugeben. Zumal die für die ausgesteuerte Krankheit sowieso nicht zählen. Du musst auch trotzdem zu Medeterminen erscheinen.

Kurz nachdem ich die AfA von meiner Kündigung informiert habe, habe ich ein Stellenangebot bekommen ( aber ohne Rechtsmittelbelehrung ) Ich habe das für einen Irrtum gehalten, weil ich ja au bin. Der Berater der VdK sagte, dass ich aber allen Aufforderungen der AfA nachkommen muss. Aber wie soll ich das denn machen? Offiziel war ich ja bis vor wenigen Wochen in einem Arbeitsverhältnis, doch de facto bin ich schon lange krank. Soll ich im Anschreiben lügen? Das will ich nicht.
Auf Vermittlungsvorschläge ohne Rechtfolgebelehrung musst du dich in der Regel gar nicht bewerben, es sei denn, du unterschreibst eine EGV, in der etwas anderes steht. Und wenn ein Vermittkunsvorschlag eine Rechtsfolgebelehrung enthält, dann solltest du dir den erstmal ansehen, ob der Zumutbar ist. Eigentlich sollten die SBs das vorab prüfen, aber meistens machen sie das nicht. dazu gibt es den §140 SGB III. Da steht zum Beispeil wa drin zum Gehalt, dass du akzeptieren müsstest. Aber die Arbeit muss auch gesundheitlich zumutbar sein. Und dazu sollte einiges im Gutachten des äD stehen, welche Einschränkungen bei dir zu beachten sind. Sowas wie lein Publikumsverkehr, nicht schwer heben, nict in staubiger Umgebung.....Wenn der VV dem nicht entsprichr, nimmst du den Rücksendebogen und vermerkst darauf, warum du dich nicht beworben hast.

Ich denke nicht, dass due in einer Bewerbung lügen musst. Uns ist hier kein Fall bekannt, wo nach der Aussteuerung sehr intensive vermittlung gelaufen wäre.

Muss ich jetzt 20 Bewerbungen im Monat nachweisen?
Wie kommst du denn auf die Zahl? Gibt es eine EGV, wo die drinsteht? Das ist viel zuviel. Irgend ein Gericht hat mal 10 als Obergrenze festgelegt, of werden aber noch weniger vereinbart. So viele passende Stellen müssen ja auch da sien, also zumutbar gesundheitlich und auch von der Entlohnung her. Niemand muss sich sinnlos bewerben.

Verstehe ich euch richtig: bin ich "safe" solange die AfA mich nicht auffordert, einen Rentenantrag zu stellen? Können sie mir eine Sperre geben...für wie lange?
DIe AfA kann dich sperren, wenn du dich nicht bewirbst, obwohl eine stelle zumutbar ist, wenn due die Einstellung vereitelst. wenn du aber am ersten Arbeitstag immer noch AU bist, kann dieAfA da auch nichts dran ändern.

Wenn die AfA dich auffordert, einen Rentenantrag zu stellen, dann musst due das innerhalb von 4 Wochen machen. Machst Du es nicht, wird das ALG I eingestellt, bis du der Aufforderug nachkommst.

Ich habe schon alles verkauft, wohne jetzt in einem Zimmer zur Untermiete, weil ich meine Wohnung mit meinem Tagessatz von 40 Euro nicht mehr zahlen hätte können....eine Sperre wäre katastrophal für mich.
Kanst Du vielleicht noch aufstochendes ALG II beantragen? Oder Wohngeld?

Soll ich der AfA jetzt schon mitteilen, dass ich dies plane....oder erst, wenn ich es wirklich mache.
Der AfA mitzuteilen, dass du planst, einen Remtenantrag zu stellen, ist sinnfrei. Wenn du das aus freien Stücken machst, dann musst du das eigentlich gar nicht mitteilen. Erst wenn die Rente bewilligt würde, dann wärst du dazu verpflichtet.

