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Was meint ihr, wird es innerhalb der nächsten 10 Jahre eine Art vom Bedingungslosen Grundeinkommen geben?

Märzenbecher

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Es muß sich auch nicht jeder angesprochen fühlen.

Was meinst Du wohl, was meine Erfahrungen sind? Menschen zählen nichts, nur Geld zählt. Das ist meine Erfahrung. Komischerweise wird diese Einstellung hier heftigst verteidigt. "Man" passt sich an und ordnet sich unter. Warum nur? Weil ihr mit eurer Kriecherei vermeintlich Erfolg habt?

Menschen die nicht mal wissen daß Kunst ein Studium erfordert, unterstelle ich mit Recht Realitätsferne. Dieselben Menschen bringen ständig neue Beispiele aus dem Nähkästchen, als "Beweis", daß es - vermeintlich - auch anders geht. Das ist natürlich reine Rechthaberei, überprüfen lassen sich solche Aussagen nicht. Und selbst wenn Hunderttausend Menschen "erst was anderes gelernt und dann noch haben studieren können", bedeutet das nicht, daß dieses Beispiel auf alle Menschen übertragbar sei. Also: Nicht relevant, abhaken.
 

Kerstin_K

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Fuer Kunst ist ein Studium nicht zwingend erforderlich.
 

Badener

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Doch ist es.
Man kann natürlich auch einfach ungelernt etwas vor sich hin klecksen, was ja heute viele machen, das ist aber dann keine Kunst.
Hallo,
hm ... ok ... das würde heißen das alle "alten" Künstler die nicht studiert haben nur hingekleckst haben ???
Halte eher das Gegenteil für zutreffend ...
Allerdings halte ich Zigarettenkippen in diversen Müll oder so manch anderes Kunstwerk nicht für Kunst (auch wenn die "Künstler" noch so viel Studiert haben).
LG
 

Wholesaler

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@Märzenbecher: Dazu passt auch wunderbar das abgedroschene und neoliberale Sprichwort "Jeder ist seines Glückes Schmied". Das sagte einmal eine Personalsachbearbeiterin zu mir, die behauptete, dass ich trotz diverser geringfügiger Beschäftigungen nichts machen würde (mit anderen Worten faulenzen). Dass ich aufgrund gesundheitlicher Probleme kein Auto fahren sollte und dadurch in meiner Suche nach einer Stelle stark eingeschränkt war, interessierte sie einen feuchten Kehricht.

Solchen Leuten wünsche ich, dass sie irgendwann in dieselbe Situation kommen. Erst dann werden sie sich vielleicht darüber bewusst, dass man auf viele Dinge, die einem das berufliche Weiterkommen erschweren können, keinen oder nur begrenzten Einfluss hat.

Und dann werden Leute noch an den Pranger gestellt, wenn sie aufgrund solcher Aussagen ihren Lebenslauf frisieren. Dazu wird man ja schon fast gezwungen, um überhaupt noch ein Bein an die Erde zu kriegen.
 
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Zeitkind

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Menschen die nicht mal wissen daß Kunst ein Studium erfordert, unterstelle ich mit Recht Realitätsferne.
Oha, die Unterstellung selbst klingt realitätsfern, es sei denn, Du meinst das Selbststudium.
Hier sollte zunächst der Begriff "Kunst" und dessen Interpretation geklärt werden.
Das Wort Kunst (lateinisch ars, griechisch téchne[1]) bezeichnet im weitesten Sinne jede entwickelte Tätigkeit,
die auf Wissen, Übung, Wahrnehmung, Vorstellung und Intuition gegründet ist ... (Quelle & Link)
Ein Studium im Sinne von Ausbildungen an Bildungsinstitutionen dürfte für die Ausübung von Kunst nicht relevant sein.
Eher bestimmte, menschliche Fähigkeiten, welche besonders entwickelt/ausgeprägt sind,
so daß eine Tätigkeit außergewöhnlich/auffallend z.B. präzise/ausdrucksstark/verständlich/ideenreich ausgeübt/-gelebt werden kann.
Beherrscht ein Kind mit drei Jahren (ob ohne oder mit Übung) einen dreifachen Salto vorwärts, muß es dafür nicht unbedingt studiert haben.
Dennoch ist das bereits eine Kunst, weil sich die Tätigleit durch eine besonders entwickelte Fähigkeit auszeichnet/abhebt.
Kommt das Kind deshalb auf eine Sportausbildungsstätte (meinetwegen mit Studium), so folgt in diesem Fall die Ausbildung der Kunstfertigkeit.
 

cibernauta

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Man kann natürlich auch einfach ungelernt etwas vor sich hin klecksen,
Man kann auch gelernt etwas vor sich hinklecksen, -matschen, arrangieren uvam. Letze Woche war wieder der jährliche Rundgang an der Kunstakademie: o_O:eek::unsure::LOL::sneaky::sleep:

Bei mir in der Reha war auch mal eine verzweifelte Absolventin dieser Institution. Die hat sich damals über unser laienhaftes Kunstangebot
arg arrogant geäußert ohne überhaupt mal vorbeigeschaut zu haben.

