Was ist bei Neueröffnung von Girokonten und Aktiendepots im laufenden Bewilligungszeitraum zu tun? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Jan_aus_W

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Hallo,
ich befinde mich mitten im BWZ und habe nun ein weiteres Girokonto eröffnet (Zahlungen gehen weiterhin aufs alte). Auch habe ich ein Aktiendepot eröffnet und auch schon Aktien gekauft und reale Gewinne.. Mein Vermögen liegt auch mit dem Wert der Aktien noch unter dem Freibetrag (auch inkl der Gewinne aber ich vermute, dass die als Einkommen zählen)..

Nun ist meine Frage, ob und wenn ja, was und in welcher Form ich dem Jobcenter jetzt an Änderungen mitteilen muss.. Besonders bei den Aktiengewinnen bin ich mir nicht sicher..
 

vidar

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Moin @Jan_aus_W, und :welcome:

An das JC musst du jedes vorhandene Konto melden. Es obliegt dir selbst, wie du das an das JC gemeldete und auch sicherlich dann auch akzeptierte Vermögen verwendest. Die aus deinen Aktien erzielten Gewinne zählen aber als meldepflichtiges Einkommen, welches deinem Leistungsbetrag angerechnet wird.

Ob dann für diese Gewinn erzielenden Aktien etc. die etwaige Depot- oder sonstige anfallende Gebühren vom Erlös abgezogen werden kann, entzieht sich meiner Kenntnis. Bei einem Lotto/Lotterie-Gewinn ist zumindest der Einsatz abzugsfähig.

Etwaige Verluste aus deinen Aktiengeschäften werden hier aber als dein Privatvergnügen betrachtet werden.
.
 

alteschachtel

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Nun ist meine Frage, ob und wenn ja, was und in welcher Form ich dem Jobcenter jetzt an Änderungen mitteilen muss.. Besonders bei den Aktiengewinnen bin ich mir nicht sicher..
Konto und Depot sind dem JC zumelden.

Du bekommst ja von der Bank Abrechnungen in Sachen Verkauf von Aktien oder anderen Finanzkonstrukten.
Dort ist doch dann aufgeführt ob Verlust oder Gewinn gemacht wurde und eine Versteuerung der Gewinne eingetreten ist oder ob es sich um einen Verlust handelt beim Verkauf, der mit einer Steuererstattung ausgewiesen ist.
Die Abrechnungen kann man dann dem JC vorlegen.

Mit der Kiste kann es aber sein, das JC da unbedarft ist und Stress macht.

Wenn Du vor hast die Börsentransaktionen aktiver im Leistungsbezug zu machen, dann mach dich lieber Selbständig damit.


Etwaige Verluste aus deinen Aktiengeschäften werden hier aber als dein Privatvergnügen betrachtet werden.
Nö- Verluste und Gewinne rechnet die Bank direkt auf, sodas nur die tätsächlichen Gewinne (durch Aufrechnung Verlust u. Gewinn) relevant sind
 

Jan_aus_W

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Vielen Dank für die ganzen Antworten :)

Zum Ende des Jahres gibt es eine Übersicht der Kapitalerträge, ja.. Diese werde ich dem Jobcenter melden und dass ich in einem eventuellen Weiterbewilligungsantrag jedes Konto, Depot, Vermögen ect. angeben muss, ist klar.
Wenn die Kapitalerträge jährlich angegeben werden und diese dann durch 12 dividiert als erzieltes Einkommen angerechnet werden, kann ich damit auch umgehen..

Die Frage ist, ob ich noch vor dem Weiterbewilligungsantrag jetzt irgendetwas melden muss..
 

samuraji

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XXX

Wenn die Kapitalerträge jährlich angegeben werden und diese dann durch 12 dividiert als erzieltes Einkommen angerechnet werden, kann ich damit auch umgehen..
Es wird eigentlich cniht durch 12 gerechnet, da diese Einkünfte im Monat gerechnet werden, in dem diese als Einkommen zufließen.
 

Jan_aus_W

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Mit der Kiste kann es aber sein, das JC da unbedarft ist und Stress macht.

Wenn Du vor hast die Börsentransaktionen aktiver im Leistungsbezug zu machen, dann mach dich lieber Selbständig damit.
Explizit mit Börsentransaktionen oder einfach mit etwas anderem? Das mit der Selbstständigkeit hatte ich eh vor.. Eine "aktivere" Anlage des Vermögens ist bei Selbstständigen doch eigentlich generell vorauszusetzen..
Einkommen müssen dann gemeldet werden, wenn sie auf dem Konto eingehen.
Im Falle von Aktiengewinnen ist das halt recht unrealistisch.. dann müsste ich ja wegen jedem Aktienverkauf einen Änderungsantrag ausfüllen... :rolleyes:

Achso.. Relevant zur "Moral" des Ganzen ist vielleicht, dass die Depotführung und der Handel komplett kostenlos ist.
 