Anfang Januar kommt eine Freundin zu Besuch, die das mit mir machen könnte ( ich habe wieder so krasse Angstzustände, dass ich oft gar nicht raus gehen kann )
Um Rente zu beantragen, musst du nicht aus dem Haus gehen. Die Vordrucke kann man sich zuschicken lassen oder im Internet runterladen. Ist eine ganze Menge , was da auszufüllen ist. Wenn rausgehen ein Problem ist, emphehle ich die Versichertenältesten. Die können beim Ausfüllen helfen und viele von denen kommen auch ins Haus, wenn man das möchte.

Den Rehabericht habe ich angefordert. Ich weiß, dass mich der Oberarzt als voll arbeitsfähig entlassen hat, obwohl ich ja wegen "Krankheit" (Asthma) dort ausgeschieden bin und die Au neben diesem auch wieder meine "alte" Krankheit ( Depression/Burn-out) nachweist.
Als ich ihn darauf angesprochen habe, meinte er, dass dies lediglich eine Information für den Rententräger wäre in dem Sinne, dass keine weitere Therapie mehr nötig sei.
Was ist denn das für ein Komiker? Du bist so krank, dass du die Reha abbrechen musst und er schreibt dass due arbeiten kannst und dass kene weitere Behandlung nötig ist? Das passt doch nicht zusammen.

Wie die DRV den Rehabericht jetzt zusaammen mit dem Rehaabbruch beurteilt, ist schwer zu sagen. rehas gelten als Langzeitgutachten. Wenn dann im Abschlussbericht steht, dass due Vollzeit arbeiten kannst, wird es sehr schwer, eine Rente durchzusetzen.

Wäre denn eine erneute Reha für dich denkbar? weisst Du, was dort das Astma ausgelöst hat und lässt sich das vermeiden? Grundsätzlich hast Du ein Wunsch- und Wahlrecht, was die Rehaklinik betrifft. Duhättest also dieMöglichkeit, zusammen mit Deinen Ärzten eine passende Klinik auszusuchen.

soll ich meine Hausärztin und den Psychiater bitten, ein Attest zu schreiben, dass ich in den nächsten 6 Monaten nur für 15 Stunden pro Woche arbeiten kann?
Meine Vermittlerin sagte, dass ich weniger ALG1 bekomme, wenn ich mich dem Arbeitsmarkt nur für Teilzeit zur Verfügung stelle....und noch weniger geht wirklich nicht mehr.
Da hat Deinne Vermittlerim recht. Wenn der äD feststellt, dass du nur noch Teilzeit arbeiten kannst, darf Dein ALG nicht gekürzt werden. Wenn du e deine Verfügbarkeit aber selber einschränkst, dann bekommst du auch entsprechend weniger Geld.
 

Durchblick_weg

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
25 November 2019
Beiträge
4
Bewertungen
0
Oh, liebe, liebe....herzallerliebste Kerstin_K,

ich bin dir so dankbar!!! Mir ist gerade eine ganze Steinlawine aus dem Kopf...und vom Herzen gefallen.
Alles, was du schreibst, hört sich komplett schlüssig an.

Ich schicke jetzt keine Au mehr zu AfA; klar gehe ich zu den Meldeterminen und ich bin eh aktiv, wenn es darum geht nun eine Stelle zu finden, die ich auch noch bis zur "richtigen" Rente machen kann.

Vielen, vielen, mega-vielen Dank ***
Angelina
 

Doppeloma

Super-Moderation
Mitglied seit
30 November 2009
Beiträge
11.332
Bewertungen
14.504
Hallo Durchlick_weg, :welcome:

weiß gerade nicht wie ich deinen Dank schon verdient habe, bisher war ich ja hier in deinem Thema noch gar nicht beteiligt ... aber das lässt sich ja nachholen. :icon_hihi:

ich habe hier mehrfach gelesen, dass man nicht länger als 6 Wochen au sein darf, um ALG1 zu bekommen.
Das wusste ich nicht und habe der AfA weiter meine AUs geschickt.
Das war schon mal grundfalsch, denn nach einer Aussteuerung schickt man der AfA KEINE AU-Bescheinigungen mehr !!!
Wird nämlich gerne mal genutzt, um die Regelungen für "normale" Arbeitslose anzuwenden und nach 6 Wochen (Leistungsfortzahlung nach § 146 SGB III) das ALGI wieder einzustellen.

