Was muss bei einem Profiling durch den Maßnahmeträger beantwortet werden?

Sönnchen57

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Hallo Eloforum,

ich bin neu hier und hatte heute meinen ersten Tag in einer Maßnahme "zur Aktivierung und beruflichen Wiedereingliederung" nach § 45 Abs. 1 SGB 3. Dort bekam ich 15 Seiten mit Fragen zur Stärken/Schwächen-Analyse, die zT. sehr weit in den persönlichen/ privaten Bereich gehen. Hier mal eins von vielen ähnlichen Beispielen:

"Wie sieht Ihre Partner- bzw. familiäre Situation aus, und gibt es da größere Probleme?"
" welchen Einfluss auf Ihre persönlichen Zielvorstellungen und Entscheidungen haben Ihr/e Partner/in, Ihre Kinder, Freunde und andere Bezugspersonen?"

Ich finde, das geht den MT nix an.

Außerdem gibt es noch etliche Seiten, wo auf einer Skala von +3 bis -3 Eigenschaften angekreuzt werden sollen. Zwischen allerlei positiv Klingendem verstecken sich da aber auch Sachen wie : "schwermütig", "intrigant", "rechthaberisch", "zwänglich" ( was soll das sein?)

Weiterhin sollen Aussagen skaliert werden wie : "ich werde leicht aggressiv" "ich bin egoistisch" usw.

Natürlich kann man/frau seine/ihre Antworten entsprechend anpassen ( wer schreibt da schon hin "trifft völlig zu"):rolleyes:. Grundsätzlich halte ich solche Testfragen aber für bedenklich, weil sie Persönlichkeitsrechte tangieren und nicht klar ist, wer die auswertet und welche Qualifikation derjenige überhaupt dafür hat.

Frage: muss ich beantworten oder kann ich mich auf die Teile beschränken, die wirklich etwas mit der beruflichen Eingliederung zu tun haben? Wird Nichtbeantwortung als mangelnde Mitwirkung ausgelegt?

Vielen Dank schon mal, habe morgen bereits 2 Stunden Einzelcoaching.....
 

HermineL

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Du füllst das aus was du ausfüllen magst und den Rest lässt du. Es gibt keine rechtliche Verpflichtung so etwas überhaupt auszufüllen außer du hättest dich selber vorher freiwillig dazu verpflichtet.
 

Ottokar

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Außerdem gibt es noch etliche Seiten, wo auf einer Skala von +3 bis -3 Eigenschaften angekreuzt werden sollen. Zwischen allerlei positiv Klingendem verstecken sich da aber auch Sachen wie : "schwermütig", "intrigant", "rechthaberisch", "zwänglich" ( was soll das sein?)
als mir bei meinem "Einzel-Coaching" im letzten Jahr ein ähnlicher Fragebogen vorgelegt wurde gab ich den unausgefüllt zurück mit der Begründung das ich
diese sehr persönlichen Fragen natürlich nicht beantworte.
 

Sönnchen57

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Mit der Freiwilligkeit ist das ja so ne Sache. In meiner Zuweisung steht, dass sich meine "Mitwirkungspflichten.... auf die Aktivitäten (erstreckt), die der beauftragte Träger im Zusammenhang mit Ihrer beruflichen Eingliederung von Ihnen fordert."

Habe die RFB dazu noch nicht unterschrieben.

@Ottokar: und wie war die Reaktion? Hattest du Ärger mit deinem SB danach?

Ich überlege mir echt, meinem SB zu schreiben, dass ich die gesamte Maßnahme für Quatsch halte. Bin Ü60, mit GdB 40 und mit Hochschulabschluß, also gut qualifiziert. Kann halt nur nicht mehr jeden Job machen wg leichter Gehbehinderung.
 

Ottokar

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und wie war die Reaktion? Hattest du Ärger mit deinem SB danach?
Nein- Das eigentliche coachen war damit beendet. Die verbliebenen Stunden surfte ich im Web, unterbrochen von Bewerbungsvorschlägen
die sie mit Feuereifer für mich suchte. Sie scheiterte aber schon meist in Unkenntnis der örtlichen Geographie. War zugezogen und hatte kein
Gefühl über meinen Tagespendelbereich. Es ergab sich daraus keine Bewerbung. Zum Abschluß half ich Ihr den Abschlußbericht für das Amt zu verfassen.
Vom meinem SB der nach der Maßnahme wechselte weil ich in Inga transferiert wurde gab es keine Reaktion.
 

