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Was kann passieren, wenn man w.Maßnahmen von AfA in der Zeitung schreiben würde?

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Frage45

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#1
Hallo zusammen,
was meint ihr, was würde passieren bzw. ob welche Probleme auftreten können, wenn man wegen den GANZIL J2J Maßnahmen von Agentur für Arbeit mal in der Zeitung schreiben würde(wenn viele Menschen sich zusammen sammeln würden bzw. ihr Kommentar dazu abgeben würden? :icon_kinn: Es gibt nämlich manchmal in der Zeitung von den Redakteuren eine Anzeige, dass man ein Thema melden kann, was man für interressant findet. Was denkt ihr dazu?
 

Frage45

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#4
Mein Problem ist, dass die AfA sinnlos die Leute zu div. Maßnahmen zuweist nur Ihre Statistik zu schönen. Vor allem nix sinnvoles den Leuten fördert/zahlt - statt desen soll man die Maßnahme besuchen...Und wenn man die beiträge ließt, gibts sehr viele varaus man entnehmen kann wie die Maßnahmen ablaufen und dass sie sinnlos sind und außerdem den Menschen im beruflichen Leben nur verhindern. Z.B. ich will ein Kurs machen,nur es wurde mir abgelehnt, auch wenn ich selbst zahlen würde, darf ich es nicht, da man mir sonst die Leistung streichen würde...Ich würde mich lieber weiterqualifizieren statt irgendwelche Maßnahne zu besuchen was nix bringt und nur wie schon erwänt im beruflichen Fortkommen hindert. Außerdem habt ihr vielleicht schon den Beitrag von Joli gelesen - Joli konnte sogar eine Stelle nicht annehmen, da man ja in der Maßnahme nicht als arbeitslos zählt, damit auch kein Vermittlunggutschein kriegt. Ich muss Joli Recht geben, statt desen dass AfA Exel Joli zahlt, was Joli auch gebeten hat -wurde sie/er in die Maßname zugewiesen. Ich wurde auch zur Maßnahme zugewiesen (vor allem hat er meine Qualifikation überhaupt nicht berücksichtigt) als ich bzgl. des Kurses/Seminars den Arbeitsvermittler angesprochen habe. Und für den Lebenslauf bringt die Maßnahme auch nix - man schießt sich nur ab, wenn man es in die Bewerbung reinschreibt!
Das ist unmöglich!!
 

wolliohne

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#5
ist leider nichts neues.

schau dich hier um und du wirst noch auf "ganz andere und vor allem Menschenverachtende" Geschichten stossen.
 

Frage45

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#6
Sorry, wenn ich bei paar Wörter mich vertippt habe - ich habe mich beeilt ;)
 

Frage45

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#7
Es ist nix neues, richtig - nur man muss ja was dagegen tun! Sonst ändert sich nix.
Meine Frage war: kann man einfach es in die Zeitung breitschreiben? Können sich dann irgendwelche Konsequenzen ergeben? Kann man da ananym bleiben. Darf die Zeitung die Daten von dem jenigen rausgeben, wer es veröffentlicht hat?
 

Bestagers

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#9
@Frage45

Hallo!

Wir haben im letzten Jahr versucht, bzgl. einer Maßnahme, Öffentlichkeit herzustellen!

Keiner - weder TV noch sonstige Medien - haben sich an dieses Thema herangetraut!!! Niemand greift ein Bundesprogramm an!!!

Die wenigsten wissen doch was hinter solchen Massnahmen steckt und wie die Menschen dort ausgenutzt werden.

G. Wallraf und inzwischen einige mehr - nehmen sich solcher Themen an. Markus Breitscheidel hat veröffentlicht was er als "Leiharbeiter undercover" erlebt hat. Dazu gab es einige TV-Berichte.

Könnte mir vorstellen, dass Beide an dem Thema interessiert sind.
Beide sind ebenfalls in der Lage Öffentlichkeit herzustellen.