Dann übernimmt (bei regulär Arbeitslosen) die Krankenkasse die Zahlungen von Krankengeld ... wer schon ausgesteuert wurde bekommt aber deswegen KEIN Krankengeld von der KK mehr.

Ansonsten kannst du AU geschrieben sein solange es nötig ist und deine Ärzte dir das weiter bescheinigen werden, es ist auch unbedingt erforderlich wenn man z.B. vor hat eine EM-Rente zu beantragen ...
Bei der AfA ist das durchaus bekannt, dass Ausgesteuerte in der Regel weiter AU geschrieben sind (auf die ausgesteuerte Krankheit), üblicherweise macht es ja Niemanden spontan gesund, dass die KK nicht mehr zahlen muss.

Zudem sind keineswegs Alle Betroffenen auch arbeitslos, benötigen den Schein also schon weiter für ihren Arbeitgeber ... der bestehende Arbeitsvertrag "ruht" zwar aber man hat trotzdem die Pflicht (aus dem Arbeitsvertrag) eine AU auch nachzuweisen.

Kurz nachdem ich die AfA von meiner Kündigung informiert habe, habe ich ein Stellenangebot bekommen ( aber ohne Rechtsmittelbelehrung ) Ich habe das für einen Irrtum gehalten, weil ich ja au bin.
Hast du denn bei der Arbeitslosmeldung auch informiert, dass du vorerst noch weiter AU geschrieben bist ???
Dann bekommt man in der Regel keine Stellen-Angebote, aber OHNE RFB brauchst du dich darauf ohnehin nicht bewerben ...
Zusätzlich ist auch immer die allgemeine Zumutbarkeit nach § 140 SGB III zu beachten ...


Der Berater der VdK sagte, dass ich aber allen Aufforderungen der AfA nachkommen muss. Aber wie soll ich das denn machen? Offiziel war ich ja bis vor wenigen Wochen in einem Arbeitsverhältnis, doch de facto bin ich schon lange krank. Soll ich im Anschreiben lügen? Das will ich nicht. Muss ich jetzt 20 Bewerbungen im Monat nachweisen?
Der VDK hat keine Ahnung von ALGI und AfA und noch weniger davon was nach einer Aussteuerung zu beachten ist, was man wirklich muss und was man auch bleiben lassen kann.

Die sagen meist nur: "Machen Sie was die wollen, damit Sie ihr Geld bekommen" ...
Das ALGI nach einer Aussteuerung wird IMMER nach § 136 SGB III bewilligt, dagegen brauchst du nicht vorgehen und schon gar nicht klagen ... :icon_evil:

Einen AG (als potentiellen AG) würde es generell nichts angehen ob und wie lange du schon krank bist, es würde ihn auch im "Anschreiben" gar nicht interessieren, und wo bitte verlangt Jemand 20 Bewerbungen von dir, hast du eine Eingliederungs-Vereinbarung (EGV) mit dieser Forderung unterschrieben ???

Bitte mal etwas sortierter, ich blicke auch gerade nicht durch ...

Wurdest du denn (direkt nach der Aussteuerung) vom ÄD der AfA "begutachtet" und was sagt dieses Gutachten aus zu deiner "Restleistungsfähigkeit" ???
NUR in diesem Rahmen musst du dich der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stellen.

Bin doch noch in deinen ersten Beitrag gegangen, da fallen mir gleich weitere "Kuriositäten" auf, auch im Bezug auf die Vorgänge bei deiner AfA ...

Im Bezug auf die abgebrochene Reha-Maßnahme kann ich dir auch nur empfehlen dir (bei der DRV) den Bericht anzufordern, den es trotzdem dazu geben muss.
Danach spätestens hätte man dich bei der AfA (beim ÄD / Med. Dienst) begutachten müssen, um den Rahmen deiner Vermittlungs-Fähigkeit (dein "Restleistungsvermögen") erst mal festzustellen und in diesem Rahmen bist du (auch bei Anwendung von § 145 SGB III) verpflichtet dich der Vermittlung zur Verfügung zu stellen.