Zermürbt38

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ich bin neu hier und hatte heute meinen ersten Tag in einer Maßnahme "zur Aktivierung und beruflichen Wiedereingliederung" nach § 45 Abs. 1 SGB 3. Dort bekam ich 15 Seiten mit Fragen zur Stärken/Schwächen-Analyse, die zT. sehr weit in den persönlichen/ privaten Bereich gehen. Hier mal eins von vielen ähnlichen Beispielen:

"Wie sieht Ihre Partner- bzw. familiäre Situation aus, und gibt es da größere Probleme?"
" welchen Einfluss auf Ihre persönlichen Zielvorstellungen und Entscheidungen haben Ihr/e Partner/in, Ihre Kinder, Freunde und andere Bezugspersonen?"

Ich finde, das geht den MT nix an.
Das erinnert mich an mich! Ich habe selber bis Ende Februar 2019 eine solche Maßnahme gemacht die 6 Monate ging. Ich bekam die gleichen Bögen mit einer Selbst-und Fremdeinschätzung. Abgegeben habe ich die nie. Hatte immer gesagt, habe es nicht dabei. Die Dozentin bzw der Maßnahmecoach bestand darauf dies im Einzelcoaching zu besprechen. Bin aber nur auf die wichtigsten Eigenschaften von mir eingegangen. Die Fragen gehen sehr stark in den privaten Bereich, schon in die Psychologie. Aber du hast recht, es geht den MT nichts an. Bestehe auf deine Rechte.

Außerdem gibt es noch etliche Seiten, wo auf einer Skala von +3 bis -3 Eigenschaften angekreuzt werden sollen. Zwischen allerlei positiv Klingendem verstecken sich da aber auch Sachen wie : "schwermütig", "intrigant", "rechthaberisch", "zwänglich" ( was soll das sein?)
Ja das ist wahr, genauso war es bei mir. Habe es zwar ausgefüllt aber nur für mich.
Begriffe:
  • schwermütig: Beschreibt deinen Gemütszustand wie deppressiv, bedrückt, freudlos (ist also negativ)
  • intrigant: hinterhältig, auf Intrigen hinaus sein (negativ)
  • rechthaberich: Immer Recht haben wollen ohne andere Standpunkte zuzulassen (negativ)
  • zwänglich: Kontrollzwang egal ob im privaten oder beruflichen Leben
Weiterhin sollen Aussagen skaliert werden wie : "ich werde leicht aggressiv" "ich bin egoistisch" usw.
Ja ja die Psychoschiene. Die wollen herausfinden wie du tickst und wie du deine Probleme angehst. Du sollst während der Maßnahme gläsern werden und dann zu allem ja und amen sagen.

Frage: muss ich beantworten oder kann ich mich auf die Teile beschränken, die wirklich etwas mit der beruflichen Eingliederung zu tun haben? Wird Nichtbeantwortung als mangelnde Mitwirkung ausgelegt?
Nein du musst nicht alles beantworten. Beantworte nur das, was tatsächlich auf dich zutrifft und du ein gutes Gefühl hast. Sorge dafür, dass sie dir aufgrund deiner Angaben nichts nachsagen können. Vom Sachbearbeiter gibt es da in der Regel keinen Ärger. Es kann und darf dir nicht als mangelnde Mitwirkung ausgelegt werden. Du bestehst nur auf dein gutes Recht.

2 Stunden Einzelcoaching
Bei uns waren die Einzelcoachings (alle zwei Wochen) je 1,5 Stunden lang. Nach 4 Coachings wusste sie nichtmal mehr, was sie mit mir anstellen sollte.
 

Mona Lisa

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Ich bin ja schwer psychisch krank, aber selbst ich würde solche Fragen nicht beantworten. Das könnte labile Menschen sogar schaden, denke ich.

Meine Psyche geht nur meinen Psychiater oder meinen Psychologen etwas an.

Unglaublich, was hier teilweise bei den Maßnahme abgeht. Ich hatte auch schon zwei, aber so etwas ist mir nie vorgekommen.

LG

Mona Lisa
 

Aquedukta

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Ich glaube ich saß in der selben Maßnahme wie ihr ^^

Am ersten Tag habe ich eine Datenschutzerklärung eingereicht, mit der denen untersagt wurde irgendwas über mich zu speichern. Beim nächsten Termin händigte sie mir dann eine Mappe aus mit genau so einem Fragebogen, aber meinte dazu: ich solle den nicht mehr ausfüllen. Sie dürften ja eh nichts speichern.

Ich sag dir, pass bloß auf bei den "Coachings"! Das geht nämlich alles an den SB. Alle persönlichen Sachen und Vertraulichkeiten, die man nie bei einem Termin im JC ansprechen würde. Sie sagte mir, dass normalerweise (nur bei mir nicht mehr wegen der Datenschutzerklärung), wöchentliche Berichte rausgehen über Teilnahmeverhalten etc. und am Ende dann noch ein ausführlicherer Abschlussbericht (der dann bei mir angeblich auch wegfiele).