Wünsche dir Glück!
 
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#10
Hallo zusammen,
was meint ihr, was würde passieren bzw. ob welche Probleme auftreten können, wenn man wegen den GANZIL J2J Maßnahmen von Agentur für Arbeit mal in der Zeitung schreiben würde(wenn viele Menschen sich zusammen sammeln würden bzw. ihr Kommentar dazu abgeben würden? :icon_kinn: Es gibt nämlich manchmal in der Zeitung von den Redakteuren eine Anzeige, dass man ein Thema melden kann, was man für interressant findet. Was denkt ihr dazu?

hallo ich bin mit dabei und ich hatte schon die gleichen gedanken. Lass uns zusammen was erfassen und an eine zeitung schreiben oder fall escher anschreiben. erstens kann man mit uns nicht so umgehen und zweitens sind das steuergelder für die wir bluten müssen und die die arbeiten gehen dürfen.
 

Joli

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#11
Bin gerne dabei. Habe auch schon angefangen an den Bund der Steuerzahler zu schreiben. Escher ist eine hervorragende Idee. Gut wäre, wenn man es mit mehreren Teilnehmern der gleichen Maßnahme machen könnte. Ansonsten steht man wieder nur als "Einzelfall" dar, der entweder ein Problem mit Autoritäten hat oder sich in seiner fachlichen und intellektuellen Kompetenz überschätzt. In meiner Job to Job Gruppe gibt es bestimmt einige, die mitmachen würden.
 

Frage45

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#12
Hallo Joli, die ahnungslose,
können wir echt mal probieren. Ich würde nur mit meinem Fall was bei mir rauskommt erst abwarten - das AfA sich erst nicht querstellt. Dann mailen wir einander oder telefonieren zusammen wie wir es genau machen und an wenn es weiterleiten. Nur ich würde anonym bleiben wollen. Ich denke das soll doch gehen. Und wir müssen uns erst mit einer Zeitung o.ä. in Vebindung setzen und bzgl. der Rechtslage sich erkundigen: z.B. ob und was AfA dann dagegen machen könnte bzw. kann und z.B. ob unsere Daten dann weitergeleitet werden oder ob es unter Datenschutz wäre usw.usw.
Bis dahin wäre nicht schlecht wenn sich mehrere Leute erst melden würden, wer an so einer Maßnahme teilgenommen hat und seine Geschichte/Beitrag erzählen würde was so abgelaufen ist und welche Meinung man dazu hat.
Viele Grüße
 
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#13
Hallo, ich weiß nicht warum ihr anonym bleiben wollt, nur mit namen und unterschriften kann man da was erreichen. Was haben wir zu verlieren??? Alg streichen ? das machen die auch ohne grund. Und zweitens lügen wir nicht was bei so einer massnahme abgeht. und ich kann zwei arbeitsvermittler nennen die sogar persönlich bein meiner Arbeitsamt tante angerufen haben und ihr gesagt haben ich bekomm 100 % ig die arbeit. Aber nein sie lehnte ab ,wegen der massnahme. Also ich hätte kein problem mit namen adresse usw. Wir sind im recht und lügen nicht wie die vom AA oder von der massnahme.Und wir müssen vorschläge einvbringen aber wir müssen uns da persönlich treffen. Wo wohnt ihr?
 

Joli

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#14
Man muss sich halt nur irgendwie formieren. Ich werde mal schauen was sich in meiner Gruppe so machen lässt. Ich müsste dann schon die Pausen nutzen, um das Thema dort anzusprechen. Kann ich ja schlecht machen, wenn der Dozent daneben sitzt. Leider ist es so, dass viele sich komplett raushalten aus Angst vor Sanktion. Aber das Recht auf Meinungsfreiheit besteht ja soweit ich weiss noch. Und so lange man pünktlich zur Maßnahme erscheint, kann einem die AfA gar nichts.
 

