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Was meint ihr, wird es innerhalb der nächsten 10 Jahre eine Art vom Bedingungslosen Grundeinkommen geben?

Zeitkind

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Also wer übernimmt das?
Denk nach. Aber vergiß nicht, wirtschaftspolitische Bedingungen mit einzubeziehen. Die Mittel sind vorhanden, es kommt auf die Verteilung an.
Denkst Du weit genug und berücksichtigst die Zusammenhänge, landest Du auf globaler- und Systemebene.
 

Zerberus X

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Nöö,ich meine nicht die 1000€ sondern das: Was ist mit Stromschulden,KDU-Nachzahlungen,Umzugskosten wie Renovierung,Kaution,Erstausstattung Wohnung/Kind usw. Wer übernimmt das?
 

AsbachUralt

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Ich stell mal wieder die Frage:

Wenn z.B. das Grundeinkommen 1000 € beträgt.
Was bleibt nach KK,Miete Strom Telefon Internet usw.übrig ?
Was ist mit Stromschulden,KDU-Nachzahlungen,Umzugskosten wie Renovierung,Kaution,Erstausstattung Wohnung/Kind usw.

Also wer übernimmt das?
Irgendwie kann oder will mir das keiner beantworten,denn das wären ja wieder Bedingungen.:cool:

Nicht zu vergessen die Beiträge zur Krankenversicherung.
 

Zerberus X

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AsbachUralt steht schon als KK mit drin,aber sicher ist das ein Teil damit wieder nicht klar kommt.

Deshalb die Frage:Wer springt da ein,denn es gibt keine Bedingung zu helfen.
 

Dinobot

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Deshalb die Frage:Wer springt da ein,denn es gibt keine Bedingung zu helfen.
Dann muss derjeinige eben immer noch nebenbei arbeiten gehen -oder betteln oder schnorren bei der Verwandschaft. Flohmarkt Sachen verkaufen, Pfandhaus. Oder eben alternativ dahin gehen, wo er selbst so trotzdem noch damit leben könnte. Das halte ich zudem für sehr wichtig.: Das BGE sollte dann jeder durchgehend nutzen und behalten dürfen, egal wo er lebt. So würde sich auch das Wohnungsproblem in Deutschland ganz schnell dauerhaft entspannen.

Übrigens: Nienand, hat bei bisherigen Befragungen nach dem Ungang mit dem BGE solche Fragen gestellt oder mehrheitlich Einwände vorgebracht, wie Du hier. Beispiel:

AG Genug für Alle
 

Wholesaler

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Vielleicht ist eben doch besser, erst mal einen BullshitJob anzunehmen, um sich dann auf was besseres zu bewerben. (Mir ist klar, dass das hier im Forum nicht so der Supertipp ist....)

Nö, da streike ich als Steuerzahler.
Ich bin mit dieser Meinung hier im Forum ziemlich alleine, aber nicht abseits solcher Foren.
Und eben diese "Hauptsache ich habe Arbeit und sei es ein Bullshitjob-Einstellung" ist u. a. der Grund dafür, weswegen Deutschland solch einen großen Niedriglohnsektor hat. Wenn Arbeit, dann vernünftig entlohnte.

Hast du mal überlegt, wie viele "deiner" Steuergelder für unsinnige Projekte (BER, Stuttgart21) verwendet werden? Darüber regst du dich wahrscheinlich nicht auf. Aber wehe, es wird für Sozialleistungen ausgegeben. Dann ist dein Geschrei jedes Mal riesengroß.
 

cibernauta

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Übrigens: Nienand, hat bei bisherigen Befragungen nach dem Ungang mit dem BGE solche Fragen gestellt oder mehrheitlich Einwände vorgebracht, wie Du hier. Beispiel:
Das mag daran liegen, dass niemand so etwas ernst nimmt. Ein BGE + Sozialversicherung + kostenlose Infrastrukturen wird doch in keinem Finanzierungsmodell berücksichtigt. Letztlich wissen die Bürger schon, dass das nur Spinnereien sind.

