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?was ist noch zu machen?

verona

VIP Nutzer/in
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#1
Hallo,
ich bin Langzeitarbeitslos und arbeite seit 2008 geringfügig mit älteren Menschen.
Mich holen die Depris und Ängste ein, da mein leben verläuft sehr eingleisig und öde.
Gerne möchte ich eine Weiterbildung machen. Könnte mir Ergotherapeutin vorstellen.
Körperliche Arbeiten sind wegen Rücken schlecht.
Doch das Amt zeigt kein Interesse an Beratung. Die blocken ab und lassen mich fast komplett in rRhe. Hat natürlich auch Vorteile, dennoch.....

Weiß jemand, wie man noch irgendetwas (sinnvolles) bewilligt bekommen kann? Woran ich mich wenden kann etc. Komme übrigens aus Münster
 

Birgit63

Elo-User/in
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#2
Ergotherapeutin ist eine schulische Ausbildung, die richtig Geld kostet. Du bist Ü 50. Da wird dir das JC sicherlich keine Ausbildung oder Weiterbildung in diesem Bereich anbieten. Hast du schon mal was von 87b-Kräften in Altenheimen gehört? Das sind Kräfte, die mit dem Bewohnern singen, basteln, backen. Die sind nur dazu da, die Bewohner zu beschäftigen. Dieser Bereich wäre vielleicht noch möglich.
 
E

ExitUser

Gast
#3
Hast du schon mal was von 87b-Kräften in Altenheimen gehört? Das sind Kräfte, die mit dem Bewohnern singen, basteln, backen. Die sind nur dazu da, die Bewohner zu beschäftigen. Dieser Bereich wäre vielleicht noch möglich.
Eine Freundin hat das mal auf Minijob-Basis gemacht. Als Aufstockerin. Neben vielen 1-EUR-Jobbern und Ehrenamtlichen. Es war auch nicht nur Singen und Basteln. Toilettengänge und Sterbebegleitung gehörten selbstverständlich dazu.

Sie hat keine Alltagsbegleiterin erlebt, die dadurch finanziell auf eigene Füße kam.
 

Roter Bock

VIP Nutzer/in
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#4
Grade wenn man schon mit Ängsten und Depression zu tun hat, ist es wohl nicht heilsam auch noch im Bereich der Altenpflege zu arbeiten.

Der Umgang mit alten Menschen schlaucht. Meiner Meinung nach geht das nur lange Zeit wenn man mental topfit ist.

Das Amt wird Dich nicht beraten. Nur wenn Du weist worauf Du ein Anrecht hast (oder haben könntest..) und bereit bist darum zu streiten (also vor Gericht) kannst Du neue Möglichkeiten aufmachen.

Würde man Elo's und Grundsicherungempfänger "beraten" käme man schnell darauf, das die Betroffenen mehr Geld zu bekommen haben. Da sei Schäuble. Nahles - also die ganze Drecksbagage vor.

Roter Bock
 
E

ExitUser

Gast
#5
Grade wenn man schon mit Ängsten und Depression zu tun hat, ist es wohl nicht heilsam auch noch im Bereich der Altenpflege zu arbeiten.
Die Freundin ist durch diese Beschäftigung depressiv geworden. Zum einen der Stress, nicht nur mental, sondern auch körperlich, zum anderen: null finanzielle Wertschätzung. Der Stress mit dem JC kam ja noch hinzu.

Die Ironie ist: Sie arbeitet nun im Büro, und erstellt dort die Dienstpläne für die Alltagsbegleiterinnen. Dort verdient sie etwas mehr als diejenigen, die Sterbende aufs Klo begleiten oder ihnen die Hand halten. Sie ist zwar immer noch nicht frei vom JC, kriegt aber weniger Druck.

Ist das nicht schräg?
 
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#6
Ich wollte ursprünglich auch diesen 87b Schein bei einem MT machen.
Angebelich werden diese Alltagsbegleider händeringend gesucht.
Kenne auch einige die ihn zwar machten, aber nie darin arbeiteten.
Ich bin auch Ü50 und gesundheitlich angeknackst. Aus meinem damaligen Kurs fand keine einen Job, höchstens als 450€ Kraft oder Spülhilfe im Altersheim.:icon_rolleyes:
Bedenke bitte eines, die MT, die diesen Kurs anbieten, schiessen wie Pilze aus dem Boden und jeder von denen bietet das an.
Meiner ehrlichen Meinung nach sind die beruflichen Perspektiven für die meisten gleich null.
Das JC wird dir bestimmt versuchen, so ein Kurs schmackhaft zu machen, wieder eine/r raus aus der Statistik.
So weit ich weis, arbeiten viele Ergotherapheuten auf selbstständiger Basis. Ich kann mich aber auch täuschen.

Ich hatte letztens ein Beratungsgespräch bei der Agentur für Arbeit, bin dort in der Rehabteilung gemeldet(im Moment ohne Bezüge) und hatte dort mit der netten SB ein motivierendes Gespräch.:icon_stop:
Sie meinte, ich sei seit 2008 arbeitsuchend, was nicht zutrifft. ich bin es erst seit Ende 2010.
Dann kam natürlich die Frage, warum.
Mir wurde sogar meine Behinderung aberkannt usw.
Alles in allem ein frustrierendes Gespräch und mir wurde ein schlechtes Gewissen eingeredet.
Was mich am meisten jedoch ärgerte, war die Aberkennung meiner Qualifikationen.
So wird man hingestellt, als dummer, fauer Schmarotzer.

Mein Tipp, weck keine schlafenden Hunde auf und sei froh, dass du Ruhe vor denen hast.
 
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