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Was ist wenn eigene Kinder im Haushalt leben und verdienen ?

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mopsi_moppel

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#1
Hallo zusammen.

Diese Seite wurde mir empfohlen, drum wende ich mich einfach mal an euch.
Wer kann mir weiter helfen ???
Ich selber lebe mit meinen 2 Söhnen 21 j und 12 j in einem Haushalt und beziehe ALG 2.
Seid dem Juli 2006 wurden wir nun alle zusammengefaßt. Sonst war mein großer Sohn eigenständig gemeldet und bezog ALG 1.
Nun geht er seid dem 01.09.06 wieder fest arbeiten und hat seine erste Verdienstbescheinigung erhalten.
Das Arbeitsamt verlangte diese nun, um uns neu zu berechnen.
Beim Einreichen der Verdienstbescheinigung über Nettoeinkunft von 1240, - €, fragte ich die Sachbearbeiterin, was er davon zu Hause abgeben muss.
Ich war geschockt, als sie mir mitteilte, das es sich so um die 900, - € belaufen würde.
Er lebt mit mir in einer Bedarfsgemeinschaft und somit steht ihm nur der Regelsatz zu., nach Aussage der Sachbearbeiterin.
Ist das wirklich so ???
Nun bin ich ja gezwungen, ihn vor die Türe zu setzen, damit er nicht ganz ausgenommen wird, bzw, will er dann auch nicht mehr arbeiten gehen.
Das problem ist dann auch noch, er hat nichts gespart. Wie will er von heute auf morgen eine Wohnung finden ??
Was ich nicht verstehe, erst darf man sie nicht unter 25 Jahren rausschmeißen und nun muss man es wegen so einer Situation.

Bin echt verzwifelt !!!

Hoffe was von euch zu erfahren.

Lieben Gruß
mopsi_moppel
 
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#2
Was ich nicht verstehe, erst darf man sie nicht unter 25 Jahren rausschmeißen und nun muss man es wegen so einer Situation.
Hallo mopsi_moppel,
herzlich willkommen. Ja, es ist leider so. Auch wenn dein Sohn ausziehen würde, drehen die dir auch noch einen Strick daraus.
Es ist zum :uebel: :uebel: :kotz: :kotz: :kotz:
 

Kaleika

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#3
Was ist wenn eigene Kinder im #haushalt leben und verdienen

Nach meiner Kenntnis der Sachlage hat Dein Kind ein eigenständiges Einkommen, von dem es sich selbst unterhalten kann. Damit gehört es doch nicht mehr mit zur Bedarfsgemeinschaft. Wahrscheinlich wird er sich diesen Sachverhalt einklagen müssen, weil die Argen diesen Fakt selten zu akzeptieren bereit sind! Aber versucht es unbedigt - es winkt der Erfolg, sogar für ausgegrenzte ALG-II-Empfänger!
Kaleika
 
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#5
.... so ist es, unsere Ludwigsburg(erin) hat es mit Ihren 2 Kinder durchgeboxt die mittlerweile aus der BG vollkommen raus sind ;) gell Ludwigsburgerin ....

Lese mal die Beiträge von Ludwigsburg durch - oder Sie wird sich da bestimmt hier melden .....

Es ist so das der Sohn raus aus der BG ist wenn ER selber seinen Lebensunterhalt bestreiten kann - und das ist bei der Nettosumme wohl nicht (auch nicht von den SB/FM/PAPnasen) umstritten :lol:

Grundlage ist das Gesetz SGB II § 7

(3)2,3,4 Zur Bedarfsgemeinschaft gehören
1. die erwerbsfähigen Hilfebedürftigen,
2. die im Haushalt lebenden Eltern oder der im Haus-halt lebende Elternteil eines unverheirateten er-werbsfähigen Kindes, welches das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, und der im Haushalt le-bende Partner dieses Elternteils,
3. als Partner der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen
a) der nicht dauernd getrennt lebende Ehegatte,
b) der nicht dauernd getrennt lebende Lebens-partner,
c) eine Person, die mit dem erwerbsfähigen Hilfe-bedürftigen in einem gemeinsamen Haushalt so zusammenlebt, dass nach verständiger Würdigung der wechselseitige Wille anzuneh-men ist, Verantwortung füreinander zu tragen und füreinander einzustehen.
4. die dem Haushalt angehörenden unverheirateten Kinder der in den Nummern 1 bis 3 genannten Per-sonen, wenn sie das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, soweit sie die Leistungen zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes nicht aus eigenem Einkommen oder Vermögen beschaffen kön-nen.
Das heißt aber das der Sohn aus deiner Rechnung für die KdU rausfällt - aber dann "seinen" Anteil ebend selber (an Dich) zahlen muß.....

Also ran an den Speck und Widerspruch .......
 
E

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Gast
#6
Arco sagte :
.... so ist es, unsere Ludwigsburg(erin) hat es mit Ihren 2 Kinder durchgeboxt die mittlerweile aus der BG vollkommen raus sind ;) gell Ludwigsburgerin ....

Lese mal die Beiträge von Ludwigsburg durch - oder Sie wird sich da bestimmt hier melden .....

Es ist so das der Sohn raus aus der BG ist wenn ER selber seinen Lebensunterhalt bestreiten kann - und das ist bei der Nettosumme wohl nicht (auch nicht von den SB/FM/PAPnasen) umstritten :lol:

Grundlage ist das Gesetz SGB II § 7

(3)2,3,4 Zur Bedarfsgemeinschaft gehören
1. die erwerbsfähigen Hilfebedürftigen,
2. die im Haushalt lebenden Eltern oder der im Haus-halt lebende Elternteil eines unverheirateten er-werbsfähigen Kindes, welches das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, und der im Haushalt le-bende Partner dieses Elternteils,
3. als Partner der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen
a) der nicht dauernd getrennt lebende Ehegatte,
b) der nicht dauernd getrennt lebende Lebens-partner,
c) eine Person, die mit dem erwerbsfähigen Hilfe-bedürftigen in einem gemeinsamen Haushalt so zusammenlebt, dass nach verständiger Würdigung der wechselseitige Wille anzuneh-men ist, Verantwortung füreinander zu tragen und füreinander einzustehen.
4. die dem Haushalt angehörenden unverheirateten Kinder der in den Nummern 1 bis 3 genannten Per-sonen, wenn sie das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, soweit sie die Leistungen zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes nicht aus eigenem Einkommen oder Vermögen beschaffen kön-nen.
Das heißt aber das der Sohn aus deiner Rechnung für die KdU rausfällt - aber dann "seinen" Anteil ebend selber (an Dich) zahlen muß.....

Also ran an den Speck und Widerspruch .......
Ja, ich hab die Frage von mopsi_moppel grad gefunden. :)

habs in deinem Text rot markiert... das ist entscheidend!

Gruß aus Ludwigsburg
 
E

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Gast
#7
Re: Was ist wenn eigene Kinder im Haushalt leben und verdien

mopsi_moppel", such auch mal alle meine Beiträge im U 25 Bereich... da findest sicher viele Antworten...


Gruß aus Ludwigsburg
 
E

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Gast
#8
Re: Was ist wenn eigene Kinder im Haushalt leben und verdien

mopsi_moppel sagte :
Ich selber lebe mit meinen 2 Söhnen 21 j und 12 j in einem Haushalt und beziehe ALG 2.

Bekommst du Kindesunterhalt für deinen jüngeren Sohn? Und wenn ja, wieviel?

Seid dem Juli 2006 wurden wir nun alle zusammengefaßt.

Hast du unterschrieben, daß der 21 jährige mit in deine BG soll oder haben die das von allein gemacht?

Sonst war mein großer Sohn eigenständig gemeldet und bezog ALG 1.

Er hätte am 01.08.06 nicht in deine BG gesteckt werden dürfen, wenn er ausreichend eigenes Einkommen , auch ALG I, hatte.
Habt ihr Widerspruch eingelegt?


Nun geht er seid dem 01.09.06 wieder fest arbeiten und hat seine erste Verdienstbescheinigung erhalten.