Hier ist auch ein abenteuerliches Modell:
BGE / bedingungsloses Grundeinkommen: Das Steuerspar-BGE

Auch interressant:
Die deutschen Arbeitsmärkte waren noch nie in einem so schlechten Zustand
 

TazD

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Was meint ihr, wird es innerhalb der nächsten 10 Jahre eine Art vom Bedingungslosen Grundeinkommen geben?
Eine Art? Welche verschiedenen Möglichkeiten schweben dem TE denn vor?

Auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt gesteinigt werde, aber die gestellte Frage möchte ich mit: "Hoffentlich nicht." beantworten. Warum? Nicht, weil die Finanzierbarkeit ein Problem darstellen würde, sondern weil ich davon ausgehe, dass mit einem BGE sämtliche anderen Sozialleistungen wegfallen würden. Warum sollte der Staat bei Zahlung eines BGE noch sowas wie Kindergeld, KdU, KK, Medikamentenzuzahlung, PKH, etc. finanzieren?
Von daher gehe ich davon aus, dass derjenige, der nicht arbeiten geht, nach Einführung eines BGE schlechter dasteht als vorher. Vor allem in Ballungsgebieten und nicht jeder kann sich den Umzug aufs Land leisten. Der müsste a) dann auch selbst gestemmt werden und b) muss vom BGE entweder ein Auto finanziert werden oder der ÖPNV. Genauso verlieren diejenigen, die auf jegliche Sonderbedarfe angewiesen sind.
 

vidar

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Nöö,ich meine nicht die 1000€ sondern das: Was ist mit Stromschulden,KDU-Nachzahlungen,Umzugskosten wie Renovierung,Kaution,Erstausstattung Wohnung/Kind usw. Wer übernimmt das?
Da jeder Bundesbürger mit 1000 € (Kinder wahrscheinlich dann altersabhängig zwischen 500 und 1000) alimentiert wird, ist ggf. keine staatliche Stelle mehr für weitere Unterstützungszahlungen zuständig. Eine generelle staatliche Rund-Um-Versorgung kann, wird und darf sicherlich auch nicht das Ziel dieser etwaigen Einführung des BGE sein. Das BGE wird/soll nur als finanzielle Grundlage dienen, sich ohne Angst eines sozialen Absturzes „entfalten“ zu können. Es geht wohl auch darum den Bürgern den finanziellen Druck zunehmen, sich nach der momentanen jetzigen Rechtslage mehr oder weniger jedweder staatlicher Reglementierung unterzuordnen zu müssen.

Wer zusätzlich einen höheren finanziellen Bedarf benötigen sollte, müsste sich halt dann um ein entsprechendes Beschäftigungsverhältnis bemühen, um hiermit den dann benötigten Finanzbedarf ausgleichen zu können. Der Unterschied zum jetzigen System ist aber, dass jeder ohne Druck und staatlicher Zwänge selbst dann den Job suchen kann, den er gerne ausüben möchte.

Wie könnte das BGE sich hier ggf. auswirken:

Stromschulden…...….. > eigenes Problem
NK - Nachzahlungen.> eigenes Problem
Umzugskosten…....….. > eigenes Problem (keinen Zwang mehr umziehen zu müssen)
Renovierung...….……. > eigenes Problem (keinen Zwang mehr umziehen zu müssen)
Kaution…….....…..……. > eigenes Problem (keinen Zwang mehr umziehen zu müssen) bzw. durch die Verwendung der Kaution der Altwohnung
Wohnungs-Ertsausst..> eigenes Problem
Wohngeld ……….....…..> es könnten vielleicht noch staatliche Zuschüsse für Wohnungen, die sich in Städten mit einem angespannten Wohnungsmarkt und
...............................................den dadurch entsprechenden hohen Mietkosten befinden, fließen.
Krankenversicherung> ggf. kleiner Zuschuss, oder es wird hier nur noch eine kostenfreie Grundversorgung für den nur BGE Empfänger geben.
...............................................Für Kinder könnte es Sonderregelungen geben.