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samuraji

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Eine "aktivere" Anlage des Vermögens ist bei Selbstständigen doch eigentlich generell vorauszusetzen..
Selbstständigkeit muss man bei AKtiengeschäften aber ncht eingehen, solange man mit seinem eigenen Geld handel betreibt. Selbstständigkeit ist erst dann pflicht, wenn man mit Geld anderer handeln würde, zb den Nachbarn überredet ins Geschäft einzusteigen und du mit seinem Vermögen handelst.

Schreib mal @HartzVerdient an, der macht auch was in die Richtung, wenn ich richtig informiert bin.
Hatte ich letzte woche auch gemacht, bisher ohne Reaktion.
 
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Jan_aus_W

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Nein, nur bei Verkäufen mit Gewinn.
Immernoch unrealistisch... :rolleyes: Aber gut.. dann werde ich mein "Handeln" mal beschränken.. ich wollte eh ursprünglich mehr auf "long"-Positionen setzen..

Selbstständigkeit muss man bei AKtiengeschäften aber ncht eingehen, solange man mit seinem eigenen Geld handel betreibt. Selbstständigkeit ist erst dann pflicht, wenn man mit Geld anderer handeln würde, zb den Nachbarn überredet ins Geschäft einzusteigen und du mit seinem Vermögen handelst.


Hatte ich letzte woche auch gemacht, bisher ohne Reaktion.
Letzteres habe ich nicht vor.. Die Frage ist, ob man einen höheren Einkommensfreibetrag hat, wenn man es als Nebengewerbe anmeldet.. Das zählt dann ja eigentlich als Arbeitseinkommen oder?... Ich weiß aber nicht, ob man da dann später auch Gewerbesteuer drauf zahlen MÜSSTE..
Muss man im Falle einer Selbstständigkeit inkl. Aktienhandels dann eigentlich nur alle 6 Monate eine EKS ausfüllen?...
 

ZynHH

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Einfach nochmal versuchen, er war ja wohl dann um die Zeit deiner Anfrage herum hier, nur dein Thread war nicht mehr offen.
 

samuraji

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Letzteres habe ich nicht vor.. Die Frage ist, ob man einen höheren Einkommensfreibetrag hat, wenn man es als Nebengewerbe anmeldet.. Das zählt dann ja eigentlich als Arbeitseinkommen oder?... Ich weiß aber nicht, ob man da dann später auch Gewerbesteuer drauf zahlen MÜSSTE..
Muss man im Falle einer Selbstständigkeit inkl. Aktienhandels dann eigentlich nur alle 6 Monate eine EKS ausfüllen?...
DAs wären auch meine Fragen gewesen. Ich hoffe daher, dass dieses Thema offen bleibt. Generell hat man ja beim eröffnen des DEpots shcon die Möglichkeit den FReistellungsauftrag zu tätigen. Müsste genau schauen, waren etwas über 800,-€
 

Jan_aus_W

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Es ist sinnvoll, zwischen Kapitalerträgen und Spekulationsgewinnen zu unterscheiden. Spekulationsgewinne werden nach dem persönlichen Steueratz besteuert, da zieht keine Bank pauschal was ab.
Danke für den Hinweis.. Unter dem ESt-Freibetrag kann man sich ja ohnehin beides zurückholen/muss erst gar nichts zahlen...

Ein Gewerbe für den Aktienhandel anzumelden ist quatsch.. Es ist mit eigenem Vermögen schlicht nicht gewerblich und hat auch keinerlei Vorteile.. Auch in der EÜR haben Aktiengewinne nichts zu suchen..
Ich habe auch irgendwo gelesen, dass Spekulationsgewinne (nur) das Vermögen erhöhen.. Dividenden hingegen gelten als Einkommen. Ich werde diesbezüglich wohl mal mit einem SB sprechen und Erkenntnisse hier gerne mitteilen @samuraji.
 

alteschachtel

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Es ist sinnvoll, zwischen Kapitalerträgen und Spekulationsgewinnen zu unterscheiden. Spekulationsgewinne werden nach dem persönlichen Steueratz besteuert, da zieht keine Bank pauschal was ab.
Nicht korrekt seit 2009 gibt es die Abgeltungssteuer und darunter fallen auch Kursgewinne und die Bank führt automatisch ab Pauschalsteuer, Soli u.ggfs. Kirchensteuer. Falls der persönliche Steuersatz niedriger ist, kann man sich die zuviel abgeführten Steuern über die Steuererklärung zurück holen.