Frage45

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#16
Hallo die ahnungslose,
ich würde erst abwarten was bei mir rauskommt. Ich habe ja Rechtsanwalt damit schon beauftragt und sie hat schon Widerspruch geschickt etc. Und bald wenn die Maßnahme nicht abgestellt wird, werde ich vor Gericht gehen. Dann sieht man was Gericht entscheidet. Ich werde euch zur gegebenen Zeit darüber unterrichten. Aber ich denke, dass man mehr Leute sammeln muss bzw. wäre schön wenn sich mehrere melden würden. Ich kenne leider keinen der in der Maßnahme ist. Ich bin noch nicht arbeitslos, werde es noch. Ich wurde halt zur Maßnahme zugewiesen bevor AfA überhaupt erfahren hat, dass ich tatsächlich arbeitslos werde.
 
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#17
Also erstens ..entweder du hast ne sehr gute rechtschutz die auch beratungsgespräche und briefkontakt bezahlt oder du ziehst deinen anwalt ganz schnell zurück. Ein gespräch und ein brief kostet dich 160 euro....ich hatte auch die glänzende idee weil ich einen nebenjob hatte und nur unterwegs war...also zur massnahme und noch zum nebenjob(400) . Der anwalt schafft es nicht, die vom AA kommen mit paragraphen...vom feinsten...glaub mir spar dir das geld. Wir müssen anders vor gehen gegen sowas...
 

Frage45

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#18
Ich will eigentlich egal was AfA von §§ vorlegt(zählt nur, ob die Maßnahme abgestellt wird und ob mir der Seminar genehmigt wird) gerichtlich vorgehen. Da entscheidet Gericht und nicht die AfA. Aber auf eurem Platz würde ich alles probieren was möglich ist und an Bundesministerium für arbeit und soziales echt schreiben. Da es eigentlich nicht der Sinn sein kann, dass man dadurch die Stelle/Job verliert bzw. nicht wahrnehmen kann. Das wird Bundesministerium für arbeit und soziales bestimmt interessieren.
Ihr beide habt die Stelle nur wegen der Maßnahme nicht annehmen können. Ich will den Weg gehen was ich für meine Sitiation als erfolgreicher sehe - ich will im Zweifel zu Gericht.
Aber wie gesagt schreibt an Bundesministerium für Arbeit und Soziales - ich denke, dass es was bringen könnte, sonst musst ihr auch gerichtlich vorgehen. Bzgl. der Zeitung können wir immer noch später überlegen, aber für den Erfolg in der jeweiligen Situation zu haben finde ich, dass diese Methode vorerst kein Erfolg haben wird, sondern erst wenn viele Leute da sich zusammen sammeln, deren Geschichte erzählen und Meinung äußern.
 
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#19
Ja das werdeich auch machen an das BM für A und S schreiben . ich tue alle möglichkeiten ausschöpfen. Aber ohne anwalt...ich habe eine schlechte RSV. was ich auch umgehend ändern werde..aber wer liest das kleingedruckte und denkt das so ein fall eintritt. Dir wünsche ich viel glück und halte uns auf den laufenden . Okay.:icon_daumen:
 

Frage45

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#20
Nicht einmal werden die Qualifikationen der Menschen von den Arbeitsvermittler berücksichtigt!!! Viele werden einfach sinnlos und wie o.g. ohne Überprüfung der jeweiligen Bildung/Qualifikation in die Maßnahme eingesteckt! Ich finde es als.....:icon_kotz:Fraglich ist auch, ob die Qualifikation der Vermittler überhaupt von AfA überprüft wird. Jeder klar denkender Mensch sieht es doch, dass man die Leute doch ohne der Berücksichtigung der Qualifikation und des Berufslebens nicht einfach in eine solche Maßnahme stecken kann!
Es wäre nicht schlecht wenn einige Menschen vor Gericht diesbzgl. gehen und dann Urteile in die Öffentlichkeit stellen. Meiner Meinung nach, dies konnte echt helfen!!!
 