Dazu kannst du gerade hier in diesem Forenbereich sehr viel nachlesen, was das bedeutet und welche Grenzen damit auch die SB haben bei deiner Vermittlung ...


Mir ist hier und überhaupt (in immerhin 10 Jahren inzwischen) noch kein Fall bekannt geworden, wo Jemand tatsächlich vermittelt werden konnte nach der Aussteuerung und dein Lebensalter sollte man dabei auch nicht ganz "aus den Augen lassen" ...

Dann habe ich in Absprache mit meiner Vermittlerin meinen bestehenden Arbeitsvertrag mit einem medizinischen Gutachten gekündigt. Daraufhin habe ich wieder einen neuen Bewilligungsbescheid bekommen: Die AfA zahlt erst wieder ab dem 16.12.19, weil ich noch Restansprüche bei meinem alten Arbeitgeber in Form von Urlaubsgeld hätte. Das musst ich mir dann selbst mit einem Anwalt erkämpfen, was mich wieder geschwächt hat.
Hier "rollen sich gerade meine Fußnägel hoch" ... es war völlig überflüssig deinen Arbeitsvertrag zu kündigen, das macht man auch nicht "in Absprache" mit einer Arbeitsvermittlerin der AfA ... du hattest wieder Anspruch auf ALGI ab dem Tag nach der abgebrochenen Reha ...
Da hat die dich ja prima "aufs Kreuz" gelegt, macht dir die Eigenkündigung schmackhaft, damit man anschließend (wegen der nun fälligen Urlaubsabgeltung) noch einige Tage ALGI an dir sparen kann ...

Die Urlaubs-Abgeltung (hat NICHTS mit Urlaubsgeld zu tun) wird NUR fällig wenn man wegen längerer Krankheit seinen Urlaub nicht mehr nehmen konnte, bevor das Arbeitsverhältnis endet, dass dein AG davon (so plötzlich) nicht begeistert war kann ich sogar nachvollziehen.
Immerhin warst du vorher auch schon seit 1,5 Jahren AU und hast das nicht zum Anlass genommen nun selber deswegen kündigen zu wollen.

In der Regel ist der Grund dafür der Übergang in eine Rente (auch in eine EM-Rente) auf Dauer und nicht der "Wunsch" einer AfA-SB nach Einsparung deiner Leistungen wenigstens für ein paar Tage "Urlaubs-Abgeltung".
Vermutlich wird die KK auch bald noch die Beiträge von dir verlangen für diesen Zeitraum, denn die AfA zahlt ja NIX bis dahin und eine Urlaubs-Abgeltung ist nicht Versicherungspflichtig. :icon_evil:

Ich nehme mal an zu diesem Vorschlag hast du schriftlich NICHTS von ihr bekommen, denn die AfA darf gar nicht offiziell verlangen / anregen, dass du ein bestehendes Arbeitsverhältnis selber aufgeben sollst.

Gesundheitlich bedingt oder nicht, das hätten nur Ärzte zu entscheiden und keine Arbeitsvermittler ... selbst der ÄD der AfA hätte dich dazu nicht "überreden" dürfen.
Sie geht nun offenbar davon aus dich als "normal" arbeitslos behandeln zu dürfen und den eigentlichen Grund (die Aussteuerung) nicht mehr weiter beachten zu müssen ... das funktioniert aber nicht denn du hast weiterhin Anspruch auf ALGI im Zuge des § 145 SGB III ...

Verstehe ich euch richtig: bin ich "safe" solange die AfA mich nicht auffordert, einen Rentenantrag zu stellen? Können sie mir eine Sperre geben...für wie lange?
Dir dazu noch eine Sperre zu geben (wegen freiwilliger Aufgabe deines Arbeitsplatzes) wäre der Gipfel der Unverschämtheit, leider kannst du wahrscheinlich nicht beweisen, wer dir dazu geraten hat ... hast du denn schon einen neuen Leistungsbescheid für ALGI ab dem 16.12. bekommen ???
Es ist wirklich unfassbar, was die sich inzwischen so erlauben.