Das TE hier einen Dank dafür ausspricht ist mir suspekt, denn bei seinem bereits getätigten Geschäft (realer Gwinn=Verkauf) mit Abrechnung sieht man ob abgeführt worden ist oder der Freisteller belastet wurde.


Zum Ende des Jahres gibt es eine Übersicht der Kapitalerträge,
Die dürfte bei dir sicher aussreichen, da du Transaktionen im Rahmen Schonvermögen tätigt. Und Schonvermögen- das sind Peanuts für Börsengeschäfte. Ich hab das auch zu spät gelesen mit dem Schonvermögen, damit raus aus dem Bezug, das wird nix
 

Jan_aus_W

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Das TE hier einen Dank dafür ausspricht ist mir suspekt, denn bei seinem bereits getätigten Geschäft (realer Gwinn=Verkauf) mit Abrechnung sieht man ob abgeführt worden ist oder der Freisteller belastet wurde.
Mein Depot führt keine Abgeltungssteuer ab - ich muss am Ende des Jahres die Anlage KAP ausfüllen.
Die dürfte bei dir sicher aussreichen, da du Transaktionen im Rahmen Schonvermögen tätigt. Und Schonvermögen- das sind Peanuts für Börsengeschäfte. Ich hab das auch zu spät gelesen mit dem Schonvermögen, damit raus aus dem Bezug, das wird nix
Wieso soll man aufhöhren, nur weil es Peanuts sind? Für mich hat Depot+Trading keinerlei Kosten d.h. ich muss nicht Summe x erwirtschaften, damit sich das lohnt.
 

samuraji

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Wieso soll man aufhöhren, nur weil es Peanuts sind? Für mich hat Depot+Trading keinerlei Kosten d.h. ich muss nicht Summe x erwirtschaften, damit sich das lohnt.

Ich denke, peanuts dahingehend, dass man mit dem Freibetrag den man jährlich hat, noch lange nicht aus dem Bezug von ALG2 sein wird, nicht mal für einen Monat, da der Freibetrag ja sogar unter der Grundsicherungssumme liegt. Bedeutet, man müsste schon in die größeren Gewinne reinsteuern und diese benötigen nun mal auch mehr Kapital, um a) aus dem Monatsbezug oder sogar b) für ein Jahr oder auf c) Dauer vom ALG2-Bezug heraus zu kommen. Die jährliche Summe der Gewinne müsste dahingehend schon so hoch sein, dass man sich selbst versichern/absichern kann. Wie viel wären das? ~20.000,-€? (nur ne Schätzung) Wie sollte man 20.000,-€ Jahresreingewinn erwirtschaften, wenn man sich unterhalt des Freibetrages bzw unterhalb des Schonvermögens aufhalten möchte? Ich sage nicht, dass es unmöglich ist - aber sehr unwahrscheinlich.
 

IronFist

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Es ist sinnvoll, zwischen Kapitalerträgen und Spekulationsgewinnen zu unterscheiden. Spekulationsgewinne werden nach dem persönlichen Steueratz besteuert, da zieht keine Bank pauschal was ab.
Nicht korrekt seit 2009 gibt es die Abgeltungssteuer und darunter fallen auch Kursgewinne und die Bank führt automatisch ab Pauschalsteuer, Soli u.ggfs. Kirchensteuer. Falls der persönliche Steuersatz niedriger ist, kann man sich die zuviel abgeführten Steuern über die Steuererklärung zurück holen.
Wenn Aktionäre in einem selbständig (Eigenhandel) geführten Depot Kursgewinne (Spekulationsgewinne) aus Aktien-, Rohstoff-, Devisenhandel etc. erzielen, führt sicherlich keine (depotführende) Bank der Welt hierauf automatisch Pauschalsteuern und den Soli ab. Auch dann nicht, wenn ein Freistellungsauftrag vorliegt.

Dazu müßte die Bank dann nämlich das Depot quasi ständig überwachen und im Auge haben.

Bei Fonds bzw. Fondssparen mag das anders sein.
 

samuraji

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@samuraji
Wo steht etwas davon, dass ich davon leben will.. oder habe ich mich falsch ausgedrückt? Für mich ist es eine Zusatzeinnahme (bzw. Vermögensaufbau) neben Hartz4...
Rein zum Vermögensaufbau Aktien kaufen, ruhen lassen. Anders geht es ja sonst nicht. Sobald man Aktienhandel betreibt hin und her verkauft, werden Gewinne und Verluste entstehen. Die Gewinne werden dann aber angerechnet, vollkommen unabhängig vom Schonvermögen. Bleibt also nur die Aktien zu halten und warten bis diese nach oben gehen und diese nicht irgendwann mal über das Schonvermögen hinaus an wert erreichen. Als zusatzeinnahme auf Dauer eigentlich nicht sinnvoll, es sei denn man kommt nicht über das Schonvermögen bzw ist später weg vom ALG2-Bezug, sodass man sich die Gewinne auszahlen lassen kann.
Denn was passiert denn, wenn du die Aktien nun 10 Jahre liegen lässt, diese von zb 1000,- (angelegt) auf 4500,- (Kursanstieg) hochgeht und du dir das später holen möchtest? Am Ende werden dir dann die Gewinne voll angerechnet, in dem Monat, wo du diese dir aus Aktien in Geld umwandeln lässt.
 