sun2007

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#21
Hallo zusammen,
was meint ihr, was würde passieren bzw. ob welche Probleme auftreten können, wenn man wegen den GANZIL J2J Maßnahmen von Agentur für Arbeit mal in der Zeitung schreiben würde(wenn viele Menschen sich zusammen sammeln würden bzw. ihr Kommentar dazu abgeben würden? :icon_kinn: Es gibt nämlich manchmal in der Zeitung von den Redakteuren eine Anzeige, dass man ein Thema melden kann, was man für interressant findet. Was denkt ihr dazu?
Nix passiert da. Lies einfach Artikel 5 Grundgesetz durch.

Die Pressefreiheit ist ja genau dafür gedacht, um Missstände anzuzeigen. Du darfst halt niemandes Persönlichkeitsrechte verletzen, damit wären vor allem die anderen Teilnehmer der Maßnahme gemeint. Ob die Leiter einer Maßnahme so schutzbedürftig sind oder Teil des Missstands, bleibt dann abzuwägen.

Was in letzter Zeit gerne in Deutschland gemacht wird, ist, einstweilige Verfügungen gegen Veröffentlichungen zu erwirken. Das halte ich aber für grundgesetzwidrig, weil es faktisch eine Einschränkung der Pressefreiheit darstellt.

Solange Du die Wahrheit sagst, kannst Du alles veröffentlichen. Es ist halt klug, wenn Du es auch beweisen kannst oder Zeugen hast, die dann nicht wegknicken.
 
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#22
Ich für meinen Teil bin gerade dabei genau das zu tun. Hab mich an den WDR in Köln gewandt. Und siehe da, das Interesse war sehr groß. Drehtermine stehen bereits. :icon_daumen:

Die Aufruhr, die die Anrufe des WDR bei AfA und den privaten Trägern bereits jetzt verursacht, freut mich dabei am meisten.

Werde posten sobald ich nen Sendetermin weiss.
 

hergau

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#23
Ich für meinen Teil bin gerade dabei genau das zu tun. Hab mich an den WDR in Köln gewandt. Und siehe da, das Interesse war sehr groß. Drehtermine stehen bereits. :icon_daumen:

Die Aufruhr, die die Anrufe des WDR bei AfA und den privaten Trägern bereits jetzt verursacht, freut mich dabei am meisten.

Werde posten sobald ich nen Sendetermin weiss.
Super:icon_daumen:
 

Bestagers

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#25
#9

Wir waren im Raum F 50 Personen, in ganz Hessen knapp 700!
Wir haben an das Bundesminsterium für Arbeit geschrieben, dort persönlich vorgesprochen!

Resultat: 0

Keine Massnahme wurde gestoppt - es gab "Nachbesserungen"!

Drücke euch die Daumen!

Akte nimmt sich seit einiger Zeit diesen Themen an!

Gruß
 

sun2007

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#26
#9

Wir waren im Raum F 50 Personen, in ganz Hessen knapp 700!
Wir haben an das Bundesminsterium für Arbeit geschrieben, dort persönlich vorgesprochen!

Resultat: 0

Keine Massnahme wurde gestoppt - es gab "Nachbesserungen"!

Drücke euch die Daumen!

Akte nimmt sich seit einiger Zeit diesen Themen an!

Gruß
Ich denke, wenn Ihr mit 50 oder 700 Leuten da aufgeschlagen wärt, hätte das schon etwas gebracht.

Es ist schon wichtig, dass jedeR, der/die so eine Maßnahme macht, sich mal hinsetzt, die eigenen Kritikpunkte stichwortartig aufschreibt aber auch so viele Informationen wie nur möglich über den Träger sammelt. Wenn viele in einer Maßnahme zusammen sind, können sie auch gegenseitg den Quatsch bezeugen, der da verzapft wird. Und immer schön Notizen machen, mit Ort, Datum, Zeit und Namen desjenigen, der den Mist verzapft.

