Was macht Ihr, wenn die Öffis nicht fahren und Ihr sie für die Arbeit braucht? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

grün_fink

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Ich würde mich mal mit dem Hausarzt und dem Facharzt unterhalten, ob dieser Job vor allem unter diesen Umständen überhaupt zumutbar ist, im medizinischen Sinne.
Wenn du da bleiben möchtest (vorerst), würde ich bei diesem seltsamen Größenverhältnis Arbeitszeit/Fahrzeit auf andere Verteilung der Arbeitsstunden bestehen.
Knochendichtemessung hatte ich vor Jahren auch mal, das lief vom Gyn aus. Auslöser war ein Bruch bei relativ harmlosem Sturz. Allerdings war hormonell einiges aus dem Lot damals schon. War dann kostenlos für mich.
 

Mona Lisa

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Wenn du da bleiben möchtest (vorerst), würde ich bei diesem seltsamen Größenverhältnis Arbeitszeit/Fahrzeit auf andere Verteilung der Arbeitsstunden bestehen.
Ich bin v.a. für die Post zuständig, Frankieren, Post wegbringen, Geschirrspülmaschine ein- und ausräumen, also Arbeit, die jeden Tag anfällt, aber nicht täglich so viel Zeit beansprucht, daß mehr als zwei Stunden Arbeit insgesamt drin wären. Andere Arbeiten fallen sehr unregelmäßig an.

LG Mona Lisa
 

grün_fink

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Achso, du hast einen abgegrenzten Aufgabenbereich, der täglich erledigt werden muss. Nun klar.
Ich denke, es gibt Leute, die mit Firmenumzug den Vertrag kündigen, eben aus genau den von dir genannten Gründen.
Wahrscheinlich (falls du im ALG II bist) nicht einmal sanktionierbar oder bei Versuch unhaltbar. Schließlich bist du krank und hast dann den Arbeitsweg genauso lang wie die Arbeitszeit.
Rentiert sich das denn überhaupt finanziell? Im SGB II vielleicht bissl, im SGB XII so gut wie nicht. Da stünde dann die gesamte aufgewendete Zeit in keinem Verhältnis mehr zum "Verdienst" (Leistungen vom Amt plus zusätzlicher Betrag für Arbeit).
Ich würde da den Arzt fragen, vor allem bei so ungeklärten Beschwerden mit Aussetzern und Hinfallen.
 

Mona Lisa

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Rentiert sich das denn überhaupt finanziell? Im SGB II vielleicht bissl, im SGB XII so gut wie nicht. Da stünde dann die gesamte aufgewendete Zeit in keinem Verhältnis mehr zum "Verdienst" (Leistungen vom Amt plus zusätzlicher Betrag für Arbeit).
Ich würde da den Arzt fragen, vor allem bei so ungeklärten Beschwerden mit Aussetzern und Hinfallen.
Ich denke auch, daß ich problemlos kündigen könnte, aber ich finde einfach keine andere Stelle. Und finanziell lohnt es sich für mich schon. Wenn es gesundheitlich nicht mehr geht, werde ich natürlich die Konsequenzen ziehen müssen.

LG Mona Lisa
 

Mona Lisa

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Der Streik geht in die dritte Woche, da die heutigen Verhandlungen auf den nächsten Montag vertagt wurden. Ich würde öfters zur S-Bahn gehen, wenn das Wetter nicht so abartig naß und windig wäre.

Drei Wochen Streik mindestens - wann und wo hat es das schon mal gegeben? Ich erinnere mich nur noch an den großen ÖTV-Streik in den Achtzigern, bei dem sogar wochenlang kein Müll abgeholt wurde.

Daß der ÖPNV bei uns Schaden nehmen kann, ist den Tarifparteien anscheinend egal.

LG Mona Lisa
 
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