Für noch zu bestimmende schwerwiegende Ausnahmefälle könnte es wahrscheinlich die Möglichkeit geben ein Darlehen mit moderaten Rückzahlungsraten von dem Staat beziehen zu können.
 
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Zerberus X

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TazD schrieb:
Warum? Nicht, weil die Finanzierbarkeit ein Problem darstellen würde, sondern weil ich davon ausgehe, dass mit einem BGE sämtliche anderen Sozialleistungen wegfallen würden. Warum sollte der Staat bei Zahlung eines BGE noch sowas wie Kindergeld, KdU, KK, Medikamentenzuzahlung, PKH, etc. finanzieren?
Endlich einer der mich versteht.
 

Matt45

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Ich bin Gegner eines BGE, weil dann jeder "Millionär" dies auch bekommt. Dies Geld sollte man einsparen bei bestimmten Gruppen und den Bedürftigen geben. Aber, bevor ich "erschossen" werde:
Wir brauchen ein Grundeinkommen!!! Pro Person muss/sollte jeder mindestens 1300,-€ erhalten, egal ob durch Arbeit oder nicht.
Wenn es Deutschland nicht schafft, dann schafft es auch kein Land. Wir leben in einem der reichsten Länder der Welt und haben mittlerweile ein enormes Ungleichgewicht zwischen Arm und Reich. Dies ist "Sprengstoff" für jede Gesellschaft. Ändert sich nichts, wird die schlechte Stimmung noch weiter sinken. Ja, die schlechte Stimmung kippt noch mehr. Wenn man mit Leuten spricht, dann bekommt man schnell die Zerrissenheit einer Gesellschaft mit. War früher deutlich anders. Macht mir sogar etwas Angst.

Das "Hartz-System" ist träge und viel zu bürokratisch und leider auch "kürzbar", dies halte ich für nichtig.
Das "Arbeitssystem" bedeutet leider auch kein geregeltes Einkommen mehr, man arbeitet und kommt nicht nach "vorne" in der Zukunft.
Das "Rentensystem" ist überhaupt nicht mehr zeitgemäß, wir brauchen eine Verhinderung von Altersarmut!

Diese drei "Systeme" sollten schnell verbessert werden, falls nicht.......sehe ich schwarz.
 

Kerstin_K

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Da jeder Bundesbürger mit 1000 € (Kinder wahrscheinlich dann altersabhängig zwischen 500 und 1000) alimentiert wird, ist ggf. keine staatliche Stelle mehr für weitere Unterstützungszahlungen zuständig. Eine generelle staatliche Rund-Um-Versorgung kann, wird und darf sicherlich auch nicht das Ziel dieser etwaigen Einführung des BGE sein. Das BGE wird/soll nur als finanzielle Grundlage dienen, sich ohne Angst eines sozialen Absturzes „entfalten“ zu können. Es geht wohl auch darum den Bürgern den finanziellen Druck zunehmen, sich nach der momentanen jetzigen Rechtslage mehr oder weniger jedweder staatlicher Reglementierung unterzuordnen zu müssen.

Wer zusätzlich einen höheren finanziellen Bedarf benötigen sollte, müsste sich halt dann um ein entsprechendes Beschäftigungsverhältnis bemühen, um hiermit den dann benötigten Finanzbedarf ausgleichen zu können. Der Unterschied zum jetzigen System ist aber, dass jeder ohne Druck und staatlicher Zwänge selbst dann den Job suchen kann, den er gerne ausüben möchte.
Und was machen dann bitte die, die arbeiten wollen, aber nichts finden, weil behindert oder aus anderen Gründen? Was machen Menschen, die zu krank zum Arbeiten sind? Was machen die, die nicht arbeiten können, weil pflegebedürftige Angehörige oder Kinder zu versorgen sind?
 

RobbiRob

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Ich bin Gegner eines BGE, weil dann jeder "Millionär" dies auch bekommt
Dir ist aber schon klar, dass der „Millionär“ die Hauptstütze der Finanzierung darstellt und das BGE faktisch wieder zurückfließen wird?

Dafür die Entbürokratisierung wieder aufgeben, weil die Gerechtigkeitsfanatiker zu xxxx sind das Thema zu verstehen?