Und dann mit den ganzen Informationen weitergehen. Aber erst mal eins nach dem anderen. Erst einmal braucht es die Masse von 700 oder mehr Leuten, von denen sich jeder einzelne mindestens schon mal auf den Hosenboden gesetzt hat und stichwortartig notiert hat, was da in seiner Maßnahme passiert. So konkret und so kurz und bündig wie möglich.
 

Bestagers

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#27
Hallo Sun 2007

Wir waren 1.000 Tln in Hessen. Es ist uns gelungen(!) ein Netzwerk aufzubauen.

Insgesamt hatten wir knapp 700 Unterschriften.
Wir sind nicht weitergekommen!!
Es gab ein paar Nachbesserungen (besser als nichts - hier ging es um unser Geld) das wars!

Inzwischen ist die Massnahme längst vorbei -
von unserem Netzwerk blieben sage und schreibe 5 (fünf) Personen übrig. Die anderen haben resigniert - leider!
Wir kämpfen noch immer um "Richtigstellungen".


Aber, sollten wir etwas erreichen ist es für Alle!

Ich denke, wenn Ihr mit 50 oder 700 Leuten da aufgeschlagen wärt, hätte das schon etwas gebracht.

Es ist schon wichtig, dass jedeR, der/die so eine Maßnahme macht, sich mal hinsetzt, die eigenen Kritikpunkte stichwortartig aufschreibt aber auch so viele Informationen wie nur möglich über den Träger sammelt. Wenn viele in einer Maßnahme zusammen sind, können sie auch gegenseitg den Quatsch bezeugen, der da verzapft wird. Und immer schön Notizen machen, mit Ort, Datum, Zeit und Namen desjenigen, der den Mist verzapft.

In diesem Fall hat nicht nur der Träger versagt. Unsere Massnahme war mit der heissen Nadel gestrickt, nicht durchdacht und wir 50 waren das Pilotprojekt. Schon in der 1. Woche haben wir eine Arbeitsgruppe gebildet und sind gegen EINIGES vorgegangen! Mit Erfolg! Die Nachfolgegruppen hatten somit schon von Beginn an andere Konditionen.

Und dann mit den ganzen Informationen weitergehen. Aber erst mal eins nach dem anderen. Erst einmal braucht es die Masse von 700 oder mehr Leuten, von denen sich jeder einzelne mindestens schon mal auf den Hosenboden gesetzt hat und stichwortartig notiert hat, was da in seiner Maßnahme passiert. So konkret und so kurz und bündig wie möglich.
Wir werden auf jeden Fall nicht locker lassen!

LG
 

trama417

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#28
Hallo Frage45,
..und auch ein Hallo an alle anderen Forum-Schreiber,