alteschachtel

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Wenn Aktionäre in einem selbständig (Eigenhandel) geführten Depot Kursgewinne (Spekulationsgewinne) aus Aktien-, Rohstoff-, Devisenhandel etc. erzielen, führt sicherlich keine (depotführende) Bank der Welt hierauf automatisch Pauschalsteuern und den Soli ab. Auch dann nicht, wenn ein Freistellungsauftrag vorliegt.
Der Satz gibt her das du keine Ahnung hast. Les einfach das Gesetz zur Abgeltungssteuer.
Die Bank der Welt ist Deutschland, wo die Bank die Steuern abführt

Dazu müßte die Bank dann nämlich das Depot quasi ständig überwachen und im Auge haben.
Auch hier haste keine Ahnung - eine Bank arbeitet seit Jahrzehnten mit EDV und nicht mehr mit Karteikarten
 

IronFist

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Der Satz gibt her das du keine Ahnung hast. Les einfach das Gesetz zur Abgeltungssteuer.
Die Bank der Welt ist Deutschland, wo die Bank die Steuern abführt
Kannst du mir DAS Gesetz zur Abgeltungssteuer bitte mal zeigen bzw. einen Link dazu zur Verfügung stellen?

Ich kenne leider bisher dazu nur die §§ aus dem EStG


DAS Gesetz zur Abgeltungssteuer find ich leider auch nicht durch googeln.

Danke schonmal, daß du mir, der laut deiner Aussage keine Ahnung hat, hier weiterhilfst.

Auch hier haste keine Ahnung - eine Bank arbeitet seit Jahrzehnten mit EDV und nicht mehr mit Karteikarten
Da hast du natürlich völlig recht. Aber auch ein mittels EDV geführtes Depot müßte die Bank dann mehr oder weniger permanent überwachen. Sie müßte dann quasi nachvollziehen, wann welche Aktien gekauft wurden, wann sie verkauft wurden und welche Kurse den jeweiligen Transaktionen zugrunde lagen.
 

samuraji

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Da hast du natürlich völlig recht. Aber auch ein mittels EDV geführtes Depot müßte die Bank dann mehr oder weniger permanent überwachen. Sie müßte dann quasi nachvollziehen, wann welche Aktien gekauft wurden, wann sie verkauft wurden und welche Kurse den jeweiligen Transaktionen zugrunde lagen.
Mir stellt die Bank auch "nur" bei jedem Verkauf oder Kauf eine entsprechenden Auszug zur Verfügung, sowie natürlich eine Jahresabrechnung als Erträgnisaufstellung samt der Kapitalertragssteuer, ausländische Quellsteuer, aller gewinne/Verluste/Sonstigem, sparer Pauschbeträgen und div. Eingaben verschiedenster § nach KAP. Alles was danach geht dann durch die Steuererklärung.
 

alteschachtel

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Kannst du mir DAS Gesetz zur Abgeltungssteuer bitte mal zeigen bzw. einen Link dazu zur Verfügung stellen?
Die rechtlichen Grundlagen zur Abgeltungssteuer finden Sie in Paragraf 32d Einkommensteuergesetz.

Die Gesetzte die Du hier aufgeführt hast, bestimmen was der Besteuerung unterliegt.

Danke schonmal, daß du mir, der laut deiner Aussage keine Ahnung hat, hier weiterhilfst.
Naja Hilfe - ich stelle nur klar, das was du hier geschrieben hast in die :icon_tonne: gehört.

Da hast du natürlich völlig recht. Aber auch ein mittels EDV geführtes Depot müßte die Bank dann mehr oder weniger permanent überwachen. Sie müßte dann quasi nachvollziehen, wann welche Aktien gekauft wurden, wann sie verkauft wurden und welche Kurse den jeweiligen Transaktionen zugrunde lagen.
Mal grundlegend ein Depot gibt grundsätzlich die Angaben her wann eine Kapitalanlage gekauft wurde und zu welchem Wert.
Ich hab auch ehrlich gesagt keinen Bock dir ein Depot bei einer Bank zuerklären. Ich weiss nur wie das dort funzt, denn ich habe mal im Wertpapierbereich einer Bank gearbeitet.
 
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