Da sind wir wieder bei Klassenbewusstsein.
 

Kampfmops

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Kunst studieren muss man nur, wenn man Lehrer werden möchte. Da beschäftigt man sich ja auch mit der Geschichte der verschiedenen Epochen und Kunst-Stile. Wer selbst Künstler werden möchte, kann es einfach machen. Man muss nur etwas können und/oder es gut verkaufen können. Einige Kunstwerke (wie zusammengeklebte Müllhaufen) verstehe ich auch nicht und es gefällt mir auch nicht. Allerdings gibt es Heutzutage für jeden Schwachsinn jede Kunstform eine Zielgruppe, die das toll findet.

Das Problem bei der Vermarktung seiner Kunst ist (vor allem bei H4), ist der Einstieg. Man muss sich selbst vermarkten, was über soziale Medien sicher funktioniert. Das Problem ist eher der finanzielle Puffer, der einem bei H4 fehlt. Mal eben einen eigenen Internet-Shop eröffnen ist nicht, gerade beim rechtlichen braucht man da oft Unterstützung. Dazu kommt, das man auch was anbieten muss. Geld für Postkartendrucke (oder ähnliches) der Kunstwerke haben wir nicht übrig. Unterstützung vom JC wird es da sicher auch nicht geben. Sehr ausschweifendes Thema, darum zähle ich nun mal nicht alles auf. ;)

Zum Thema: Meine Meinung hat sich ein wenig geändert. Wer eh schon viel Geld hat, braucht kein Grundeinkommen. Das sollte es für die Menschen geben, die zu wenig haben und Arbeiter, die zu wenig verdienen (zusätzlich zum Gehalt). Dieses Grundeinkommen könnte dann auch gerne etwas höher sein. So hätten alle auch bessere Einstiegs-Chancen, vor allem junge Menschen, die sich gerne noch weiterbilden möchten. Oder auch ältere, die in ihrem vorherigen Beruf absolut unglücklich sind und gerne umschulen würden. Auch ältere Menschen profitieren, wenn ihre Rente zu niedrig ist, genauso wie Kranke (bei beiden Zielgruppen sind die kosten für medizinische Hilfsmittel hoch).

Falls einer der "Reichenunterstützer" wieder brüllt: "Öh, ungerecht, blablabla!"...Mir egal. Die ganzen Jahre haben Superreiche Firmeninhaber die Arbeiter ausgenutzt, da das Gesetz mit H4 die Grundlage schuf und keinen hat es interessiert. Im Gegenteil, wurd weiterhin auf die rum gehackt, die keine Arbeit bekamen oder sich gegen Willkür wehrten. "Nacht oben buckeln und nach unten treten", das Zitat gibt es im Forum immer wieder und es stimmt. In der Politik geht es derzeit ja auch so weiter. Geld für Bürgergeld oder Renten-Unterstützung? Nööö, das ist viel zu teuer. Aber für die CDU scheint es kein Problem zu sein, den Superreichen wieder Steuergeschenke zu machen, in der hoffnung, es würden Arbeitsplätze entstehen. Klar, noch mehr Minijobs, Zeitarbeit und "Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen" wie 1-Euro-Job 2.0.

PS: Was viele persönliche Erfahrungen angeht, ist mir das egal. Nur eines dazu: Jeder hat andere Start-Vorrausetzungen und nicht jeder hat Glück, das bei ihm alles supi läuft.
 

Kerstin_K

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Dieselben Menschen bringen ständig neue Beispiele aus dem Nähkästchen, als "Beweis", daß es - vermeintlich - auch anders geht. Das ist natürlich reine Rechthaberei, überprüfen lassen sich solche Aussagen nicht. Und selbst wenn Hunderttausend Menschen "erst was anderes gelernt und dann noch haben studieren können", bedeutet das nicht, daß dieses Beispiel auf alle Menschen übertragbar sei. Also: Nicht relevant, abhaken.
Muss das denn auf ALLE übertragbar sein? Was für viele, ich meine sehr viele, funktioniert, das kann man doch nicht einfach als nicht relevant abhaken. Es gibt nicht den universellen Lebenseg fuer alle und jeden. Das waere doch auch ziemlich langweilig. Äber ich wehre mich einfach dagegen, dass die Gemeinschaft fuer jemanden einspringt, der zuvor nicht alles versucht hat, es selber zu schaffen. Soziales Sicherheitsnetz ja, soziale Hängematte nein.