Zunächst mal hat deine Arbeitsvermittlung den ÄD zu beauftragen dein gesundheitliches "Restleistungsvermögen" festzustellen, das ist ja offenbar bisher noch gar nicht gemacht worden und es scheint auch nicht wirklich "geplant" zu sein bis jetzt ... :icon_kinn:

Vorher KANN überhaupt keine zumutbare Vermittlung stattfinden, es ist ja gar nicht geklärt welche Tätigkeiten du vielleicht noch ausüben könntest ... das hat NICHT der Arbeitsvermittler "einzuschätzen" (oder bei dir abzufragen was du denn noch so machen könntest aus deiner Sicht), sondern der Arzt vom ÄD festzustellen, dafür sind die nämlich da.

Im Ergebnis dieser Begutachtung kann (vom ÄD der AfA) festgestellt werden, dass du aktuell (für länger als 6 Monate) nicht Leistungsfähig bist (unter 15 Wochenstunden) und dann wird man dich schriftlich auffordern einen Antrag auf EM-Rente bei der DRV zu stellen und das inerhalb 4 Wochen nachzuweisen.
Danach wird man dich erst mal in Ruhe lassen (müssen) auch mit Vermittlungen / Bewerbungen aller Art bis es mal was Neues dazu von der Rentenkasse geben wird.

Warum auch immer hat deine SB wohl vor diesen (eigentlich gesetzlich korrekten) Weg zu verlassen und mit dir ihre eigenen Vorstellungen ausleben zu wollen .... denn die Aufgabe eines vorhandenen Arbeitsplatzes ist schon überflüssig für die reguläre Umsetzung des § 145 SGB III.

Ich glaube auch, dass es gut wäre, die Erwerbsminderungsrente zu beantragen, weil ich es ja wieder rückgängig machen kann.
Soll ich der AfA jetzt schon mitteilen, dass ich dies plane....oder erst, wenn ich es wirklich mache. Anfang Januar kommt eine Freundin zu Besuch, die das mit mir machen könnte ( ich habe wieder so krasse Angstzustände, dass ich oft gar nicht raus gehen kann )
Ich weiß nicht warum du schon darüber nachdenkst einen Antrag auf EM-Rente "dann wieder rückgängig machen zu können" ... wenn die AfA dich dazu aufgefordert hat, darfst du den Antrag gar nicht mehr zurück nehmen ... aber wenn ich deine Schilderung hier so lese, dann frage ich mich sowieso warum du dich so dagegen sträubst diesen Antrag (eventuell auch freiwillig) zu stellen ...

Glaubst du ernsthaft selber noch daran wieder stabil genug für das heutige Arbeiteleben zu werden und wo meinst du dann arbeiten zu können, wer soll dich einstellen wollen (mit fast 60 Jahren) und für welche Tätigkeit genau ???
Was hast du denn in deinem letzten Job gemacht, wäre es dort vielelicht möglich gewesen wieder zu arbeiten wenn es dir besser geht, vielleicht an einem anderen Arbeitsplatz ... das geht ja nun NICHT mehr, du hast diese Stelle ja freiwillig aufgegeben ... (damit die AfA einen finanziellen Vorteil daraus ziehen konnte :doh:).

Mein behandelnder Facharzt der Klinik; der Psychiater der Institutsambulanz attestiert mir allerdings weiterhin au wegen Depression.
Wann meinst du denn selber (so rein theoretisch) wieder eine regelmäßige Arbeit aufnehmen zu können, vorausgesetzt du findest überhaupt eine neue Anstellung ... warum bitte hast du "Alles aufgegeben" was ist darunter zu verstehen ...
Es klingt zumindest nicht danach, dass du wenigstens dein Alltagsleben (ohne Arbeiten zu müssen) einigermaßen im Griff hast ... :icon_kinn:

Bin ich safe, solange mir die AfA keine Aufforderung sendet, die Rente zu beantragen? Wann soll ich dort mitteilen, dass ich dies tue? Muss ich mich auf 20 Stellen im Monat bewerben und dies nachweisen?
Erst mal musst du wieder sicher ALGI beziehen, dann ist abzuwarten was man weiter mit dir vor haben könnte, deiner SB traue ich inzwischen "alles zu" ...
Ohne Begutachtung durch den ÄD der AfA hat sie (eigentlich) gar nichts zu verlangen und da wird auch keine schriftliche Aufforderung kommen eine EM-Rente zu beantragen, das geht nur auf Grund einer entsprechenden Begutachtung ...
Das haben ja medizinisch noch nicht die Arbeitsvermittler zu entscheiden ... :icon_evil:

Freiwillig kannst du jederzeit selber einen Antrag auf EM-Rente an die DRV stellen und das dann nachweislich (also eine Bestätigung dieser Antragstellung von der DRV bei der AfA einreichen und sich das auch quittieren lassen von der AfA) der AfA mitteilen, dann dürfte auch erst mal Ruhe einkehren.

Irgendwelche "Absichts-Erklärungen" interessieren da Niemanden, nur Fakten zählen und diese Fakten musst du erst mal schaffen ...
Du kannst dich auch an einen örtlichen Versicherungs-Ältesten oder an eine Rentenberatungsstelle der DRV oder an die Gemeinde wenden, die helfen dir ALLE dabei den Antrag korrekt auszufüllen.
Es kann natürlich nötig sein einen Termin dafür zu machen aber die bestätigen dir dann auch gleich die Antragstellung für die AfA ... das kopierst du dir dann und reichst diese Kopie als Nachweis bei der AfA ein, je eher umso besser.

Du kannst den Antrag auf EM-Rente sogar zunächst "formlos" per Fax an die DRV schicken und die Sendebestätigung bei der AfA einreichen als Nachweis, vergiss nicht deine Renten-Versicherungs-Nummer (bei der DRV) anzugeben.

soll ich meine Hausärztin und den Psychiater bitten, ein Attest zu schreiben, dass ich in den nächsten 6 Monaten nur für 15 Stunden pro Woche arbeiten kann?
Meine Vermittlerin sagte, dass ich weniger ALG1 bekomme, wenn ich mich dem Arbeitsmarkt nur für Teilzeit zur Verfügung stelle....und noch weniger geht wirklich nicht mehr.
Das solltest du besser bleiben lassen, diese Einschätzung hat NUR der ÄD der AfA zu treffen und dann darf dein ALGI gar nicht gekürzt werden, das verbietet § 145 SGB III, deine Vermittlerin sucht nur schon die nächste Möglichkeit an dir Geld sparen zu können.

Wenn du selber deine "Verfügbarkeit" auf weniger Stunden einschränken willst musst du das separat unterschreiben (Verfügbarkeits-Erklärung) und dann gibt es tatsächlich weniger Geld ...
Wenn der ÄD der AfA das so feststellt bekommst du die Aufforderung EM-Rente zu beantragen und dein ALGI darf deswegen nicht gekürzt werden. :icon_evil:

Deine Freundin sollte dich vielleicht in der Zukunft besser (als Beistand nach § 13 SGB X) zu den AfA-Terminen begleiten, die es noch geben wird, damit deine SB nicht so viel Unsinn erzählt und von dir verlangt.

Dann habe ich wieder mit der VdK telefoniert und gefragt, wie ich denn ALG1 nach 145 bekommen kann. Der Berater sagte, ich solle von meinen Ärzten ein Attest schreiben lassen, dass ich voraussichtlich für 6 Monate nur eingeschränkt arbeitsfähig bin.
Höre generell (und überall) auf wegen wichtiger Dinge zu telefonieren und frage den VDK besser NICHT mehr danach, was du bei der AfA machen sollst ... damit bist du hier im Forum deutlich besser aufgehoben.
Was deine Ärzte da schreiben / attestieren sollen haben sie gar nicht zu beurteilen, genau das wäre Angelegenheit des AfA-ÄD ...

