Was kann ich tun, wenn die Kündigungsfrist meines Mini-Jobs einer neuen Stelle entgegensteht?

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Mona Lisa

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Hallo, Leute!

Da ich einen Mini-Job mit gesetzlicher Kündigungsfrist habe, kann ich eigentlich nicht sofort bei einem anderen Arbeitgeber anfangen, wie das im Stellenangebot oft gewünscht ist.

Was meint Ihr? Soll ich meinen jetzigen Arbeitgeber mal darauf ansprechen, daß er die Kündigungsfrist evtl. verkürzt oder einen Aufhebungsvertrag mit mir abschließt? Einfach fristlos kündigen möchte ich nicht. Ich müßte auch den Vertrag mit dem neuen Arbeitgeber schon unterschrieben haben, sonst säße ich auf einmal ganz ohne Job da und das JC würde Zicken machen.

Oder was meint Ihr?

Vielen Dank schon mal für Eure Antworten.

LG

Mona Lisa
 

Mona Lisa

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Teile diese Kündigungsfrist so in Deiner Bewerbung mit.
Das habe ich gemacht und auch im Vorstellungsgespräch noch einmal darauf hingewiesen, daß ich erst im August anfangen kann.

Dennoch hat man mit mir einen Probevormittag vereinbart. Dann kam heute der Anruf, ob ich denn nur vormittags könne. Da meinte ich, solange ich den Mini-Job, den ich natürlich kündigen werde, habe, ja. Daraufhin wurde der Termin und generell abgesagt.

Ich habe das Gefühl, einen Fehler gemacht zu haben. Daher meine Frage.

LG

Mona Lisa
 

Beasterhasi

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Wenn Du bei der Bewerbung schon angiebst, daß Du in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis stehst, weiss jeder AG daß Du auf jeden Fall
erst in 4 Wochen frühestens bei ihm anfangen kannst. Der Satz stört nicht und zeigt daß Du Interesse an seinem Angebot hast.
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Also wenn ein AG mit mir nen Probevormittag vereinbart und dann nochmal nachhakt, dass er mehr Probearbeit will, wäre das allein schon ein Grund, diesen AG nicht haben zu wollen.
Wäre der Probevormittag überhaupt dem JC gemeldet worden?

Ich finde, du hast gar nichts falsch gemacht.

Natürlich macht es Sinn, für etwaige Schnupperzeiten den Minijob wenn möglich zu verschieben, aber wenn man da eine Zeit vereinbart und der AG im Nachhinein und womöglich noch spontan mehr will - Pech. Ein paar Stunden sollten ausreichen, um den künftigen Arbeitsplatz und die künftigen Kollegen zu beschnüffeln, mehr gibts bei solchen Terminen eh nicht.

Wenn ein AG einen wirklich will kann der auch nen Monat warten, von daher ist es total richtig, auf die Kündigungsfrist zu bestehen.
 

apfelkuchen

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Wer dich wirklich will, der kann auch einen Monat warten. Alles andere zeigt nur, was du auch im Arbeitsverhältnis zu erwarten hast. Wer dich einlädt und in deiner Bewerbung gelesen hat, dass du einen Minijob hast, der muss doch auch damit rechnen, dass du beim alten AG nicht auf einmal total vertragsbrüchig wirst. Insofern: sei froh, dass der Kelch an dir vorüberzog.
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
Ich habe seit mehr als 5 Jahren einen Minijob, ich gebe ihn selbstverständlich in meinen Bewerbungen mit an.
Auf mündliche Nachfrage, dies passierte nur im Bewerbungsgespräch, sage ich das ich ihn nur dann aufgeben würde wenn ich im
Gegensatz dazu eine unbefristete normal unkündbare Stelle habe. Ich aber auf das Arbeitszeitgesetz für die Zeit paraller Arbeitsstellen beachten werde.
Seit dem Minijob hatte ich 4 Versuche diese unbefristete Stelle zu bekommen. Gescheitert ist es aber nie am zusätzlichen Minijob.
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Soll ich meinen jetzigen Arbeitgeber mal darauf ansprechen, daß er die Kündigungsfrist evtl. verkürzt oder einen Aufhebungsvertrag mit mir abschließt?
Mit einer festen Zusage in der Tasche kann man das versuchen, ob es klappt dürfte vom konkreten AG abhängig sein.

Einfach fristlos kündigen möchte ich nicht.
Kannst du in seinem Fall auch nicht, das ist kein wichtiger Grund.
 

Mona Lisa

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@ alle

Vielen Dank für Eure Antworten. Aber es ist nicht so, daß das Probearbeiten verändert werden sollte, sondern es ging um die eigentliche Tätigkeit.

Der Minijob kann Dich doch aber gar nicht so viel Zeit kosten (jeden Nachmittag?)?
Doch, ich arbeite - leider - jeden Nachmittag. Die neue Arbeit wäre ja im Wochenwechsel jeweils vormittags und nachmittags gewesen.
Hast Du Deine Minijob-AG gefragt wegen der Probearbeit?
Wieso muß ich das? Ich muß ja noch nicht einmal eine zusätzliche Tätigkeit genehmigen lassen, da ich nur einen Mini-Job habe. Ich habe extra beim Personalwesen nachgefragt.

LG

Mona Lisa
 

atasteofbunny

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Dann hast du keinen Fehler gemacht 🙂. Für ein unverbindliches Probearbeiten kannst du ja nicht dem Minijob fernbleiben. Damit hast du schließlich ein sicheres - wenn auch kleines - Einkommen
 

atasteofbunny

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Ich habe mir überlegt, dem potentiellen AG vorzuschlagen, bis zum Ende der Kündigungsfrist nur vormittags zu arbeiten.

Wäre das eine mögliche Lösung?

LG

Mona Lisa

Ich hatte es so verstanden, dass du genau das schon getan hättest, aber die wollten nicht.

Klar, ist einen Versuch wert. Wenn du denn die Stelle überhaupt möchtest. Klingt ja nicht wirklich gut, da gebe ich @apfelkuchen vollkommen recht.

Was ist das überhaupt für eine Stelle - ein VV oder selbst gesucht?
 

Mona Lisa

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Ich hatte es so verstanden, dass du genau das schon getan hättest, aber die wollten nicht.
Ja, die wußten, daß ich nur vormittags kann. Ich meinte jetzt, explizit von mir aus als Vorschlag im Vorstellungsgespräch.

Zu meinem jetzigen AG hingehen und fragen, ob er mich früher aus dem Vertrag rausläßt, wenn ich eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit in Aussicht hätte, ergäbe das einen Sinn?

Was ist das überhaupt für eine Stelle - ein VV oder selbst gesucht?
Selbst gesucht- einen VV habe ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr erhalten.

LG

Mona Lisa
 

atasteofbunny

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Selbst gesucht- einen VV habe ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr erhalten.

Und weshalb glaubst du, einen Fehler gemacht zu haben? Bei selbst gesuchten Stellen hast du doch Entscheidungsfreiheit ;).

Mit dem jetzigen Arbeitgeber würde ich erst sprechen, wenn der neue Job "in trockenen Tüchern" ist.
 
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