Nur weil der Butterwegge das plappert, wird es nicht besser.

Was machen Menschen, die zu krank zum Arbeiten sind? Was machen die, die nicht arbeiten können, weil pflegebedürftige Angehörige oder Kinder zu versorgen sind?
Sowas kommt halt raus, wenn zig verschiedene BGE Modelle rumschwirren, aber jeder meint, jetzt gibts „für mich“ dann mehr Geld ohne Gegenleistung.

Das Problem zu krank zum Arbeiten haben wir ja eigentlich jetzt schon im SGB II. Da sind auch einige, die da eigentlich nichts zu suchen haben.

Sind aber mit jungen, gesunden HE zusammengewürfelt.
 
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vidar

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Und was machen dann bitte die, die arbeiten wollen, aber nichts finden, weil behindert oder aus anderen Gründen? Was machen Menschen, die zu krank zum Arbeiten sind? Was machen die, die nicht arbeiten können, weil pflegebedürftige Angehörige oder Kinder zu versorgen sind?
Vergleiche bitte erst einmal, ob es trotz des noch fiktiven BGE noch zusätzlich ein Finanzbedarf gegeben sein sollte, bevor du diese Frage stellst. Was bekommt denn jetzt z.B. jemand der nur eine Grundsicherung erhält, ist diese höher als 850 € (1000 BGE - ggf 150 € KV). Würde ein(e) Alleinerziehende(r) mit Kind dann weniger als jetzt erhalten. Denken wir mal weiter: 2 Person mit 2 Kinder würden : 2 * 1000 = 2000 € und für die Kinder würde es zzgl. 2 * 750 (mittlerer Wert) = 1500 € geben. Demnach würde hier der Familie ein Gesamtbetrag von 3500 € (nach Abzug der KKV ggf. 3100 €) zur Verfügung stehen. Die Familie könnte für sich zumindest ohne Zwänge sich des/dem H4 System unterordnen zu müssen ihren Lebensunterhalt schon mal gewährleisten. Es obliegt dann jedem selbst den Haushaltsbedarfsbetrag mittels eines Beschäftigungsverhältnis aufstocken zu können.

Ansonsten solltest du schon meine fiktive Betrachtung auch mal genau lesen. Für einige eventuelle Gegebenheiten habe ich auch bereits etwas geschrieben. Eine Art finanzielle Komplettversorgung wirst du, wie auch immer der Leistungsbetrag ausgestattet sein würde, sowieso nicht bekommen können.
 
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cibernauta

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Letztlich wäre auch ein BGE willkürlich. Eine Regierung könnte das nach Bedarf abschaffen, senken oder einschränken. Das ändert nichts daran, dass die meisten Menschen nur ihre Arbeitskraft zu Markte tragen können und daher erpressbar bleiben. Dieses feudale System müsste man doch zur Debatte stellen.

Zum Thema Bürokratie: Einfach die Einkommens- und Vermögensverhältnisse aller Bürger transparent machen wie in Schweden. Das Finanzamt wüsste dann sofort, wer welche Sozialleistungen benötigt, Bedarfsprüfung oder Nachweise entfielen in den meisten Fällen. Auch wüsste ich, was mein AG so umsetzt und ob er vielleicht nicht doch einen anständigeren Lohn zahlen könnte.

Sind aber mit jungen, gesunden HE zusammengewürfelt.
Gibt es wohl kaum, sind mir jedenfalls nicht begegnet. Es gibt immer einen Grund, warum jemanden nicht die Gnade eines Arbeitsverhältnis zuteil wird. Spätestens nach ein paar Jahren im System kann von gesund nicht mehr die Rede sein. Die Menschen verhungern psychisch, auch wenn die matrielle Absicherung einigermaßen gesichert ist. Die unreflektierte Verbreitung von Blödzeitungskalauern trägt ihren Teil zur Diskriminierung bei.
 

Kerstin_K

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Fuer Familien koennte es mit 1000 EUR gehen, wenn die Kinder den gleichen Betrag bekommen. Fuer Singles sind 1000 EUR zu wenig. Und nicht jeder hat eine reelle Chance am Arbeitsmarkt.
 