Die habt ihr hoffentlich noch nicht eingereicht?

Das Arbeitsamt verlangte diese nun, um uns neu zu berechnen.

Es ist nun von euch eine Entscheidung gefragt: wollt ihr kämpfen, dann gib du (Mutter) sie nicht ab und teile mit, daß dein Sohn volljährig ist und nicht mehr von seiner Mutter bevormundet werden möchte, wer etwas von ihm wolle, solleihn selbst anschreiben.

Im übrigen verweise auf den Auszug aus dem SGB II , besonders fett oder auch in rot, so wie ich darin rot markiert habe...und stelle einen Überprüfungsantrag für DEINEN Bescheid.

Weise darauf hin, daß dein Sohn volljährig ist und du deshalb keinen Zugriff auf sein Konto hast, er dir nur das Geld für seinen Mietanteil gibt (Kontoauszug, wo er den überweist wär sinnvoll) und du eine schnelle Berichtigung deines Bescheides erwartest...
weil dir das fehlt, was man dir seinetwegen anrechnet.

Ich hab auch die Unterhaltsvermutung widerlegt durch eine schriftliche Bestätigung meiner Tochter.


Beim Einreichen der Verdienstbescheinigung über Nettoeinkunft von 1240, - €, fragte ich die Sachbearbeiterin, was er davon zu Hause abgeben muss.
Ich war geschockt, als sie mir mitteilte, das es sich so um die 900, - € belaufen würde.

Ich sag dazu nur: man kanns ja mal versuchen, wer sich nicht wehrt, ist selber schuld!

Er lebt mit mir in einer Bedarfsgemeinschaft sagst du - oder das Amt? :mrgreen:

und somit steht ihm nur der Regelsatz zu, nach Aussage der Sachbearbeiterin.

Wenn er dich freiwillig unterhält, ja... aber das will er ja nicht, wie du schreibst

Nun bin ich ja gezwungen, ihn vor die Türe zu setzen, damit er nicht ganz ausgenommen wird, bzw, will er dann auch nicht mehr arbeiten gehen.

Falsch: er kann ausziehen, wenn er will... muß er aber nicht... wenn ihr kämpft.

Das problem ist dann auch noch, er hat nichts gespart. Wie will er von heute auf morgen eine Wohnung finden ??
Was ich nicht verstehe, erst darf man sie nicht unter 25 Jahren rausschmeißen und nun muss man es wegen so einer Situation.

Da hat man verschiedene Gedanken, ich weiß, denn wenn er ausziehen würde, wäre die Wohnung ja wahrscheinlich auch für dich und den Kleinen unangemessen... und ihr müßtet auch ausziehen! (und - wenn er zu Hause wohnen bleibt, erspart ihr dem Amt deine Umzugskosten) :)

Aber diese Gedanken haben mit dem Widerspruch nichts zu tun...

es gilt das SGB II... und demnach gehört dein Sohn nicht in die BG - basta :mrgreen:

Das Problem ist nur, die handeln nicht nach dem SGB II... und ihren eigenen Arbeitsanweisungen, die sie kennen müßten...

also: kämpft!
 

mopsi_moppel

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#9
Re: Was ist wenn eigene Kinder im Haushalt leben und verdien

Ludwigsburg sagte :
mopsi_moppel sagte :
Ich selber lebe mit meinen 2 Söhnen 21 j und 12 j in einem Haushalt und beziehe ALG 2.

Bekommst du Kindesunterhalt für deinen jüngeren Sohn? Und wenn ja, wieviel?

Seid dem Juli 2006 wurden wir nun alle zusammengefaßt.

Hast du unterschrieben, daß der 21 jährige mit in deine BG soll oder haben die das von allein gemacht?

Sonst war mein großer Sohn eigenständig gemeldet und bezog ALG 1.

Er hätte am 01.08.06 nicht in deine BG gesteckt werden dürfen, wenn er ausreichend eigenes Einkommen , auch ALG I, hatte.
Habt ihr Widerspruch eingelegt?


Nun geht er seid dem 01.09.06 wieder fest arbeiten und hat seine erste Verdienstbescheinigung erhalten.