Wie man das soziale Sicherheitsnetz gestaltet, dass muss man sehen. Hartz IV, wie es jetzt ist, geht nicht, aber ganz ohne Bedürftigkeitspruefung und gewisse Spielregeln geht es auch nicht, denn sonst wird es ausgenutzt und für die, die es wirklich brauchen, ist dann kein Geld mehr da.
 

cibernauta

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soziale Hängematte
Ich finde das Bild sehr treffend. Ich kann und will nicht in einer Hängematte schlafen, weil sie einfach extrem unbequem ist.

Anstatt sich darüber zu streiten, wer unter welchen Bedingungen welche Transferleistungen bekommt, sollte man mal darüber nachdenken, warum diese überhaupt nötig sind. Das kriegt selbst das Gros der Linken heute nicht mehr auf die Kette. Die Privilegierten Stände lachen sich ins Fäustchen. Der Klassenkampf ist gewonnen durch die Kapitulation der Unterlegenen. Ihr lasst euch kaufen durch Brot und Spiele.
 

Märzenbecher

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hm ... ok ... das würde heißen das alle "alten" Künstler die nicht studiert haben nur hingekleckst haben ???
Halte eher das Gegenteil für zutreffend ...

nein so ganz trifft es das nicht, da hast du recht.

Allerdings braucht man zum Malen sehr viel Zeit und Muße und billig ist es auch nicht, also wenn einem beim Malen das Jobcenter im nacken hängt, geht das nicht. Bei mir ging es jedenfalls nicht. Außerdem ist es teuer, von H4-Geld nicht zu machen.

Ich habe ca 4 Jahre selbstständig gezeichnet (ist billiger, aber die Rahmung der Grafiken sind eben dafür teurer, sie müssen aber für Ausstellungen gerahmt werden, das muß anständig aussehen) und gemalt (Öl) und dabei recht viel gemacht, mich eigenständig weiter entwickelt, stringent, nach einem eigenen Arbeitsplan, ich kann sehr diszipliniert alleine arbeiten, und das mit Hilfe div. kleinerer, weil preiswerterer Lehrgänge an einer Kunstschule, ich habe auch ausgestellt, ohne Auto sehr anstrengend, nach vier Jahren baute das Kotzcenter so viel Druck auf, die wollen mich unbedingt in eine Maßnahme zwingen, tja, da ging nix mehr, kein Malen, nix mehr, ich habe alles abgebrochen, bin krank geworden und seitdem ging es nur noch abwärts.

Der Zwang damals war mit die Hauptursache für meinen Fast-Zusammenbruch.

Seitdem bin ich gegen jeden ZWANG und gegen jede ZWANGSARBEIT und pro BGE.

Ich meine wenn andere gerne Zwangsarbeit machen, mir egal, ich mache das nicht mehr, geht ja auch gar nicht mehr.

Also künstlerisch entwickeln kann man sich nur mit genügend Muße und Ruhe und ohne Streß bzw. finanzielle Sorgen. Darauf wollte ich hinaus. Dies war bei mir nicht mehr gegeben deshalb konnte ich nicht mehr malen. Natürlich ist es besser wenn man Anleitung hat, aus einer Schule, oder von anderen Künstlern, diese hatte ich auch, aber so ganz ohne, geht es nicht, keiner wird von alleine, in "solotour", zum Genie. Selbst van gogh - um mal ein Beispiel zu nennen - hat überall, wo er lernen konnte, abgeschaut, und bezahlt wurde er bekanntlich von seinem Bruder, also er mußte nicht arbeiten um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, was ja auch gar nicht geht, Malen ist Vollzeit-Arbeit.

Anstatt sich darüber zu streiten, wer unter welchen Bedingungen welche Transferleistungen bekommt, sollte man mal darüber nachdenken, warum diese überhaupt nötig sind. Das kriegt selbst das Gros der Linken heute nicht mehr auf die Kette.
völlig richtig das stört mich auch bei Linken und hier im forum ist es ja offensichtlich, keiner gönnt dem anderen die Butter auf dem Brot.