Außerdem fielen die Worte: Antrag auf Behinderung und Erwerbsminderungsrente stellen.
Damit kennen die sich ja in der Regel auch viel besser aus, als mit AfA oder JC-Angelegenheiten ...

Da habe ich richtig Panik bekommen, denn ich möchte wieder arbeiten gehen; im Moment geht es einfach noch nicht. Ich brauche einfach noch etwas Zeit, um wieder ganz fit zu werden....und vor allem: Ruhe.
Wieviel Zeit brauchst du denn ca. noch, wenn 1,5 Jahre AU bisher offenbar auch nicht gereicht haben, um wieder arbeiten zu können ... man wird dir aber (ohne eine bewilligte EM-Rente) keine Ruhe dafür lassen wieder ganz fit zu werden, mit Ende 50 wird man auch nur selten wieder "ganz fit" und kann froh sein wenn man zukünftig den normalen Alltag noch wieder in den Griff bekommt.

Du darfst mir glauben, dass ich sehr gut weiß was ich dir da schreibe, habe ich ALLES selber durch und irgendwann einsehen müssen, dass es eine Illusion ist wieder ganz gesund und fit zu werden in dem Alter ...

Sowohl meine Hausärztin als auch die Fachärzte sind auch dieser Ansicht; würden sicherlich auch ein solches Attest schreiben....nur habe ich vor lauter Panik vergessen, was dort genau drinstehen muss.....irgendetwas war da noch....maximal oder minimal 6 Monate? Mit der Aussicht auf komplette Arbeitsfähigkeit? Ich weiß es einfach nicht mehr.
Ist auch besser so, das solltest du ganz schnell ganz vergessen und Privat-Atteste musst du zudem auch selber bezahlen, auch deine Ärzte haben keine Glaskugel, um das wirklich so genau einschätzen zu können und mit falschen Formulierungen (z.B. "weniger als 6 Monate bis zur vollständigen Genesung") kann man dir sehr schnell schaden.
Das würde nämlich den Bezug von ALGI ausschließen, wenn sich der ÄD dieser Einschätzung deiner Ärzte anschließen möchte ...

Vielleicht macht es ja auch Sinn einen Behinderten- oder Rentenantrag zu stellen. Kann man ja zurück ziehen.
Ein Antrag auf Behinderten-Grad bringt dir kein Einkommen, das hat man wohl auch nur vergessen zu erwähnen beim VDK ... und solche Anträge stellt man wenn sie (aus gesundheitlichen Gründen) erforderlich sind und nicht schon mit dem Gedanken, dass man die ja "bald wieder zurückziehen könnte" ...

Das isind doch keine "Späßchen" nur zur Beruhigung deiner AfA-SB ... :icon_evil:

Meine Vermittlerin möchte mich nun in eine Reha Gruppe bei der AfA bringen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das will....
Was sollst du bitte in einer Reha-Gruppe wenn du nicht mal einen GdB vorzuweisen hast, die haben auch keine Arbeit für dich ...such mal im Forum nach "INGA", dann weißt du Bescheid was du dort zu erwarten hast ... ich glaube auch nicht, "dass du das willst" ... aber deine SB wäre dich los und hätte keine Arbeit mehr mit dir ...

Was immer auch passiert bei der AfA, du solltest Niemals irgendwas sofort im Termin oder sonst bei der AfA unterschreiben ... nimm ALLES erst zur Prüfung mit nach Hause und melde dich dann hier damit ...

Nun brauche ich auch erst mal eine Atempause ...

MfG Doppeloma
 

saurbier

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2013
Beiträge
4.263
Bewertungen
5.255
Hallo Durchblick_weg,

also ich kann mich da nur meinen Vorredner voll und ganz anschließen, insbesondere der ausführlichen Erläuterungen von Doppeloma.

Ich wurde bereits mit 40 BU-Rentner und seitdem geht es gesundheitlich nur stetig abwärts bis zur jetzigen vollen EMR. Bei jeder neuerlichen Untersuchung werden neue Dinge gefunden, was wohl auch dem zunehmenden Alter geschuldet ist.


Grüße saurbier
 
Oben Unten