Die habt ihr hoffentlich noch nicht eingereicht?

Das Arbeitsamt verlangte diese nun, um uns neu zu berechnen.

Es ist nun von euch eine Entscheidung gefragt: wollt ihr kämpfen, dann gib du (Mutter) sie nicht ab und teile mit, daß dein Sohn volljährig ist und nicht mehr von seiner Mutter bevormundet werden möchte, wer etwas von ihm wolle, solleihn selbst anschreiben.

Im übrigen verweise auf den Auszug aus dem SGB II , besonders fett oder auch in rot, so wie ich darin rot markiert habe...und stelle einen Überprüfungsantrag für DEINEN Bescheid.

Weise darauf hin, daß dein Sohn volljährig ist und du deshalb keinen Zugriff auf sein Konto hast, er dir nur das Geld für seinen Mietanteil gibt (Kontoauszug, wo er den überweist wär sinnvoll) und du eine schnelle Berichtigung deines Bescheides erwartest...
weil dir das fehlt, was man dir seinetwegen anrechnet.

Ich hab auch die Unterhaltsvermutung widerlegt durch eine schriftliche Bestätigung meiner Tochter.


Beim Einreichen der Verdienstbescheinigung über Nettoeinkunft von 1240, - €, fragte ich die Sachbearbeiterin, was er davon zu Hause abgeben muss.
Ich war geschockt, als sie mir mitteilte, das es sich so um die 900, - € belaufen würde.

Ich sag dazu nur: man kanns ja mal versuchen, wer sich nicht wehrt, ist selber schuld!

Er lebt mit mir in einer Bedarfsgemeinschaft sagst du - oder das Amt? :mrgreen:

und somit steht ihm nur der Regelsatz zu, nach Aussage der Sachbearbeiterin.

Wenn er dich freiwillig unterhält, ja... aber das will er ja nicht, wie du schreibst

Nun bin ich ja gezwungen, ihn vor die Türe zu setzen, damit er nicht ganz ausgenommen wird, bzw, will er dann auch nicht mehr arbeiten gehen.

Falsch: er kann ausziehen, wenn er will... muß er aber nicht... wenn ihr kämpft.

Das problem ist dann auch noch, er hat nichts gespart. Wie will er von heute auf morgen eine Wohnung finden ??
Was ich nicht verstehe, erst darf man sie nicht unter 25 Jahren rausschmeißen und nun muss man es wegen so einer Situation.

Da hat man verschiedene Gedanken, ich weiß, denn wenn er ausziehen würde, wäre die Wohnung ja wahrscheinlich auch für dich und den Kleinen unangemessen... und ihr müßtet auch ausziehen! (und - wenn er zu Hause wohnen bleibt, erspart ihr dem Amt deine Umzugskosten) :)

Aber diese Gedanken haben mit dem Widerspruch nichts zu tun...

es gilt das SGB II... und demnach gehört dein Sohn nicht in die BG - basta :mrgreen:

Das Problem ist nur, die handeln nicht nach dem SGB II... und ihren eigenen Arbeitsanweisungen, die sie kennen müßten...

also: kämpft!


Ohhhhh, das ist jetzt viel, aber ich versuche da drauf genau zu antworten.

Für meinen 2ten Sohn bekommen ich keinen Kindesunterhalt, sondern nur den Satz von 207, - € abzüglich der 154, - €.

Ich musste zum 01.09.2006 einen Neuantrag stellen. Bis dahin bekam mein Sohn ALG 1 und war auch nicht in der Bedarfsgemeinschaft. Dann kam ja der neue Antrag mit dem was auch mein Sohn unterschreiben musste. Da da noch nicht ganz fest stand, ob er nun die Stelle bekam und er ab 01.10.06 auch in ALG 2 rutschen würde, hatte man mir das Nahe gelegt, weil er ja dann keine Einkünfte hat und dann eh in der Bedarfsgemeinschaft fallen würde. Klar und auch erläutert, dass wir ja auch in einer Gemeinschaft leben.

