Was kann ich machen, um als ALG2 Empfängerin eine Wohnung zu finden?

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verenasammy

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Ich bin nach kurzer Beschäftigung wieder im ALG 2 Bezug.
Langfristig muss ich mir aus Kostengründen eine günstigere Wohnung suchen ( habe noch keine Aufforderung bekommen).
Leider ist dies mit ALG 2 alles andere als einfach.
Private Vermieter lehnen ALG 2 Empfänger bereits in der Wohnungsanzeige ab.
Wohnungsgesellschaften haben im Moment keine passenden Wohnungen ( auch kein WBS).
Suchradius erweitern bringt nichts ( zu teuer und zu groß).
Passende Wohnungen würde es schon geben, nur wollen die Vermieter keine Mieter die Ihre Miete vom Amt bekommen.
Hat es schon mal jemand geschafft eine Wohnung auf dem freien Wohnungsmarkt ( privater Vermieter) zu bekommen?
Wie konntet ihr den Vermieter überzeugen?
Einen neuen Arbeitsplatz zu finden ist für mich aus verschiedenen Gründen sehr schwer ( darauf kann ich nicht warten).
Welche Möglichkeiten habe ich noch?
 

verenasammy

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Ich habe gerade in den letzten Wochen mehrere Umzugsanfragen aus Bremen gehabt (Unser Einzugsgebiet ist 300 km weit entfernt). Es gibt tatsächlich Städte, da fragen wir gar nicht mehr, warum es in dem Ort oder direkten Umland nicht klappt. Bremen gehört leider schon eine Weile dazu. Bremerhaven ist seltener.

Ich kann dir nur weiterhin viel Erfolg wünschen.
Was bedeutet denn mehrere Umzugsanfragen aus Bremen?
Und Einzugsgebiet ist 300 km weit?
Vermietest du Wohnungen?
Oder vermittelst du Wohnungen?
Tut mir leid, dass ich so blöd frage.
 

akaKnut

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Ich habe absolut keine Idee was ich machen kann.

Falls dem nicht soziale oder familiäre Bindungen entgegenstehen, warum nicht mal an den Osten denken?

Arbeitsmäßig ist das zwar auch eine Herausforderung, aber zumindest die Wohnsituation dürfte vergleichsweise wesentlich entspannter sein.
Aus meiner Erfahrung:
Als ich vor einigen Jahren eine neue Wohnung brauchte, war das an einem Vormittag erledigt. Um 9 beim Amt, Schreiben mit den Angemessenheitsgrenzen bekommen, dann zum Vermieter (Genossenschaft), der darauf basierend das Mietangebot geschrieben hat. Zurück zum Amt, das Angebot vorgelegt und umgehend die Zusicherung bekommen. Damit zum Vermieter und noch vor 12 war der Mietvertrag unterschrieben. Sehr schöne Wohnung in angenehmer Umgebung. Kann man natürlich nicht verallgemeinern, aber so kanns hier eben auch laufen. In den Leuchttürmen mag das anders sein, aber zumindest in den Speckgürteln gibt es noch viel Leerstand.
Es gibt hier auch, zumindest nach meinem Empfinden, deutlich weniger Vorbehalte gegen Leistungsbezieher, eben weil das hier viel mehr Realität ist und die Menschen nicht gar so anfällig für die Propaganda sind.

Nur so als Idee in den Raum geworfen, ich wünsche dir jedenfalls viel Glück.
 

isso

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Ich bin Sachbearbeiterin in einer Leistungsabteilung eines Jobcenters dessen Einzugsgebiet 300km von Bremen entfernt liegt. Umzugsanfragen bedeutet, dass bei mir jemand aus z.B. Bremen ein Mietangebot einreicht. Einer der häufigsten Gründe für den Wegzug ist dabei der Wohnungsmarkt, der bei uns nicht super, aber besser, als in Bremen ist. Manchmal ist leider der Wegzug nötig, auch teilweise in vollkommen andere Regionen. Das sehen wir immer häufiger im Arbeitsalltag.
 

HermineL

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Falls dem nicht soziale oder familiäre Bindungen entgegenstehen, warum nicht mal an den Osten denken?
Nur so als Idee in den Raum geworfen, ich wünsche dir jedenfalls viel Glück.
Auch nur mal so in den Raum geworfen und obwohl ich hier mittlerweile sozialisiert bin, immerhin nach 10 Jahren, nochmal würde ich den Schritt gen Osten nicht nochmal machen.
Wenn meine beiden Jungs flügge werden (meine Tochter ist ja schon lange flügge), das Nest verlassen und ich noch fit genug bin werde ich entweder zurück Richtung Westen wandern oder aber an die See, egal ob Ost.- oder Nordsee.
 

verenasammy

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Deswegen denke ich ja auch an Bremerhaven.
Günstige und schöne, renovierte Wohnungen.
Wir nehmen auch Mieter die ihre Miete vom Amt bezahlt bekommen.
Oder die Wohnung liegt in der Angemessenheit des Jobcenters.
Auch Wohnungsgesellschaften haben mir mitgeteilt, dass ein ALG 2 Bezug kein Hindernis ist.
Die Frage ist nur kann ich dort einfach hinziehen?
Ich würde ja dann in eine Stadt mit hoher Arbeitslosigkeit ziehen.
 

akaKnut

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obwohl ich hier mittlerweile sozialisiert bin, immerhin nach 10 Jahren, nochmal würde ich den Schritt gen Osten nicht machen.