Äber ich wehre mich einfach dagegen, dass die Gemeinschaft fuer jemanden einspringt, der zuvor nicht alles versucht hat, es selber zu schaffen.
Fragen:
  1. Welche "Gemeinschaft"?
  2. "alles versucht" - was soll das sein? Klos putzen um aus H4 raus zu kommen, gilt das dann als "alles versucht"?
  3. "es zu schaffen" - merkst du nicht, daß du die Argumentation der Suppereichen benutzt? Was ist denn "schaffen"?
Es gibt keine Gemeinschaft. Es gibt nur Superreiche, die ihre Interessen gegen die Armen durchsetzen, und das erfolgreich. Wie geht der alte Witz? Auf dem Tisch liegen 10 Kekse. Der Kapitalist nimmt sich 9 und sagt dem Bild-Leser, "Pass auf, der Asylbewerber will deinen Keks!" Das kann man beliebig variieren.
 
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Kerstin_K

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Die Gemeinschaft, die Allgemeinheit, der Steuerzahler, ganz wie du willst.

Was alles versucht heisst, kann man definieren. Das ist dass, was ich mit Spielregeln meine. Aber nur mit versteifen auf einen Traumberuf wird auch das nicht gehen.

Schaffen heisst schlicht, dem Lebensunterhalt aus eigenen Kräften zu bestreiten.

Die Rahmenbedingungen dafüer zu schaffen, dass das funktioniert, dass ist die Aufgabe. Ich denke nicht, dass das BGE die Lösung ist.
 

Wholesaler

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Es gibt nur Superreiche, die ihre Interessen gegen die Armen durchsetzen, und das erfolgreich.
So weit ist es noch nicht, aber der Trend geht seit Jahren in die Richtung. Das sollte eigentlich jeder hier im Forum mitbekommen haben. Nachdem ich Plasberg gestern Abend gesehen habe, fühle ich mich in meiner Meinung auch wieder bestätigt.
 

Maximus Decimus

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Hauptsache andere sind Schuld. Du warst in vier Jahren nicht in der Lage vom Malen zu leben und jetzt regst du dich auf dass das JC dir das kaputt gemacht hat? Wären die vier Jahre erfolgreich gewesen, wärest du gar nicht mehr abhängig vom JC gewesen. Aber bei dir ist das JC natürlich Schuld. Wieso bist du nicht vom JC los gekommen? Wo dran hat es gelegen?
 

Wholesaler

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Nur zur Info:

1. Er ist nicht beim Jobcenter.

2. Er ist chronisch krank.

Außerdem ist das schon wieder alles off-topic.

Auffällig ist auch einmal wieder, dass ständig nur kritisiert wird, aber keine Gegenvorschläge gemacht werden. Wer ein BGE ablehnt, braucht es ja nicht in Anspruch zu nehmen, wenn es eines Tages eingeführt wird.
 

humble

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Ich kann Euch allen das Buch "Was würdest Du tun?" der Macher von mein-grundeinkommen empfehlen. Bin gerade durch und die Berichte über die Erlebnisse der BGE-Gewinner sind sehr spannend zu lesen. Menschen aus verschiedensten Lebenslage beschreiben fast einstimmig ganz bestimmte Empfindungen und ganz neue Sicht auf ihr eigenes Leben und die Gesellschaft an sich.
Nichts theoretisches mehr, sondern direkt aus der Praxis der letzten 5 Jahre.
 

Märzenbecher

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Die Gemeinschaft, die Allgemeinheit, der Steuerzahler, ganz wie du willst.
Aha. Da fallen also die Superreichen schon mal raus.
Warum meinst du, sollen Superreiche eine Extrawurst bekommen und Arme in "Jobs" gezwungen werden - findest Du das moralisch o.k.?

Was alles versucht heisst, kann man definieren. Das ist dass, was ich mit Spielregeln meine. Aber nur mit versteifen auf einen Traumberuf wird auch das nicht gehen.
Für Superreiche gelten Deine Spielregeln nicht. Ist Dir das klar?

Schaffen heisst schlicht, dem Lebensunterhalt aus eigenen Kräften zu bestreiten.
Das käme auf das System an. Ein System, indem Arme von vorneherein keine Chance haben, ist abzulehnen. Aus moralischen Gründen.
Ein System, in dem Alle die gleichen Startchancen haben. ist herbeizuführen.
 

Kerstin_K

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Wahrscheinlich jemand, der ohne zu arbeiten von seinem Vermögen leben kann.

Dazu dann ein bedarfsdeckend BGE und keiner muss mer arbeiten.

Fragt sich nur, wo dann Nahrung, Kleidung, Wohnungen usw. Herkommen sollen.
 
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