Nein wir haben bis jetzt keinen Widerspruch eingelegt, da er ja nun erst von dem ALG 1 gleich wieder zum Verdiener wurde.

Die Verdienstbescheinigung musste ich einreichen, weil er vom 01.10.06 erst mal ohne Einkommen berechnet wurde, da ja noch nicht fest stand, ob er bei Antragstellung überhaupt die Stelle bekam.
Er wurde dann bei mir so mit berechnet, bekam 276, - € plus Mietanteil von der ALG.

Eine Überprüfung werde ich auf alle Fälle beantragen, da er ja nun durch die neue Arbeit nicht mehr in die Bedarfsgemeinschaft gehört.

Was die Sache mit dem Mietanteil betrifft, hat er mir das immer bar gezahlt, müssten wir dann ändern.

Das hatte ich Ihr auch erklärt, das er ja nicht von heute auf morgen was findet und Sie meinte dann nur, das wäre ja nicht mein Problem. Wenn er noch bei mir wohnt, muss er sich auch so an den Kosten beteiligen, wie es so die Berechnung aus macht. Ich würde das ab dem nächsten Monat abgezogen bekommen wenn ich keine Abmeldung vorweisen kann.

Er hat sich dann auf Grund der Situation auch erst mal bei mir abgemeldet, aber noch nirgens anders angemeldet, weil bei der Freundin kann er das auch nicht, da die auch noch bei den Eltern wohnt und die das nicht gestatten.

Es ist natürlich hier eine sehr angespannte Atmosphäre.

Was die Situation betrifft wegen dem Umziehen, das kommt dann bestimmt auch noch auf mich zu, weil ich in einer Wohnung mit 80 qm wohne mit 585, - € Miete.

Aber auch da müssen sie dann alles finanzieren, weil ich niemanden habe, der mir da unterstützend helfen kann.

Auf alle Fälle müssen sie ja nun einen neune Bescheid erstellen, in dem mein großer Sohn ganz rausfällt.

Wenn ich den habe, könnte dann mein Sohn wieder zu mir ziehen ohne das sie es gleich wieder auf die Bedarfsgemeinschaft auslaufen lassen ?

Sorry ich weiß mom echt nicht wo mir der Kopf steht.

Bedanke mich aber schon mal bei euch, habt mir ja bei einigen Sachen schon mal sehr weiter geholfen.

Gruß mopsi
 
E

ExitUser

Gast
#10
Re: Was ist wenn eigene Kinder im Haushalt leben und verdien

Ludwigsburg sagte :
mopsi_moppel sagte :
Ich selber lebe mit meinen 2 Söhnen 21 j und 12 j in einem Haushalt und beziehe ALG 2.

Bekommst du Kindesunterhalt für deinen jüngeren Sohn? Und wenn ja, wieviel?

Seid dem Juli 2006 wurden wir nun alle zusammengefaßt.

Hast du unterschrieben, daß der 21 jährige mit in deine BG soll oder haben die das von allein gemacht?

Sonst war mein großer Sohn eigenständig gemeldet und bezog ALG 1.

Er hätte am 01.08.06 nicht in deine BG gesteckt werden dürfen, wenn er ausreichend eigenes Einkommen , auch ALG I, hatte.
Habt ihr Widerspruch eingelegt?


Nun geht er seid dem 01.09.06 wieder fest arbeiten und hat seine erste Verdienstbescheinigung erhalten.

Die habt ihr hoffentlich noch nicht eingereicht?

Das Arbeitsamt verlangte diese nun, um uns neu zu berechnen.

Es ist nun von euch eine Entscheidung gefragt: wollt ihr kämpfen, dann gib du (Mutter) sie nicht ab und teile mit, daß dein Sohn volljährig ist und nicht mehr von seiner Mutter bevormundet werden möchte, wer etwas von ihm wolle, solleihn selbst anschreiben.

Im übrigen verweise auf den Auszug aus dem SGB II , besonders fett oder auch in rot, so wie ich darin rot markiert habe...und stelle einen Überprüfungsantrag für DEINEN Bescheid.