Da ich deine Verhältnisse nicht kenne, kann ich dazu wenig sagen. Tut mir leid für dich, wenn du persönlich schlechte Erfahrungen gemacht haben solltest. Kommt ja auch immer auf die Beteiligten an.
Gegenbeispiele gibt es sicher, hätten aber im Übrigen auch nur anekdotische Evidenz ..
 

Liane17

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Ich suche auch gerade eine Wohnung wegen Eigenbedarfskündigung. In vielen Anzeigen mit WB Schein steht auch "Achtung Rentner und Studenten" oder sowas. Arbeitslose ausgenommen. Ich bekomme Alg2, weil ich seit dem Studienabschluss in meiner Stadt nichts gefunden habe. Ich müsste vllt in eine Stadt mit mehr Arbeit ziehen wie Hamburg, Berlin oder Frankfurt. Ich weiss aber nicht wie die Jobcenter in so großen Städten drauf sind. Außerdem braucht man da ne Monatskarte. Hier kann ich noch überall zu Fuß hin.
 

Paula Panter

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In vielen Anzeigen mit WB Schein steht auch "Achtung Rentner und Studenten" oder sowas.
Viele Sozialwohnungen die ich gesehen hatte, hatten eine Elektroheizung, da würde ich schon die Finger lassen. Interessant fand ich auch, obwohl man einen WBS Schein brauchte, in den Anzeigen dabei stand, dass ALG2 Bezieher nicht erwünscht sind oder nur mit eigenen Einkommen. Ich hatte damals, viele Anzeigen mit Sozialwohnungen angeschrieben, ich bekam nur eine einzige Antwort. Die Wohnung war aber total schrecklich.

Deswegen denke ich ja auch an Bremerhaven.
Was ist denn mit Cuxhaven, würde das für dich auch auch gehen?
Die Frage ist nur kann ich dort einfach hinziehen?
Natürlich kannst du da hinzuziehen, du musst dir nur vorher die Genehmigung bei dem neuen Jobcenter holen, indem ein Mietangebot oder den Mietvertragsentwurf bei deinen neuen Jobcenter einreichst.

Manchmal ist leider der Wegzug nötig, auch teilweise in vollkommen andere Regionen.
Ich bin auch deswegen von NRW nach Sachsen gezogen, anders ging es leider nicht, oder ich wäre in einer Notunterkunft gelandet, bereut habe ich das aber nicht.

warum nicht mal an den Osten denken?
Ich hatte ihr schon Chemnitz empfohlen ;)
 

verenasammy

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Viele Sozialwohnungen die ich gesehen hatte, hatten eine Elektroheizung, da würde ich schon die Finger lassen. Interessant fand ich auch, obwohl man einen WBS Schein brauchte, in den Anzeigen dabei stand, dass ALG2 Bezieher nicht erwünscht sind oder nur mit eigenen Einkommen. Ich hatte damals, viele Anzeigen mit Sozialwohnungen angeschrieben, ich bekam nur eine einzige Antwort. Die Wohnung war aber total schrecklich.


Was ist denn mit Cuxhaven, würde das für dich auch auch gehen?
Ja Cuxhaven wäre auch gut.
Oder Wilhelmshaven ( aber die haben so weit ich weiß einen Zu Zugsstopp).
 