wie ihr seht, insbesondere beim Durchlesen des Forums, gibt es zahlreiche solcher sinnloser Maßnahmen. Egal ob in Berlin, Hamburg oder München.. das Netzwerk diese sogenannten "Bildungsträger" ist groß und gut organisiert. Und die "Masche" ist immer dieselbe: die Leute von der ARGE weg.. rein in die Bildungsmaßnahmen. Ganz gleich, ob sinnvoll oder nicht. Die Statistiken werden auf jeden Fall geschönt.
Dann sind die Leute erstmal drin, weil sie sich vielleicht doch Irgendwas erhoffen.. und ein paar Wochen später merken sie, wie sinnlos das Ganze ist (das ist kein Vorwurf - ich spreche da aus eigener Erfahrung).
Also sucht man mal Infos, Gleichgeschädigte und Verbündete, z.B. hier im Forum. Es findet ein reger Gedankenaustausch statt, die Ideen reifen, sich an die Presse, ans Fernsehen bzw. Öffentlichkeit zu wenden. Aber man will ja nicht "auffliegen", alles lieber anonym machen.. bis man die Maßnahme durchgestanden hat und keine Sanktionen bekommt.
So kämpft dann jeder für sich Allein, jedes Projekt wird einzeln dargestellt, obwohl die Masche immer die gleiche ist.
Der Eine wendet sich an die örtliche Presse, der nächste ans Fernsehen, der Andere vielleicht an eine Partei und selbst ans Ministerium gibt es Briefe.
Jeder Einzelkämpfer bekommt Zuspruch und ein "Weiter So"...
-- alles ganz toll -- Aber was kommt dabei raus???
Die Einzelfälle (die bekannt werden) werden als Einzelfälle dargestellt und niedergeredet. Es gibt Sanktionen, Erpressungen und andere Vorkommnisse.. Teilweise gibt es dann als Erfolg eine Nachbesserung in den Projekten.
...und alles läuft wie bisher weiter!!!
Die Bildungsträger streichen horente Summen für die sogenannte Qualifikation der Arbeitslosen ein, die ARGEn schönen ihre Zahlen weiterhin, das Programm der Regierung, die "Arbeitslosen zu fordern und zu fördern" ist ein voller Erfolg!! Zahlen muss der Steuerzahler! -Weiß er das überhaupt??? Interessiert er sich überhaupt dafür??

Während ich dieses so schreibe, kommen mir so einige Ideen.. aber natürlich will auch ich nicht auffliegen.. bin ich doch "bekannt als Querulant" bei meiner örtlichen ARGE.
Andererseits mag ich doch nicht darauf vertrauen, dass "Andere" ..und "Irgendwie" das Zepter in die Hand nehmen.
Ich denke, ich werde da jetzt mal aktiv.
Wie, das weiß ich grad nicht (aber Ideen ohne Ende).. ich denke, ich brauche zunächst einen Juristen, der sich beratend und vor allem unentgeltlich zur Verfügung stellt.

Wer mir dazu Tipps geben kann, der möge mir doch bitte, und vor allem per PN, eine Nachricht zukommen lassen.

So kann es doch wirklich nicht weitergehen!!!

Leute, die ernsthaft interessiert sind, sich an dem Projekt zu beteiligen, mögen mir doch auch eine PN schreiben.

Hej Leute, WIR müssen WAS TUN !!!

Ich freue mich auf Eure Meldungen...
 

yola

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25 Sep 2009
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#29
. . . ich denke man müsste den Fokus schlicht auf diese unseelige Verknüpfung ARGE+Bildungsträger lenken. Das ist ein riesengroßes Geschäft auf Gegenseitigkeit, und diese Problematik könnte man wirklich gut transparent machen.

Die ARGE bekommt mit diesem Instrument immer einen gewissen Prozentsatz zu Vermittelnder aus der Statistik (das ist ja auch erklärte Aufgabe), und die sogenannten Bildungsträger verdienen sich mit unsinnigen Maßnahmen ein goldenes Näschen. Das habe ich begriffen schon bevor ich als Betroffene damit konfrontiert war. Dazu muss man sich nur mal aufmerksam die Statistikverlautbarungen anschauen. Da ist dann die Rede von gesunkenen Arbeitslosenzahlen, gleichzeitig sind aber die Ausgaben mehr geworden :icon_twisted: abgesehen von der schreienden Sinnfreiheit vieler dieser Maßnahmen . . . ich sag nur: langzeitarbeitslose IT-Spezialisten in EDV-Kursen :icon_party:

Die Frage ist auch interessant: wer bekommt wie den Zuschlag als "Veranstalter" dieser Bildungsmaßnahmen. Ich könnte wetten dass es da nicht mit rechten Dingen zugeht. Wer suchet der findet.

Ich glaube sogar dass intern ein Interesse an öffentlicher Kritik besteht. Es gibt ja "im Amt" nicht nur Blöde. Als ich in einem Gespräch (ich sag jetzt nicht wo und mit wem) mal auf diese Merkwürdigkeiten hinwies und gleichzeitig durchblicken ließ, dass ich in meinem ersten Beruf ausgebildete Journalistin bin, bekam mein Gesprächspartner glänzende Augen . . . ich sollte doch . . . naja . . . vielleicht reicht mein Zorn ja bald.