Weise darauf hin, daß dein Sohn volljährig ist und du deshalb keinen Zugriff auf sein Konto hast, er dir nur das Geld für seinen Mietanteil gibt (Kontoauszug, wo er den überweist wär sinnvoll) und du eine schnelle Berichtigung deines Bescheides erwartest...
weil dir das fehlt, was man dir seinetwegen anrechnet.

Ich hab auch die Unterhaltsvermutung widerlegt durch eine schriftliche Bestätigung meiner Tochter.


Beim Einreichen der Verdienstbescheinigung über Nettoeinkunft von 1240, - €, fragte ich die Sachbearbeiterin, was er davon zu Hause abgeben muss.
Ich war geschockt, als sie mir mitteilte, das es sich so um die 900, - € belaufen würde.

Ich sag dazu nur: man kanns ja mal versuchen, wer sich nicht wehrt, ist selber schuld!

Er lebt mit mir in einer Bedarfsgemeinschaft sagst du - oder das Amt? :mrgreen:

und somit steht ihm nur der Regelsatz zu, nach Aussage der Sachbearbeiterin.

Wenn er dich freiwillig unterhält, ja... aber das will er ja nicht, wie du schreibst

Nun bin ich ja gezwungen, ihn vor die Türe zu setzen, damit er nicht ganz ausgenommen wird, bzw, will er dann auch nicht mehr arbeiten gehen.

Falsch: er kann ausziehen, wenn er will... muß er aber nicht... wenn ihr kämpft.

Das problem ist dann auch noch, er hat nichts gespart. Wie will er von heute auf morgen eine Wohnung finden ??
Was ich nicht verstehe, erst darf man sie nicht unter 25 Jahren rausschmeißen und nun muss man es wegen so einer Situation.

Da hat man verschiedene Gedanken, ich weiß, denn wenn er ausziehen würde, wäre die Wohnung ja wahrscheinlich auch für dich und den Kleinen unangemessen... und ihr müßtet auch ausziehen! (und - wenn er zu Hause wohnen bleibt, erspart ihr dem Amt deine Umzugskosten) :)

Aber diese Gedanken haben mit dem Widerspruch nichts zu tun...

es gilt das SGB II... und demnach gehört dein Sohn nicht in die BG - basta :mrgreen:

Das Problem ist nur, die handeln nicht nach dem SGB II... und ihren eigenen Arbeitsanweisungen, die sie kennen müßten...

color]


So, dann gehört dein kleiner in die BG ... ist das abgehakt.

Dein Großer muß NICHT ausziehen, er sollte dir nur seinen Mietanteil geben. Denn den wird das Amt nicht mehr in deinem neuen Bescheid berücksichtigen.

Er ist alt genug, sein Geld selbst zu verwalten, auszugeben, sich zu versorgen usw...ich hab auf dem Amt gesagt, wir sind nur noch eine Wohngemeinschaft... meine Tochter kauft selbst ein, macht sich ihr Essen selbst und putzt laut Plan, den wir aufgestellt haben... eben so, wie wenns ein Fremder WG Bewohner wär.
Wenn der Sohn tatsächlich mal bei dir mitißt, was ja sicher mal voirkommt, dann ist das eben wie wenn ein außerhalb lebendes Kind mal zu Besuch ist.. aber all das würd ich mir erstmal sparen mitzuteilen, darauf sollte man nur vorbereitet sein, falls du gefragt wirst. Immer nur so wenig wie möglich erzählen ist besser!

Das mit der Mietzahlung müßte auch bar gehen statt mit überweisen, ist schließlich Familie, aber ich würd mir ein Quittungsbuch anschaffen und das da jedesmal unterschreiben, daß du es bekommen hast. Kannst den SB ja auch fragen, wie er das in Zukunft haben möchte!
Das kann man dann auch notfalls vorlegen...

Also wenn dein Sohn im Juli und August ALG II bezogen hat, dann könnte man auch für diesen Zeitraum einen Überprüfungsantrag stellen, macht aber nur Sinn, wenn man auch klagen will.

Würd ich eher nicht empfehlen.