Nach 4 Coachings wusste sie nichtmal mehr, was sie mit mir anstellen sollte.
Lol, war bei mir ähnlich.
Ich hatte ja nur diesen einen Termin, an dem sie viel erzählt hat und ich im Grunde nichts. Und zum Schluss sagte sie zu mir: "Und zu nächsten mal überlegen Sie sich bitte ein Problem, dass wir besprechen können, damit ich auch mit Ihnen arbeiten kann."

Fand ich so lustig, klang so als solle ich mir ein Problem ausdenken, damit sie ihre Maßnahme rechtfertigen kann XD
 

Zermürbt38

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Lol, war bei mir ähnlich.
Ich hatte ja nur diesen einen Termin, an dem sie viel erzählt hat und ich im Grunde nichts. Und zum Schluss sagte sie zu mir: "Und zu nächsten mal überlegen Sie sich bitte ein Problem, dass wir besprechen können, damit ich auch mit Ihnen arbeiten kann."

Fand ich so lustig, klang so als solle ich mir ein Problem ausdenken, damit sie ihre Maßnahme rechtfertigen kann XD
In den Coachings sollten nur Anschreiben und Lebenslauf überarbeitet werden, was nach zwei Stunden bei mir bereits erledigt war. Meine Bewerbungen sind nämlich und waren perfekt.
Was ich von ihr erfahren hatte war außerdem, dass sie den Auftrag vom JC bekommen hatte mir eine Gehirnwäsche zu verpassen und mich von meinem beruflichen Vorhaben abzubringen. Wow wurde ich sauer. Habe ihr klipp und klar gesagt, dass sie sich dafür einen anderen Kandidaten suchen soll aber nicht mich. Nein mache ich nicht, war von ihr die Antwort!
Nachdem sie merkte, dass ich mich nicht von meinem Weg abbringen lasse, hielt sie danach zu mir.
 
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BoomBoom

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Am ersten Tag habe ich eine Datenschutzerklärung eingereicht, mit der denen untersagt wurde irgendwas über mich zu speichern.
Wäre da vorsichtig.
Stellungnahme Datenschutz Hessen:

3. Welche Bedeutung haben die Träger der beruflicher Weiterbildung?
In der Praxis von großer Bedeutung ist der Datenaustausch zwischen Jobcentern und Trägern, die sich mit dem Thema der beruflichen Eingliederung / Qualifizierung der Betroffenen befassen.
So bestimmt etwa § 61 SGB II mit der amtlichen Überschrift „Auskunftspflichten bei Leistungen zur Eingliederung in Arbeit“ Folgendes:
§ 61 SGB II
(1) Träger, die eine Leistung zur Eingliederung in Arbeit erbracht haben oder erbringen, haben der Agentur für Arbeit unverzüglich Auskünfte über Tatsachen zu erteilen, die Aufschluss darüber geben, ob und inwieweit Leistungen zu Recht erbracht worden sind oder werden. Sie haben Änderungen, die für die Leistungen erheblich sind, unverzüglich der Agentur für Arbeit mitzuteilen.
(2) Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Maßnahmen zur Eingliederung sind verpflichtet,...
eine Beurteilung ihrer Leistung und ihres Verhaltens durch den Maßnahmeträger zuzulassen.
Die Maßnahmeträger sind verpflichtet, ihre Beurteilungen der Teilnehmerin oder des Teilnehmers unverzüglich der Agentur für Arbeit zu übermitteln.

Vorbild für diese Vorschrift ist der schon länger geltende § 318 SGB III, der auf dem Gebiet der Arbeitsförderung die Auskunftspflicht von Maßnahmeträgern hinsichtlich der beruflichen Aus- oder Weiterbildung, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben und zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung regelt.
Quelle: Datenschutz in der Grundsicherung für Arbeitsuchende
 

Aquedukta

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Wäre da vorsichtig.
Deshalb schrieb ich auch in meine Erklärung, dass dies lediglich alles betreffe, was über den gesetzlichen Rahmen hinausginge.
Dass sich JC und MT untereinander austauschen, habe ich nie verboten. Ich war auch selber etwas überrascht über die vermeintliche Kleinlichkeit des MT. Allerdings vermute ich - da dies im Gespräch mit der MT-Betreuerin mehrfach vorkam - dass sie mich eben auch in diesem Punkt angelogen haben könnte und sie sehr wohl Bericht erstattet.
Deshalb auch meine Mahnung an den TE, vorsichtig zu sein, mit dem was man von sich erzählt.

Rückblickend hätte ich die Datenschutzerklärung wohl auch erst etwas später eingereicht. Aber gut, war halt meine erste Erfahrung mit einer Zwangszuweisung und man lernt ja immer dazu.
Wichtig finde ich sie persönlich aber trotzdem noch, da ich nicht möchte, dass meine Daten willkürlich an etliche Zeitarbeitsfirmen weitergegeben werden. Und dass ich die Jobangebote annehmen müsste, stand auch so in der Zuweisung (ungeachtet dessen, dass dies wohl nicht erlaubt ist).
 