Grüße
yola
 
Mitglied seit
15 Okt 2009
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#30
Hallo, ich hätte da mal ne frage...mir hat die ARge rückwirkend die leistungen gestrichen, weil ich bei meiner nebentätigkeit 16 std statt 14,9 Std gearbeitet habe. ich war dann 6 wochen nicht arbeitslos gemeldet. Nun habe ich von der Lehrerin von der maßnahme erfahren ich müsste weiter zu der Maßnahme kommen , obwohl ich mich nach den 6 wochen wieder ar beitslos gemeldet habe. Eigentlich müsste mir doch die arge eine schriftliche Mitteilung zuschicken. Oder. Ich meine ich war für 6 wochen ohne geld und ohne versicherung. Würdet ihr wieder dort hin gehen?
 

winterzeit

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12 Nov 2009
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#31
Ich bin entsetzt was ich hier lese, und andererseits froh das ich nicht alleine damit bin.
Mich hat man auch in eine 12 Wochen Maßnahme gesteckt...angeblich um EDV Kenntnisse aufzufrischen...und was ist? Ich komme in eine FTEC Maßnahme wie sie es so schön nennen. Dort muss ich für mich schwachsinn über Stablerschein,Lagerlogistig, BWL anhören...keinen plassen Schimmer von dem Ganzen...zudem kommt noch das ich alleinerz. Mutter bin ..ein schwieriges Kind zuhause habe...was so gut wie keine Nacht richtig schläft...und ich morgens kaum auf den Beinen stehen kann.

Habe gestern meinen ARGE Sachbearbeiter angerufen und ihm erzählt das ich mich in dieser Maßnahme deplaziert fühle...und fragte ober er mich nicht wenigstens in einen EDV Kurs gehen lassen könnte.

Darauf hin: Nein sie sind dort angemeldet sie gehen dorthin...basta!
Ich fragte höflich nach einem Geprächstermin...worauf ich ein einfaches Nein zur Antwort bekam ...und er mir daraufhin den Hörer auflegte.

Ich bin total erbost wie man mit uns umgeht....werde am Montag zur ARGE fahren...und will meinen Sachbearbeiter zur Rede stellen...wenn ich da nicht durchkomme..lass ich mir den Vorgesetzten geben.

Ich lasse mich nicht weiterhin so behandeln...bin kein Mensch zweiter Klasse!
 

winterzeit

Elo-User/in

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#32
Hallo Sun 2007

Wir waren 1.000 Tln in Hessen. Es ist uns gelungen(!) ein Netzwerk aufzubauen.

Insgesamt hatten wir knapp 700 Unterschriften.
Wir sind nicht weitergekommen!!
Es gab ein paar Nachbesserungen (besser als nichts - hier ging es um unser Geld) das wars!

Inzwischen ist die Massnahme längst vorbei -
von unserem Netzwerk blieben sage und schreibe 5 (fünf) Personen übrig. Die anderen haben resigniert - leider!
Wir kämpfen noch immer um "Richtigstellungen".


Aber, sollten wir etwas erreichen ist es für Alle!



Wir werden auf jeden Fall nicht locker lassen!

LG
Ich bin dabei...ihr könnt gerne mit mir Kontakt aufnehmen!
Bin neu hier und weiss noch nicht genau wie das hier läuft
 

Esreicht

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#33
Ich bin entsetzt was ich hier lese, und andererseits froh das ich nicht alleine damit bin.
Mich hat man auch in eine 12 Wochen Maßnahme gesteckt...angeblich um EDV Kenntnisse aufzufrischen...und was ist? Ich komme in eine FTEC Maßnahme wie sie es so schön nennen. Dort muss ich für mich schwachsinn über Stablerschein,Lagerlogistig, BWL anhören...keinen plassen Schimmer von dem Ganzen...zudem kommt noch das ich alleinerz. Mutter bin ..ein schwieriges Kind zuhause habe...was so gut wie keine Nacht richtig schläft...und ich morgens kaum auf den Beinen stehen kann.