RobbiRob

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Die unreflektierte Verbreitung von Blödzeitungskalauern trägt ihren Teil zur Diskriminierung bei.
Lese ich nicht, von daher kann ich mit Dir darüber nicht palieren.

Ansonsten hier meine Lektüre zum Thema Struktur der HE:
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201811/iiia7/grusi-in-zahlen/grusi-in-zahlen-d-0-201811-pdf.pdf

Ist natürlich schwieriger als Bildzeitung lesen, um mal bei Deinen „Argumenten“ zu bleiben.
Kleiner Tipp: Seite 27

Das ist doch immer wieder das Problem an dem Forum hier:
Die faktische Struktur der HE wird negiert, weil man selber eine andere Biografie hat.
Gerade im Bereich Langzeitarbeitslos (>4J) sprechen wir von Ungelernten in der Größenordnung von 3/4 der HE Alg2 ,gesamt im Alg2 2/3

Was für Jobs oder Einkommen wollen die denn generieren?

Spätestens nach ein paar Jahren im System kann von gesund nicht mehr die Rede sein.
Bestreite ich nicht, aber wenn man keine Niedriglohnjobs, trotz fehlender Ausbildung annehmen möchte, sehe ich keinen Ausweg, ausser den Steuerzahler.
 
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Dinobot

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Das ändert nichts daran, dass die meisten Menschen nur ihre Arbeitskraft zu Markte tragen können und daher erpressbar bleiben
Wobei kein Mensch voruassehen kann, welcher Markt dann vorherrschen wird. Hoffentlich nicht mehr der nutzlosen Bullshits-Jobs. Und ich meine die wirklich NUTZLOSEN Jobs, die heute noch bezahlt werden!!!. Da teile ich die Meinung eines amerikanischen Anthropologen:

Bürokratie ist oppressiv und bewirkt, dass sich arme Leute schlecht in ihrer Haut fühlen. Es wäre höchste Zeit darüber nachzudenken, gegen derartige Bürokratie vorzugehen. STANDARD: Etwa durch ein Grundeinkommen? Graeber: Das würde gegen Bullshit-Jobs wirken und Bürokratie reduzieren. Man wäre die halben Bürokraten los, die lästigere Hälfte noch dazu, die überwachen, ob man intensiv genug eine Arbeit sucht. Das sind übrigens auch jene, die ihre Jobs am meisten ablehnen.(Leopold Stefan, Portfolio, 27.12.2018) - derstandard.at/2000092808241/David-Graeber-Ein-Drittel-unserer-Jobs-ist-sinnlos
Quelle:: David Graeber: "Ein Drittel unserer Jobs ist sinnlos" - derStandard.at

Es gibt immer einen Grund, warum jemanden nicht die Gnade eines Arbeitsverhältnis zuteil wird. Spätestens nach ein paar Jahren im System kann von gesund nicht mehr die Rede sein. Die Menschen verhungern psychisch, auch wenn die matrielle Absicherung einigermaßen gesichert ist.
Auf eine solche "Gnade" :rolleyes: kann man gern verzichten, wenn das Ergebnis ein nutzloser Bullshit-Job wäre, wie vorher in dem Artikel beschrieben wurde. Sowas macht krank . Ansonsten ist nicht jeder Mensch nur durch Arbeit im herkömmlichen Sinne ,wie ihn andere definieren, ein vollwertiger und gesunder Mensch. Es gibt sehr viele Menschen , die sich heute auf kreative Selbstverwirklichung konzentrieren-und stattdessen ihr Geld für sich arbeiten lassem. Warum soll das im kleinen Maßstab nicht auch nicht so betuchten Bürgern mittels BGE ermöglicht werden?

Die unreflektierte Verbreitung von Blödzeitungskalauern trägt ihren Teil zur Diskriminierung bei.
Wer verbereitet die denn noch? Ein solches maipulatives Käseblatt für schlichte Gemüter ignoriert man ganz einfach.
 
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