Sowhat

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In meiner Stadt hier in Bayern musste man als ALGII-Bezieher auch zum Wohnungsamt, um die Chance zu haben, eine Wohnung zu finden Haben mir jedenfalls fast alle Wohnungsbaugesellschaften auf Anfrage mitgeteilt. Allerdings habe ich da in drei Jahren keinen einzigen Vorschlag erhalten und ich habe oft angefragt.Private Anzeigen und all die schönen Projekte, wo angeblich gebaut wird für Geringverdiener etc., waren alle nicht für mich - "bitte wenden Sie sich an das Wohnungsamt".
So eine Mehrgenerationenhaus hätte mich auch interessiert (eine kleine Wohnung darin, zumal ich ja wie gesagt 58 bin). Aber auch da hat jemand der vom Amt die Miete bekommt null Chance. Behindertengerechte Wohnung gibts hier so gut wie gar nicht und ich habe noch Glück, dass ich eine Wohnuing im 1. Stock fand, weil hier lauter Altbauten ohne Aufzug mit 4-5- Stiockwerken stehen. Das schaffe ich ja in ein paar Jahren gar nicht mehr.
Aber es gab auch noch ein paar kleinere Wohnungsgesellschaften und in einer wurde mir doch tatsächlich eine Seniorenwohnung angeboten. Aber ich fühlte mich mit damals 58 zu jung, um zwischen lauter 80jährigen Leutchen, die mich mit leeren Augen ansahen zu leben. Die Wohnung war auch sehr winzig und ich hätte die Hälfte meiner Möbel entsorgen müssen.
Ich hatte dann das Glück in der Wohnungsgenossenschaft, in der ich schon viele Jahre in einer grösseren Wohnung mit meinen Söhnen lebte (die waren aber inzwischen ausgezogen und ich hatte eine KdU am Hals) nach langem verzweifelten suchen eine 2-Zimmerwohnung mit 47,5 qm und Balkon zu finden. Da ich dort auch schon Genossenschaftsanteile hatte brauchte ich auch keine Kaution bezahlen. Sie liegt sehr zentral, in einem Stadtteil wo viele mit geringen Renten oder H4 wohnen (ich bin inzwischen Grundsicherung) und mehr kann ich nicht erwarten. Ich musste noch Widerspruch einlegen, weil damals die KdU hier in der Stadt erbärmlich niedrig waren (es gab für diese Miete eigentlich keine Wohnung). Ich habe den Widerspruch durchbekommen und noch eine Klage wegen der Umzugskosten, weil ich schwerbehindert bin. Es war eine schwere Suche und ein sehr schwerer Kampf, aber kurz bevor ich obdachlos wurde, hat es dann doch geklappt.
Ich konnte leider die Stadt nicht einfach verlassen, habe alte Eltern hier, meine zwei Söhne und ein paar andere Verwandte und Freundinnen. Ich bin nicht gesund und brauche halt mein soziales Umfeld.
Aber wenn das bei Dir keine Rolle spielt, dann zieh doch weg. Bremerhaven oder Cuxhaven sind recht schön, ich war schon mal da.
Ich wünsche dir viel Glück bei der weiteren Wohnungssuche
 
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Liane17

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Wie ist es denn so in Chemnitz allgemein (Umgebung, Leute)? Da gibt es aber nicht viel auf dem Arbeitsmarkt.
Und warum soll man billig wohnen ohne Arbeitsmarkt, wenn man vom Amt auch eine Wohnung in Hamburg, München oder Frankfurt bezahlt bekommt?
Da gelten ja auch höhere Mietobergrenzen.
Na gut, in Chemnitz findet man leichter eine Wohnung mit Balkon und Badewanne. Aber wenn man dann einen Job findet muss man doch wieder umziehen.
 

verenasammy

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Die Frage ist auch ob man einfach in eine strukturschwache Gegend ziehen kann.
Wilhelmshaven hat so weit ich weiß einen Zuzugsstopp.
Auch ist die Frage wie das Amt z.B in Chemnitz reagiert.
Muss man sich dann auch bundesweit bewerben?
 

Paula Panter

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Wie ist es denn so in Chemnitz allgemein (Umgebung, Leute)? Da gibt es aber nicht viel auf dem Arbeitsmarkt.
Also mir gefällt es sehr gut in Chemnitz, ich finde die Leute auch viel netter als in NRW, der Nahverkehr ist gut ausgebaut, ich habe über 10 Supermärkte in der Nähe die ich fußläufig erreichen kann und selbst der Strom ist hier wesentlich günstiger.
Arbeitsmarkt ist so eine Sache, es kommt halt darauf an, welchen beruflichen Hintergrund man hat . Ich habe mir halt gedacht, ob ich in Köln arbeitslos bin oder in Chemnitz, ist eigentlich egal, nur das ich in Chemnitz schöner und günstiger wohnen.
Der Wohnungsmarkt ist halt hier ein Traum, die meisten Wohnungen sind saniert und modernisiert, dazu oftmals mit einer EBK.
Ich habe kaum Wohnungen gesehen, die eine Nachtspeicherheizung oder Durchlauferhitzer oder ähnliches haben.

wenn man vom Amt auch eine Wohnung in Hamburg, München oder Frankfurt bezahlt bekommt?
Ja, nur bekommt man sehr schwer dort eine Wohnung als Hartz IV Empfänger.

Aber wenn man dann einen Job findet muss man doch wieder umziehen.
Kommt halt darauf an, wo der Job ist und ob man dann eine Wohnung dort findet. Der Wohnungsmarkt ist halt in Deutschland in vielen Städten und Regionen sehr angespannt.