Habe gestern meinen ARGE Sachbearbeiter angerufen und ihm erzählt das ich mich in dieser Maßnahme deplaziert fühle...und fragte ober er mich nicht wenigstens in einen EDV Kurs gehen lassen könnte.

Darauf hin: Nein sie sind dort angemeldet sie gehen dorthin...basta!
Ich fragte höflich nach einem Geprächstermin...worauf ich ein einfaches Nein zur Antwort bekam ...und er mir daraufhin den Hörer auflegte.

Ich bin total erbost wie man mit uns umgeht....werde am Montag zur ARGE fahren...und will meinen Sachbearbeiter zur Rede stellen...wenn ich da nicht durchkomme..lass ich mir den Vorgesetzten geben.

Ich lasse mich nicht weiterhin so behandeln...bin kein Mensch zweiter Klasse!
Wenn du da hingehst -- geh nicht allein-- nimm die 2-3 zeugen/begleiter mit.
sonst bist du erledigt. der SB macht doch mit dir was er will.
wenn du deine rechte nicht klar vortragen kannst -verbotene zwangsarbeit, nötigung ,einschränkung deiner grundrechte -
such dir einen anwalt -- beratungsschein bekommst du beim AG (Amtsgericht)
 

winterzeit

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#34
Danke Esreicht ..für den Tipp...bin nun erstmal für diese Woche Krankgeschrieben.

Aber werde Montag mit einer Bekannten zu meinem SB gehen...denke aber das er mich garnicht zu sich lässt.

Danach werde ich deinen Tipp umsetzen und mir einen Beratungsschein vom Amtsgericht holen...und mir dann einen Anwalt holen.

Obwohl ich ehrlich gesagt nicht viel Hoffnung hege...denn die Anwälte nehmen solche Aufträge nicht gerne an.

Na ja werde mir das aber keinesfalls weiter gefallen lassen.
 

trama417

Forumnutzer/in

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#38
Hallo, ich hätte da mal ne frage...mir hat die ARge rückwirkend die leistungen gestrichen, weil ich bei meiner nebentätigkeit 16 std statt 14,9 Std gearbeitet habe. ich war dann 6 wochen nicht arbeitslos gemeldet. Nun habe ich von der Lehrerin von der maßnahme erfahren ich müsste weiter zu der Maßnahme kommen , obwohl ich mich nach den 6 wochen wieder ar beitslos gemeldet habe. Eigentlich müsste mir doch die arge eine schriftliche Mitteilung zuschicken. Oder. Ich meine ich war für 6 wochen ohne geld und ohne versicherung. Würdet ihr wieder dort hin gehen?
Ich denke, deine Frage gehört in einen anderen thread.. aber egal, ich versuche mal zu antworten.
Du hattest eine Maßnahme, dabei hattest du eine Nebentätigkeit.
Nebenbei?? bist du also dennoch zu der Maßnahme, während der Nebentätigkeit?
Die Nebentätigkeit hast du doch der Arge gemeldet?
Meiner Meinung nach, ist es unerheblich, ob es unter 15 oder über 15 Stunden ist. Du musst nur angeben, dass du sowas machst, und deine Verdienstbescheinigungen vorlegst. Dann bekommst du evtl. ergänzend H4.
Wieso haben Sie dir die Leistungen ganz gestrichen??
Wieso warst du nicht gemeldet?
Wieso hast du dann eine Maßnahme mitgemacht?

Bei mir war es ähnlich.. aber ich bräuchte Antworten auf die Fragen, dann kann ich mehr dazu sagen. Gern auch als PN.
 
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