Was kommt nach dem Krankengeld (3 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 2)

Santiago

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Guten Abend zusammen,

ich bin auf der Suche nach einer Antwort für meine komplizierte Situation;

Ich bin leider seit letztem Jahr krank (bekomme durchgehend eine AU) und beziehe Krankengeld. Mein Arbeitsverhältnis wurde zu Ende November 2016 aufgelöst.

Nun endet der Bezug von Krankengeld bei mir und ich bin leider immer noch nicht arbeitsfähig. Es wird noch etwas dauern.

Habe mich nun durch das halbe Internet gelesen und weiss nun garnicht mehr was ich nun beantragen soll.

Könnt Ihr mir sagen was ich NACH dem Krankengeld (weiterhin krank mit AU) beantragen kann? Mir geht es in erster Linie darum, wer ab dann meine KV-Beiträge zahlt. Laut dem Internet kann ich kein ALG1 beantragen weil ich dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehe uneingeschränkt (stimmt ja auch). Nur was dann?

Ich habe vorher 16 Jahre in Vollzeit gearbeitet, war nie Arbeitslos und habe nie irgendwelche Hilfen bekommen, habe daher leider keine Ahnung was es da alles gibt.

Vielen Dank für eure Hilfe und Tipps :)

LG Daniel
 

Cha

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Ist nicht so kompliziert:

Arbeitslosengeld beantragen (bei der Agentur für Arbeit nach § 145 SGB III- Verfahren zur Nahtlosigkeit).
Wenn das abgelehnt wird, kann man Arbeitslosengeld II beantragen beim Jobcenter.
Bei der Bewilligung dieser Leistungen werden dann auch Beiträge zur Krankenversicherung gezahlt.

Wenn beide Leistungen abgelehnt werden, ist eine Familienversicherung über die Ehefrau möglich.
Wenn eine Ehefrau nicht vorhanden ist, sollte man bei der Krankenkasse die Möglichkeit einer freiwilligen Versicherung abklären.

Viele Grüße

Cha
 

doppelhexe

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..Arbeitslosengeld beantragen (bei der Agentur für Arbeit nach § 145 SGB III- Verfahren zur Nahtlosigkeit).
richtig... wichtig ist, sich im antragsformular mit dem restleistungsvermögen dem arbeitsmarkt zur verfügung stellen (dazu muss die AfA ein gutachten in auftrag geben, wo dieses festgestellt wird.) und weiter krankschreiben lassen, die AU aber nicht abgeben...
von der AfA wird meist ein rentenantrag verlangt, für die dauer des verfahrens bei der RV bis längstens der anspruchsdauer ALG1 muss gezahlt werden. auch wenn rente abgelehnt wird und man in widerspruch bzw. klage geht muss solange gezahlt werden...
jedenfalls wenn der gutachter der AfA auch nur auf unter 3 stunden arbeitsfähig kommt.

... Wenn das abgelehnt wird, kann man Arbeitslosengeld II beantragen beim Jobcenter.
warum? ALG1 nahtlosigkeit steht zu, beiträge wurden jahrelang gezahlt und genau für diese fälle wurde die nahtlosigkeit ins gesetz aufgenommen. man darf sich nur nicht abwimmeln lassen...


nachtrag: übrigends ist hier ein ähnliches thema, da steht das wichtigste zum ALG1 nahtlosigkeit drin. auch ein link zu ausfüllhinweisen für den ALG1-antrag steht da bei... beachte den post von doppeloma!!!

https://www.elo-forum.org/schwerbehi...ung-145-a.html
 
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