Auch ist die Frage wie das Amt z.B in Chemnitz reagiert.
Muss man sich dann auch bundesweit bewerben?
Also mit dem Jobcenter Chemnitz hatte ich bisher gar keine Probleme gehabt. Anträge wurden schnell bearbeitet, die Mitarbeiter waren nett und laut meiner EGV muss ich mich nur im Tagespendelbereich bewerben.

Dann bekomme ich irgendwo eine Zusage und finde dann auch keine Wohnung.
Ja, stell dir vor, du hast eine Zusage für einen super Job in Berlin und findest keine Wohnung.
 

verenasammy

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Also mir gefällt es sehr gut in Chemnitz, ich finde die Leute auch viel netter als in NRW, der Nahverkehr ist gut ausgebaut, ich habe über 10 Supermärkte in der Nähe die ich fußläufig erreichen kann und selbst der Strom ist hier wesentlich günstiger.
Arbeitsmarkt ist so eine Sache, es kommt halt darauf an, welchen beruflichen Hintergrund man hat . Ich habe mir halt gedacht, ob ich in Köln arbeitslos bin oder in Chemnitz, ist eigentlich egal, nur das ich in Chemnitz schöner und günstiger wohnen.
Der Wohnungsmarkt ist halt hier ein Traum, die meisten Wohnungen sind saniert und modernisiert, dazu oftmals mit einer EBK.
Ich habe kaum Wohnungen gesehen, die eine Nachtspeicherheizung oder Durchlauferhitzer oder ähnliches haben.


Ja, nur bekommt man sehr schwer dort eine Wohnung als Hartz IV Empfänger.

Kommt halt darauf an, wo der Job ist und ob man dann eine Wohnung dort findet. Der Wohnungsmarkt ist halt in Deutschland in vielen Städten und Regionen sehr angespannt.
Ja in den Boomregionen wo es Arbeit gibt.
Also mit dem Jobcenter Chemnitz hatte ich bisher gar keine Probleme gehabt. Anträge wurden schnell bearbeitet, die Mitarbeiter waren nett und laut meiner EGV muss ich mich nur im Tagespendelbereich bewerben.

Ja, stell dir vor, du hast eine Zusage für einen super Job in Berlin und findest keine Wohnung.
 

Lelek

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Gute Jobs = knapper Wohnraum. In diesem Teufelskreis war ich auch fast 2 Jahre lang gefangen. Der erste Ansprechpartner war die kommunale Wohnungsgesellschaft meiner Heimatstadt in Ba-Wü. Warteliste ist lang. Die hiesigen Genossenschaften haben entweder Aufnahmestopps ("wir werden überrannt"), oder von vornerein eine Wartezeit von mind. 5 Jahren (!), um überhaupt in die engere Auswahl zu kommen. Privat waren nur Absagen dabei, teilweise rotzfrech (Immobilienmakler, ca. Mitte 20: "warum keine Arbeit, warum so viele Kinder, was machen Sie den ganzen Tag.....").

Irgendwann fing ich an bundesweit zu suchen. In Bremerhaven, Essen und Duisburg hätte ich sofort eine Bruchbude anmieten können, kam aber nicht in Frage, zumal die Stadtteile sehr trist waren.

In Chemnitz gibt es tatsächlich neu sanierte Wohnungen im Grünen zu JC konformen Preisen, und die Stadt und das Umfeld fand ich schöner als erwartet. Bis zum Erzgebirge ist es nur ein Katzensprung, und der ÖPNV ist auch gut ausgebaut. Wie es da mit Jobs ausgesehen hätte kann ich nicht sagen, ich denke eher schwierig.

Gerade als ich dabei war das Wohnungsangebot in Chemnitz anzunehmen, kam dann doch noch, nach fast 2 Jahren Wartezeit, die Zusage von der kommunalen Wohnungsgesellschaft meiner Heimatstadt. Hier werde ich auch bleiben, auf die Frechheiten irgendwelcher Immobilienmakler habe ich keine Lust mehr.
 

Paula Panter

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auf die Frechheiten irgendwelcher Immobilienmakler habe ich keine Lust mehr.
Ich habe auch nur schlechte Erfahrungen mit Makler, die meisten sind einfach absolut unprofessionell. Teilweise antworten die garnicht mehr oder beim Besichtigungstermin, können die die meisten Fragen garnicht beantworten, ich hörte immernur "das weiss ich nicht, ich wohne hier ja nicht" oder auch "bin nicht der Eigentümer". Ein Makler wollte mir noch nicht mal sagen, wer der Eigentümer ist, das wäre "Top Secret".

Wenn ich Vermieter wäre, würde ich niemals über Makler vermieten, zumal die auch noch viel Geld kosten.

Deswegen habe ich mich bei meiner Wohnungssuche immer auf private Vermieter konzentriert, die auch selber die Besichtigungen durchführen, da kann man auch gleich gut einschätzen, ob die Chemie stimmt.
 
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