Was haltet Ihr von einem Passbild von Euch in der Patientenakte Eures Arztes? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Schlafmütze

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Ich bin bei meinem heutigen Facharztbesuch (riesengroße Praxis mit Zweigstellen im gesamten Bundesgebiet) (nicht Psycho) von der MFA gefragt worden,
ob sie mich fotografieren dürfe.

Mein entschiedenes "Nein, auf gar keinen Fall" wurde auch sofort akzeptiert. Allerdings habe ich damit zur allgemeinen Erheiterung aller umstehender Patienten und Mitarbeiter beigetragen ...

Die junge Dame setzte dann noch nach, dass sie jetzt immer gerne ein Bild des Patienten für die Akte hätten .....
Mag sein, aber nicht von mir.

Was haltet Ihr davon? Geht Ihr freizügiger mit Eurem Konterfei um? ;-)

Viele Grüße
Schlafmütze
 

Mona Lisa

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Beim Arzt ist mir das noch nie passiert. Nur die Kita, bei der ich mal behinderte Kinder gefahren habe, wollte mal ein Photo von mir machen, damit angeblich keine Fremden die Kinder mitnehmen können. Ich habe da auch zugestimmt.

Aber warum mein Arzt ein Photo von mir haben will, ist mir schleierhaft. Hast Du denn nicht danach gefragt? Ich hätte das auch abgelehnt.

LG Mona Lisa
 
Zuletzt bearbeitet:

Maximus Decimus

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Ich verstehe das Problem ehrlich gesagt nicht. Die haben deine komplette Krankenakte, kennen dich und deinen Körper und haben alles was Diagnosen betrifft bei sich im Computer, demnach denke ich, macht ein Foto nicht mehr viel aus. Ausserdem müssen sie noch mit der Krankenkasse abrechnen und da werden sie auch medizinische Dinge weitergeben. Aus meiner Sicht kein Grund sich aufzuregen und sich dagegen zu verweigern und nackiger als beim Arzt kann man sich sowieso nicht machen.
 

Schlafmütze

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Naja ich lass mich generell nicht gerne fotografieren und das Argument "dann haben wir, bei einem Telefonat gleich ein Bild von Ihnen vor Augen", kann ich bei einer Facharztpraxis, die 1 x pro Jahr meine Blut- und Urinwerte kontrolliert, nicht nachvollziehen.
 

AsbachUralt

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Und wenn der Arzt sicher gehen will, dass bei nur 1 Besuch im Jahr auch die echte Schlafmütze vor ihm sitzt?
Er verlangt doch kein Aktfoto von Dir, man kann aus jeder Mücke einen Elefanten machen.
 

Nena

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Was haltet Ihr von einem Passbild von Euch in der Patientenakte Eures Arztes?
Ist mir völlig wurscht. Wenn denen das das Arbeiten leichter macht - sollen sie haben. Ich werde es ja nie sehen. Ist mir die Energie nicht wert, die ich in eine "Weigerung" stecken müsste.
 

Schluri

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Ab nächstem Jahr soll die elektronische Patientenakte zur Pflicht werden.
Da werden sich die Hacker freuen, dass sie dann direkt zu den Daten noch das passende Bild haben :popcorn:

Wie viele Bilder wird man dann auf irgendwelchen dubiosen Seiten wiederfinden :icon_kratz:

Ein Hoch auf die denen das egal ist :icon_party:
 

Zeitkind

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Was haltet Ihr davon?
Das ist doch völlig unwichtig. Du hast jederzeit das Recht, Deine Persönlichkeit zu wahren.
Diese wurden den Menschen eingeräumt, da sie sich in ihrem Wesen unterscheiden.
Keiner muß sich einer Meinungs- oder Vorurteilsbildung preisgeben.
Weder in der Öffentlichkeit, noch in asozialen Netzwerken. :icon_wink:

In echten sozialen Netzwerken kennen sich Beteiligte i.d.R. persönlich.
 

franzi

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Ich finde das absolut unüblich und nicht notwendig. Ich hätte dem auch nicht zugestimmt.
Zur Identifizierung ist das Foto nicht nötig.
Außerdem ist auf der Versicherungskarte ein Foto, das kann man mit der Person abgleichen.
Oder man legt den Perso vor.
 

ZynHH

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Da werden sich die Hacker freuen,
Die Hacker sind dabei nun wirklich nicht das Problem.

Aber das Bertelsmann als Eigner von Arvato ( verwaltet die Patientendaten über die Gesundheitskarte) und Infoscore als grösstem Finanzdatendienstleister neben der Schufa diese Daten mühelos miteinander verknüpfen kann, sollte Bedenken auslösen....
 

Schluri

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Aber das Bertelsmann als Eigner von Arvato ( verwaltet die Patientendaten über die Gesundheitskarte) und Infoscore als grösstem Finanzdatendienstleister neben der Schufa diese Daten mühelos miteinander verknüpfen kann, sollte Bedenken auslösen....
Das kommt noch hinzu, da gebe ich dir recht.

Aber das mit den Bildern sollte man nicht so gleichgültig sehen.


Zitat:
Ein Privatunternehmen aus den USA hat einem Bericht der „New York Times“ zufolge rund drei Milliarden Bilder von Menschen aus dem Internet zusammengestellt, um eine umfassende Datenbank zur Gesichtserkennung zu entwickeln.
 

grün_fink

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Nichts halte ich davon. Braucht es nicht unbedingt.
Erkennbarkeit in der Krankenakte ist nicht nötig. Wenn man dort ist, hat man ja ein Dokument zum Vorzeigen mit Bild.
 

0zymandias

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Naja ich lass mich generell nicht gerne fotografieren und das Argument "dann haben wir, bei einem Telefonat gleich ein Bild von Ihnen vor Augen", kann ich bei einer Facharztpraxis, die 1 x pro Jahr meine Blut- und Urinwerte kontrolliert, nicht nachvollziehen.
Bietet die Praxis vielleicht ... telefonische Mehrwertdienste an?
Oder pappen die etwa Fotos auf die Probenfläschchen, weil keiner mehr lesen möchte?

Wenn's keinen guten und leicht verständlichen Grund dafür gibt, sagt man einfach "Nein, danke." und gut ist's.
(Das ist auch nicht mehr Aufwand als "Ja, bitte.".)
 
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