Ich würd mich drauf konzentrieren, mit der ARGE zu klären, daß er ab 01.09.06 nicht in die BG gehört.

Er sollte das Amt anschreiben und mitteilen, daß er sich ab sofort selbst vertritt, daß er nicht mehr in die BG gehöret und daß er nicht bereit ist oder war, dich finanziell zu unterstützen.

Er darf dir dann aber auch kein Geld mehr geben...

für die Monate September /Oktober hast du doch sicher einen Darlehensvertrag mit ihm gemacht über die Summe, die er dir geben mußte?

Nun mußt du deinen Kampf mit dem Amt durchstehen, denn es ist damit zu rechnen, daß die nicht kampflos aufgeben und dir deinen ungekürzten Anspruch überweisen.

Kommt nicht dein volles Geld, sofort hin, mit Antrag auf Vorschuß - Widerspruch abgeben, Beratungshilfeschein besorgen und einstweilige Anordnung einreichen...

ich geh aber davon aus, daß die sich korrekt verhalten, wenn sie sehen, daß ihr die Rechtslage kennt.

Wie gesagt, bin gern bereit, meine Erfahrungen weiter zu geben...und auch deine Schreiben vorab zu lesen und zu kommentieren.

Wie gesagt, ich hab mich durchgeboxt...macht's nach!

Gruß aus Ludwigsburg
 

Kaleika

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#11
Was ist, wenn eigene Kinder im Haushalt leben und verdienen?

Hallo Ludwigsburg,
klasse, wie Du Dich gewehrt hast.
Mein Sohn(19) beginnt bald seinen Zivildienst und eventuell kommen dann auf uns ähnliche Probleme zu, aber spätestens wenn meine 17jährige Tochter eigenes Geld nach Hause bringen wird.
Ich werde Deine Textbeiträge dann wohl nochmal etwas intensiver durchlesen!
Kaleika
 

mopsi_moppel

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#12
Danke dir Ludwigburg/erin

Werde mich mit euren Tips und auch den Ausschnitten auch dem SGB an meine SB wenden.

Geht mir nach den ganzen Hilfen schon etwas besser.

Nun mal sehen wie die ARGE da drauf reagiert.

Gibt einen harten Kampf, aber das ist es mir dann auch wert.

DANKE
mopsi
 
E

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#13
mopsi_moppel sagte :
Nun mal sehen wie die ARGE da drauf reagiert.

Gibt einen harten Kampf, aber das ist es mir dann auch wert.

DANKE
mopsi
Vergiß nicht zu berichten, was war :)
 
E

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Gast
#14
mopsi_moppel sagte :
Danke dir Ludwigburg/erin

Werde mich mit euren Tips und auch den Ausschnitten auch dem SGB an meine SB wenden.

Geht mir nach den ganzen Hilfen schon etwas besser.

Nun mal sehen wie die ARGE da drauf reagiert.
Wie hat deine ARGE denn nun reagiert?

Gruß aus Ludwigsburg
 

Ivett

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#15
Berechnung der ARGE

Hi ludwigsburg,
wie berechnet eigentlich die ARGE ob er noch zur BG gehört oder nicht?
276,-€ Bedarf plus Unterkunftskosten abzgl. Erwerbseinkommen und KG?!? Oder gibts da noch was?
Gruß
Ivett
 
E

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#16
Re: Berechnung der ARGE

Ivett sagte :
Hi ludwigsburg,
wie berechnet eigentlich die ARGE ob er noch zur BG gehört oder nicht?
276,-€ Bedarf plus Unterkunftskosten abzgl. Erwerbseinkommen und KG?!? Oder gibts da noch was?
Gruß
Ivett
Versicherungspauschale nur bei Erwachsenen, Autohaftpflicht kann abgesetzt werden...Werbungskosten bei Ausbildung/Verdienst...

wie die das im Einzelfall rechnen, muß man selbst rausfinden...da kann man nicht sicher sein

ich hab alles vorgerechnet, wie ich denke... und meine ARGE überzeugt :)

Gruß aus Ludwigsburg
 
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Nicht offen für weitere Antworten.
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