Onkel Tom

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...
Ich finde, das geht den MT nix an.
...
Mit der Ansicht liegst Du vollkommen richtig..

Ich würde nur Fragen beantworten, die nur Informationsgehalt zum beruflichen haben..

Was dein Privatleben (Familie, Lebensführung,Schulden u.s.w.) betrifft mit "keine Angabe"
ausfüllen.

Mit den Fragen zur Selbsteinschätzung nimmst Du dem Masnahmenträger nur ihre
Arbeit ab.. Das sollen sie selbst heraus finden. Denn das ist ihr Auftrag vom JC..
Jo, Du ließt richtig.. Profilerstellung = aushorchen wie Du drauf bist und das deiner
SB übermitteln..

Was Gesundheit, Konfession, politische Ausrichtung (Pateimitgliedschaft oder Gewerkschaft),
Sexuallität angeht, kannst Du gleich ein dicken Strich durchziehen, da es schon einer Beihilfe
zur Ausspähung von Privatgeheimnissen gleich kommt.. Ist sogar strafbar..

Ich würde sowas nicht in der Teilnahmestunde, schon garnicht im Klassenraum, wo dir
Nachbar über die Schulter schielen könnte ausfüllen sondern wenn denn dann zuhause.

Wenn Du nun diesen Fragebogen, Zuweisung und Teilnahmevereinbarung / Datenschutzeinwilligung hier anonymisiert hoch läds, können wir Dir hier Ratschläge geben,
die "passgenau" sind. ;)

:welcome:
 
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Regensburg

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Moin :)

ich habe hier so was ähnliches rumliegen.
Bitte nicht als "Schreddern" verurteilen, es ist nur eine Zusatz-Info, wie weit es gehen kann.
 

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Einfachicke

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Ich würde sowas nicht in der Teilnahmestunde, schon garnicht im Klassenraum, wo dir
Nachbar über die Schulter schielen könnte ausfüllen sondern wenn denn dann zuhause.
Hallochen,

uns wurde explizit in der gerade von mir absolvierten Bewerbungsschikane verboten die Dinger mit nach Hause zu nehmen. Aber ich habe mich sowieso geweigert, irgendetwas auszufüllen, was nichts mit meiner beruflichen Situation zu tun hatte.

Für mich war es das erste Mal (und auch das letzte, nachdem ich u. a. mit Hilfe dieses Forums viel besser gerüstet bin). Aber ich habe es einfach vom Bauchgefühl als nicht richtig erachtet. Ich kann jedem nur raten - standhaft bleiben. Ihr nehmt voller Tatendrang und Motivation (Achtung Ironie) an solchen Maßnahmen teil, um eure berufliche Situation zu verbessern. Über nichts anderes müsst ihr dort irgendwelche Informationen preisgeben.

lg Einfachicke
 

Zermürbt38

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Ihr nehmt voller Tatendrang und Motivation (Achtung Ironie) an solchen Maßnahmen teil, um eure berufliche Situation zu verbessern.
Ich habe wirklich aus voller Tatendrang und Motivation an der Maßnahme, welche 6 Monate ging, teilgenommen. Von meiner Unterforderung da rede ich erst garnicht. Mir wurde aber von meinem FM was versprochen um tatsächlich meine Arbeitslosigkeit hinter mir zu lassen und endlich die Chance auf meine Wunschausbildung zu bekommen. Musste nur freiwillig dorthin gehen. Naja als die Maßnahme rum war, war dieser plötzlich nicht mehr mein FM.
 

apfelkuchen

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Musste nur freiwillig dorthin gehen. Naja als die Maßnahme rum war, war dieser plötzlich nicht mehr mein FM.
Hattest du dir das schriftlich geben lassen? Gerade weil FM/SBs wechseln können ist es absolut sinnvoll, sich solche Zusagen immer schriftlich geben zu lassen.
 

apfelkuchen

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Hast du mal versucht, das mit Hilfe eines Anwalts durchzusetzen?
 

Zermürbt38

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Hast du mal versucht, das mit Hilfe eines Anwalts durchzusetzen?
Nein aber was ich nicht verstehe, dass die wegen 1978,20Euro Terz machen, aber für die unsinnigsten Maßnahmen Geld rauspeffern. Das will mir einfach nicht in den Kopf!
 

apfelkuchen

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Schade, du hättest da bestimmt vor Gericht gute Chancen gehabt. Du musst das auch nicht verstehen, denn den Kopf zerbrechen über den Schwachsinn seitens des JC hilft dir nicht weiter. Aber es würde helfen, wenn du deine Rechte, die auch noch schriftlich fixiert sind, dann eben auch gerichtlich durchsetzt.
 
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